Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Unbekanntes Indio-Volk in Brasiliens Nordwesten entdeckt

Im April dieses Jahres hat die FUNAI (Fundação Nacional de Índio) bei Überflügen über das Javari-Tal mehrere große Hütten und Maisfelder entdeckt.

AmazonasDas Javari-Tal befindet sich im Amazonasgebiet nahe der Grenze zu Peru und stellt ein großes indigenes Gebiet in Brasiliens Nordwesten dar. Hier leben mehrere unkontaktierte Völker, bereits 14 wurden von der FUNAI registriert. Sie alle leben offensichtlich aus eigener Entscheidung ohne Kontakt zur weißen Bevölkerung.

In diesem neuen Fall wurde die FUNAI bereits durch auf Satellitenbildern sichtbare Lichtungen im dichten Wald aufmerksam und hat nun dort vier Hütten entdeckt. Schätzungen zufolge leben dort ca. 200 Menschen. Der Stand der Mais-Anpflanzungen lässt darauf schließen, dass die Siedlung höchstens seit einem Jahr besteht.

Die FUNAI hat ihren Sitz in Brasilia und untersteht dem Justizministerium. Die Organisation wurde bereits im Jahr 1910 gegründet und kümmert sich seither um den Schutz der indigenen Bevölkerung in Brasilien.

Meine Brasilien Reise

salvador-stadt1Am 18.03.09 ging es mit der Condor von Frankfurt nach Salvador da Bahia. Nach der Ankunft ging es in das ca. 2 Stunden entfernte Praia do Forte. Ein kleines Örtchen mit Charme nördlich von Salvador da Bahia. Ein typischer, farbenprächtiger Ort an dem man sich ein paar Tage erholen kann. Die Pousada Porto da Lua, ist klein aber fein und passt wunderbar in das Landschaftsbild. Das Frühstück in dieser Pousada muss besonders gelobt werden. Auch die Schildkröten Station, die nur wenige 100 Meter ist, ist sehr schön anzusehen.

praia-do-forte-porto-da-luaWeiter führte mich die Reise in die Stadt Salvador da Bahia. Ich wohnte direkt in der Altstadt in der Pousada Solar Dos Deuses. Wunderschöne mit viel Flair eingerichtete Zimmer sprechen für dieses Haus. Man sollte jedoch das Leben einer Stadt gewohnt sein, denn hier ist täglich etwas geboten und dies hört man auch im Hotel. Die Stadt bietet jeden Tag etwas neues , ob historisch oder landschaftlich, hier wurde es mir nie langweilig.

Mit dem Catamaran fuhr ich weiter nach Moro de Sao Paulo. Eine kleine Insel südlich von Salvador da Bahia. Ich war sehr erstaunt, wie sich nach einer so kurzen Distanz die Landschaft so ändern kann. Die Insel ist von Palmenwäldern geprägt und der Strand mit zahlreichen Bars und Restaurants ließen bei mir keine Wünsche offen. Ich wohnte in der Pousada Catavento. Diese ist direkt an einem wunderschönen Strand und die Anlage an sich auch sehr schön und gepflegt. Was leider nicht in allen Zimmern der Fall ist. Der einzige Nachteil für mich war, dass diese Pousada sehr abseits liegt und ich am Abend lieber im Ort Morro war.

marau-strandNach drei Tagen ging es dann auch schon zum letzten Punkt meiner Reise zur Peninsula de Marau. Hier gab es für mich Erholung pur. Eine wunderschöne Pousada mit viel Flair, gutem Essen und einem Klasse Team. Palmen und Strände wohin das Auge reicht und halbinsel-marautäglich das Angebot weiter Schönheiten der Halbinsel kennenzulernen. Wie ein Wasserfall der aus dem Amazonas kommt und in das Meer fließt oder ein Riff zum tauchen und schnorcheln. Der Aufenthalt in der Pousada Lagoa do Cassange war rund um gelungen.

Leider ging es dann auch schon wieder zurück nach Salvador da Bahia von wo ich zurück nach Deutschland geflogen bin.

Brasilien Reise, so dürfte doch jede Woche beginnen:

Sehr geehrte Firma Miller, sehr geehrter Herr Merkle !

Wir sind am Sonntag von unserer 3 – wöchigen Brasilien Reise zurückgekehrt. (28.03 – 19.04.)

