Chile – Flora und Fauna im Überfluss…4. Teil
…und hier sind sie, unsere neuen Abenteuer!
Wir haben einen netten Israeli gefunden, der uns freundlicherweise den wohl einzigen Ipad Camera Connector in ganz Chile geliehen hat
Deswegen dieser Beitrag mit Bildern, zumindest der 1. Teil.
Hier ein Eindruck unserer kleinen Morgenwanderung um den Osorno.
Auch der Puntiagudo zeigte sich von seiner Schokoladenseite:
Dann hieß es leider Abschied nehmen von Franz und seiner traumhaften Petrohué Lodge. Ein letzter Stopp am Petrohué Fluss nutzen wir um die fast schon kitschigen Farbkombinationen von sattem Türkis des Flusses, dem Himmelblau und den weiß gepuderten Gipfeln zu genießen.
2 Stunden Flug brachten uns nach Punta Arenas.
Die Stadt Punta Arenas ist relativ unspektakulär. Wir liefen ein wenig durch fast 4 Jahreszeiten in 2 Stunden (3x Regen, Schneeregen, Sonne) und wurden nach einer Nacht im guten Hotel Cabo de Hornos in Richtung Torres del Paine Nationalpark abgeholt.
Gut 5 Stunden Fahrt durch patagonische Pampa später fanden wir uns im Patagonia Camp wieder. Ein Luxuscamp 20 km außerhalb des Torres del Paine Nationalparks mit 18 Jurten mit wirklich sensationellem Blick auf den Toro See und das Paine Massiv. Ich lasse mal Bilder sprechen:
Blick aus unserer Jurte:
die Jurten von außen:
Die Lodge bietet verschiedene Ausflüge an.
Unser Tagesausflug führte uns zum Grey Gletscher und wir haben eine weitere Wanderung zum Kondor Nest unternommen.
Der folgende Tag brachte uns zusammen mit Eva hauptsächlich mit dem Auto durch den Rest des Parkes.
Nur soviel, die Landschaft, die Flora und die Fauna im Torres del Paine Nationalpark gehören ganz sicher zu den schönsten Plätzen, die es auf unserer Erde geben mag.
Das traumhaft schöne Paine Massiv mit seinen Hörnern und Türmen, das alles umgeben von grün, türkis, blau schimmernden Gletscherseen, darin die in noch tieferem Blau schwimmenden Eisschollen.
Garniert und flankiert wird das Ganze durch Herden von Hunderten von Guanacos, dazwischen immer mal wieder Magellan Gänse, Füchse, Nandus, Pferde; das alles von oben überwacht von einer Horde von Kondoren und Adlern. Wer es nicht selber gesehen hat, wird das nicht glauben können – auch nicht die Windstärken, die im Park vorherrschen. Hurrikan Stufe 1 ist an manchen Stellen die Standard Windgeschwindigkeit, also entsprechende Klamotten einpacken.
Torres del Paine, eines der absoluten Highlights in Lateinamerika und der Welt!!
2 Bilder habe ich vom Park, die noch viel schöneren vom 2. Tag mit viel besserem Wetter und den Cuernos und Torres, Guanacos, Kondoren, Füchsen, Nandus, Wasserfällen…muss ich nachreichen.
Auf dem Weg nach Puerto Natales, unserer jetzigen Station im sehr schönen Hotel Indigo, unternahmen wir noch einen Abstecher in die Milodon Höhle. Diese ist recht sehenswert aber im Vergleich zu der restlichen im Überfluss vorhandenen malerischen Landschaft kein wirkliches Highlight. Chile macht verdorben und setzt die Messlatte fast auf Weltrekordniveau…
Ob wir diese reißen oder nochmals höher setzen, wenn es mit der Stella Australis in die entferntesten Regionen der Welt geht, lest ihr im nächsten Teil.
Manuel Federau am 22. Oktober 2011 in Chile, Reiseberichte














