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Im Oktober gibt es keine Wunder

“En octubre no hay milagros” (im Oktober gibt es keine Wunder), schrieb der peruanische Schriftsteller Oswaldo Reynoso bereits 1966. Es gibt sie aber doch, gerade im Oktober…

Oktober in Lima, wird  auch “Lila Monat” (mes morado) genannt. Eine der größten Prozessionen Südamerikas. Señor de los Milagros („Der Herr der Wunder“) , ist  ein katholisches Fest, dass jedes Jahr am 18. Oktober in Lima gefeiert wird.

1651 wurde das Originalbildnis von einem schwarzen Sklaven auf eine Lehmmauer gemalt. Viele versuchten das Bildnis zu entfernen, ohne Erfolg. Die Lehmmauer blieb 1655 und 1687, auch nach den schweren Erdbeben, unversehrt und wurde zu einer beliebten Wallfahrtstatt, die heute das Nazarenas Kloster beherbergt. Ein in Öl gemaltes Abbild des schwarzen Christus  wird auf einer 2000 Kilogramm Figur von  40 Trägern der Bruderschaft auf den Schultern getragen.

Wenn man die Kirche Nazarenas betritt wird man von der Sensibilität der Menschen befangen. Blumengeruch gemischt mit Weihrauch und Kerzenwachs. Die Gläubigen sind  in lila gekleidet und traditionelle Kirchenlieder werden leise gesungen. Tausende Gläubige begleiten die Prozession durch die Straßen Limas. Ein einmaliges Erlebnis

Dazu gehören auch typische „Oktober Süßigkeiten“ wie z. B.  „Turrón de Doña Pepa“, eine traditionelle Süßspeise, die von Josefa Marmanillo („Doña Pepa“) erfunden wurde.

Der Legende nach, flehte sie „Señor de Milagros“ an, sie von ihren Leiden zu erlösen. Er erhörte sie und zum  Dank verriet sie das Rezept  ihrer Süßspeise.  „Turrón von Doña Pepa“ wird aus Schmalz, Zucker, Eigelb und Anis hergestellt, in Zuckerrohrsirup getränkt und mit bunten Streuseln verziert. Da kommen die schönsten Kindheitserinnerungen  hoch.

One thought on “Im Oktober gibt es keine Wunder

  1. Hola,
    muchas gracias por los comentarios acerca de Perú.
    Sin embargo, Perú es mucho más que octubre, la Procesión y el turrón. En el centro mismo hay infinidad de lugares muy interesantes para visitar: la Plaza Mayor, la Catedral, las distintas plazas, el Congreso, el mismo Palacio de Gobierno, y fuera del centro igual.
    Veo que mucho escriben acerca de Chile y muy poco / casi nada acerca de los demás laíses latinoamericanos, cuando el título dice: rund um Südamerika.
    Deberían promover más el turismo en todo el continente y como sugerencia: más fotos y menos texto.
    Los felicito.
    Enrique Savini

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