Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Chile: National Geographic Traveler kürt beste Hotels

Das renommierte Magazin National Geographic Traveler hat die 12 einzigartigsten und authentischsten Hotels in Chile ausgewählt und zu seiner „2011 Stay List“ hinzugefügt. Alle Regionen Chiles sind mit ihren kreativsten und luxuriösesten Hotels vertreten. Ein Ort ist gleich viermal erwähnt: San Pedro de Atacama in Chiles trockenem Norden! Die Plätze 1, 3, 8 und 12 gehen an dieses charmante Wüstendorf, das trotz des internationalen Touristenansturms seine besondere Atmosphäre bewahrt hat.

Der erste Platz wird von der Alto Atacama Desert Lodge belegt. Etwas außerhalb von San Pedro gelegen überzeugt sie mit ihrer lokaltypischen Architektur, die das Hotel als natürlichen Teil der Umgebung erscheinen lässt. Innen wird regionale Handwerkskunst gekonnt in Szene gesetzt; die Kissen und Decken aus Alpaca-Wolle sorgen für einen erholsamen Schlaf unter dem klaren Wüstenhimmel.

Auf dem zweiten Platz folgt eines der derzeit angesagtesten Hotels in Santiago: Das Boutique-Hotel The Aubrey. Alle 15 Zimmer sind individuell gestaltet und mit geschmackvollen, farbenfrohen Details ausgestattet. Der Palmengarten mit Pool ist ein Ruhepol im Szenestadtteil Bellavista und lädt zum Entspannen ein.

Das Hotel Awasi, ebenfalls in San Pedro, überzeugte die Jury durch seine starke Verbindung zur Atacama-Wüste. Die Baumaterialien Holz, Stein, Adobe und Stroh stammen aus dem Umkreis San Pedros, ebenso wie die Antiquitäten und Textilien, die die Zimmer schmücken. Einheimische Pflanzen begrünen die weitläufigen Innenhöfe und Terrassen.

Auf den weiteren Plätzen folgen Luxushotels in allen Regionen Chiles:

4. The Cliffs Preserve, Puerto Varas, Seenregion
5. Ecocamp Patagonia, Nationalpark Torres del Paine, Patagonien
6. Elqui Domos, Elqui-Tal, Kleiner Norden
7. Explora Atacama, San Pedro de Atacama, Nordchile
8. Explora Patagonia, Nationalpark Torres del Paine, Patagonien
9. Hacienda  Tres Lagos, Region Aisén, Patagonien
10. Lapostolle Residence, Santa Cruz, Zentralchile
11. The Lodge at Valle Chacabuco, Carretera Austral, Patagonien
12. Tierra Atacama, San Pedro de Atacama, Nordchile

Alle Hotels sind auch über Miller Reisen buchbar. Bitte kontaktieren Sie uns!

Ruta 40: Selbstfahrertour durch Patagonien

Vor kurzem habe ich folgende Rückmeldung von begeisterten Kunden erhalten, die das noch wirklich unbekannte Patagonien er-„fahren“ haben. Sie waren dort, wo im wahrsten Sinne des Wortes die Straße aufhört…

Carretera Austral und Ruta 40- Das Gravelabenteuer
Begeistert sind wir von unser Selbstfahrertour durch Patagonien zurückgekehrt.
Bereits zum 3. x haben wir sehr gute Erfahrungen mit Miller Reisen in Südamerika gemacht. Es war wieder alles toll. Gute Vorbereitung, Unterkünfte in bester Lage, die Partner vor Ort,….

Es gab keine Abstriche.

Dafür Dankeschön.

Doch nun etwas mehr zur Tour.

Eisbedeckte Berge, farbenprächtige Seen, kristallklare Flüsse, die Pflanzen- und Tierwelt und nicht zuletzt die Menschen haben uns mächtig beeindruckt.

Toll der chilenische Regenwald, in dem ohne Angst vor wilden Tieren oder vor Krankheiten gewandert werden kann.Ein Geheimtipp der Parque Nacional Los Alerces mit dem See Futalaufquen auf argentinischer Seite.

Dort begann bei Epuyen auf der Ruta 71 unser Gravelabenteuer, dass mit wenigen Ausnahmen auf der Carretera Austral um Coihaique herum erst nach Besuch von Villa O´Higgins, nach der Überquerung des Passos Roballo, Aufenthalt in Lago Posadas wieder nördlich von Rio Mayo, Argentinien endete.

Die eigentlichen Helden dieser Strassen sind nicht die Autofahrer, sondern die Radfahrer, denen man immer wieder begegnet.

Treffpunkt der Biker ist Villa O`Higgins -das südliche Ende der Carretera Austral(C.A.)-.

 Von hier aus ist es möglich, mit dem Boot und Rad weiter nach EL Chalten(Fitz Roy)überzusetzen. Schade, dass dies mit dem Auto nicht zu machen ist.

