Machu Picchu und die Folgen des starken Regens in der Region
In den letzten Tagen ist das Wetter besser geworden und der Wasserspiegel des Urubambaflusses geht stetig zurück. Dadurch konnte auch die Anzahl der Helikopterflüge zwischen Aguas Calientes und Ollantaytambo erhöht werden, mit denen die in Aguas Calientes eingeschlossenen Touristen ausgeflogen werden.
Während es in der Stadt Cusco zu geringen Schäden kam, ist das Heilige Tal schwer getroffen worden. Viele Bewohner haben ihre Häuser verloren und die Ernte auf vielen Feldern und damit die Lebensgrundlage der Lokalbevölkerung wurde zerstört. Der Wasserspiegel ist auch im Heiligen Tal zurück gegangen, aber die Schäden sind in vielen Orten sehr schwerwiegend. Mehrere peruanische Minister sind in Cusco vor Ort vertreten um die Hilfsmaßnahmen der lokalen Behörden für die betroffene Bevölkerung zu unterstützen.
Die Festung von Ollantaytambo ist wieder für Besucher geöffnet und die Zugfahrt ist auf dem normalen Weg möglich. Der Besuch der touristischen Attraktionen in Cusco und der naheliegenden Ruinen findet normal statt. Auch der Verkehr auf der Strecke Cusco-Puno hat sich normalisiert und die Besuche auf dem Weg sind wie geplant möglich.
Bezüglich der Zugstrecke nach Aguas Calientes ist zu sagen, dass der Wiederaufbau in drei Phasen erfolgen wird. Die erste Phase die fertig gestellt wird ist der Streckenteil von Aguas Calientes nach Santa Teresa. Sollte das Wetter stabil bleiben werden diese Arbeiten rund drei Wochen dauern. Wir erwarten daher, dass Machu Picchu ab der 4. Februarwoche wieder besucht werden kann. Santa Teresa ist ein Ort der von Ollantaytambo kommend nach Aguas Calientes liegt. Daher wird die Route für Touristen die Machu Picchu besuchen wollen in der Übergangsphase eine andere sein. Details zum Ablauf des Transports auf dieser Strecke sollen von Perurail im Laufe der Woche bekannt gegeben werden. Wir werden dann die Reiseverläufe der Passagiere die Machu Picchu auf dieser alternativen Route besuchen entsprechend der von Perurail kommunizierten Details anpassen.
Daniela Muehe am 01. Februar 2010 in News, Peru
