Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Rezept aus Brasilien- Pão de Queijo

caipirinhaIch möchte Euch einen leckeren Snack aus Brasilien vorstellen. Die Pão de Queijo (Brot aus Käse) sind kleine Käsebällchen die ofenwarm besonders gut zu einem Caipirinha aber auch zu Bier oder Wein passen. Es gibt nicht nur ein, sondern mehrere Rezepte. Das Rezept, das ihr anbei seht, ist von einer brasilianischen Praktikantin die für Miller Reisen in Deutschland gearbeitet hat. Sie hat nach diesem Rezept, zur Freude aller, einige Male für uns Mitarbeiter Pão de Queijo gemacht.

 Zutaten:

500 gr Tapioca-Mehl (man soll dieses in asiatischen Geschäften bekommen), 200 ml Milch, 200 ml Öl, 250 gr Käse (Gouda oder Parmesan), 5 Eier, 1 EL Salz

Zubereitung:

Nr.1 = Das Öl, die Milch, den Käse und das Salz in einem Topf zumKochen bringen.

Nr.2 = Das Tapioca-Mehl in einer Schüssel mit dem warmen Teig von Nr. 1 mischen.

Nr.3 = Die Eier zum Teig geben und gut kneten.

Nr.4 = Den Teig dann ca. eine Stunde ruhen lassen.

Nr.5 = Den festen Teig zu Kugeln formen und auf einem Backblech verteilen. Die Kugeln ca. 25 Min. bei 200 Grad backen. Sie sollten aus dem Ofen genommen werden bevor sie braun sind.

Viel Spaß beim Backen und Verkosten der Pão de Queijo aus Brasilien!!!

Brasilien – Insidertipp Peninsula de Maraú

Peninsula de Marau

Peninsula de Maraú

Der Nordosten Brasiliens mit seiner afro-brasilianischen Kulturmetropole Salvador da Bahia besticht durch pulsie- rende Rhythmen, eine ausgeprägte Lebenslust, eine Vielzahl palmengesäumter Strände, pittoreske Fischerdörfer sowie unzählige Ausflugsmöglichkeiten. Als Top-Geheimtipp unter Brasilien-Liebhabern gilt die Halbinsel von Maraú mit ihren kilometerlangen naturbelassenen Sandstränden, unend- lichen Mangrovenwäldern, atlantischem Regenwald, traumhaften vorgelagerten Inseln, Süßwasserseen sowie farbenfrohen Korallenriffen. Aufgrund ihrer geografischen Abgeschiedenheit hat sich die Halbinsel ihre natürliche und kulturelle Identität bewahren können.

In der sehr persönlich geführten Strand-Pousada Lagoa do Cassange erwartet den Gast eine herzliche familiäre Atmosphäre sowie sehr gute brasilianische Küche. Ein abwechslungsreiches Aktivprogramm bestehend aus erlebnisreichen Wanderungen, Wassersportmöglichkeiten in den Süßwasserseen sowie im Meer, Boots-, Tauch- sowie Jeeptouren runden das einzigartige Maraú-Erlebnis ab.

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Pousada Lagoa do Cassange

 Die Peninsula de Maraú erreicht man von Salvador da Bahia sowohl mit dem Flugzeug (ca. 2 Stunden) als auch auf dem Landweg (ca. 5 Stunden). Unser Tipp: Wählen Sie für die Anreise die Fahrt über Land und genießen Sie die atemberaubende und abwechslungsreiche Landschaft. Den Rückweg können Sie dann bequem mit dem Flugzeug antreten.

Weitere Informationen zur Peninsula de Maraú gibt es im Internet oder bei unseren Brasilien-Experten.

Die Legende der Iguazu (Iguaçu) Wasserfälle im Dreiländereck Brasilien, Argentinien, Paraguay

iguacuIguazu - übersetzt die „Großen Wasser” – liegt im Dreiländereck Argentinien - Brasilien - Paraguay und ein Besuch dieses einmaligen Naturschauspiels ist ein MUSS für jeden Südamerika-Reisenden.

Im Jahre 1542, während einer Reise über den Atlantik nach Asuncion in Paraguay, entdeckte der Spanier Alvar Nunez Cabeza de Vaca die von ihm benannten „Santa Maria Fälle”. Dieser Name konnte sich nie etablieren und so entstand der einfache Name „Große Wasser” = Iguazu.

Um 1609 kamen die ersten Jesuiten Missionare in die Region der Guarani, der Einwohner der Provinz Corrientes und Missiones. Deren Hauptaufgabe war, die Indianer zu „evangelisieren” und Ihnen Bildung und Organisation beizubringen. Die Guarani und die Jesuiten Priester bildeten ein in Lateinamerika einzigartiges Netzwerk – in über 30 Städten waren sie präsent, bis in den Süden von Brasilien und Paraguay.

1768 wurden die Jesuiten wegen politischen Streitigkeiten mit der spanischen Krone vertrieben, und der Iguazu Nationalpark wurde 1934 gegründet – ein Gebiet von ca. 67.620 Hektar Fläche. 40 Jahre später erklärte die UNESCO den Park zum Weltnaturerbe.

Im Park ist immer noch sehr deutlich der Einfluss der Guarani-Ureinwohner zu spüren. Die Handarbeiten und auch die Sprache der Guarani sind die wichtigsten Hilfsmittel zum Erhalt deren Kultur. Sie leben in einem „Reservat” am Rande der Stadt Iguazu.

Die Legende der Fälle:

Vor ganz langer Zeit lebte eine riesige Schlage namens „Mbói” im Iguazu Fluss. Einmal im Jahr warfen die Guarani eine junge schöne Frau in den Fluss als Opfer für Mbói. Viele Stämme, auch die weit entfernten, wurden zu dieser Zeremonie eingeladen. Während einer dieser Zeremonien traf „Tarobá” ein junger Häuptling, die schöne „Naipí”, welche als Opfergabe ausgesucht wurde. Er versuchte mit allen Mitteln, Naipí zu retten und sprach mit den obersten Stammesherren. Aber alles was er versuchte war erfolglos. Deshalb entführte er Naipí in der Nacht vor der Zeremonie und floh über den Fluss. Als Mbói bemerkte, dass die Jungen entflohen, windete er sich sehr wütend unten im Fluß und erreichte so, dass die Felsen zu beben begannen und sich durch dieses Erzittern der Erde das große Kliff bildete, heute genannt die Iguazu Fälle.

Als Strafe für Naipí und Tarobá verwandelte Mbói die beiden in Bäume, diese stehen heute im oberen Teil der Fälle. Es wird erzählt, dass das Wasser, welches die Fälle hinunterfließt, das wunderschöne Haar von Naipí wäre und dass sich Mboí hinter dem Teufelschlund – dem größten und mächtigsten Wasserfall in diesem Gebiet – versteckt, um die jungen Liebenden voneinander fern zu halten. Jedoch, an sonnigen Tagen, verbindet die jungen Liebenden der große und einmalige Regenbogen miteinander und erinnert uns an deren einzigartige Liebe.

Endlich ist die Entstehung der berühmten und beeindruckenden Iguazú- Wasserfälle geklärt, und wenn dabei eine so schöne und romantische Legende dahintersteckt, umso besser… nur schade, dass solche Romanzen oft unglücklich enden müssen… fast wie im richtigen Leben.

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