Gestern erreichte uns eine weniger schöne Nachricht von unserer Partneragentur aus Bolivien/La Paz.
Aufgrund der vermehrten Regenfälle in den letzten Monaten ist das Dengue-Fieber im bolivianischen Amazonas-Gebiet ausgebrochen.
Aber lesen Sie selbst, was unsere Partneragentur berichtet:
OUTBREAKS OF DENGUE IN THE BOLIVIAN AMAZON AREA
In this last rainy season, there have been outbreaks of dengue in the Amazon of Bolivia under the 1200 meters of altitude. Dengue is transmitted by the Aedes aegypti mosquito, developed in some tropical stagnant waters; the dengue is not contagious and the mosquitoes do not survive at high altitude. The concerned departments are Beni, Pando, Cochabamba and Santa Cruz. The Bolivian government has mobilized 1,800 troops in the prevention, who are spraying the identified risk areas. For this reason, until the rainy season is over (March) we recommend to avoid special trips to the risky areas less than 1200 meters of altitude. Government Health Authorities recommend to use a good mosquito repellant when visiting the Amazons, as well as long leaves.
Und hier noch ein Verweis auf die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes sowie des Centrums für Reisemedizin.
Wer also in den nächsten Monaten eine Reise nach Bolivien plant, sollte die betroffenen Gebiet meiden. Eine Schutzimpfung gegen das Dengue-Fieber gibt es leider nicht. Reisende sollten daher darauf achten, sich Tag und Nacht mit geschlossener Bekleidung und Moskitosprays gegen Mücken zu schützen.

Präsident Fernando Lugo
Auf verschiedenen Reisen in Südamerika, in letzter Zeit verstärkt durch meine Tätigkeit bei unserem Aufforstungsprojekt (dazu an anderer Stelle mehr), habe ich immer wieder mal ein paar Tage in Paraguay verbracht. Seit der Demokratisierung in den frühen 90er Jahren hat sich politisch nicht viel getan, bis dann im Frühjahr 2008 alles anders wurde: Einer Allianz aus oppositionellen Parteien und Bewegungen unter der Führung des Ex-Bischofs Lugo ist es gelungen, die jahrzehntelange politische Vorherrschaft der konservativen Regierungspartei zu durchbrechen. Mit großer Mehrheit hat das Bündnis die alle 5 Jahre anstehenden Parlamentswahlen gewonnen.
Auf www.monde-diplomatique.de habe ich einen interessanten Presseartikel zu den Herkulesaufgaben, die die neue Regierung zu bewältigen hat, gefunden.
Das “Land des ewigen Frühlings”, wie Guatemala genannt wird, begeistert durch verborgene Tempelanlagen in immergrünen Regenwäldern, farbenfrohe Märkte, abwechslungsreiche Landschaften, die geprägt sind von imposanten Vulkanen und natürlich durch die faszinierende Kultur der Maya.
Auch heute noch wird das Bild Guatemalas deutlich von den Maya geprägt. Die Indígenas, wie sich die Nachfahren der Maya nennen, machen ca. 60 % der Bevölkerung Guatemalas aus. Je nach Landesregion sprechen sie eine von 23 Sprachen und haben Spanisch häufig als Zweitsprache gelernt. Auch nach Jahrhunderten massiver Einflüsse durch die Europäer haben sich die Indígenas viel von ihrer traditionellen Kultur bewahrt. Besonders die Frauen tragen häufig noch die traditionellen, farbenfrohen Trachten.
Das wohl bedeutendste archäologische Zeugnis der Maya-Kultur befindet sich im Norden des Landes in der Region Petén: die Mayaruinen von Tikal (seit 1979 UNESCO Weltkulturerbe). Eingehüllt in den tropischen Regenwald gehört die Ruinenstadt zum Pflichtprogramm eines jeden Guatemala-Reisenden. Besonders bei Sonnenaufgang versprüht die Tempelanlage eine ganz mystische Atmosphäre: Vom 65 m hohen Tempel IV aus kann man einen grandiosen Ausblick über die überwucherte Mayastätte genießen. Nebelschwaden steigen langsam über den Bäumen auf und legen die Anlage frei, Brüllaffen und Vogelgezwitscher begleiten diesen einmaligen Moment.