Bolivien/Tipps & News

Boliviens Sehenswürdigkeiten

Mit einer faszinierenden Mischung aus atemberaubenden Landschaften, sehenswerten Kolonialstädten und traditioneller Kultur ist das im Herzen Südamerikas gelegene Bolivien nach wie vor ein Geheimtipp. Vom schönen Titicacasee, Boliviens Regierungssitz La Paz oder dem berühmten „Salar de Uyuni“ haben Sie sicherlich schon einmal gehört, aber Bolivien hat noch so viele Sehenswürdigkeiten mehr zu bieten: Zum Beispiel die „weiße Stadt“ Sucre,  die berühmten Silberminen des „Cerro Rico“ bei Potosí, die Sonneninsel mit ihrer Inka-Geschichte, das faszinierende Mondtal und natürlich viele wunderbare Nationalparks. Nicht zu vergessen die facettenreiche bolivianische Kultur. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Boliviens vor.

Sehenswürdigkeiten in Bolivien

Sucre – Die weiße Stadt

Sucre ist Boliviens Hauptstadt, liegt auf ca. 2.800 Metern Höhe im südlichen Zentrum des Landes und hat den Ruf, eine der schönsten Städte Südamerikas zu sein. Hier ist alles sehr sauber und gepflegt, es gibt viele schöne Parks, interessante Museen und eine Vielzahl besuchenswerter Cafés und Restaurants.

Sucre- Die weiße Stadt

Sucre- Die weiße Stadt

In der beeindruckenden Altstadt prägen weiße Kolonialgebäude und Kirchen das Bild – die meisten davon sind sehr gut erhalten und viele gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Obwohl Sucre auch für seine leckeren Schokoladen-Spezialitäten bekannt ist, hat der Name nichts mit Zucker zu tun, sondern mit Freiheitskämpfer Antonio José de Sucre.

Salar de Uyuni – Größter Salzsee der Erde

Der Salar de Uyuni ist ein vor über 10.000 Jahren entstandener Salzsee und wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit Boliviens. Auf dem See und um ihn herum gibt es zahlreiche spannende Entdeckungen zu machen: Zum Beispiel komplett aus Salz gebaute Hotels und einen Eisenbahnfriedhof mit Zügen die zum Teil über 100 Jahre alt sind.

Mit dem Jeep unterwegs in der Salar de Uyuni

Mit dem Jeep unterwegs in der Salar de Uyuni

Außerdem kann man sich die Salzgewinnung erklären lassen oder mit dem Geländewagen eine ausgiebige Tour über den Salar machen. Sehenswert sind auch die Insel „Isla Incahuasi“ mit ihren eindrucksvollen Kakteen, die wunderschönen Lagunen und der Vulkan Tunupa. Ausgangspunkt für die meisten Touren ist die Stadt Uyuni am östlichen Ufer des Sees.

Laguna Colorada

Wer drei verschiedene Flamingo-Arten sehen möchte, der sollte die „Laguna Colorada“ besuchen: Dieser durch Algen, Plankton und Mineralien rot gefärbte See ist Heimat des Anden-Flamingos, des Chile-Flamingos und des James-Flamingos. Abhängig vom Wind und den Lichtverhältnissen ändern sich die Rotschattierungen des Wassers. Die Laguna Colorada liegt etwas abgelegen, ist aber mit dem Geländewagen von Uyuni aus erreichbar.

Flamingos in der Laguna Colorada

Flamingos in der Laguna Colorada

Vulkan Tunupa

Am nördlichen Rand der Salar de Uyuni liegt der Vulkan Tunupa, von dem man einen wunderbaren Blick auf die Wüste hat. In seiner Umgebung kann man präkolumbianische Ruinen und die über 3.000 Jahre alten Coquesa-Mumien besichtigen.

Titicacasee – Südamerika-Highlight

Ein knappes Drittel des höchsten schiffbaren Sees der Welt, und damit einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Südamerikas, gehört zu Bolivien. Auf über 3.800 Metern Höhe, an der Grenze zu Peru, kann man am Titicacasee die ursprüngliche Kultur der Region intensiv erleben. Zum Beispiel bei der Fahrt in einem traditionellen Boot oder bei Besuchen in den zahlreichen kleinen Dörfer. Absolut sehenswert sind die Sonneninsel „Isla de Sol“ und die Inka-Ruinen rund um die Stadt Copacabana.

