Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Chile: „Stella Australis“ ergänzt das Angebot von Cruceros Australis

Die Schifffahrtsgesellschaft Cruceros Australis nimmt für die Saison ab September 2010 bis April 2011 das neue Expeditions-Kreuzfahrtschiff „Stella Australis“ ins Programm auf. Es ergänzt zukünftig die Routen der „Mare“ und der „Via Australis“ und beginnt seine Fahrten mit vier Übernachtungen am 18. Dezember 2010 in Punta Arenas, Chile, jeweils samstags. Von Ushuaia, Argentinien, startet die Tour für jeweils drei Nächte jeden Mittwoch.

Selbstverständlich bietet auch Miller Reisen ab der neuen Saison alle drei Schiffe mit nunmehr drei wöchentlichen Abfahrten von beiden Städten aus an.

Die drei Schiffe fahren auf derselben Strecke und haben jeweils die gleichen Raten für jede Kabinenkategorie. Die neue M/V Stella Australis verfügt über 3 Lounges und insgesamt 100 Kabinen, davon 96 Standardkabinen mit einer Größe von ca. 16,5 qm und 4 Superiorkabinen mit ca. 20,4 qm. Insgesamt können bis zu 210 Passagiere befördert werden.

Karneval auf Trinidad & Tobago

Pulsierende Rhythmen, bunte Kostüme und überall karibische Lebensfreude. Anders als in Deutschland bereitet man sich derzeit auf den Karibikinseln Trinidad & Tobago nicht im Wintermantel und Schal auf den bevorstehenden Karneval vor. Die Feierlichkeiten werden dort alljährlich von Sonne, Calypso und Meeresrauschen begleitet.

Obwohl sich auf Trinidad & Tobago der eigentliche Karneval auf den Rosenmontag (den sogenannten J´Ouvert) und besonders den Faschingsdienstag beschränkt, leiten schon am Wochenende unzählige Soca- und Calypso-Bands den Auftakt ein.

Der eigentliche Karneval beginnt am Montag um 4 Uhr morgens. Zunächst wird sich hierfür noch eher düster verkleidet und angemalt, um böse Geister und Dämonen zu vertreiben. Tagsüber werden die Kostüme dann deutlich farbenfroher und typische karibische Rhythmen ertönen auf den Straßen. Dennoch gilt auch dieser Tag noch als letztes „Warm-up“ für den Faschingsdienstag:

Pünktlich um 8 Uhr morgens geben sich tausende Maskierte auf die Straßen der Hauptstadt Port of Spain, aber auch in anderen Städten Trinidads und Tobagos wird ausgelassen gefeiert. Überall hört man die berühmten Steelbands, Limbo-Wettbewerbe können beobachtet werden und die extravagantesten Kostüme werden gewählt, bis die Musik spätestens am Wochenende leiser wird und die Straßen vom vielen Konfetti wieder befreit sind.

Auf den beiden Karibikinseln hat der Karneval jedoch andere Einflüsse als bei uns in Europa. Man sagt, die Franzosen hätten ihn im 18. Jahrhundert eingeführt, damals hätte es aber zunächst nur prunkvolle Bälle für die reichen Kolonialherren gegeben. Die zahlreichen afrikanischen Sklaven mussten zuhause bleiben, ließen es sich jedoch nicht nehmen, ihre eigenen Feste mit Musik, Tanz und Verkleidung zu feiern.

Erst als die Sklaverei im 19. Jahrhundert abgeschafft wurde, verlagerten die Afrikaner den Karneval auf die Straßen, wo man heute Musik, kulinarische Köstlichkeiten und Traditionen der verschiedensten Ethnien genießen kann.

Während sich nun die Einwohner sowie viele glückliche Urlauber auf ein farbenfrohes Fest im Inselstaat Trinidad & Tobago freuen, blicke ich aus meinem Bürofenster in den scheinbar nie tauenden Schnee Deutschlands! Helau, helau…

Mit IBERIA häufiger nach Buenos Aires

Die spanische Fluggesellschaft Iberia erhöht das Angebot auf Flügen nach Südamerika weiter.

Mehr Dienste führen nun in die Hauptstadt Argentiniens. Mit nun 17 anstatt bisher 14 wöchentlichen Nonstop-Flügen nach Buenos Aires wurde das Angebot in die argentinische Metropole erhöht. Damit gibt es zwischen den beiden Hauptstädten Madrid und Buenos Aires montags, mittwochs und samstags je 3 Flüge. An allen anderen Tagen zwei Verbindungen. Zubringerflüge nach Madrid gibt es von 38 europäischen Städten.

