Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge der Kategorie ‘Reiseberichte‘

Costa Rica Reisebericht

Anlässlich der Expotur – der Tourismusmesse, die alljährlich in San José, Costa Rica stattfindet, bot sich mir im Mai 2010 die Gelegenheit, eine Reise in dieses exotische Land zu unternehmen. Während meines Nachprogramms traf ich auf unzählige Tiere, die es bei uns allerhöchstens im Zoo zu sehen gibt, auf tropischen Regenwald und vor allem die herzlichen Ticos.

Nach meinem ca. 15-stündigen Flug mit Continental Airlines von München über Newark nach San José (erstaunlicherweise viel mehr Beinfreiheit als bei anderen Fluggesellschaften, die das Land anfliegen…) kam ich endlich am Flughafen San José an. Mich erwarteten tropische 30°C noch um 22 Uhr. Bereits am Flughafen traf ich andere Messebesucher und wir wurden in die vorgesehenen Hotels gebracht. Ich selbst übernachtete im Hotel Barcelo San José Palacio, ein 4*-Hotel außerhalb von San José (worauf man in der Regel auch achten sollte). Das Hotel liegt inmitten einer hübschen Gartenanlage, es besitzt einen Pool und die Zimmer sind elegant.

Schon an meinem ersten Morgen erfuhr ich, was es heißt, wenn der Bus um 07:30 Uhr „Tico-Time“ abfährt. Dann braucht man nämlich nicht vor halb 9 in der Lobby warten. Die nächsten beiden Tage verbrachte ich dann also hauptsächlich auf der Expotur im Center of Conventions und lernte allerlei „buyers“ und „sellers“ aus vielen Teilen der Erde kennen. Sogar ein leichtes Erdbeben erlebte ich gleich an meinem ersten Tag in Costa Rica.

Am dritten Tag wurde ich von der Agentur Rancho Los Tucanes abgeholt und startete mein Nachprogramm zusammen mit ca. 20 weiteren Messeteilnehmern, vor allem Amerikaner, aber auch ein paar Europäer, in Richtung Pazifikküste. Am Río Grande de Tárcoles nahe des Carara Nationalparks machten wir unseren ersten Stopp. Eine Bootsfahrt mit Krokodilbesichtigung stand auf dem Programm. Neben den Reptilien sahen wir auch exotische Vögel, Krabben und einen Waschbär.

Anschließend fuhren wir in den Touristenort und in das Surferparadies Jacó, wo unsere erste Hotelbesichtigung vorgesehen war. Nach der Inspektion des Best Western Jacó Beach Hotels wurden wir hier zu einem landestypischen Mittagessen eingeladen.

Nahe Jacó befindet sich die „Rain Forest Aerial Tram Pacific“, eine Seilbahn, die 300m hinauf direkt in den tropischen Regenwald führt. Hier sah ich meinen ersten Kolibri und – nach langem Suchen – endlich auch einen Tukan! Im Anschluss fuhren wir weiter an der Küste entlang nach Quepos am Manuel Antonio Nationalpark. Die Strecke führt durch unzählige Palmenplantagen und man sieht, wie die ländliche Bevölkerung abseits der Best Westerns und Barcelos des Landes lebt. Am Manuel Antonio Nationalpark wurden wir auf 3 verschiedene Hotels aufgeteilt. Aus irgendeinem Grund war ich im Hotel La Mansion Inn die Glückliche, die ein unerwartetes Upgrade in die Penthouse Suite bekam (aufgrund von Verfügbarkeiten natürlich). Ich hatte also direkten Meerblick von meinem kleinen Balkon aus, ein zusätzliches Esszimmer und einen eigenen Jacuzzi im Bad. Das Hotel an sich war sehr gemütlich, es gibt einen Pool, kostenlosen Internetzugang und – was mich am meisten beeindruck hat – eine Bar, die mehr oder weniger in Felsen gebaut ist und in der oben in den Decken Fledermäuse leben. Man realisiert spätestens beim Einchecken, wenn man eine kleine Infobroschüre bekommt, dass man quasi mitten im Dschungel wohnt: man soll möglichst nie die Fenster geöffnet lassen, um keine unerwünschten Gäste ins Zimmer zu lassen. Interessant waren auch die Geckos, die im gesamten Hotel gehalten werden, um Mosquitos los zu werden.

