Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge der Kategorie ‘Länderinfos‘

Reisen nach Kolumbien ab 26. Oktober erheblich schneller und einfacher

Nun ist es endlich offiziell: Lufthansa wird im neuen Winterflugplan ab dem 28.Oktober wieder einen nonstop Flug Frankfurt – Bogotá anbieten. Die Flüge sollen im Airbus 340 mit Platz fuer 260 Passagiere durchgeführt werden. Bisher hatten nur die Fluglinien Avianca (über Madrid und Barcelona), Iberia (über Madrid) und Air France (über Paris) Verbindungen nach Bogotá angeboten, oder Lufthansa ueber Caracas.  Deutsche Reisende waren somit immer zum Umsteigen gezwungen, für sie ist dies also eine exzellente Neuigkeit.
Daneben hat auch die kolumbianische Fluggesellschaft Avianca wieder die Streckenrechte nach Frankfurt bekommen und ist im Moment noch am Überlegen, ob sie sich der Star Aliance oder Sky Team anschließen wird.
Auch bei den Flügen innerhalb Kolumbiens tut sich etwas. Der Low Cost Carrier Aires wird demnächst alle wichtigen Städte Kolumbiens anfliegen und somit das Fliegen innerhalb des Landes erschwinglicher machen.
Es wird also in Zukunft wesentlich bequemer und guenstiger dieses großartige Land kennen zu lernen.

Sollten Sie Fragen zu Kolumbien haben, so stehe ich Ihnen sehr gerne unter Tel. 07529-971355 zur Verfügung.

Brasilianer brauen deutsches Bier

Künftig wird die älteste Klosterbrauerei Weltenburger sein Bier auch in Brasilien brauen.

Zum ersten Mal in der tausendjährigen Geschichte der Weltenburger Brauerei ist diese eine Lizenzvereinbahrung mit einer anderen Brauerei eingegangen. Mit Rohstoffen aus Deutschland sowie nach dem bayrischen Reinheitsgebot wird zukünftig auch in Brasilien gebraut. Die Groupo Petropolis will vier Weltenburger Biersorten in Brasilien einführen.

Somit können wir nun auch in Brasilien unser gutes deutsches Bier trinken.

Brasilien: Nach FIFA-Kritik Druck auf WM-Städte

Die FIFA kritisierte den Fortschritt der Stadienbauten für diein Brasilien stattfindende WM 2014. Eine Inspektionsreise des brasilianischen Organisationskomitees soll sich in Kürze über die tatsächlichen Verspätungen bei den Bau- und Umbauarbeiten der 12 WM-Stadien informieren.

Laut FIFA handelt es sich bei den Verzögerungen nicht nur um die beiden wohl bekanntesten Stadien „Morumbi“ (São Paulo) und „Maracana“ (Rio de Janeiro). Nur sechs der zwölf WM-Stadien hätten die ohnehin bereits verlängerte Frist einhalten können. Der nationale Fussballverband droht bereits mit dem Entziehen des Austragungsstatus sollten weitere Verzögerungen in den einzelnen Austragungsorten eintreten.

Ich erinnere mich an den Abschluss der Modernisierungsarbeiten im weltberühmtem „Maracana-Stadion“ zu den Panamerika-Spielen im Jahre 2007. Schon damals wurden die Arbeiten erst kurz vor Eröffnung fertig gestellt.

Ich bin mir sicher dass es die Brasilianer auch zur WM fertig bringen alles in bester Ordnung zu haben. 2014 ist noch so weit weg …..;-). Freuen wir uns auf Südafrika….

Karneval auf Trinidad & Tobago

Pulsierende Rhythmen, bunte Kostüme und überall karibische Lebensfreude. Anders als in Deutschland bereitet man sich derzeit auf den Karibikinseln Trinidad & Tobago nicht im Wintermantel und Schal auf den bevorstehenden Karneval vor. Die Feierlichkeiten werden dort alljährlich von Sonne, Calypso und Meeresrauschen begleitet.

Obwohl sich auf Trinidad & Tobago der eigentliche Karneval auf den Rosenmontag (den sogenannten J´Ouvert) und besonders den Faschingsdienstag beschränkt, leiten schon am Wochenende unzählige Soca- und Calypso-Bands den Auftakt ein.

Der eigentliche Karneval beginnt am Montag um 4 Uhr morgens. Zunächst wird sich hierfür noch eher düster verkleidet und angemalt, um böse Geister und Dämonen zu vertreiben. Tagsüber werden die Kostüme dann deutlich farbenfroher und typische karibische Rhythmen ertönen auf den Straßen. Dennoch gilt auch dieser Tag noch als letztes „Warm-up“ für den Faschingsdienstag:

Pünktlich um 8 Uhr morgens geben sich tausende Maskierte auf die Straßen der Hauptstadt Port of Spain, aber auch in anderen Städten Trinidads und Tobagos wird ausgelassen gefeiert. Überall hört man die berühmten Steelbands, Limbo-Wettbewerbe können beobachtet werden und die extravagantesten Kostüme werden gewählt, bis die Musik spätestens am Wochenende leiser wird und die Straßen vom vielen Konfetti wieder befreit sind.

