Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Hoteliers und UNICEF starten Programm „Huésped de Corazón“ in Chile

Seit Ende September letzten Jahres können in- und ausländische Touristen die Verbesserung der Lebensbedingungen und -qualität vieler Kinder in Chile unterstützen. Das Programm „Huésped de Corazón“ (Gast mit Herz) wurde von UNICEF in Zusammenarbeit mit der chilenischen Hotelvereinigung nun zum ersten Mal in Chile gestartet. In Mexiko und Kolumbien konnte es in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich durchgeführt werden. Hauptanliegen des Programms ist es, die Hotelgäste für die Situation der Kinder zu sensibilisieren und Spenden zur Finanzierung der verschiedenen Hilfsprojekte in Chile zu sammeln. Dies vor dem Hintergrund, dass ein Großteil der Kinder physische oder psychologische Gewalt im eigenen Elternhaus erleidet, dass 240.000 Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 17 Jahren arbeiten müssen und mehr als die Hälfte der Kinder unter 4 Jahren zu den 40% der ärmsten Bevölkerungsschicht zählt. Das Programm sieht vor, dass der Hotelrechnung von jedem Hotelgast 1,- USD pro Person hinzugefügt wird. Der Gast kann beim Check Out entscheiden, ob er dieser Spende zustimmt oder nicht, und wenn ja, ob er den Wert beibehalten oder erhöhen möchte.

Derzeit haben sich die Hotels Eurotel, Manquehue und Torremayor in das zunächst auf zwei Jahre angelegte Programm bei UNICEF eingeschrieben. Jedes Hotel verpflichtet sich, die Ziele und Maßnahmen der Initiative bei seinen Gästen bekanntzugeben sowie Informationen an der Rezeption, in den Zimmern und anderen Hotelbereichen auszulegen.

Gerne erhalten Sie bei Buchung einer Chile Reise von uns nähere Informationen.

Chile ist jetzt das 31. Mitglied der OECD

Chile ist als erstes südamerikanisches Land in die OECD aufgenommen worden. Laut der Organisation wurde ein entsprechendes Abkommen in Santiago zwischen OCED-Generalsekretär Angel Gurria und dem chilenischen Finanzminister Andres Velasco unterzeichnet. Chile wird erst nach der Ratifikation durch das nationale Parlament offiziell zum 31. OECD-Mitgliedsland.

Diese Aufnahme stellt für Chile “eine internationale Anerkennung nach zwei Jahrzehnten demokratischer Reformen und kluger wirtschaftspolitischer Entscheidungen” dar. Für die OECD stellt sie “einen bedeutenden Schritt in ihrer Mission dar, eine stärkere, gesündere und gerechtere Weltwirtschaft aufzubauen”. Zuletzt war im Jahr 2000 die Slowakei in die OECD aufgenommen worden.

“Die chilenische Methode und ihre Erfahrung werden die OECD in Bezug auf bedeutende politische Entscheidungen anreichern”, betonte Gurria. “Chile hat anhaltende Bemühungen gemacht, um die Wirtschaft zu reformieren. Diese Erfahrung wird für die OECD sehr wichtig sein, zumal wir nach Lösungen für Probleme wie die Ungleichheit oder die Notwendigkeit dauerhafter Pensionssysteme suchen”, so der OECD-Chef.

In Lateinamerika zählt bereits Mexiko zu den Mitgliedern der OECD, während mit Brasilien eine enge Zusammenarbeit betrieben wird.

In Chile wird seit 20 Jahren eine Wachstumsrate von mehr als fünf Prozent des BIP verzeichnet. Zudem wurden bedeutende Fortschritte bei der Armutsbekämpfung gemacht. Dank der Reformen Anfang der 1980er Jahre verfügt das Land über ein privates Alterspensionssystem, an dem sich zahlreiche Länder in der Welt inspiriert haben. Vorsichtige Steuermaßnahmen haben es dem Land erlaubt, die Wirtschaftskrise von 2008 relativ unbeschadet zu bestehen.

Quelle: www.kleinezeitung.at

Buchtipp: Rezepte aus Peru

KLASSISCHE & MODERNE REZEPTE AUS PERU: Über 200 Rezepte von der Pazifikküste, dem Hochland der Inkas und dem Amazonas

Die peruanische Küche ist in aller Munde. Nicht nur weil es in Lima die meisten internationalen Kochschulen von Südamerika gibt, sondern auch wegen der Vielfalt der Gerichte mit sehr unterschiedlichen Wurzeln.

Wenn man über die bunten Märkte läuft und die Atmosphäre genießt, wenn man die Köche und Köchinnen in Ihrem Element beobachtet, wie sie mit Kräutern und Gewürzen zaubern, kann man das geschmackvolle Ergebnis schon erahnen. Rezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Gerichte die Geschichten erzählen.

Vor kurzem ist das Buch von Heidi Schade, Peruanerin, beim Gebrüder Kornmayer  Verlag erschienen. 200 Rezepte aus Peru. Beim Blättern erfährt man nicht nur vieles über unsere Heimat. Der Autorin ist es gelungen die Liebe und Sehnsucht Perus in eine bunte Mischung von ausgesuchten Rezepten zu beschreiben, welche ursprünglich auf die Improvisation und Kreativität der Peruaner beruht.