Am nächsten Morgen ging es früh gleich in den Manuel Antonio Nationalpark. Während der ca. 3-stündigen Wanderung konnten wir Faultiere, Brüllaffen, Tukane, Leguane und jede Menge andere exotische Tiere beobachten. Auch die tropischen Pflanzen des dicht bewachsenen Regenwalds beeindruckten mich. An einem der 3 Strände des Nationalparks gönnten wir uns eine Pause und konnten uns im Meer erfrischen. Im Anschluss stand die Besichtigung des Hotels Villas Lirio auf dem Programm. Ein nettes kleines Dschungel-Hotel im Tico-Stil und das Mittagessen war sehr lecker. Eine kleine Tanzgruppe aus Costa Rica unterhielt uns während des Nachmittags. Nachdem wir uns in unseren Hotels ein wenig ausgeruht hatten, wartete schon wieder der nächste Termin auf uns: Im Hotel Los Altos fand eine kleine Messe statt, bei der Hotels und Veranstalter aus der Umgebung von Manuel Antonio ihre Produkte vorstellten. Ich nutzte die Gelegenheit, um mir unser Rundreisenhotel Karahé anzusehen. Ein einfaches, aber nettes Hotel mit unschlagbarer Lage, fast direkt am Strand. Abendessen gab es dann im Hotel Los Altos nach einer weiteren Hotelinspektion. Am nächsten Tag wurden uns zunächst 3 optionale Aktivitäten vorgeschlagen. Reiten, Kayaking und Rafting. Kayaking fiel schließlich doch aus, da nach dem Erdbeben an der Küste der dafür vorgesehene Fluss zu viel Wasser führte, sodass Kayaking hier zu gefährlich gewesen wäre. Nach den Aktivitäten mussten wir den Park verlassen und fuhren zurück nach San José, wo sich unsere Gruppe auflöste und die meisten in ihre Heimatländer zurückkehrten. Ich hatte zum Glück noch ein kleines Nachprogramm, welches mir unsere Partneragentur organisiert hatte, also übernachtete ich im Hotel Buena Vista auf einem Hügel in der Nähe des Flughafens. Die Zimmer sind sehr einfach, aber die Lage ist hervorragend, man sieht unten im Tal die Stadt San José und mit etwas Glück auch den Vulkan Poás. Am nächsten Morgen wurde ich also von der Agentur abgeholt und wir fuhren zunächst durch jede Menge Kaffeeplantagen zum Vulkan Poás. Vom Parkplatz ist es nur eine kurze Wanderung zum Krater, welchen ich glücklicherweise auch komplett sehen konnte (oft wird er von einer dichten Rauchwolke verhüllt), sogar der Kratersee war sichtbar. Anschließend fuhren wir weiter Richtung Vulkan Arenal, der wahrscheinlich spektakulärste Vulkan Costa Ricas. Schon von Weitem sieht man den riesigen Vulkan, aus dessen Kegel ununterbrochen Rauch steigt. Zunächst standen wieder ein paar Hotelbesichtigungen auf dem Programm, beginnend mit der Casa Luna Lodge, welche – wie fast alle Hotels in La Fortuna – Blick auf den Vulkan bietet. Unter den 3 bis 3,5*- Hotels hat mir dieses fast am Besten gefallen. Die Zimmer sind gepflegt und die Anlage hübsch. Die Anreise ist etwas mühsam, da die Straße, die zum Hotel führt, momentan noch ausgebaut wird. Danach fuhren wir zum Hotel Lomas del Volcán, wahrscheinlich noch etwas landestypischer mit seinen kleinen Holzbungalows. Hier bekamen wir netterweise ein köstliches costaricanisches Mittagessen: Reis, Bohnen, Hähnchen, Kochbananen, Salat und Kartoffeln. Gestärkt machten wir uns auf den Weg zu einem wirklich tollen Hotel: Das 4*-Boutique-Hotel Nayara. In einer wunderschönen grünen Gartenanlage stehen 24 Bungalows, tropische Pflanzen reichen bis zur Eingangstür. Auf den Terrassen mit Blick zum Vulkan steht ein Jacuzzi. Es gibt einen hübschen Pool und – zu unserer großen Freunde – eine Weinbar, in die wir zur Weinprobe eingeladen wurden. Wir fuhren weiter zum Hotel Volcano Inn, dieses liegt wieder im 3*-Bereich, hat aber auch nette Bungalows auf einer hügeligen Gartenanlage. Der Spa-Bereich hier war besonders schön. Das letzte Hotel unserer Besichtigungstour bevor wir zu unserer Unterkunft fuhren, war die Volcano Lodge. Für meinen Geschmack ein wenig zu langweilig, wenig abwechslungsreiche Anlage, die Zimmer auch eher unspektakulär. Weiterfahrt zum Hotel Arenal Paraíso, wo wir auch übernachten sollten. Die geräumigen Holzbungalows im Tico-Stil stehen wirklich fast mitten im Regenwald, das Dschungelkonzert ist einmalig. Nach einem leckeren Abendessen im Hotelrestaurant erwartete uns das Highlight des Tages: Wir nutzten die Thermalquellen des Hotels. Bei Badewannentemperatur und gedämpftem Licht ließen wir den Abend ausklingen. Aber Achtung: Es gibt im Hotel mehrere Thermalquellen mit unterschiedlichen Temperaturen, die kühleren Becken sollte man nicht unbedingt nutzen, wenn man sie nicht mit Kröten teilen möchte. Von den heißen Becken halten sich die Tiere fern…

Während meiner letzten Nacht in Costa Rica hörte ich nochmals unzählige Tiere. Auf meinem Dach wohnte vermutlich ein Leguan oder so, von dort konnte man immer die gleichen seltsamen Geräusche hören. Pünktlich um 5:30 Uhr erwachten dann wohl auch die Brüllaffen – ihr Name in allen Ehren…Schließlich hieß es für mich wieder Koffer packen, denn gleich nach dem Frühstück traten wir die knapp 3-stündige Rückreise nach San José an, wo mich die Kollegen von der Agentur am Flughafen verabschiedeten. Hier kaufte ich noch jede Menge Kaffee (der übrigens fantastisch schmeckt) und Schokolade, bevor ich mich für die kommenden 15 Stunden wieder in das Flugzeug nach Deutschland setzen musste. Und schon war sie vorbei, die Reise ins Tico-Land. Pura Vida!

