Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge der Kategorie ‘Länderinfos‘

Neuigkeiten aus Costa Rica

Ab dem 1. Oktober 2011 muss bei der Ausreise auf dem Luftweg, eine neue zusätzliche Sicherheitsgebühr in Höhe von US$2 bezahlt werden. Somit erhöht sich die Ausreisesteuer von US$26.– auf US$28.– pro Person. Dieser Betrag kann nur bar in Colones oder US$ bezahlt werden. Kreditkarten werden nicht akzeptiert.

Ein Ende der Blockaden in Puno

Wir freuen uns bekanntzugeben, dass die Demonstrationen in Puno offiziell ausgesetzt worden sind. Mehr als 20.000 Demonstranten versammelten sich gestern Abend und teilten mit, dass sie mit den Vereinbarungen, die zwischen ihren Anführern und der Regierung geschlossen wurden, zufrieden sind. Trotzdem steht noch ein Drittel ihrer Forderungen zur Diskussion. Der neue Präsident Humala hat nach dem 28. Juli, dem Tag an dem er die Regierung übernehmen wird, einen Waffenstillstand von 30 Tagen angeordnet.

Die Busverbindung zwischen Puno und Cusco wurde heute wieder aufgenommen. Der Zug “Andean Explorer” verkehrt wieder zwischen Puno und Cusco ab dem 29. Juni. Der Grenzübertritt nach Bolivien über Kasani und Desaguadero verläuft reibungslos. Der Flughafen von Juliaca in Puno wird derzeit repariert und die Fluggesellschaften sollten die Flüge in den nächsten Tagen wieder aufnehmen.

Update: Einreise Guatemala

Guatemala hat seine Einreisebestimmungen wieder normalisiert. Dies bedeutet dass für die Einreise kein Impfnachweis mehr benötigt wird.

Panama investiert – Der Fluggast profitiert!

Rund 850 Millionen Dollar fließen in den nächsten 5 Jahren in den Internationalen Flughafen von Tocumen.

Ziel ist es, durch eine Kapazitätsvergrößerung den Flughafen als Hub des amerikanischen Kontinents aufzustufen.

Es gibt viel zu tun und so werden Landungsbrücken vergrößert, neue Terminals und Landebahnen konstruiert, damit zukünftig auch gewaltige Flugzeuge, wie der Airbus A380, in Tocumen landen können. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren mit dem Ergebnis, dass wohl bereits ab Mitte 2012 rund 63 Landungen pro Stunde zu bewerkstelligen sind, was doppelt so viel Landungen sind als aktuell.

Ecuador: Aktuelle Informationen zum Tungurahua

Der immer recht aktive Vulkan Tungurahua, hat in den letzten Tagen wieder etwas mehr Aktivität zeigte. Der Tungurahua äußert sich immer wieder durch Ausstöße von kleineren Aschewolken oder Räusper. Seit dem 20.04.2011 hat er wieder seine etwas Aktivität erhöht, so dass eine große Aschewolke beobachtet werden kann.

Der Vulkan steht unter der täglichen Beobachtung des Geophysikalische Institut Ecuadors, die nach gestrigem Stand keine Warnung für mögliche größere Ausbrüche in baldiger Zukunft gegeben haben.

Sobald sich neue Informationen dies bezüglich ergeben, werden wir Sie natürlich sofort informieren.

 

Mit Reisenden in die Region um Banos halten wir natürlich steten Kontakt und änder die Route, falls nötig.

100 Jahre Machu Picchu

Der amerikanische Archäologe Hiram Bingham entdeckte 1911 die Festungsstadt der Inka, Machu Picchu. Bis 1913 wurde Sie vom Dschungel befreit und die Ruinen wurden zugänglich.

Von Cusco liegt Machu Picchu ca. 75km entfernt auf einer Höhe von 2.360m.

1983 nahm die UNESCO Machu Picchu in die Liste der Weltkulturerbe auf und heute zählt die Inkastadt zu eine der Hauptattraktionen Südamerikas.

Um Besuchern noch einen eindrucksvolleren Einblick zu verschaffen, wurden anlässlich des 100 – jährigen Jubiläums mehrere Plattformen und Terrassen restauriert und erweitert.

Entdecken auch Sie die Festungsstadt der Inka.

Flugnews Mittelamerika

Neue Flugverbindungen in Nicaragua

Soeben haben wir die Info von nicaraguanischen Tourismusinstitut (INTUR) erhalten, dass Air Nicaragua ab Juni/Juli nach Mexico, Venezuela und Cuba fliegt.

Desweiteren plant Nature Air (Costa Rica) 4 x pro Woche (Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag) von San José nach Managua zu fliegen.

 

Neues Gepäcklimit für Panama

Auch bei Inlandsflügen in Panama wurde das Gepäcklimit von 12 kg auf 14 kg inkl. Handgepäck erhöht. Übergepäck kostet ca. 1-2 USD.

50. Jahrestag der Schweinebucht-Invasion in Cuba

Am 17.04.2011 wurde in Havanna der 50. Jahrestag der Schweinebucht-Invasion gefeiert. Prunkvolle Paraden und Märsche erinnerten an den Sieg Cubas über die US-Invasion des 17.04.1961.