Auf den beiden Karibikinseln hat der Karneval jedoch andere Einflüsse als bei uns in Europa. Man sagt, die Franzosen hätten ihn im 18. Jahrhundert eingeführt, damals hätte es aber zunächst nur prunkvolle Bälle für die reichen Kolonialherren gegeben. Die zahlreichen afrikanischen Sklaven mussten zuhause bleiben, ließen es sich jedoch nicht nehmen, ihre eigenen Feste mit Musik, Tanz und Verkleidung zu feiern.

Erst als die Sklaverei im 19. Jahrhundert abgeschafft wurde, verlagerten die Afrikaner den Karneval auf die Straßen, wo man heute Musik, kulinarische Köstlichkeiten und Traditionen der verschiedensten Ethnien genießen kann.

Während sich nun die Einwohner sowie viele glückliche Urlauber auf ein farbenfrohes Fest im Inselstaat Trinidad & Tobago freuen, blicke ich aus meinem Bürofenster in den scheinbar nie tauenden Schnee Deutschlands! Helau, helau…

Zugfahrt zur Teufelsnase in Ecuador geschlossen

Laut Information der ecuadorianischen Zuggesellschaft „Empresa de Ferrocarriles Ecuatorianos“ werden ab März 2010 umfangreiche Wartungsarbeiten an der Strecke zur Teufelsnase zwischen Alausí und Sibambe durchgeführt werden. Die Wartungsarbeiten, die der Verbesserung der Strecke dienen, beginnen am 04.03.10 und werden bis mindestems zum 04.07.10. andauern. Innerhalb dieses Zeitraums kann die Strecke zur Teufelsnase nicht bedient werden. Natürlich werden Reisende, die auf diese Strecke gebucht sind, mit einem Alternativprogramm versorgt werden.

Wir bedauern den langen Zeitraum, in der die Teufelsnase nicht besucht werden kann, freuen uns aber, dass ab Juli auf einer frisch gewarteten Strecke gereist werden kann.

Hoteliers und UNICEF starten Programm „Huésped de Corazón“ in Chile

Seit Ende September letzten Jahres können in- und ausländische Touristen die Verbesserung der Lebensbedingungen und -qualität vieler Kinder in Chile unterstützen. Das Programm „Huésped de Corazón“ (Gast mit Herz) wurde von UNICEF in Zusammenarbeit mit der chilenischen Hotelvereinigung nun zum ersten Mal in Chile gestartet. In Mexiko und Kolumbien konnte es in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich durchgeführt werden. Hauptanliegen des Programms ist es, die Hotelgäste für die Situation der Kinder zu sensibilisieren und Spenden zur Finanzierung der verschiedenen Hilfsprojekte in Chile zu sammeln. Dies vor dem Hintergrund, dass ein Großteil der Kinder physische oder psychologische Gewalt im eigenen Elternhaus erleidet, dass 240.000 Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 17 Jahren arbeiten müssen und mehr als die Hälfte der Kinder unter 4 Jahren zu den 40% der ärmsten Bevölkerungsschicht zählt. Das Programm sieht vor, dass der Hotelrechnung von jedem Hotelgast 1,- USD pro Person hinzugefügt wird. Der Gast kann beim Check Out entscheiden, ob er dieser Spende zustimmt oder nicht, und wenn ja, ob er den Wert beibehalten oder erhöhen möchte.

Derzeit haben sich die Hotels Eurotel, Manquehue und Torremayor in das zunächst auf zwei Jahre angelegte Programm bei UNICEF eingeschrieben. Jedes Hotel verpflichtet sich, die Ziele und Maßnahmen der Initiative bei seinen Gästen bekanntzugeben sowie Informationen an der Rezeption, in den Zimmern und anderen Hotelbereichen auszulegen.

Gerne erhalten Sie bei Buchung einer Chile Reise von uns nähere Informationen.

Höhepunkte in Argentinien/Chile entlang der Rally Dakar 2010

Die 31. Rally Dakar wurde auch in diesem Jahr wieder in Südamerika durchgeführt, zum zweiten mal seit Beginn der Rally 1979. Auf 9.000 km geht es durch die Pampa, Wüstengebiete und über die Anden. Die Fahrer haben wohl wenig Gelegenheit gehabt, die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte auf ihrem Weg zu genießen, was wirklich sehr schade ist.