Der Nationalpark Coiba in Panama

Der Nationalpark Coiba liegt an der Südwestküste Panamas und ist ein Schutzgebiet, das die Insel Coiba, 38 kleinere Inseln und die umliegenden Meeresgebiete im Golf von Chiriquí umfasst. Der tropische Regenwald von Coiba am Pazifik ist gegen kalte Winde und die Auswirkungen des El-Niño-Phänomes geschützt und bietet daher besonders vielen, nur dort vorkommende Arten von Säugetieren (z.B. Coiba-Brüllaffe, 23 Wal- und Delphinarten), Vögeln und Pflanzen ihren unvergleichlichen Lebensraum. Er ist auch letzter Zufluchtsort mancher bedrohter Tierarten, wie den Würgadler. Der Nationalpark ist ein hervorragendes Terrain für die wissenschaftliche Forschung und stellt die zentrale ökologische Verbindung für Ozeanfische und Meeressäuger zum tropischen Ostpazifik dar. Seit 2005 wird er auf der UNESCO-Welterbe-Liste geführt.

Mit dem Schiff “MV Yemaya”, das jeweils Samstag aus dem Hafen Puerto Mutis ausläuft, können sich Reisegäste seit neuestem dem Schutzgebiet zu Wasser nähern. Das Schiff bietet für max. 16 Personen Platz und ist neben der intensiven Naturbeobachtung für folgende Aktivitäten ausgestattet: Tauchen, Sportfischen, Schnorcheln, Kayaking, Trekking, Schwimmen, etc.

Folgende Daten (8 Tage / 7 Nächte) sind in 2010 noch buchbar:

06. – 13. März
03. – 10. April
08. – 15 Mai
12. – 19. Juni
17. – 24. Juli
21. – 28. August
18. – 25. September
09. – 16. Oktober

Man kann auch nur 4 Tage auf dem Schiff bleiben.
Mehr Infos erhalten Sie unter mittelamerika@miller-reisen.de.

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MariaMaria am 6. Februar 2010 in Panama

TAM und LAN verflechten Streckennetz

Die brasilianische Airline TAM sowie die LAN Argentinia weiten Ihr Code-Share-Abkommen, über die Allianz-Grenzen hinweg, aus.

Durch einen Vertrag der beiden Fluggesellschaften ist es der TAM nun möglich LAN Flüge unter eigener Flugnummer zu verkaufen. Die Vereinbarung bezieht sich auf LAN-Flüge von Buenos Aires nach Bariloche, Comodoro Rivadavia, Cordoba, Rio Gallegos, Salta, Mendoza sowie Ushuaia. Dafür kann die LAN Argentinas dann TAM Flüge ab Rio de Janeiro oder São Paulo zu verschiedenen brasilianischen Destinationen anbieten.

Die Passagiere erhalten somit ein Ticket und können ihr Gepäck durchchecken.

Des Weiteren haben die beiden Airlines ein Code-Share-Abkommen auf Flügen zwischen den internationalen Flughäfen São Paulo und Buenos Aires.

Ziel der Airlines ist, dass weitere Passagiere innerhalb des Kontinentes fliegen.

TAM Airline ist mit einem Marktanteil von über 43% Marktführer im größten lateinamerikanischen Land.

Die TAM fliegt täglich von Frankfurt nach São Paulo.

Mountainbiketouren in Costa Rica

Für alle aktiven Gäste, bieten wir ab sofort Mountainbiketouren in Costa Rica an.

Mit einem privaten Reiseleiter entdecken sportliche Reisegäste das Naturparadies abseits der üblichen Touristenpfade, machen Bekanntschaft mit der einheimischen Bevölkerung und übernachten in komfortablen Boutique Hotels.

Die unzähligen Feldwege durch die Natur Costa Ricas – am Fuße der Vulkane, entlang von Stränden, Bächen oder durch tropische Wälder – sind das ideale Terrain für Mountainbiker. Ein Begleitfahrtzeug und ein Reiseleiter (der selbst mit dem Mountainbike mitfährt und mit GPS ausgestattet ist) sind für die Versorgung und Organisation zuständig. Die Gäste können die Rundreise in vollen Zügen genießen. Je nach Leistungsstärke und Interessenslage stellt unsere Agentur das maßgeschneiderte Programm zusammen und greift dabei auf eine Vielzahl vorab erkundeter Tagesetappen zurück.