ADAC Reisebüro in Wiesbaden auf großer Reise nach Südamerika

Mitte April ging es für 10 Expedienten sowie für einen Kollegen der Tam und mich Kreuz und Quer durch Südamerika.

Gabriele Tauchert vom ADAC Reisebüro in Wiesbaden hat einen wirklich schönen und hochinteressanten Reisebericht zu den Stationen Sao Paulo, Buenos Aires, Colonia del Sacramento, Asuncion, Iguacu, Rio de Janeiro und noch vielen anderen interessanten Zielen in den Ländern verfasst, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Wenn Sie aus der Gegend um Wiesbaden kommen, so lassen Sie sich in Bezug auf Reisen nach Lateinamerika doch einfach im ADAC Reisebüro in der Grabenstraße beraten, Frau Tauchert steht Ihnen als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

Klicken Sie auf den Bericht unten und genießen Sie eine kurzweilige digitale Reise nach Südamerika garniert mit wirklich schönen Bildern!

Danke Gabi!

Open publication – Free publishingMore sao paulo

Dominikanische Republik: Der unbekannte Südwesten

Unbekannter Südwesten der Dominikanischen Republik mit VIP Gästen Ehepaar Heise:

Am 14.04.2010 war es dann endlich soweit. Im Zuge meiner Inspektionsreise durch die Dominikanische Republik wollte ich meine Stamm-VIP-Kunden Ehepaar Heise aus Berlin überraschen und mit Ihnen gemeinsam in den touristisch weitestgehend noch unbekannten Südwesten des Landes aufbrechen. Ehepaar Heise wußte nicht, daß ich im Lande war, entsprechend groß war die Überraschung, als ich morgens zum Transfer mich an der Hotelrezeption „outete“.  Die Freude war beidseitig groß und somit konnten wir nach kurzer Vorstellung gemeinsam mit unserem sehr kompetenten Reiseleiter Loreto vom wunderschönen Kolonialhotel Hostal Nicolas de Ovando in der Altstadt Santo Domingos aus starten.

Wir fuhren entlang der Küstenstraße stadtauswärts nach San Cristóbal, der Geburtsstadt des Diktators Trujillo. Die Stadt ist heute ein Markt- und Handelszentrum und bekannt für ihre schöne Barockkirche. Weiter führte uns die Fahrt durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet zu den Stränden von Playa Najayo und Palenque. Die Dörfer sind von Mango- und Brotfruchtbäumen, Kokospalmen und Bananen umgeben. Wir gelangten in die Provinz Peravia in die Region des Zuckerrohrs. Dank des Wasserreichtums wird hier bereits seit der Kolonialzeit Zuckerrohr angebaut. Nach Bani führte die Fahrt durch zunehmend karger werdendes Land. Hier wachsen Säulenkakteen, gelbblühende Agaven, Dornenbüsche, Akazien und Mimosen. Die Stadt Azua besitzt mit Diego Velazquez (späterer Eroberer Kubas) und Hernán Cortés (späterer Eroberer Mexikos) berühmte Gründungsväter, wie uns Loreto vermittelte. Die Straße führte weiter durch trockenes und steiniges, mit Kakteen und Agaven übersätes Land ins Gebirge, welches landschaftlich stark an Mexico erinnert. Kurz darauf öffnete sich ein weiter Blick auf den großen Fluss Rio Yaque del Sur mit zahlreichen Palmen im Flusstal und steilen, kahlen, stark erodierten Wänden. Dies ist die einzige Flussoase in diesem ariden Gebiet. Am Nachmittag erreichten wir die den wieder von üppiger Vegetation umgebene  Provinzhauptstadt Barahona. Hier soll der berühmte Pirat Cofresí seinen Schlupfwinkel gehabt haben. Unsere Unterkunft war/ist ein echtes Juwel, das

Hotel Casa Bonita.

Lage: Das zu den „Small Luxury Hotels of the World“ gehörende Boutique Hotel befindet sich auf einem Hügel mit fantastischer Aussicht rund 14 km südlich von Barahona und kurz vor Baoruco, einem kleinen Fischerort. Zum Meer mit Kieselstrand ca. 15 Gehminuten. 
Das bietet Ihr Hotel: Das im landestypischen Baustil erbaute Hotel bietet einen Infinity Swimmingpool, Jacuzzi, ein offenes Palapa-Restaurant sowie eine Bar. Das Hotel besticht durch seine sehr familiäre und persönliche Atmosphäre. 
Zimmer: Alle 12 Zimmer sind großzügig eingerichtet und verfügen über Bad/WC, Fön, Kabel-TV, Telefon, Klimaanlage, Deckenventilator, Minibar, Safe und Balkon oder Terrasse. 
Verpflegung: Frühstück.  
Unser Tipp: Besonders geeignet für Gäste, die eine wahrhaft ruhige Lage suchen und gerne die Natur genießen möchten.