Motorbegeisterte Südamerikareisende müssen weder auf das eine noch das andere verzichten. Besuche an der Rennstrecke lassen sich ohne Probleme mit den landschaftlichen Highlights kombinieren. Hier einige der schönsten, wenn auch weniger bekannte, Punkte der Strecke:

Cordoba:

Cordoba wird aufgrund seiner geographischen Lage auch als das “Herz Argentiniens” bezeichnet und besticht durch die Schönheit der Sierras Cordobas, die aus drei in Nord-Süd-Richtung laufenden Gebirgsketten besteht. Die gleichnamige Stadt ist die zweitgrößte Argentiniens mit einer der ältesten Universitäten des Landes, gegründet 1613.

La Rioja

Die Provinz am Fuße der Anden beherbergt den Nationalpark Talampaya, der trotz seiner besonderen Natur und dem Titel UNESCO Weltnaturerbe (den er sich mit dem NP Ischigualasto teilt) noch relativ unbekannt ist. Die roten, bis zu 100m hohen Gesteinsformationen und die Fossilienfunde begeistern seine Besucher.

Atacama-Wüste

Man sagt ihr nach, die trockenste Wüste der Erde zu sein. Sie hat viele verschiedenen Gesichter: meterhohe Sanddünen, Salzseen, Geröllwüsten, sprudelnde Geysire, dazwischen Oasenstädte wie San Pedro de Atacama und heiße Quellen, die zum Baden einladen. Durch die Silber- und Kupfervorkommen sowie den Salpeterabbau ist die Region auch wirtschaftlich interessant. Aufgrund des extrem trockenen Wüstenklimas sind mehrere große Sternwarten in den Bergen hier errichtet worden, u.a. La Silla.

Ein Geheimtipp sind sicherlich die alten Salpeterstädte Humberstone und Santa Laura östlich von Iquique (UNESCO Weltkulturerbe), die früher blühende Zentren waren und nun als Geisterstädte das Interesse auf sich ziehen. So kann der Besucher noch heute das ehemalige Theaterhaus oder das Freibad bestaunen.

La Serena

Die weißen Strände der Stadt und ihre Geschichte als zweitälteste Stadt Chiles machen Sie zu einem beliebten Besuchsziel, ähnlich unseren Nordseestränden. Sie eignet sich hervorragend für eine kleine Verschnaufpause während einer Rundreise.

Paso Libertadores

Der 3800 m hohe Pass zählt zu den landschaftlichen schönsten der Anden. Er führt auf der chilenischen Seite durch das Tal des Rio Juncal und auf argentinischer Seite durch das Tal des Rio Mendoza, vorbei an der Puente del Inca und dem Aussichtspunkt mit Blick auf den Aconcagua, den höchsten Berg Südamerikas.

Der Pass mit Besuch der Puente del Inca lässt sich sowohl von Santiago als auch von Mendoza aus als Tagesausflug machen, wenn man die Anden nicht überqueren möchte 

Aktuelle Sicherheitslage in Honduras

Heute habe ich einen Newsletter von unserer Agentur aus Honduras erhalten. Ganz interessant, denn über die aktuelle Sicherheitslage wird im Moment viel diskutiert…

Hier nun aktuelle Infos direkt aus Honduras:

Nachdem in den letzten 5 Monaten der Tourismus in Honduras sehr gelitten hat, können wir endlich wieder aufatmen: Nach fast einem halben Jahr angeblicher Putschregierung haben die Honduraner am 29.11.2009 eindrucksvoll bewiesen, dass sie ihre Demokratie erfolgreich gegen allen Druck von außen verteidigt haben. Mit großer Mehrheit wurde Porfirio Lobo Sosa von der konservativen Nationalpartei zum nächsten Präsidenten gewählt.

Der Grund dafür, dass wir erst jetzt einen Newsletter zu diesem Thema versenden, ist einfach:

In erster Linie waren die Berichte in den internationalen Medien derart negativ und spekulativ, sodass wir keine Möglichkeit sahen, mit unserer realistischen Einschätzung von hier vor Ort etwas dagegen auszurichten. Außerdem gab es seitens der internationalen Politik ständig wechselnde Signale, die eine vernünftige Prognose unmöglich machten.

Wir freuen uns, dass es nun – auch offiziell – kein Hindernis mehr geben sollte, die kulturelle Vielfalt, die Naturwunder und die traumhafte karibische Über- und Unterwasserwelt von Honduras zu erleben! Maya-Relikte, Kolonialstädte, typische Indio- und Garifunadörfer, vielfältigste Nationalparks, Traumstrände und das zweitgrößte Korallenriff der Erde erwarten Sie!

