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Brasilien greift tief in die Taschen für die WM

Die brasilianische Regierung investiert 11,8 Mrd. US-Dollar in die anstehende WM 2014. Das Geld soll in den Ausbau von Straßen, Flughäfen und Häfen fließen.

Brasilien wappnet sich bereits finanziell für die anstehende Fußball-WM im Jahr 2014. Die Regierung investiert 11,8 Mrd. US-Dollar in den Ausbau von Straßen, Airports und Häfen sowie in die Ausbildung von Arbeitskräften und in Werbung. Hotelketten und Fluggesellschaften erhöhen ebenfalls ihre Investitionen.

Brasilien erhofft sich vom Großereignis einen Anstieg von fünf auf acht Millionen Touristen. Dass die Vielzahl der neu gebauten Hotels während und nach der WM nicht ausgelastet sein werden, stehe laut einer Studie brasilianischer Hotelbetreiber nicht zu befürchten. „Die Wirtschaft wächst, der Binnenmarkt boomt, und dank der gefestigten Demokratie genießt Brasilien heute politische Stabilität“, erklärt Mário Moysés, Präsident des brasilianischen Fremdenverkehrsamtes Embratur. Die nächsten zehn Jahre seien für Brasilien eine große Chance, noch mehr Touristen und damit Devisen ins Land zu holen.

Die Zahl internationaler Flüge nach Brasilien steigt. Waren es bis Anfang dieses Jahres 897 internationale Flüge wöchentlich, sind es zum aktuellen Stand fast 1000 Liniendienste. Um diese Zahl weiter zu erhöhen, haben Embratur und das Tourismus-Ministerium die Zusammenarbeit mit Fluggesellschaften intensiviert. Kürzlich landete der erste American-Airlines-Flug in der Hauptstadt Brasília. TAP bietet täglich elf Flüge nach Brasilien an, Iberia wird einen Flug von Madrid nach Recife und Fortaleza ins Programm aufnehmen und hat Pläne für die Strecke Barcelona–São Paulo. Aus dem östlichen Europa will Turkish Airlines mehr Flüge nach Brasilien anbieten. Qatar, Emirates und El Al bauen ebenfalls ihre Geschäfte aus.