Dominikanische Republik/Tipps & News

Dominikanische Republik mal anders – ein Reisebericht

dom_rep_2In Deutschland bei 10°C in den Flieger gestiegen und bei guten 30°C in der Dominikanischen Republik ausgestiegen, das ist herrlich. Endlich dem kalten und regnerischen Wetter für ein paar Tage entkommen. Karibikexperten Anastasia Schefer erzählt von ihrer Reise in die vielfältige und oft unterschätzte Dominikanische Republik.

1. Tag: Ankunft Punta Cana

Nach guten neun Stunden Flug näherten wir uns dem Flughafen Punta Cana. Der Blick aus dem Fenster war wunderschön, wir flogen direkt über dem Strand. Auch der Flughafen ist sehenswert, denn dieser ist typisch karibisch – mit einem Palmendach. Nach 20 Minuten Fahrt, sind wir in unserem Hotel angekommen. Nach dem reichhaltigem Abendessen machten wir einen Spaziergang am Strand und genossen den Sonnenuntergang.

2.-5. Tag: Punta Cana

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Now Larimar, Dominikanische Republik.

Nach dem langen Flug genießen wir erst mal ein paar Tage am schönen weißen Sandstrand um ein wenig Sonne zu tanken. Das Hotel Now Larimar in dem wir untergekommen sind, ist ein wunderschönes Resort mit einer traumhaften Anlage. Das Angebot reicht von Spiele am Strand und im Pool bis Tanzkurse und auch Spanischkurse, für jeden etwas dabei.

6. Tag: Punta Cana – Santo Domingo – Jarabacoa

Nach dem Frühstück ging unsere Fahrt nach Santo Domingo. Auf dem Weg haben wir viele Landwirtschaftsfelder gesehen. Die Fahrt endete vorerst in Santo Domingo, der Hauptstadt von Dominikanischen Republik. Auf dem Stadtrundgang besichtigten wir die Altstadt, auch „Zona Colonial“ genannt, den Palast des Diego Kolumbus, ein Geschichtsmuseum, die Kathedrale und die Damenstrasse. Aber mein persönliches

Highlight in Santo Domingo war der Besuch einer kleinen Zigarrenfabrik, dort hat man uns gezeigt wie die Zigarren hergestellt werden. Zur Erinnerung habe ich mir gleich eine von den Zigarren gekauft. Im Anschluss hatten wir eine Verkostung eines Cocosnusslikörs, super lecker. Nach dem Mittagessen im Restaurant „Atarazana“ ging die Fahrt über ländliche Gebiete, zu einem Fotostopp haben uns die Verkaufsstände mit tropischen Früchten gelockt. Wir fuhren an großen Plantagen mit Zitrusfrüchten vorbei und die Steigung nahm immer zu. Abends kamen wir in Jarabacoa, das auf 600m über dem Meeresspiegel liegt an. Die Stadt ist von Pinienwäldern, Bergen und Tälern der Flüsse „Rio Yaque del Norte“ und „Rio Jimenoa“ umgeben. Naturliebhaber, Wanderfreunde und Reiter werden sich hier wohlfühlen, der Ort ist auch für seine Pferdezucht berühmt. Das Hotel Gran Jimenoa liegt direkt am Fluss und hat eine wunderschöne Anlage. Beim Abendessen hatten wir einen tollen Blick auf den Fluss und mit einem Glas Wein ließen wir den Tag ausklingen.

7. Tag: Jarabacoa – Las Terrenas

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Hier pflanze ich meine eigene Kakaopflanze.