Im Glossar findet man nicht nur Adressen in Deutschland, wo man die originalen Zutaten kaufen kann, sondern auch  heimische Alternativen zu den peruanischen  Gewürzen.

Messe Stuttgart

Es kann losgehen. Groesste Verbraucher Reisemesse in Europa.
Wir hoffen, dass wir viele von Ihnen an unserem Stand begruessen duerfen.

Barockmusikfestival in Bolivien

Barockmusikfestival in den Jesuitenmissionen von Chiquitos, Bolivien vom 22.April bis zum 02. Mai 2010   Die alten Jesuitenmissionen von Chiquitos im Tiefland von Bolivien sind 2010 erneut Austragungsort eines einzigartigen Festivals. Alle zwei Jahre findet hier das internationale Barock- und Renaissance Musikfestival statt, das als eines der wichtigsten Festivals seiner Art auf der Welt gilt. Das Festival findet das nächste mal vom 22.April bis zum 02. Mai 2010 statt.   Die Jesuiten gründeten im 17. und 18. Jahrhunderten im bolivianischen Tiefland mehrere Siedlungen für die zum Christentum missionierten Ureinwohner. Die auch “Jesuitenreduktionen” genannten Orte San Javier, Concepcion, San Ignacio, Santa Ana, San Rafael, San Miguel und Moxos sind aufgrund ihrer einmaligen Architektur und lebendigen Barockkultur seit 1990 Weltkulturerbe der Unesco und gelten als Geheimtipp für Bolivienreisende.   Im jahr 2008 nahmen 600 Musiker aus 26 verschiedenen Ländern an diesem Festival teil, welches ingesamt über 85.000 Besucher aus nah und fern anlockte. Oftmals wird Musik gespielt, die von den Einheimischen selbst in der Tradition der Jesuiten komponiert wurde.

Mittagspause… :-)

2 Kolleginnen am Hausberg vor dem Millerhof in der Mittagsause

Capoeira auf den Straßen von Salvador da Bahia

Ein Land wie ein Kontinent, geprägt durch die Überlagerung dreier sehr unterschiedlicher Kulturkreise und die daraus resultierende Bandbreite an musikalischer Vielfalt in einem schillernd rhythmischen Kaleidoskop – Brasilien!
Musik und Lebensfreude verschmelzen miteinander und versüßen eines jeden Alltag. Der Ursprung der brasilianischen Musik des 20. Jahrhunderts liegt sicherlich in der Region Bahia im Nordosten von Brasilien, dem Schmelztiegel der afro-brasilianischen Kultur. Hier vermischten sich vor geraumer Zeit die iberische Musiktradition der früheren portugiesischen Kolonialherren mit der Barockmusik der Jesuiten und den traditionellen Klängen der im 17. Jahrhundert nach Brasilien verschleppten Afrikaner. Daraus entstanden auch die heute weltberühmten Sambarhythem sowie weitere Variationen wie Choro, Chula, Forro oder auch der anmutige Kampftanz Capoeira. Capoeira wurde von afrikanischen Leibeigenen während ihrer Sklavenzeit entwickelt. Bei den im ersten Augenschein friedlich wirkenden Tänzen, handelte es sich in Wirklichkeit um eine ausgefeilte Verteidigungstechnik, die mit musikalischer Untermalung vor den misstrauischen Blicken der Plantagenbesitzer getarnt wurde. Später wurde die Gefährlichkeit erkannt und die Ausübung von Capoeira sogar kurzzeitig verboten. Heute ist Capoeira weltweit verbreitet und speziell aus dem ohnehin lebendigen Straßenbild von Salvador da Bahia kaum wegzudenken. Dunkle, immer schneller werdende Trommelschläge, das Schellen des Tambourins und die Klänge des Musikbogen Berimbau begleiten das bunte Treiben, wenn sich die Teilnehmer in der so genannten „Roda“ (portugiesisch für Kreis, Runde) duellieren. Es treten immer zwei Personen gegeneinander an, die auf spielerische Art und Weise miteinander kämpfen und dies ohne sich dabei zu berühren. Es geht um ein synchronisiertes Agieren, von Angriff und Abwehr die tänzerisch akrobatisch gemeistert werden. Ein fesselndes Schauspiel das jeden in seinen Bann zieht und zum Mitmachen einlädt. Ob bei Sonnenuntergang am Stadtstrand oder im historischen Zentrum Salvadors, dem Pelourinho-Viertel, es macht Spaß sich von den geschmeidigen Bewegungen der Tänzer verzaubern zu lassen.

Höhepunkte in Argentinien/Chile entlang der Rally Dakar 2010

Die 31. Rally Dakar wurde auch in diesem Jahr wieder in Südamerika durchgeführt, zum zweiten mal seit Beginn der Rally 1979. Auf 9.000 km geht es durch die Pampa, Wüstengebiete und über die Anden. Die Fahrer haben wohl wenig Gelegenheit gehabt, die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte auf ihrem Weg zu genießen, was wirklich sehr schade ist.

