Tornado in Argentinien und Brasilien
Bei einem Tornado-artigen Wirbelsturm (die tatsächliche Stärke und Einstufung wird gerade noch untersucht) sind am Montag im Nordosten Argentiniens und in Südbrasilien mindestens 10 Menschen uns Leben gekommen, mehr als 100 wurden verletzt. Die Zahl der Toten schwankt in den Berichterstattungen mittlerweile zwischen 10 und 17. Die Suche nach Vermissten läuft derzeit noch.
Betroffen waren vor allem die argentinische Provinz Misiones und der Bundesstaat Santa Caterina im Süden Brasiliens. In Argentinien wütete der Sturm besonders stark in den Städten Santa Rosa und El Progreso und wirbelte sogar ganze Häuser durch die Luft, deckte Dächer ab und entwurzelte zahlreiche Bäume. Die Behörden in Brasilien meldeten Schäden durch Überschwemmungen und Schlammlawinen. In Sao Paulo wurden beim teilweisen Einsturz einer Schule vermutlich 2 Kinder unter den Trümmern begraben; zeitweise wurde aufgrund der schweren Regenfälle der Verkehr stark beeinträchtigt, das Telefonnetz war unterbrochen.
Laut Wettervorhersage soll es in den Gebieten noch bis Donnerstag zu heftigen Regenfällen kommen.
Marion Voelkl am 10. September 2009 in Argentinien, Brasilien, Reportagen