Morgens fuhren wir zur Kreuzung der beiden Flüsse, einer ist blau und der andere braun aber beide Flüsse fließen nebeneinander und vermischen sich dabei nicht. Das war eine atemberaubende Landschaft. Nach einer kleinen Reittour entlang des Flusses fuhren wir weiter zu der nächsten Attraktion – einem Wasserfall. Nach einer kleinen Wanderung über einen Naturweg haben wir den Wasserfall erreicht, er fällt 30 Meter in ein natürliches Schwimmbecken, dort konnten wir uns ein wenig abkühlen bevor unsere Reise weitergeht. In San Francisco de Macoris haben wir das Museum „Tres Hermanas Mirabal“ besichtigt. Die drei Schwestern stellten sich gegen die Diktatur Trujillos und wurden daraufhin ermordet. Auf der Weiterfahrt sahen wir am Wegesrand zahlreiche Anpflanzungen von Papaya, Bananen, Mango und Königspflanzen. Wir besichtigten eine Kakaoplantage und erfuhren alles von Kakaobohne bis hin zur Schokoladenverkostung. Wir durften unseren eigenen Kakaobaum pflanzen und sogar unsere eigene Schokolade produzieren und mitnehmen. Am Abend kamen wir müde an unserem Hotel Colibri in Las Terrenas an. Doch ans schlafen konnten wir noch nicht denken, denn der Sonnenuntergang verleite uns zum Strand zu gehen und diesen Moment zu genießen. Nachdem die Sonne sich gesenkt hat gingen wir zum Pool und schwammen noch ein paar Runden. Nach der Erfrischung konnten wir herrlich einschlafen.

8. Tag: Las Terrenas – Sabana de la Mar

Nach unserem traumhaften Frühstück direkt am Strand fuhren wir weiter Richtung Hafen, dort stiegen wir in ein Speedboot und fuhren zum Nationalpark „Los Haitises“. Dieser ist einer der interessantesten und eines der größten noch unberührten Areale feuchttropischen Urwalds in der Karibik, habe ich mir sagen lassen. Entlang der Küste zieht sich ein gewaltiger grüner Mangrovengürtel und über 50 kleine Inseln bilden ein Labyrinth an Wasserwegen. Wir durften einige Höhlen besichtigen und eine kleine Wanderung durch den Nationalpark unternehmen. Auch genossen wir unsere kleine Fahrt entlang der Mangrovenwege bis der Weg auf der anderen Seite der Bahia de Samana endete. Hier befindet sich die Gegend, die vom Tourismus noch weitgehend unerschlossen ist. Über einen Naturweg erreichten wir das Naturparadies „Paraiso Cano Hondo“.

In den natürlichen Schwimmbecken konnten wir uns noch rechtzeitig erfrischen bevor es angefangen hat zu regnen. In einem Ökohotel haben wir übernachtet, diese Unterkunft ist einfach faszinierend, die Gebäude sind aus Holz uns Stein erbaut worden, sogar die Einrichtung im Zimmer was aus Holz und Stein. So etwas habe ich noch nie gesehen, einfach schön. Für Ruhesuchende und Naturliebhaber ist es ideal. Das Abendessen bestand aus Reis, Gemüse und Hühnerfleisch und dazu ein „Presidente“, das nationale Bier. An diesem Tag gingen wir alle ziemlich früh ins Bett, alle waren von den vielen Eindrücken und dem erlebten müde geworden. Schnell war ich in meinem Tiefschlaf.

9. Tag: Sabana de la Mar – Punta Cana

Nach dem wir alle ausgeschlafen und gefrühstückt haben, ging die Reise mit einem Safaritruck weiter zum Aussichtspunkt, von dem man einen tollen Überblick über Meer, Lagune Limon und die Landschaft rundherum erhält. Nicht nur der Blick ist atemberaubend, sondern auch die Fahrt auf die Plattform war aufregend, denn der Truck fuhr über einen schmalen und sehr steilen Weg. Mal Rechts, mal Links gab es steile Abhänge, wir mussten uns gut festhalten, denn der Weg war sehr holperig. Spaßfaktor war definitiv da, aber auch ein leichtes mulmiges Gefühl, wenn man die steilen Abgänge gesehen hat. Nach den Eindrücken fuhren wir zur Lagune Limon.