Dies haben bereits in der Woche nach den Wahlen viele Regierungen zum Anlass genommen, ihre Travel Alerts zu Honduras zurückzuziehen, darunter Italien, Frankreich und Kanada. Am 8. Dezember haben dann auch die USA und Deutschland ihre Reisewarnungen aufgehoben und damit ein für unser Land entscheidendes Signal gegeben.

Es sei nur am Rande erwähnt, dass diese Reisewarnungen völlig überzogen waren (zum Vergleich: in USA besteht weiterhin eine Reisewarnung für Mexico… und Deutschland!). Die wenigen Touristen, die dennoch kamen, zeigten sich verblüfft über die Ruhe und Normalität in Honduras. Wir wollen auf die politischen Hintergründe nicht weiter eingehen, da sich die Tragweite der Ereignisse wohl erst in Jahren offenbaren wird. Fest steht jedenfalls, dass das Geschehene von der internationalen Gemeinschaft völlig falsch interpretiert wurde und dass das honduranische Volk einen historischen Sieg davongetragen hat.

Die Kaieteur Falls in Britisch Guyana

Inmitten des nahezu unberührten Regenwaldes – fernab vom mittlerweile doch stark vertretenen Tourismus Lateinamerikas – liegen die sagenhaften Kaieteur Wasserfälle Britisch Guyanas.

Kaieteur FallsFünf mal so hoch wie die Niagara-Fälle in Kanada und USA, zweimal so hoch wie die Victoria-Fälle in Sambia und Zimbabwe und einer der mächtigsten Wasserfälle der Welt, der mit seinem Wasservolumen sogar den Jog Falls in Indien während des Monsuns Konkurrenz macht.

Im Kaieteur National Park in Zentralguyana verläuft der Potaro Fluss zunächst über ein weites Sandstein-Plateau und fällt schließlich am Kaieteur 226 Meter in die Tiefe. Das Plateau erstreckt sich bis zu den Pakaraima Mountains an der Grenze zur Grassavanne und der Potaro River fließt schließlich in den Essequibo River, einer der längsten Flüsse Südamerikas. Kaieteur gilt als größter (aber nicht höchster) einzelner Wasserfall der Welt. Er stellt den Lebensraum vieler seltener Spezies dar, wie zum Beispiel dem kleinen goldenen Frosch und dem guyanischen Felsenhahn, der hier sein Nest baut. Unzählige exotische Pflanzen und Tiere können hier bewundert werden.

Bei einer Reise nach Guyana ist der Besuch des Wasserfalls ein absolutes Muss und bleibt sicherlich ein unvergessliches Erlebnis. Man erreicht die Kaieteur Falls per Flugzeug ab Georgetown, von hier gibt es regelmäßige Flugverbindungen zum Nationalpark.

Bei unserer Reise „Höhepunkte Suriname und Guyana“ ist ein Ausflug zu den Wasserfällen auch inkludiert.

Neues GPS in der Dominikanischen Republik

In der Dominikanischen Republik gibt es ein neues GPS – System, auf welches Kunden von Miller Reisen ab sofort zurückgreifen können!

GPS Dom Rep.Dieses GPS Garmin Nuvi 250, vertrieben über Ola, bietet aktuell neben den Karten von USA, Canada und Puerto Rico eine vollständige Karte der Dominikanischen Republik mit allen Autobahnen und Straßen und insgesamt 14.000 „points of interests“, darunter Hotels, Restaurants, Botschaften, Tankstellen etc. (Der Leistungspartner vor Ort in der Dominikanischen Republik von Miller Reisen wird nun die Karte mit den Vertragshotels & Besuchspunkten erweitern, sodaß sichergestellt ist, dass sich Miller-Reisen Kunden immer zurechtfinden werden).

Das GPS Garmin Nuvi 250 hat neben der manuellen Eingabe, touch screen und bietet folgende Sprachsysteme: spanisch, englisch, deutsch, französisch, italienisch, portugiesisch und russisch.

Es werden monatliche Aktualisierungen durchgeführt und es steht den Gästen eine telefonische Assistenz zur Verfügung.

Bislang ist die Übergabe des GPS-Geräts nur ab/bis Flughafen Santo Domingo möglich. Preis pro Tag: 10 USD + Steuern (16%)Barcelo Bavaro dom rep

Hier wird von den Miller-Reisen Kunden, wie bei der eigentlichen Mietwagen-Miete auch, ein Deposit (von 400 USD) in Form eines offenen Vouchers über die Kreditkarte verlangt im Fall von Abhandenkommen des Geräts, Schäden, etc.

Dieses Gerät ist somit ab sofort über Miller Reisen in Verbindung mit einer Mietwagenrundreise ab/bis Santo Domingo in der Dominikanischen Republik buchbar.