Der Ausblick vom Hotel aus auf die Umgebung ist atemberaubend, die weißen Strände am Horizont lassen die uns in den kommenden Tagen erwartende Traumküste erahnen. Am frühen Nachmittag genossen wir alle die extrem gute Küche des Hotel-Restaurants, wirklich ein ganz besonderes Fleckchen Erde, für Romantiker, Ruhesuchende und Verliebte ideal.

Nach einem typischen, wieder für das Restaurant extrem guten und wohlschmeckenden dominikanischen Frühstück erwartete und bereits 5 min vor geplanter Abfahrt Loreto mit Fahrer an der Rezeption. Der Ausflug zur Laguna de Oviedo stand auf dem Programm. Entlang der malerischen Küstenstraße mit fantastischen Ausblicken fuhren wir via San Rafael und Paraiso in Richtung Los Patos. Hier ziehen sich noch geschlossene Urwälder die Berghänge hinauf. Besonders üppig gedeiht der tropische Regenwald dort, wo Taleinschnitte mit Flussläufen geschützte Nischen bilden. Es boten sich unterwegs immer wieder Gelegenheiten für Fotostopps mit einzigartigen Fotomotiven. Die Fahrt führte weiter nach Enriquillo, einem kleinen Fischerdorf, wo die Zeit stehen geblieben zu sein schien, hier ging alles sehr gemächlich zu. In Oviedo erreichten wir die Laguna de Oviedo, eine Süß-Salzwasser-Lagune, welche nur durch einen schmalen Landstrich vom Meer getrennt ist. Am Ufer bestiegen wir ein Boot, welches uns quer über die Lagune übersetzen sollte. Unterwegs bestaunten wir am Ufer eine trockene, fast wüstenartige Vegetation und eine Anzahl verschiedener Großvögel, wie Reiher, Löffler und rosa Flamingos. Die Sonne brannte über uns senkrecht unglaublich intensiv vom Himmel obwohl hinter uns über dem Festland eine große schwarze Regenwolke einen perfekten Kontrast zur hellgrünen Laguna bot. Die Laguna de Oviedo besitzt insgesamt 22 Inseln, welche in der Größe sehr unterschiedlich sind. Am gegenüberliegenden Ufer angekommen wanderten wir kurz durch einen Mangrovenwald und bestaunten Höhlenzeichnungen ehemaliger Ureinwohner der Region. Es folgte eine Besichtigung einer Insel, auf der sich viele frei lebende Leguane befinden. Die Wanderung eben auf dieser kleinen Insel führte uns quer durch eine karge und kakteenbestückte Vegetation, zu einem Aussichtsturm. Von hier aus hatten wir eine fantastische Sicht über die Lagune und den Jaragua Nationalpark bis zum karibische Meer und in die andere Richtung in die Berge der Sierra de Bahoruco, wo es wie bereits geschrieben stark zu regnen schien, während wir in gleißender Sonne ausharrten. Am anderen Ufer der Insel wartete der Bootführer mit einem schmackhaften Picknick-Mittagessen unter einer Palapa auf uns. Wir genossen die Atmosphäre umgeben von sehr großen Leguanen, die alle nur darauf warteten, daß sie etwas vom Mittagessen abbekamen. Sie waren aber nicht gefährlich oder angriffslustig, im Gegenteil, sie boten sehr gute Fotomotive. Nach einer guten Mittagspause mit Siesta im Schatten, die einen schließen etwas die Augen, die anderen, so wie ich, bewunderten und beobachteten die Leguane, fuhren wir mit dem Boot wieder zurück und anschließen mit dem Kleinbus Richtung Barahona. Der Regen hatte sich verzogen. Bei Los Patos luden erfrischende Flussläufe sowie der Kieselstrand zum Baden ein. Ein paar junge Dominikaner drehten einen Film über ein Tourismus in dieser noch unbekannten Region des Landes, ich wurde selbstverständlich sofort zum Interview gebeten und gab meine positive Meinung über das Potential in Richtung Ökotourismus, sanften Tourismus, angelehnt an die äußerst freundliche Bevölkerung und die überwältigende Natur dieser Region Preis. Ein kühles „Presidente“ (Bier) beendete diesen Stopp. Auch dieser Tag endete wieder mit einem hervorragenden Abendessen im Hotelrestaurant, besonders die Meeresfrüchte aller Art sind Gaumenfreuden für jeden Seafood-Freund.