Als wir bei der Lagune ankamen stiegen wir in ein Boot und fuhren anschließend durch einen Kanal durch, am ende des Kanals kamen wir an einem einsamen und verlassenen Strand an. An einem Punkt trennen ca. 10 Meter Strand von der Lagune bis zum Meer. Da stehst du am Strand, rechts von dir das Meer und links von dir die Lagune, einfach unbeschreiblich schön. An diesem Strand machten wir eine kleine Pause, tranken Cocosnussmilch aus Cocosnüssen (manche tranken die Cocosnussmilch mit einem Schuss Likör, so lieben es die Dominikaner), die einen spazierten am Strand entlang die anderen reiteten am Strand entlang. Nach diesen Eindrücken konnten wir uns beim Mittagessen etwas stärken. Nachmittags ging die Fahrt wieder zurück nach Punta Cana. Auf dem Weg sahen wir viele Reisplantagen und Plantagen mit Zitrusfrüchten. Gegen 18 Uhr  kamen wir an unserem Badehotel an, rechtzeitig zum Abendessen.  Abends wurden wir vor dem Schlafen gehen noch gut mit Shows am Strand animiert.

10./11. Tag: Punta Cana

dom_rep_1Nach der erlebnisreichen Rundreise haben wir uns noch ein paar schöne und erholende  Tage am Strand gegönnt. Ob Yoga am Strand, Wassergymnastik im Pool, Schnorcheln im Meer, Spanischkurs für Anfänger und viele Spiele für Groß und Klein, da musste man einfach mitmachen. Nach dem Abendessen im A la card Restaurant oder Buffet Restaurant gab es immer schöne Shows mit karibischen Flair zu betrachten. Ob tagsüber oder abends man wurde im Hotel immer animiert und es wird nicht langweilig, auch die die Ruhe suchen, werden diese zum Beispiel unter einer Palme am Strand finden. So ließen wir unsere letzen Tage in der Dominikanischen Republik ausklingen.

12. Tag:  Punta Cana  

Heute ist unser letzter Tag in der Dominikanischen Republik. Zum Glück geht unser Flug erst am Nachmittag, sodass wir den ganzen Vormittag noch am Strand verbringen können. Nach dem Mittagessen hatten wir noch ein wenig Zeit um die letzten Souvenirs einzukaufen bevor die Fahrt zum Flughafen geht. Dann war es soweit, wir waren am Flughafen und mussten uns von diesem Land verabschieden. Den letzten Blick aus dem Flugzeugfenster und der Strand wurde immer ferner, bald sahen wir nur noch Wolken. So schnell ging unser beeindruckender Urlaub vorbei. Schade, wäre gerne länger geblieben, den die Dom Rep hat nicht nur schöne Strände zu bieten, sondern noch viel mehr.

5 thoughts on “Dominikanische Republik mal anders – ein Reisebericht

  1. Hey, ein toller Reisebericht.

    Ich hab einige Fragen.
    In 3 Wochen fliege ich alleine auch nach Punta Cana.
    Ich habe einen Hotelurlaub gebucht, möchte aber dennoch etwas von Land und Leuten sehen.

    Mich interessiert besonders der Naturschutz (Fauna) und die Kultivierung der landwirtschaftlichen Nutzflächen.

    Ist es dort möglich vor Ort keine Touristenausflüge, sondern gezielte Betriebsbesichtigungen zu machen ?
    Bzw wo finde ich Homepages oder Mailadressen von dortigen Firmen?

    Ich würde mich über eine Antwort freuen.

    Viele Grüße, Buddy Reich

    p.reich.svp@web.de

  2. Hallo Herr Reich,
    wir hatten leider ein Problem mit WordPress – ich habe Ihren Beitrag erst heute gesehen.
    Ich hoffe, Sie haben eine schöne Reise und haben noch genügend Infos gefunden.
    Betriebsbesichtigungen in diesem Sinne bieten wir nur in unserem Gruppernreisenprogramm ab 10 Personen an, das für Verbände, Vereine etc. interessant ist.
    Vielleicht ist das was für Ihre zukünftige Reiseplanung? Mehr Infos + den Katalog mit landwirschaftlichen Themenreisen finden Sie auf http://www.gruppen-weltweit.de.
    Viele Grüße
    Veronika Schaale

  3. Ein sehr schöner Bericht mit tollen Fotos! Die Dominikanische Republik ist wirklich wahnisinnig vielfältig, und bietet noch viel mehr als All Inclusive in Punta Cana. Jarabacoa und Las Terrenas sind wunderschöne Ortschaften, die auch zu unseren Favoriten zählen. Schön, dass es euch gefallen hat.

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