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Martinique hautnah: Eine Fachreise voller Eindrücke und echter Erlebnisse

Fünf Tage, die für mich mehr waren als eine Reise: intensive Eindrücke, echtes Karibikgefühl und Begegnungen, die bleiben. Martinique hat sich mir nicht nur gezeigt – es hat mich berührt.

Tag 1 – Ankommen in Wärme und Weite

FAM-Trip – eine Reise, bei der wir als Reiseprofis Destinationen selbst erkunden, dort Hotels besichtigen & prüfen, Routen testen und persönlich mit den Guides in Kontakt treten, um diese Erfahrungen später authentisch weitergeben zu können – klingt zunächst eher sachlich. Doch was mich auf Martinique erwartete, war alles andere als nüchtern.

Schon beim Aussteigen in Fort-de-France lag diese warme, weiche Luft auf der Haut, die sofort ein Gefühl des Ankommens in mir auslöste. Es war, als würde die Insel einen leise begrüßen.

Nach dem Check-in im Hotel Bambou ließ ich mich einfach treiben und nahm die ersten Eindrücke der Insel auf.

Am Abend saß ich gemeinsam mit meiner Reisegruppe beim Dinner, noch etwas müde, aber voller Vorfreude.

Tag 2 – Küstenlinien und kleine Gänsehautmomente

Der Morgen begann ganz entspannt: mit Blick ins Grüne und einem Frühstück, das Zeit ließ, wirklich anzukommen. Was folgte, war ein Tag voller Kontraste. Zuerst ging es nach Anse à l’Âne, wo wir das Hotel Panoramic besichtigten.

Auf der anschließenden Fahrt entlang der Karibikküste hielten wir immer wieder an, um die Höhepunkte dieser Strecke auf uns wirken zu lassen – an den Anses d’Arlet, wo das Meer in sanften Türkistönen schimmerte, oder am Rocher du Diamant, der kraftvoll aus dem Wasser ragt.

Am Sklavendenkmal CAP 110 wurde es still. Ein Ort, der mich berührt hat und an die tragische Geschichte von Martinique erinnert.

Neben den landschaftlichen Eindrücken tauchten wir immer wieder in die Welt der Hotellerie ein. Häuser, wie das Domaine de la Palmeraie und das Hotel Diamant Les Bains, zeigten dabei ganz unterschiedliche Facetten, jedes mit eigenem Charakter. Zur Mittagszeit erreichten wir das Restaurant Saint-Luce, dessen Lage direkt am Strand sofort Urlaubsgefühl aufkommen ließ.

Am Nachmittag folgte ein Moment, der mir besonders in Erinnerung bleibt: die Begegnung mit der „Yole Ronde“. Dieses traditionelle Segelboot ist weit mehr als nur ein Fortbewegungsmittel – es ist gelebte Kultur. Als wir selbst mit anpackten, wurde spürbar, wie viel Kraft, Koordination und Teamgeist dahinterstecken. Es war anstrengend und zugleich unglaublich mitreißend.

Der fachliche Teil des Tages wurde abgerundet durch weitere Hotels: das Karibea Resort Sainte-Luce sowie die Residenz Pierre & Vacances.

Am Abend kehrte in der Suite Villa wieder Ruhe ein. Dort konnten sich die vielen Eindrücke langsam setzen.

Tag 3 – Kultur, Natur & neue Impulse

Der Tag begann mit einem kurzen Bad im Meer, einem Frühstück und einem letzten Blick auf die Kulisse, die sich schon fast ein bisschen wie zuhause anfühlte. Danach hieß es Abschied nehmen vom Hotel Bambou.

Mit unserem Gepäck machten wir uns auf den Weg zur Pointe du Bout, wo wir das Hotel La Pagerie besichtigten. Anschließend führte uns die Route weiter nach Tartane. Das Hotel French Coco wirkte stilvoll und mit viel Liebe zum Detail gestaltet – ein Ort, an dem man sich sofort wohlfühlt.

Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch der Habitation Clément. Die Verbindung aus Geschichte, Architektur und weitläufiger Anlage machte den Aufenthalt dort sehr eindrucksvoll.