Am letzten gemeinsamen Tag mit meinen Stammkunden stand der Besuch des angeblich schönsten Naturstrandes der Dominikanischen Republik auf dem Programm, die Bahia de la Aguilas. Loreto war wieder überpünktlich und wie jeden Tag hochmotiviert uns sein umfassendes Wissen zu vermitteln. Die Fahrt führte wieder über Los Patos, Paraiso, Enriquillo und Oviedo, vorbei an der am Vortag besichtigten Laguna durch von roter Erde geprägtes trockenes Steppenland, welches an das australische Outback erinnert zum kleinen Hafen und Fischerort Cabo Rojo (Aufgrund der imposanten und grandiosen Ausblicke an dieser Küste, die immer wieder in neuen Farben erscheint, wirkte auch die zweite Fahrt nie langweilig). Hier zogen wir uns um und bestiegen bei wolkenlosem Himmel ein Boot, das uns in rund 15 Minuten Fahrt über eine ruhige See vorbei an Felsen und traumhaften kleinen Buchten zum wohl schönsten Naturstrand brachte. Der Strand an der Bahía de las Aguilas (Adlerbucht) im Nationalpark ist einer der besten unserer Erde, absolut sauber und schneeweiß. Die Bucht erstreckt sich über 15 km. Man erlebt eine außergewöhnliche Küstenlandschaft mit kristallklarem Wasser in Schattierungen von Türkis- bis Opalblau, das am Horizont mit dem Himmel verschmilzt. Das Mittagessen wurde am Strand eingenommen. Es gab viel Zeit zum Baden und Schnorcheln. Zudem leben hier 130 Vogelarten, davon 76 permanent an der Bucht, 10 davon sind endemisch und 47 sind wandernd. Dieser Ausflug ist für Strandfreunde ein absolutes Muss! Am Nachmittag ging es dann aufgeheizt und mit einer etwas dunkleren bzw. roteren Hautfarbe wieder per Boot zurück zum Hafen, wo bereits der Fahrer wieder mit einem erfrischenden „Presidente“ und nicht zu sehr runter gekühlten Minibus auf uns wartete. Auf der Rückfahrt sprachen wir viel über das Erlebte und Gesehene der vergangenen beiden Tage.

Nachdem wir die Kunden Ehepaar Heise wieder zum Hotel Casa Bonita gebracht hatten, musste ich mich leider von Ihnen und Loreto, der die Kunden noch weitere Tage begleiten sollte, verabschieden, da die Pflicht weiterer Hotelinspektionen auf mich wartete. Aber als Fazit kann ich ohne Bedenken sagen, der unbekannte Südwesten der Dominikanischen Republik ist in jedem Falle einen Besuch, wenn nicht sogar eine ganze Reise wert und auch ich werde sicher wiederkommen

Tanzschule “live” aus dem Tango Land Argentinien

Die Tanzschule Chris ist gerade in Argentinien unterwegs und berichtet “live” auf deren Homepage über die Reiseerlebnisse.

Schauen Sie doch einfach mal rein, es lohnt sich!

Argentinien bietet nicht nur für tanzbegeisterte unzählige Möglichkeiten. Auch landschaftlich und kulturell wird Sie dieses Reiseziel begeistern.

Reisebericht Kolumbien

Diesen interessanten Reisebericht über Kolumbien haben von unseren Kunden Rompf erhalten. Sie waren im November 2009 mit Miller Reisen in Kolumbien unterwegs.

Miller Reisen FAM Trip nach Perú

Expedienten lieben es extrem.

Nach diesem Motto waren insgesamt 10 Expedienten, ein Vertreter von der Fluggesellschaft LAN sowie Josef Miller 12 Tage in Perú unterwegs. Neben Highlights wie dem Besuch der Uru Indianer auf dem Titicacasee sowie einer traumhaften Fahrt mit der Schmalspurbahn nach Machu Picchu durften sich die Expedienten auf 3 Tage Natur pur in Puerto Maldonado freuen. Unberührte Regenwälder und eine äußerst artenreiche Tierwelt machten den Aufenthalt in Perú für jeden zum einmaligen Erlebnis.

Reiebericht Kreuz und Quer durch Südamerika

Hallo Frau Harde,

wir sind inzwischen gesund und munter von unserer eindrucksvollen und sehr gelungenen Reise zurück. Es war eine gut geplante und auch ausgeführte Reise, ausgewogen mit Programm und Mußezeit. Die “kritischen” Phasen (Übergang von einem Reiseleiter zum anderen) haben immer vorzüglich und zuverlässig geklappt, d.h. bei allen iguacuwasserfallAnkünften wurden wir  immer gut aufgenommen und versorgt. Die Qualität und Einsatz der Reiseführer war fast immer außergewöhnlich gut.
Wir möchten Ihnen das einmal mitteilen, damit Sie sehen können, daß sich Ihr Einsatz tatsächlich gelohnt hat. Die von Ihnen gewählten Agenturen oder Personen machen einen guten Job. Die Schönheit und Einmaligkeit der verschiedenen Dinge sprechen für sich, die Auswahl war gut. Sie sehen, wir sind noch begeistert nach einer Woche Deutschland und werden es wohl noch lange Zeit sein.

Nochmals Dank für dieses Reiseerlebnis.

                        Mit freundlichen Grüßen  Jutta & Hans.

Eine gratis Woche Galapagosyacht für Frau Rodamer

galapagos blaufussKurzfristig stand uns im Sommer diesen Jahres eine kostenlose Kabine auf der Galapagos Yacht Seaman II zur Verfügung. Diese haben wir vielen tausenden Reisebüromitarbeitern Deutschlands und den umliegenden Ländern angeboten. Entsprechend gross war auch die Resonanz. Die Telefonleitungen bei Miller Reisen liefen mehrere Tage heiß. Frau Rodamer vom Rodamer Reisebüro in Grafenau, aber war die schnellste und konnte sich somit über eine Woche Galapagos freuen. Herzlichen Glückwunsch nochmals nachträglich.

