Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

5 Nächte im Tierra Atacama buchen – 1 Nacht im Ritz-Carlton gratis

Das Hotel Tierra Atacama in San Pedro bietet noch bis zum 15.12.2010 ein ganz besonderes Angebot: Wer 5 Nächte All-Inclusive im Tierra Atacama bucht, bekommt eine Übernachtung mit Frühstück im Hotel Ritz-Carlton in Santiago oder im Hotel La Casona auf dem Weingut Matetic bei San Antonio gratis dazu!

Auf dem Weingut Matetic ist neben dem Frühstück auch ein Abendessen, sowie eine Tour über das Weingut mit anschließender Weinverkostung eingeschlossen.

Auch wer nur 4 Nächte All-Inclusive im Hotel Tierra Atacama bucht, kann die Gratis-Nacht im Ritz-Carlton in Anspruch nehmen. Die Option mit dem Hotel La Casona in diesem Fall leider nicht.

Bei Interesse können Sie sich gerne an unsere Chile / Argentinien Abteilung unter der Telefonnummer 07529971331 wenden.

Die Blühende Atacamawüste

Die Atacamawüste liegt im Norden Chiles zwischen den Anden und dem Pazifischen Ozean und ist die trockenste Wüste der Welt. Jedoch zwischen September und November ereignet sich ein unglaubliches Naturphänomen: eine blühende Wüste. Dieses faszinierende Ereignis passiert wegen dem globalen Klimaphänomen “El Niño”, das außergewöhnlichen Niederschlägen während dieser Monate verursacht. Die Küstennebel (Camanchaca) enthalten wegen einer Überhitzung der ufernahen Meeresströme ausreichend Feuchtigkeit, um über der Wüste abzuregnen.

Der Regnen führt dazu, dass große Mengen an Samen und Knollen zu Beginn des Frühlings in der südlichen Hemisphäre zu keimen beginnen. So blühen innerhalb kurzer Zeit unzählige gelbe, blaue und violettfarbene Blumen und Kräuter und verwandeln die trockenste Wüste der Welt in ein Meer von Blumen. Dieses Phänomen breitet sich vom Norden der Stadt Vallenar bis nördlich der Stadt Copiapo aus.

Die Blumen machen mehr als 200 Spezies aus, die Mehrzahl endemischer Art, die ausschließlich in dieser Region existiert. Die bekannteste Spezies ist:

- Garra de León („Löwentatze“)
- Pata de Guanaco („Pfote des Guanako“)
- Añañuca

Wenn Sie nach Norchile zwischen September und November fliegen, sollten Sie sich dieses Ereignis unbedingt anschauen.

Abenteuer Andenländer / Meine Reise nach Bolivien und Peru

Im April diesen Jahres stand eine Tour durch die beiden Andenländer Bolivien und Peru auf dem Programm. Nachdem die Anreise sich als etwas schwieriger herausstellte, kam ich dennoch gut in Santa Cruz / Bolivien an und konnte trotz der späten Stunde (es war immerhin 3 Uhr nachts) noch vom schwül heißen Klima profitieren.

hexenmarkt-in-la-pazLeider kommt es in Bolivien des Öfteren zu nicht vermeidbaren Streiks und Straßenblockaden, dies lässt sich leider auch nicht vermeiden, wenn Miller Reisen Mitarbeiter unterwegs sind. Da unsere örtliche Partneragentur dies aber nicht anders kennt und unvorhersehbare Zwischenfälle gewohnt ist, wurde der Reiseverlauf kurzerhand abgeändert. Nicht erst am nächsten Tag, wie ursprünglich geplant, sondern gleich am Ankunftstag ging die Reise somit weiter nach Sucre, der offiziellen Hauptstadt des Landes. Dort wurde ich von einer sehr entspannten Atmosphäre und faszinierender kolonialer Architektur erwartet. Meiner Meinung nach ist Sucre die schönste Stadt Boliviens. Von hier aus kann sonntags unter Anderem auch der bekannte Tarabuco Markt besucht werden, wo die Einheimischen Lebensmittel, aber auch Kunsthandwerk zum Kauf anbieten.