Mit Hilfe von etwa 1.500 Exilkubanern gelangten die USA unter Leitung des zunächst noch zögernden Präsidenten Kennedy und der CIA im April 1961 zur Schweinebucht an der Südküste Cubas. Der von der CIA und Exilkubanern strategisch wertvoll geglaubte Angriffsort erwies sich als klarer Vorteil allerdings für die kubanischen Revolutionäre. Die dort ansässige arme Bevölkerung schlug den Angriff als erstes mit Waffen nieder, während sich die Revolutionsführer strategisch auf einen Rückschlag vorbereiten und schließlich die Angreifer überwältigen konnten.

Noch heute feiern viele Revolutionsfans an diesen Tagen die Tatsache, dass der US-Imperialismus Cuba nicht besiegen konnte.

BALLETT FOLCLORICO

Wenn man nach Mexiko City kommt und sich für Tanz und Musik interessiert, sollte man auf keinen Fall eine Aufführung des mexikanischen Folkloreballetts im Bellas Artes verpassen. Hier sehen Sie nicht nur eine der hervorragendsten Tiffanyarbeiten der Welt, einen 22 t schweren Bühnenvorhang aus fantastischen Glasmosaiken, sondern die Ballettgruppe gibt Ihnen als Zuschauer einen Ein- und Überblick der Entwicklung des mexikanischen Volkstanzes, aus vorkolumbischer Zeit bis zum heutigen Tag. Hier sieht man den aus Nordmexiko stammenden “Venado”- Hirschtanz ebenso, wie den weltberühmten “Jarabe Tapatío” aus Guadalajara, den viele Touristen für den mexikanischen Tanz schlechthin halten.

Preise können Sie unter mittelamerika@miller-reisen.de anfragen.

Ostern in Costa Rica

Für die Costaricaner ist die Osterwoche wichtig, wenn auch nicht nur aus religiösen Gründen. Die Woche ist schulfrei und viele Familien verbringen die Osterferien ausserhalb des Zentraltals und San José, hauptsächlich am Strand, aber auch in den Bergen. Das bevölkerungsreiche Zentraltal ist dann fast menschenleer. In Costa Rica sind der Gründonnerstag und der Karfreitag offizielle Feiertage, der Ostermontag dagegen nicht. Von Gründonnerstag bis Ostersonntag ist fast alles geschlossen, so wie in Europa von Karfreitag bis Ostermontag. Am Gründonnerstag (Jueves Santo) und Karfreitag (Viernes Santo) fahren auch keine öffentlichen Verkehrsmittel. Der Montag nach Ostern ist wieder ein normaler Arbeitstag.

Die konservative Bevölkerung bleibt zu Hause und feiert mit religiösen Prozessionen durch die Strassen und verschiedenen Messen in allen Kirchen. Alljährlich werden im Fernsehen dieselben Klassiker gezeigt, zum Beispiel „Ben Hur“, „Moses“, „Jesus von Nazareth“, usw. Für viele ist das alljährliche Schauen dieser Filme fixer Bestandteil der Osterwoche.

Zur Osterwoche gehören auch traditionell fleischlose Speisen und Gebäcke wie „Picadillo de arracacha”, “Tamal mudo”, “Picadillo de Flor de Itabo”, “Empanadas de chiverre”, “Miel de durazno”, “Miel de toronja”, “Cóctel de frutas con helado y gelatina”, “Arroz con leche”, “Higos”, “Miel de jocote”, “Dulce de tiquizque, “Tamalitos de puré de papa”, “Palmito asado”, “Mazamorra”, “Sopa de bacalao”, “Suspiros”, “Prestiños”, “Cocadas”, u.a.

Während der „Semana Santa“ (Osterwoche) wird sehr viel Fisch und Meeresfrüchte gegessen, besonders am Karfreitag, da der Grossteil der Bevölkerung katholisch ist und kein Fleisch (oder mindestens kein rotes) isst.

Gründonnerstag und Karfreitag gilt die “Ley Seca”. Das heisst, dass der Alkoholverkauf im ganzen Land verboten ist. Die Gemeindepolizei versiegelt in jedem Geschäft, Restaurant, Hotel, Bar, Supermarkt, usw. Vitrinen, Regale und Kühlschränke, in denen sich zum Verkauf vorgesehene Alkoholika befinden.

Santo Domingo de Heredia ist während der Karwoche der wichtigste Ort mit religiöser Bedeutung, wo Gläubige das Bild „Tricentenaria de Jesús Nazareno del Consuelo” verehren. Am Karfreitag wird überall die feierliche Prozession des Heiligen Begräbnis („Santo Entierro“) gefeiert. Das Bild von Christus wird dann in einem reich dekorierten Sarg während einer Prozession zusammen mit dem Bildniss der „Virgen Dolorosa“ von Gläubigen begleitet durch die Strassen getragen.

In Europa ist Ostern auch immer die Zeit kleiner Geschenke: Aus Schokolade, gekocht, gebacken oder bemalt im Osternest oder als Dekoration am Frühlingsstrauch. Diese Traditionen gibt es in Costa Rica nicht. Eier bemalen und Ostereier suchen steht nicht auf dem Osterprogramm und leckere Schokohasen und -eier werden nur in den besten Supermärkten und Spezialitätengeschäften – überwiegend an die im Land lebenden Ausländer – verkauft.

In diesem Sinne frohe Ostern an alle!