Hier was Sie auf Galapagos erlebt hat:

GALAPAGOS  vom  06. – 13. Juli 2009   

Nach einer problemlosen Anreise von Frankfurt via Madrid war ich sehr überrascht von einem angenehmen Flug mit LAN und dem sehr modernen Airport Guayaquil.

Der erneute Check in dort für Galapagos verlief reibungslos. Die Schalter sind  dank der Beschreibung mit den Reiseunterlagen problemlos zu  finden. Etwas mehr Geduld und Wartezeit ist in Galapagos einzuplanen, die Kontrollen der Immigration sind sehr gründlich aber natürlich auch sinnvoll.

Die Guides: waren sehr kompetent, zurückhaltend, sehr nett und freundlich, englischsprachig

Die Crew: sehr guter Service, sehr hilfsbereit bei den dry und wet landings, sehr gute Pangas.

Die SEAMAN II: So luxuriös und komfortabel hatte ich es mir an Bord nicht vorgestellt !

Genügend Platz in der Kabine / Stauraum für Gepäck, alles war sehr sauber, sehr guter Service und gutes abwechslungsreiches  Essen. Ein bequemes Sonnendeck mit schönen Liegen und Platz zum entspannen. Absolut für jedermann zu empfehlen

Wetter: Temperaturen um die 22 Grad, Himmel ab und zu bedeckt, nur  ab und zu etwas Regen und windig, Landgänge waren immer ohne Regenschutz in sommerlicher Freizeitkleidung  möglich.

Isla Española

In den frühen Morgenstunden nimmt die Seaman II Kurs auf die Isla Española, wo wir nach dem Frühstück in dergalapagos seeloewen Gardner Bay an Land gehen. An diesem schönen weissen Sandstrand räkeln sich die Seelöwen faul in der Sonne oder schlafen seelenruhig, während wir ihnen zum Fotografieren unglaublich nah kommen können. Die Zutraulichkeit der Tiere bzw. ihre fehlende Scheu vor Menschen fasziniert uns auch auf den anderen Inseln des Galápagos-Archipels immer wieder. Nachmittags spazieren wir in Punta Suárez an rot-schwarzen Meerleguanen, den berühmten Blaufuß-Tölpeln, brütenden Albatrossen und vielen anderen Seevögeln vorbei und bestaunen noch die schönen Blow Holes an der Steilküste.

Isla Floreana

In der Lagune von Punta Cormorant sind leider nur ein paar Flamingos zu sehen, aber dafür sind auf den Lavafelsen der Sting Ray Bay viele schöner rote Klippenkrabben sowie einige der hervorragend getarnten Lavaechsen unterwegs. Nachmittags besuchen wir die berühmte Postoffice Bay mit dem Faß.

Isla Santa Cruz

Hier stehen die Riesenschildkröten von Galápagos auf dem Programm: zunächst morgens in der Butterfly Ranch, wogalapagos man diese seltsamen Tiere in freier Wildbahn beobachten kann, und nachmittags in der Charles Darwin Research Station, wo es umfangreiche Aufzuchtprogramme für die verschiedenen Schildkröten-Unterarten der einzelnen Inseln gibt. Sobald die Schildkröten ein gewisses Alter erreicht haben, werden sie auf der jeweiligen Insel ausgewildert. Ein Bummel durch die Stadt mit etwas Shopping und  ist  eine willkommene Abwechslung und trotzdem freut man sich schon wieder sehr auf die Weiterfahrt.

Isla Isabela

Nach einer sehr schaukeligen Nacht gehen wir gegen Morgen vor der Isla Isabela vor Anker. Der erste Landausflug am Punta Moreno führt durch eine faszinierende Landschaft mit bizarren Lavaformationen, kleinen Lagunen, Kakteen und einem schönen Vulkan im Hintergrund.

Am Nachmittag umrunden wir zunächst mit den Beibooten kleine Lavainseln mit Galápagos-Pinguinen, Blaufuß-Tölpeln, den flugunfähigen Galápagos-Kormoranen und einigen Meerleguanen, bevor wir durch ein Mangrovengebiet fahren, in dem eine herrliche Ruhe herrscht. Am nächsten Morgen erleben wir in der Urbina Bay die orange-braunen Galápagos-Landleguane in ihrer natürlichen Umgebung und ich kann mich beim Fotografieren kaum zurückhalten, da sie mir so gut gefallen. Da hier beim Einbruch des Kalderabodens vom La Cumbre-Vulkan  neue Landmassen aus dem Meer gehoben wurden, gibt es an einigen Stellen noch tolle abgestorbene Korallenbänke zu sehen. Als wir zurück zum Strand spazieren, nehmen uns die auf einigen nahen Felsen sitzenden Galápagos-Bussarde kaum zur Kenntnis.