Gruppen- sowie Privatreisen können unter mittelamerika@miller-reisen.de angefragt werden.

Machu Picchu und die Folgen des starken Regens in der Region

In den letzten Tagen ist das Wetter besser geworden und der Wasserspiegel des Urubambaflusses geht stetig zurück. Dadurch konnte auch die Anzahl der Helikopterflüge zwischen Aguas Calientes und Ollantaytambo erhöht werden, mit denen die in Aguas Calientes eingeschlossenen Touristen ausgeflogen werden.

Während es in der Stadt Cusco zu geringen Schäden kam, ist das Heilige Tal schwer getroffen worden. Viele Bewohner haben ihre Häuser verloren und die Ernte auf vielen Feldern und damit die Lebensgrundlage der Lokalbevölkerung wurde zerstört. Der Wasserspiegel ist auch im Heiligen Tal zurück gegangen, aber die Schäden sind in vielen Orten sehr schwerwiegend. Mehrere peruanische Minister sind in Cusco vor Ort vertreten um die Hilfsmaßnahmen der lokalen Behörden für die betroffene Bevölkerung zu unterstützen.

Die Festung von Ollantaytambo ist wieder für Besucher geöffnet und die Zugfahrt ist auf dem normalen Weg möglich. Der Besuch der touristischen Attraktionen in Cusco und der naheliegenden Ruinen findet normal statt. Auch der Verkehr auf der Strecke Cusco-Puno hat sich normalisiert und die Besuche auf dem Weg sind wie geplant möglich.

Bezüglich der Zugstrecke nach Aguas Calientes ist zu sagen, dass der Wiederaufbau in drei Phasen erfolgen wird. Die erste Phase die fertig gestellt wird ist der Streckenteil von Aguas Calientes nach Santa Teresa. Sollte das Wetter stabil bleiben werden diese Arbeiten rund drei Wochen dauern. Wir erwarten daher, dass Machu Picchu ab der 4. Februarwoche wieder besucht werden kann. Santa Teresa ist ein Ort der von Ollantaytambo kommend nach Aguas Calientes liegt. Daher wird die Route für Touristen die Machu Picchu besuchen wollen in der Übergangsphase eine andere sein. Details zum Ablauf des Transports auf dieser Strecke sollen von Perurail im Laufe der Woche bekannt gegeben werden. Wir werden dann die Reiseverläufe der Passagiere die Machu Picchu auf dieser alternativen Route besuchen entsprechend der von Perurail kommunizierten Details anpassen.

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Daniela MueheDaniela Muehe am 1. Februar 2010 in News, Peru

Lateinamerika Luxus-Workshop auf der ITB

Zur diesjährigen ITB  der für uns wichtigsten Messe zur Produktbesprechung mit unseren Agenturen wird am 12. März ein Workshop mit dem Thema „Luxus-Urlaube“ in Lateinamerika abgehalten.

Im Forum ausgewiesener Experten wird auch Miller Reisen vertreten sein. Seit Anfang Januar haben auch wir einen Luxus-Katalog mit auserwählten Reisezielen aufgelegt.

Zur Veranstaltung sind Incoming-Agenturen, Hoteliers, Airlines und anderes Fachpublikum am 12.März um 14:00 Uhr im Presse-Konferenzraum in Halle 5.3 eingeladen.

Ecuador: Ein Hut mit falschem Namen

Von Karin Ceballos Betancur

Napoleon, Goldgräber und der alte Teddy Roosevelt sind Schuld am größten Missverständnis der Kopfbedeckungsgeschichte. Und für alle, die es immer noch nicht wissen: Der so genannte Panamahut stammt aus Ecuador – und von nirgendwo anders her!

Die Wunde sitzt tief, auch wenn sie eher zufällig geschlagen wurde. Eine nationale Schmach, die für hinterfotzige Fragen bei Quizsendungen taugt, wo die Antwort womöglich 5000 Euro wert wäre: Woher stammt der Panamahut? Wo wird der Panamahut hergestellt? Wer, Herrgott noch mal, produziert den Panamahut schon seit vielen Jahrhunderten? Manchmal ist es gut, einen Telefonjoker in Ecuador zu platzieren.