Zur Mittagszeit erreichten wir das Hotel Plein Soleil, wo wir nicht nur Einblicke in das Haus bekamen, sondern auch gemeinsam zu Mittag aßen. Am Nachmittag ging es weiter ins Courbaril Hotel, wo wir eincheckten und unsere Zimmer bezogen.

Der anschließende Workshop bot Raum für fachlichen Austausch und neue Impulse – intensiv, aber sehr bereichernd. Beim Abendessen im „Pignon Nouvelle Vague“ ließen wir den Tag in angenehmer Runde ausklingen.

Tag 4 – Meer, Marktleben & Abenteuer

Nach dem Frühstück starteten wir mit einer Besichtigung des Courbaril Hotels. Von dort ging es zu Fuß zum Steg der Anse à l’Âne, wo bereits ein Boot auf uns wartete.

Die Überfahrt nach Fort-de-France bot schöne Ausblicke auf die Küste und die Stadt. Angekommen, tauchten wir direkt in das lebendige Treiben des lokalen Marktes ein. Farben, Düfte und das unmittelbare Lebensgefühl machten den Besuch besonders authentisch.

Am Nachmittag stand ein Perspektivwechsel an: Mit dem 4×4 ging es in den Norden der Insel. Die Strecke führte durch abwechslungsreiche Landschaften und zeigte die ursprünglichere Seite Martiniques – fernab der bekannten Küstenabschnitte.

Zurück im Hotel blieb etwas Zeit zum Ausruhen, bevor wir uns am Abend im „Carte Blanche by Harold“ zum gemeinsamen Abendessen trafen. Ein gelungener Ausklang eines vielseitigen Tages.

Tag 5 – Ein stimmiger Abschluss

Der letzte Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück. Dank der bereitgestellten Transit-Zimmer, wo wir unser Gepäck abstellen und uns kurz ausruhen konnten ließ sich der Abschied unkompliziert gestalten.

Noch einmal ging es zu Fuß zum Steg der Anse à l’Âne – von dort startete unser Bootsausflug. Begleitet von karibischer Musik fuhren wir entlang der Küste zu einer abgelegenen Bucht.

Ein besonderes Erlebnis war die Begegnung mit Meeresschildkröten, die wir beim Schnorcheln beobachten konnten. Danach genossen wir ein typisch karibisches Mittagessen an Bord – ein schöner letzter Moment in passender Atmosphäre.

Am Nachmittag kehrten wir zurück, bevor der Transfer zum Flughafen anstand. Mit vielen neuen Impressionen, wertvollen Gesprächen und einem guten Gefühl traten wir schließlich die Heimreise an.

Diese Reise hat mir nicht nur wertvolles Fachwissen über Hotels und Sehenswürdigkeiten geschenkt, sondern auch den Austausch und neue Kontakte mit anderen aus der Branche. Martinique lässt sich dadurch gezielter, persönlicher und mit echten Insider-Wissen weiterempfehlen. Eigene Erlebnisse werden zur Grundlage für authentische Beratung – und genau das ermöglicht es, für jeden Kunden die passenden Momente zu schaffen und die Insel auf eine Weise erlebbar zu machen, die lange in

Länderexpertin Anastasia Taran in der Dominikanischen Republik

Anastasia Taran

Weitere Bilder von meinem FAM-Trip auf Martinique

Warum Martinique?

  • Karibik mit Seele und Geschichte

    Orte wie die Habitation Clément oder das CAP‑110‑Mahnmal erzählen von Vergangenheit, Identität und Kultur. Die Insel verbindet französisches Erbe mit karibischem Herz – spürbar in Architektur, Musik, Küche und im Alltag der Menschen.

  • Vielfalt auf kleinem Raum

    Weiße Sandstrände im Süden, dschungelartige Landschaften im Norden, Vulkane, Küstenstraßen mit Panorama und türkisfarbenen Buchten – Martinique überrascht jeden Tag aufs Neue. Aktiv sein oder einfach treiben lassen: Beides ist hier möglich.

  • Authentizität statt Inszenierung

    Ob auf dem Markt von Fort‑de‑France, beim Segeln einer traditionellen Yole Ronde oder beim familiär geführten Hotel – Begegnungen fühlen sich echt an. Die Gastfreundschaft ist herzlich, unaufgeregt und ehrlich.

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