Isla Fernandina

In Punta Espinoza besuchen wir die “Marine Iguana City”, wo Hunderte von Meerleguanen in großen Gruppen zusammenleben. Während die meisten Leguane faul in der Sonne liegen und in regelmäßigen Abständen Salz spucken, sehen wir auch einige im Wasser schwimmen. Fernandina ist die jüngste Insel im Galápagos-Archipel mit hoher vulkanischer Aktivität.Den letzten Ausbruch des La Cumbre im April dieses Jahres konnten die Passagiere der Seaman II vom Boot aus beobachten. Gegen 17:30 Uhr überqueren wir an diesem Tag den Äquator, was wir gemeinsam mit dem Kapitän auf der Kommandobrücke mit einem Cocktail begießen. In dieser Nacht ächzt der Katamaran ganz ordentlich über den donnernden Wellen, da wir im offenen Ozean unterwegs sind.

Isla Bartolomé und Isla Plaza Sur

Schon um 06:00 Uhr früh steigen wir auf der Insel Bartolomé zu einem Aussichtspunkt hinauf, da wir den Ausblick in Ruhe genießen wollen, bevor die Passagiere des ebenfalls hier ankernden großen Kreuzfahrtschiffes sich auf den Weg machen. Die Landschaft beeindruckt mit ihren zahlreichen Vulkankegeln und dem farbenfrohen Vulkangestein, auch wenn die beiden Buchten wegen des bewölkten Himmels leider nicht so schön türkis leuchten wie in den Reiseprospekten. Später am Morgen scheint dann doch noch die Sonne auf den berühmten Pinnacle Rock. Nach einem Tankstopp auf der Insel Baltra, wo sich die Großtankstelle für alle Tourboote befindet, steht nachmittags mit Plaza Sur unser letzter Inselausflug auf dem Programm. Am Landungssteg erwarten uns schon die verspielten und total zutraulichen Seelöwen, über die man fast hinüber steigen muss. In einer wunderschönen Landschaft mit Kakteenbäumen treffen wir noch einmal auf Landleguane, zahlreiche Seevögel und große Schwärme grünlicher Fische, die man von der Steilküste aus im Meer beobachten kann.

In der letzten Nacht auf der Seaman II erwischt viele zum Schluss doch noch die Seekrankheit, da wir auf dem Rückweg nach San Christóbal stundenlang gegen Wind und Wellen ankämpfen. Dann heißt es Abschied nehmen von diesen schönen Inseln mit ihrer einzigartigen Tierwelt und einem tollen Schiff, dessen Crew uns eine Woche lang verwöhnt hat.

Honduras Reisebericht/Fotos von Miller Reisen Kunden Mellmann

Unser Urlaub in Honduras vom 01.09. bis 16.09.2009

Landschaft HondurasDiese unsere 13. Individualreise nach Lateinamerika führte uns nach Honduras. Es sollte wieder ein abwechslungsreiches Programm von totaler Entspannung und Eintauchen in das alltägliche Leben dieser wunderbar freundlichen Menschen werden. So hatten wir uns San Pedro Sula und Roatan ausgesucht. Auf Roatan Urlaub zu machen, das ist auch ohne Teilhabe am professionellen Tauchen einfach großartig. Schnorcheln in den vor gelagerten Korallengewässern bringt es auch. Daneben Kajak fahren, sich von total relaxtem Hotelpersonal verwöhnen lassen, viel schwimmen und endlich mal wieder ausgiebig lesen. Ein Muss ist das sich wenigstens in Ansätzen mögliche machende Kennenlernen von Leben, Musik, von Tänzen, Koch- und  Handwerkskünsten und vom Eigenverständnis der Garifunas als Nachfahren afrikanischer Sklaven. Hier waren wir unter anderem in Punta Gorda. Die Sprache allein ist schon ein Ohrenschmaus. Sie vermittelt ein besonderes Lebensgefühl. Klar ist, dass die Garifunas um ihre angestammten Rechte streitenHonduras Demo müssen. Sie sind nicht genügend im Land vertreten. Grund und Boden gehören ihnen nur sehr eingeschränkt. Gern würde man auch Landwirtschaft betreiben. Was wir vor und nach Roatan in San Pedro Sula und Copan sahen war typisch für die gegenwärtige Tourismussituation auch auf dieser Karibikinsel. Es mangelte an Touristen aus dem Ausland. Wenn nicht regelmäßig Touristen aus den USA zumeist per Schiff hier angelandet worden wären, hätte sich das Bild vollkommen verstellt. Fast alles hier litt unter akuter Nichtauslastung der wahrhaft großen Kapazitäten an Hotels, Tauchbasen und Taxis. Wir haben in den gut 2 Wochen keine Deutschen getroffen. Und kaum andere Europäer. Auch nicht in San Pedro Sula und Copan. Natürlich waren wir noch nie vorher in ein Reiseland gefahren, in welchem die allgemeine Situation politisch so angespannt war. Deshalb waren unsere Reisevorbereitungen dieses Mal noch gründlicher ausgefallen. Dazu gehörten der wirklich gute Reiseführer von Hans-Gerd Spelleken, eine großmaßstäbliche Landkarte, ein Spanisch-Wörterbuch und zuvor regelmäßige Internetinformationen über unser Honduras MuseumUrlaubsziel. Eine gewisse Professionalität stellt sich natürlich nach so vielen Reisen in diesen spanischsprechenden Raum ein. Die Basis ist natürlich die Kommunikation in der Landessprache, die das nötige Vertrauen schafft. Und dann ein Auge und Gespür dafür, wie das Leben so abläuft. So hatten wir gleich in San Pedro Sula schon, nachdem wir zum ersten Mal vom Hotel auf die Straße traten, das Gefühl, wieder da zu sein. Als wären gerade noch vor Kurzem im Ecuador und in Nicaragua gewesen. Die beiden großen Fußball-WM-Qualifikationsspiele gegen Trinidad & Tobago und gegen Mexico erlebten wir am Großbildschirm gemeinsam mit 30-40 Einheimischen. Was für ein fußballverrücktes Volk. Die Teilnahme an der WM ist ein Muss. Spannend wird es in den beiden restlichen Partien am 10. und 14. Oktober gegen die USA und gegen San Salvador.