Die Sonneninsel im Titicacasee

Die Sonneninsel im Titicacasee

Ruinenstätte Tiahuanaco

„Tiahuanaco“ liegt in der Nähe des Titicacasees und ist eine von Boliviens bedeutendsten Ruinenstätten. Die im Altiplano auf fast 4.000 Meter Höhe gelegene Anlage ist zwar erst wenig erforscht, gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

La Paz – Höchstgelegener Regierungssitz der Welt

La Paz liegt auf über 3.500 Metern, von schneebedeckten Gipfeln umgeben, in der Hochebene des Altiplano und ist damit der höchstgelegene Regierungssitz weltweit. Die Stadt bietet eine interessante Mischung aus moderner und Kolonial-Architektur, indigenen Märkten und interessanten Geschäften. Außerdem verfügt La Paz über eine Vielzahl an Museen zu den verschiedensten Themen, mit zum Teil sehr alten und außergewöhnlichen Ausstellungsstücken.

La Paz mit der Seilbahn Mi Teleférico

La Paz mit der Seilbahn Mi Teleférico

Sehenswert sind auch der Regierungssitz, die Kathedrale und der „Hexenmarkt“. Eine Besonderheit von La Paz ist das Seilbahnnetz „Mi Teleférico“.

Mondtal

Nur wenige Kilometer entfernt von La Paz befindet sich das „Valle de la Luna“. Mit seinen Felsen und Kratern sieht das Tal aus wie eine Mondlandschaft und ist absolut einen Besuch wert.

 

Potosí – Minenstadt am Cerro Rico

Die schier unerschöpflich anmutenden Silbervorkommen des Berges Cerro Rico machten Potosí einst zur reichsten Stadt des südamerikanischen Kontinents. In der Silbermine kann man sich ein Bild vom harten Leben der bolivianischen Minenarbeiter machen.

Der Cerro Rico bei Potosí

Der Cerro Rico bei Potosí

In Potosí lohnt sich auch ein Besuch der Casa de la Moneda, der ehemaligen Münzprägeanstalt. Ebenfalls sehenswert sind die Kirchen San Francisco und San Lorenzo, sowie die verschiedenen Handwerk-Märkte von Potosí.

Santa Cruz – Tradition & Moderne

„Santa Cruz de la Sierra“ im Südosten (und damit dem tropischen Tiefland) Boliviens ist die modernste und größte Stadt des Landes. Sie verfügt aber gleichzeitig auch über eine sehenswerte koloniale Altstadt. Das Lebensgefühl hier unterscheidet sich deutlich von dem in La Paz und Sucre, vor allem das Nachtleben ist sehr spannend. Auf einer Bolivien-Reise sollte man also auf jeden Fall auch Santa Cruz einen Besuch abstatten.

Boliviens Nationalparks

Nationalpark Sajama

Der Nationalpark Sajama liegt nahe der Grenze zu Chile in Boliviens Hochland. Umgeben von wunderbaren Hügellandschaften steht hier der gleichnamige Sajama, mit 6.542 Metern höchster Berg Boliviens und auch einer der höchsten Vulkane weltweit. Neben der beeindruckenden Landschaft mit ihren bunten Hügeln, Vulkanen und Geysiren gibt es hier auch viele und vielen Alpakas, Lamas, Vicuñas und Flamingos zu sehen. Besuchen sollte man im Nationalpark Sajama auch die zeremoniellen Grabstätten von Macaya und das Dorf Sajama mit seiner Kolonialkirche. Und natürlich ein Bad in den heißen Quellen nehmen.

Der Nationalpark Sajama

Der Nationalpark Sajama

Nationalpark Torotoro

Im Norden Boliviens liegt der Nationalpark Torotoro mit seinen bis zu 300 Meter tiefen Canyons. Hier gibt es beeindruckende Felsformationen, Höhlen und Wasserfälle zu sehen, sowie die Tropfsteinhöhle Umajalanta und den Huayllas-Hügel mit zahlreichen Fußabdrücken verschiedener Dinosaurier.

Nationalpark Amboró

Im Nationalpark Amboró im Osten Boliviens treffen der Chaco, die Anden und Amazonien aufeinander. Aus diesem Grund verfügt der Park über eine sehr vielfältige Flora und Fauna: über 2.600 Pflanzen-, mehr als 800 Vogel- und fast 130 Säugetierarten gibt es hier. Sehenswert sind auch die ganz in der Nähe gelegenen Ruinen von Samaipata aus der Zeit vor den Inkas, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehören.

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