Gern möchten wir ein paar Tipps an zukünftige “Bezwinger” der Route weiter geben. Alles Fragen, die uns vor unser Reise bewegt haben:

-Tankstellen entlang der C.A. gibt es neben denen in Cohaique, Cochrane, Puerto Guadal auch in Villa Manihuales und seit 2009 auch in Villa O`Higgins und an der Ruta 40 auch in Gobernador Costa, so dass man nicht erst nach Jose de San Martin muss.
Nie aber auf Reserve fahren. möglichst die vorletzte Tankstelle nutzen. Es kann auch passieren, dass es mal kein Benzin gibt.

- die Fähre Puerto Yungay- Rio Bravo fährt in der Zeit von Dezember bis in März hinein 3x täglich.

- Bei einem Besuch von Villa O`Higgins sollte der Aufenthalt so geplant werden, dass man die Bootstour zum Gletscher machen kann.

Das Boot fährt leider nicht an allen Tagen.( siehe web-seite des Ortes). Der Ausflug dorthin ist aber eine lohnenswerte und preisgünstige Alternative zu dem teuren Besuch der Lagune San Rafael und dem gleichnamigen Gletscher.

- Banken in den kleinen Orten entlang der Ruta 40 haben nur bis 13 Uhr geöffnet. In der Regel gibt es jedoch Automaten, die ein wenig sprachliche Voraussetzungen (spanisch) erfordern. 
-in Cochrane und südlicher werden keine Kreditkarten akzeptiert.

Auch mit Dollar kann nicht überall bezahlt werden.

Dollar-Reiseschecks, die bei unser letzten Reise vor 4 Jahren noch getauscht wurden, wird man kaum noch los und wenn, dann nur mit hohen Abschlägen. Es lohnt sich leider diese sichere Variante nicht.
-ein 2. Reserverad ist beim Zustand der Strassen, auch wenn vorsichtig gefahren wird, wirklich nicht verkehrt.

Nicht jeder Reifenschaden lässt sich reparieren. Wir hatten mächtig zu tun, ein neues Rad in Cochrane zu bekommen.

- für den Besuch von Caleta Tortel empfiehlt sich eine kleine Tasche für das Notwendigste.

Im Ort, der nicht mit dem Auto besucht werden kann, geht es ständig treppauf und treppab. 

Der Anstieg der Stufen mit Gepäck kann gewaltig sein.

Sicher kann bei einer Reise nicht alles geplant werden, es gibt aber etwas mehr Sicherheit.

Oft ist aber auch gerade das Unvorhergesehene das, was eine Reise unvergessen macht. Wir hatten viel davon. Es war toll. Die Reise kann  ist mehr als nur empfehlenswert.
Wir werden oft an unser Gravelabenteuer zurück denken.

Barbara und Jürgen Lemke

CHILE: Mietwagentour „Wildes Patagonien“

Rüchmeldung von Kunden der Mietwagentour „Wildes Patagonien“:

wildes Patagonien Katalog 09-10Sehr geehrte Damen und Herren,

leider habe ich den Bewertungsbogen für unsere Reise verloren und schreibe Ihnen darum in dieser Form, wie alle geklappt hat.

Die Reise war hervorragend organisiert. In allen Hotels oder Estancias wurden wir schon mit besonderer Freundlichkeit erwartet. Wir waren oft (auf Grund der frühen Jahreszeit) die einzigen Gäste am ersten Tag und man widmete uns die volle Aufmerksamkeit. Die Unterkünfte waren überdurchschnittlich gut und besonders die Freundlichkeit der Hotelleitung hat uns immer wieder begeistert. Der Fremdenführer, Javier, in Santiago de Chile hat uns nach unserem Passverlust einen ganzen Vormittag begleitet, um alles zu regeln und uns mit guten Ratschlägen geholfen. Sogar hier in Rennerod hat sich das Reisebüro um uns gesorgt und betreut uns nachträglich bei eventuellen Erstattungskosten für die verlorengegangenen Pässe über die Reiseversicherung.

Das Auto von Herz funktionierte ohne Probleme trotz Schotterpiste, es war genau das, was wir uns vorgestellt hatten, und die Formalitäten für die Grenzübertritte waren hervorragend geregelt.

Diese Reise wird uns immer in Erinnerung bleiben. Da wir Südamerika besonders lieben, werden wir auch die nächste Reise über Miller buchen.

Fotos der Kunden:

1 Kommentar »

Tina Karwofsky am 08. Dezember 2009 in Argentinien, Chile

Hotel CostAustralis in Puerto Natales erstrahlt in neuem Glanz!

CostAustralis in Puerto NatalesDirekt am wunderschönen „Ultima Esperanza“ Fjord und nur 80 km vom berühmten Torres del Paine Nationalpark entfernt, hat das Hotel CostAustralis vor Kurzem seine Türen wieder geöffnet. Das Hotel wurde komplett renoviert, nachdem es im vergangenen Dezember bei einem Brand schwer beschädigt worden war.