Ich möchte mich bei Ihnen bedanken und Ihnen mitteilen, dass wir mit dem Verlauf der Reise sehr zufrieden waren.

Alle Transfers verliefen ohne Probleme, die deutschsprachigen Reiseleiter vor Ort waren sehr nett, gingen individuell auf unsere Wünsche ein und gaben uns hilfreiche Informationen und Tipps.

Gerade für unsere Kinder, deren Englischkenntnisse noch nicht sehr umfassend sind, waren die deutschsprachigen Reiseleiter und Guides eine enorme Bereicherung, so konnten sie alles verstehen und ihnen wurde viel Wissen vermittelt.

Mit der von Ihnen empfohlenen Agentur Lentur in Lencois, unternahmen wir einen wunderschönen, erlebnisreichen Tagesausflug, der unvergesslich sein wird.

Der Verlauf der Reise war gut geplant, alle Aufenthaltsorte, die Hotels und die jeweilige Verweildauer waren perfekt !

 Vielen Dank !

Boi Bumba Festival in Parintins, Brasilien / am Ufer des Amazonas

Jährlich findet in der letzten Juniwoche das Boi Bumba Festival in Parintins in Brasilien statt. Parintins liegt am rechten Ufer des Rio Amazonas auf der Insel „Tupinambarana”, eine 420 km lange Reise auf dem Amazonas von Manaus entfernt.

boi_bumba

Das Fest hat seinen Ursprung in der Kultur der lokalen Indianer. Dieses Fest ist, nach dem Karneval in Rio de Janeiro, eines der bedeutendsten Volksfeste Brasiliens.

Bei diesem eindrucksvollen und spektakulären Fest geht es darum welches Team (Bumba) die Leute am meisten beeindruckt.

Die Teams bestehen aus den „Blauen” und aus den „Roten”. Zur farblichen Abgrenzung der Teams wird vor nichts zurückgeschreckt. Es wird alles in Rot bzw. Blau gehalten. Selbst die Wände der Häuser werden in der entsprechenden Farbe gestrichen. Die Leute tragen alles in „ihrer” Farbe. Von der Kleidung über den Lippenstift bis zum Nagellack alles wird in der Farbe des bevorzugten Teams getragen. 

Die ganze letzte Juniwoche werden verschiedene Manifeste der amazonensischen Folklore vorgetragen. Jedoch sind die letzten Tage die interessantesten, denn da richtet sich die ganze Aufmerksamkeit auf die Vorstellung der „Bumbas”.

An die 10.000 Darsteller tanzen im Kulturzentrum von Parintins zum ohrenbetäubenden Sound aller anwesenden Percussions-Instrumenten. Außerdem entwickeln die Teams jedes Jahr traumhafte Riesenfiguren um die Zuschauermassen für sich zu gewinnen. Die Figuren sind allegorische Darstellungen aus der Kultur der Amazonasindianer und repräsentieren die zwei rivalisierenden Teams. 

Zum Schluss haben dann entweder die „Roten” oder die „Blauen” gewonnen. Dies entscheiden die Zuschauer, durch ihre Anfeuerungen und den Beifall. Das Siegerteam kann nun ein Jahr lang seinen Kopf höher tragen, bis dann, im nächsten Jahr, wieder Ende Juni die Zuschauer entscheiden.

Wollen auch Sie mit dabei sein, so rufen Sie mich einfach an oder kombinieren Sie einen Besuch von Parintins mit Ihrer Reise nach Brasilien. Es wird sich lohnen!

Die Erbisreuter Dorfnarren sind los

erbisreuter_dorfnarreniGerade wurde unser Büro hier überraschend von den Erbisreuter Dorfnarren besucht. Eine Befreiung unserer Kollegen von der Arbeit ist Ihnen allerdings leider nicht gelungen. Das Miller Team steht auch heute bis 18 Uhr zur Verfügung.

Als Entschädigung gab es für die Narren eine kleine Stärkung und es wurden auch Pläne für eine Reise nach Brasilien geschmiedet, die wir jedoch leider nicht für 63 Euro pro Person anbieten können – sorry Simone :-) erbisreuter_dorfnarrenii

Einige vom Miller Team werden sich heute Abend auch ins Fasnetsgetümmel stürzen. Deswegen werden neue Berichte über die närrischen Tage wohl eher Mangelware sein.

Wir wünschen allen Fasnetsbegeisterten tolle Tage!