 Meine Reise ging von Sucre aus weiter nach Potosi. In der ehemals reichsten Stadt des Kontinents darf natürlich auch ein Besuch einer noch intakten Mine nicht fehlen. Ausgestattet mit Gummistiefeln und Cocablättern (als Geschenk für die Minenarbeiter) ging es somit hinein in den „Cerro Rico” (den „Reichen Berg”). Leider ist der Berg nicht mehr ganz so großzügig wie zu Kolonialzeiten, so dass der ehemalige Reichtum der Stadt nur noch selten sichtbar ist. Einzig die vielen Kirchen und einige herrschaftliche Kolonialhäuser zeugen von der Blütezeit.

salzseeVon Potosi ging es weiter nach Uyuni, am gleichnamigen Salzsee gelegen. Aufgrund der Abgelegenheit sucht man dort oftmals nach komfortablen Hotels, wird aber durch ein bestimmtes Hotel, komplett aus Salz gebaut überrascht. Für etwas abenteuerlustigere bietet sich auch ein Camp an, welches aber aufgrund der doch eher kühleren Temperaturen (immerhin liegt der Salzsee auf knapp 3.700 m) doch relativ luxuriös ausgestattet ist. Mit richtigen Betten, Toilettenzelt und Ofen. 

Aber nicht die Unterkünfte, sondern die Natur stehen hier eindeutig im Vordergrund. Neben der Fischinsel mit deren eindrucksvollen Kakteen, kann man nach einer Wanderung auch die Aussicht vom Thunupa Vulkan genießen. Befindet man sich in der Mitte des Salzsees, meint man, völlig vom weiss verschlungen zu werden. Immerhin ist man umgeben von 10 Milliarden Tonnen Salz auf einer Fläche von 12.000 km².

steinbaum Auch ein Abstecher zur roten Lagune durfte natürlich nicht fehlen. Man kann diese entweder von San Pedro de Atacama in Chile aus besuchen, oder aber wie ich von Uyuni aus. Bei Sonnenschein schimmert die Lagune aufgrund des Planktons rötlich und beherbergt viele tausend rosafarbene Flamingos. Auf der Strecke von Uyuni Richtung Süden geht es vorbei an kleinen Dörfern, aber auch kilometerlang, ohne auch nur einer Menschenseele zu begegnen,  gelangt man auf der Strecke auch zum „Arbol de Piedra” dem Steinbaum, dem wohl bekanntesten Stein in ganz Bolivien.

 Richtung Norden hieß es dann für mich Zug fahren. Kurz vor Mitternacht ging es in Uyuni los, um dann ausgeschlafen ;-) in Oruro anzukommen und gleich weiter nach La Paz, des Regierungssitzes von La Paz gebracht zu werden.

 Auch hier wurde ich wieder von den Besonderheiten Boliviens überrascht, so war z.B. ein Besuch der Plaza Murillo nicht möglich, da der aktuelle Präsident Evo Morales einen Hungerstreik machte, um sich gegen die Opposition durchzusetzen. Ganz normaler Alltag in Bolivien… Man muss immer mit Aktionen rechnen, die für uns relativ unüblich sind, die aber im Normalfall nicht gefährlich sind. In La Paz gibt es fast täglich Streiks. Den Alltag der Einheimischen stört das aber relativ wenig.

 In der auf ca. 4.000 m höchstgelegenen Großstadt der Welt, findet man neben Großstadtflair auch kleine Gassen und natürlich den bekannten Hexenmarkt, wo neben Ponchos, Pullovern, Taschen und Schmuck auch die geheimnisvollsten Zauberelixiere erstanden werden können. Nicht zu vergessen natürlich das östlich von La Paz gelegene Mondtal.titicacasee

 Für mich ging es von La Paz über die Ruinen von Tiahunaco nach Huatajata, direkt am Titicacasee gelegen. Von dort weiter mit dem Tragflügelboot über die Mond- zur Sonneninsel mit seiner einzigartigen Atmosphäre und dem unbeschreiblichen Ausblick über die Königskordillere.

Hier hieß es für mich Abschied nehmen von Bolivien und weiter ging’s nach Peru, aber das ist eine andere Geschichte…