Beim Wiederaufbau wurde darauf geachtet, die traditionelle und elegante Infrastruktur sowie warme Atmosphäre beizubehalten, auf moderne Ausstattung wurde jedoch nicht verzichtet. Neben dem bekannten zuvorkommenden Personal und dem renommierten Restaurant des Hotels gibt es nun einige Neuheiten, wie z.B. einen Hörsaal mit einer Kapazität für bis zu 100 Personen, einen separaten Aufenthaltsraum für Raucher und als besonderer Höhepunkt im nun vergrößerten Restaurant ein Indoor-Quincho-Grill, in dem u.a. das typisch patagonische „Asado al Palo“ (Lamm am Spieß) vor den Augen der Gäste zubereitet werden kann.

Ralley Dakar 2010 wieder in Argentinien und Chile

torres-del-paine_miotkeAuch die 32. Auflage des prestigeträchtigen Rennens soll wieder durch Argentinien und Chile führen. Nach großem Erfolg der Ralley Dakar 2009 wurde dieser Entschluss für 2010 gefasst. Die Andenländer bleiben daher auch Austragungsort für 2010!

Die neue Route für die Ralley Dakar 2010 wurde bisher noch nicht detailliert veröffentlicht. Es steht jedoch bereits fest, dass der argentinische Teil Patagoniens durch neue Etappenziele in der chilenischen Atacamawüste ersetzt wird und das Rennen u.a. durch Antofagasta und Iquique führt.

2010 werden somit je sieben Etappenziele in Argentinien und Chile angefahren und die Strecke soll durch noch mehr Dünenüberquerungen und Offroadpisten noch einmal abenteuerlicher werden.

Die Ralley Dakar 2010 findet vom 02.01.2010 bis 17.01.2010 ab/bis Buenos Aires statt.

Abenteuer Südamerika / Meine Reise durch Argentinien, Paraguay, Brasilien

la_boca_buenos_airesDrei Wochen Südamerika sind vergangen wie im Flug!! Seit zwei Woche bin ich zurück in Schlier und noch immer versuche ich die viele Eindrücke dieser fantastischen Reise durch Argentinien, Paraguay und Brasilien in meinem Kopf zu ordnen. Begonnen hatte unser Abenteuer in Buenos Aires. Leider war hier die Zeit viel zu knapp um diese lebendige Stadt richtig kennenzulernen. Am nächsten Tag ging die Reise weiterperito_moreno nach El Calafate in Patagonien. Habe ich 100 oder 150 Bilder von Gletschern gemacht? Am beeindruckensten war ein etwa 2-stündiges Minitrekking auf dem Perito Moreno Gletscher bei strahlendem Sonnenschein! Die Nacht durfte ich dann in der Hosteria Los Notros verbringen, dem einzigen Hotel innerhalb des Nationalparks mit einem herrlichen Ausblick aus meinem Zimmer auf den Perito Moreno Gletscher. Nach 4 Tagen im Süden Argentiniens ging es weiter nach Salta im Nordwesten. 7 Tage lang lernten wir den Norden in allen erdenklichen Farben kennen. Der Weg führte uns von Salta über Purmamarca, Cachi, Cafayate und Tafi del Valle bis nach Tucuman. iguacu_tinaUnsertilcara Mietwagen, ein Chevrolet Corsa kämpfte sich tapfer über staubige Straßen, Holperpisten, auf ca. 4.000m hohe Pässe, durch grüne Täler und imposante Schluchten. Eines meiner Highlights war ein Ausflug in die Quebrada de las Conchas mit seinen vielen Gesteinformationen wie dem Frosch, dem Amphitheater oder der Garganta del Diablo – der Teufelsschlund.

Von Tucuman aus ging es weiter mit einem sehr bequemen Überlandbus in 16 Stunden nach Posadas und von hier aus über die Grenze nach Encarnacion in Paraguay. Unser eigentliches Ziel waren die Aufforstungsflächen von Miller Forest in der Provinz Caazapá. Die Anreise war auf Grund eines starken Regenfalls am Vortag sehr spannend, da die Erdstraßen aufgeweicht und schlecht befahrbar waren, aber dank der Fahrkünstejesuiten_ruinen unseres Reiseleiters Martin sind wir wohlbehalten an unserem Ziel angelangt. Über Ciudad del Este ging es schon nach 2 Tagen weiter zu den Wasserfällen von Iguazu…ein wirklich imponierendes Schauspiel, auch wenn die Fälle verhältnismäßig wenig Wasser führten. Zu den ca. 200 Gletscherbildern aus Patagonien kamen nun noch rund 200 Wasserfallbilder.

rio_tinaUnsere letzte Station war Rio de Janeiro- Cidade maravilhosa. Bei leider etwas trübem Wetter genossen wir die dennoch fantastischen Aussichten vom Zuckerhut und vom Corcovado auf die Stadt bevor es mit der alten Straßenbahn mit seinen offenen Tramwagons wieder zurück nach Santa Teresa zu unserer Bleibe ging. Am Abend haben wir uns dann noch mit einer sehr leckeren Moqueca belohnt. Hmmmm lecker und bis hoffentlich ganz bald wieder in Südamerika!!