Motorbegeisterte Südamerikareisende müssen weder auf das eine noch das andere verzichten. Besuche an der Rennstrecke lassen sich ohne Probleme mit den landschaftlichen Highlights kombinieren. Hier einige der schönsten, wenn auch weniger bekannte, Punkte der Strecke:

Cordoba:

Cordoba wird aufgrund seiner geographischen Lage auch als das “Herz Argentiniens” bezeichnet und besticht durch die Schönheit der Sierras Cordobas, die aus drei in Nord-Süd-Richtung laufenden Gebirgsketten besteht. Die gleichnamige Stadt ist die zweitgrößte Argentiniens mit einer der ältesten Universitäten des Landes, gegründet 1613.

La Rioja

Die Provinz am Fuße der Anden beherbergt den Nationalpark Talampaya, der trotz seiner besonderen Natur und dem Titel UNESCO Weltnaturerbe (den er sich mit dem NP Ischigualasto teilt) noch relativ unbekannt ist. Die roten, bis zu 100m hohen Gesteinsformationen und die Fossilienfunde begeistern seine Besucher.

Atacama-Wüste

Man sagt ihr nach, die trockenste Wüste der Erde zu sein. Sie hat viele verschiedenen Gesichter: meterhohe Sanddünen, Salzseen, Geröllwüsten, sprudelnde Geysire, dazwischen Oasenstädte wie San Pedro de Atacama und heiße Quellen, die zum Baden einladen. Durch die Silber- und Kupfervorkommen sowie den Salpeterabbau ist die Region auch wirtschaftlich interessant. Aufgrund des extrem trockenen Wüstenklimas sind mehrere große Sternwarten in den Bergen hier errichtet worden, u.a. La Silla.

Ein Geheimtipp sind sicherlich die alten Salpeterstädte Humberstone und Santa Laura östlich von Iquique (UNESCO Weltkulturerbe), die früher blühende Zentren waren und nun als Geisterstädte das Interesse auf sich ziehen. So kann der Besucher noch heute das ehemalige Theaterhaus oder das Freibad bestaunen.

La Serena

Die weißen Strände der Stadt und ihre Geschichte als zweitälteste Stadt Chiles machen Sie zu einem beliebten Besuchsziel, ähnlich unseren Nordseestränden. Sie eignet sich hervorragend für eine kleine Verschnaufpause während einer Rundreise.

Paso Libertadores

Der 3800 m hohe Pass zählt zu den landschaftlichen schönsten der Anden. Er führt auf der chilenischen Seite durch das Tal des Rio Juncal und auf argentinischer Seite durch das Tal des Rio Mendoza, vorbei an der Puente del Inca und dem Aussichtspunkt mit Blick auf den Aconcagua, den höchsten Berg Südamerikas.

Der Pass mit Besuch der Puente del Inca lässt sich sowohl von Santiago als auch von Mendoza aus als Tagesausflug machen, wenn man die Anden nicht überqueren möchte 

Miller Reisen FAM Trip nach Perú

Expedienten lieben es extrem.

Nach diesem Motto waren insgesamt 10 Expedienten, ein Vertreter von der Fluggesellschaft LAN sowie Josef Miller 12 Tage in Perú unterwegs. Neben Highlights wie dem Besuch der Uru Indianer auf dem Titicacasee sowie einer traumhaften Fahrt mit der Schmalspurbahn nach Machu Picchu durften sich die Expedienten auf 3 Tage Natur pur in Puerto Maldonado freuen. Unberührte Regenwälder und eine äußerst artenreiche Tierwelt machten den Aufenthalt in Perú für jeden zum einmaligen Erlebnis.

Neuer Reisekatalog: Lateinamerika de Luxe

Pünktlich zum neuen Jahr hat Miller Reisen einen neuen Katalog auf den Markt gebracht: Lateinamerika de Luxe. Nach dem Motto “Luxus ist mehr” bieten wir auf insgesamt 50 Seiten Reisevorschläge für Südamerika, México und die Karibik. Neben den Selbstverständlichkeiten wie Unterkunft in den besten Hotels vor Ort, Fahrten mit privatem Chauffeur, durchgehende deutschsprechende Reisebegleitung, Essen in den exklusivsten Restaurants etc. können sich unsere Kunden auf speziell ausgewählte Reiseerlebnisse freuen, die mit Geld nicht zu bezahlen sind. Wir möchten unseren Kunden Einblicke eröffnen, die nur persönliche Kontakte ermöglichen und mit ausgefallenen Ideen Erlebnisse verschaffen, die nie mehr vergessen werden sollen.

Die Reisevorschläge können individuell nach den Wünschen unserer Kunden zusammengestellt und zu jedem gewünschten Termin durchgeführt werden. Unsere langjährige Erfahrung mit Reisen nach Lateinamerika garantiert Traumreisen nach Maß.

Der Katalog ist ab sofort bei uns erhältlich. Bestellen Sie einfach online.

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