Zum Höhepunkt unserer Reise gestaltete sich der 15.September. Tag der Unabhängigkeit in San Pedro Sula. Die StadtHonduras Musik hat inzwischen fast 800.000 Einwohner. Auf dem Programm stand eigentlich ein Vorbeimarsch von Angehörigen öffentlicher Einrichtungen, verbunden mit Musikkapellen und Folklore-Tachtengruppen sowie eine Militärparade im „Reichenviertel“. Man muss wissen, dass auch diese Stadt in dem Kontrast von armen und reichen „barrios“ lebt. Aber offensichtlich gestaltete sich dann alles anders. Das offizielle Programm fand im stadtgrößten Stadion weit entfernt vom Zentrum statt. die Militärparade wurden entgegen sonstiger Gepflogenheiten nur in Tegucigalpa durchgeführt. Dafür überflogen uns zweimal 3 Düsenjäger im Tiefflug, was großes Gelächter und Gejohle auslöste. Schon am Vorabend bekamen wir eine Ahnung davon, was an diesem 15. September abgehen würde. Eine ganze Reihe wohlorganisierter friedlicher Großdemonstrationen gegen die „Putschistenregierung“  unter dem Motto „Widerstand“ für eine schnelle Rückkehr des rechtmäßigen Präsidenten Zelaya in sein Amt. Alle zwischen 10:00 und 17:00 Uhr bei 35°-40°C auf dem Zentralpark im Zentrum der Stadt endend. Es lässt sich schwer schätzen. Man meinte, dass insgesamt über 30.000 Menschen teilgenommen hatten. Und das alles friedlich. Übrigens mit Aktionen, Sprüchen Liedern der phantasiereichsten Art. Zu dieser Zeit hielt sich Zelaya noch im Ausland auf. Erst 4 Tage nach unserer Abreise war er bekanntlich nach Honduras zurückgekehrt. Ein für diese Zeit häufig gebrauchtes Wort war das auf den Chef der Blick aufs WasserPutsch-Regierung gemünzte „Pinochetti“. Ja, man kann unseres Erachtens nicht sagen, dass die Situation in Honduras ferngesteuert ist und dass mehr als 200 Regierungen der Welt sich ein falsches Bild von dem Land machen. Hier hat eine kleines Machtzentrum so einfach mal in der Tat geputscht. Das darf nicht Schule machen. Wir hörten oft, dass es Wahlen geben muss, um die Staatskrise abzuwenden. Aber faire sind zum 29. November nicht möglich. Man schätzt, dass 70 % der Bevölkerung diese Junta nicht wollen. Möge diesem wunderschönen Land Friede beschert sein. Dann müssten allerdings die Medienmonopolisten die Macht teilen und eine faire Berichterstattung ermöglichen. Ansonsten vermitteln diese 10 Großdynastien oder Superoligarchen der Welt den Eindruck, dass hier wieder „alles Banane“ ist. Wir möchten gern noch einmal wiederkommen, um zu sehen, wie die Kreativkräfte dann doch noch das Ruder herumgerissen haben. Am Rande: Wenn Sie nach SP Sula kommen, dann versuchen Sie es vielleicht mal mit dem kleinen gemütlichen Hotel „Casa del Arbol“. Jetzt auch ein Ökohotel. Allerdings nur mit Frühstück. Es lohnt sich.

Mit freundlichen Grüßen Marion und Günther Mellmann

Reisebericht Südamerika

Reisebericht unserer Kunden Breunig über ihre Südamerika-Reise:

SuedA-273Hallo Frau Harde,

am Samstag kehrten wir rechtzeitig für die Bundestagswahl zurück von unseren 3 Wochen Südamerika.

Mit den kompetenten Reiseleitern waren wir durchweg zufrieden. Besonders beim Besuch der Iguacu-Wasserfällen nahm uns bei dem mehrfachen Grenzübertritt unsere Reiseleiterin zusätzlich viel Papierkram ab.

Unter den vielen tollen Eindrücken war der Besuch und die Übernachtung auf der Sonneninsel im Titicaca-See ein schönes Intermezzo. Nach dem Abendessen in der Posada stiegen wir noch 1 Stunde höher, um auf Empfehlung von Marisol einen besseren Sonnenuntergang zu erleben. Außer den üblichen Sonnenuntergangsbildern machte ich auch ein etwas anderes Sonnenuntergang-Bild, das ich Ihnen als Anlage und Gruß von der Sonneninsel beifüge.

Auch für Ihre Betreuung vor der Reise besten Dank.

Mit freundlichen Grüßen