Zahllose Legenden ranken sich um das Missverständnis, das seinen Anfang im Jahr 1855 genommen haben soll, als die Hutmacher aus Montecristi, der Hauptstadt des sombrero de paja toquilla, des Hutes aus dem Stroh der Toquilla-Palme, einer endemischen Art, die nur an der ecuadorianischen Pazifikküste wächst, dem französischen Kaiser Napoleon III. eines ihrer Artefakte schickten. Weil der Hut in Panama eingeschifft wurde, glaubten die Franzosen, es handele sich um ein panamaisches Produkt. Man mag ein Stück historischer Gerechtigkeit darin erkennen, dass Napoleon III. später an Blasensteinen erkrankte.

Massenhaft verbreitet wurde das Missverständnis von Goldgräbern, die sich im Hafen von Panama auf dem Weg nach Kalifornien mit geflochtenem Sonnenschutz wappneten. Importiertem Sonnenschutz, wohlgemerkt. Alle aufklärerischen Hoffnungen zunichte machte schließlich US-Präsident Theodore Roosevelt, als er sich mit einem sombrero fino, einem besonders feinen Hut, fotografieren ließ. Anlass war der Besuch der Baustelle eines Kanals zwischen Nord- und Südamerika. Eines sehr großen Kanals. Sie wissen schon, wo.

Die Wunde schmerzt, bis heute. Man kann es sich ein bisschen so vorstellen, als hätte Fidel Castro beim Einmarsch der siegreichen Rebellen in Havanna 1959 ein Baguette unter dem Arm getragen und das Stangenweißbrot ginge heute weltweit unter der Bezeichnung “Pan Cubano” über die Verkaufstresen der Bäckereien.

GEFUNDEN IN …

Ecuador, Januar 2008

Wollte man den Stachel im Fleisch des Nationalstolzes geografisch verorten, säße er in Montecristi. Die Kleinstadt bei Manta besteht im Wesentlichen aus zwei Straßen, gesäumt von Hängematten, die im Wind baumeln, und Händlern, die Hüte in allen Farben und Formen anpreisen. Hier und da gehen Show-Flechter ihrer Arbeit nach. Alle drei Monate schneiden sie hier die frischen Palmblätter mit der Machete, immer dann, wenn sie sich gerade öffnen. Mit einem Kamm werden sie gestriegelt und vier Stunden lang in Wasser weich und weiß gekocht. Danach wird das Stroh mit Schwefel geräuchert, in der Sonne getrocknet und geflochten.

Gregorio Quirumbay, der schon vor zwei Jahren behauptet hat, dass er 85 Jahre alt ist, lebt mit Frau,Tochter, Enkeln und Urenkeln in einer Hütte am Rande von Sinchal. Er ist der älteste Flechter des Landes, seine Hüte, an denen er einen Monat lang arbeitet, verkauft er für zehn Dollar das Stück.

Er war 16 Jahre alt, als ihm ein Lehrer in der Schule das Flechten beibrachte. Früher, sagt Don Gregorio, kamen viele Flechter zu ihm, um sich die Hutmitte flechten zu lassen, die plantilla, das schwierigste Stück. “Jetzt”, sagt Don Gregorio, “kommt keiner mehr”. Die jungen Leute, sagt er, hätten ihre eigenen Techniken entwickelt. Es klingt nicht so, als halte er viel davon. Vor ein paar Jahren war er bei einer Schau in Guayaquil, um seine Hüte zu zeigen. Er erzählt, dass ein Tourist auf ihn zukam und etwas sagte, in dem das Wort “Panama” vorkam. “Ich hab gesagt: So, hier sind meine Hüte. Ich habe sie geflochten. Ich bin Ecuadorianer. Da wollen Sie mir ja wohl nicht sagen, dass das Panamahüte sind?”

Vielleicht hätten die Ecuadorianer im Sommer 2006 erwirken sollen, dass Don Gregorio eine Ansprache im Fußballstadion hält, als ihre Nationalelf gegen Deutschland spielte. Statt dessen ließ man 15.000 Strohhüte verteilen. Die Besucher werden sich gefreut haben. Über die Panamahüte von den netten Ecuadorianern

Quelle: spiegel online

El Salvador laut Lonely Planet das beste Reiseland

Auch für mich etwas überraschend wurde El Salvador gerade vom Lonely Planet Reiseführer als das beste Reiseland ausgezeichnet.

Den gesamten Artikel dazu finden Sie hier.

Wenn auch Sie eine Reise nach El Salvador planen, oder dieses noch völlig unentdeckte Land mit z.B. Guatemala kombinieren, wollen, so freuen wir uns auf Ihre Anfrage.