Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge der Kategorie ‘Venezuela‘

Delicioso! Teil 5: Pabellon criollo aus Venezuela

PabellonCriolloDas wohl typischste Gericht Venezuelas, zerfasertes Fleisch (carne mechada) mit schwarzen Bohnen (caraotas negras), Reis (arroz) und Kochbananen (plátanos fritos). Dazu gibt’s noch Arepas (Maisbrötchen).

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News: Aufgepasst in Venezuela

Am 8. Dezember finden in Venezuela Wahlen statt. Die Lage ist angespannt. Zwischen den politischen Lagern können sich jederzeit Auseinandersetzungen entwickeln. Bitte beachten Sie den aktuellen Hinweis des Auswärtigen Amtes.

7 Weltwunder

Der Amazonas wurde zu einem der 7 Weltwunder der Natur gewählt

Wie die Stiftung der New7Wonders auf ihrer Homepage bekannt gab, gehört der Amazonas künftig zu den 7 Weltwundern der Natur. Zum Amazonasgebiet zählt sowohl der Fluss Amazonas als auch der Regenwald. Dieses Gebiet erstreckt sich insgesamt über neun Länder Südamerikas: Peru, Brasilien, Kolumbien, Bolivien, Ecuador, Guyana, Venezuela, Surinam und Französisch Guyana.

Da das Resultat noch von offizieller Seite bestätigt werden muss, wird erst Anfang 2012 das Ergebnis im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung bekannt gegeben. Mit dieser Wahl zählt Peru schon insgesamt zwei Weltwunder zählen, da 2007 der Machu Picchu zum Weltwunder der Moderne gewählt wurde.

Moderne Kunst aus Lateinamerika

Die Ausstellung  zeigt einen Überblick über die abstrakte Kunst des 20.  Jahrhunderts.
Mit über 200 Werken  der Malerei, Skulptur, Zeichnung und Fotografie werden die wichtigsten  Positionen der geometrischen Abstraktion in Lateinamerika in der Ausstellung  VIBRACIÓN vorgestellt.
Die Ausstellung  stellt die wichtigsten Entwicklungslinien innerhalb der abstrakt-geometrischen  Kunst sowie ihre lebendigsten Zentren in Lateinamerika vor – allem voran in  Argentinien, Brasilien, Uruguay und Venezuela. Die verschiedenen Werkgruppen  bieten durch überraschende visuelle Verbindungen neue Betrachtungsweisen eines  wenig bekannten Kapitels der internationalen Moderne. In der Ausstellung finden  Sie Werke von Joaquín Torres-García, Lygia Clark, Lucio Fontana, Juio Le Parc,  Hélio Oiticica, Hércules Barsotti, Carmen Herrera, Alejandro Otero, Carlos  Cruz-Diez. Jesús Rafael Soto u.a..

Veranstaltungen im  Rahmen der Ausstellung:

Freitag, 12.  November 20 Uhr
Konzert im  Forum
Dino Saluzzi  (Bandoneon) und Anja Lechner (Cello)
Ojos  Negros

Mittwoch, 1.  Dezember 18 Uhr
Lesung mit Mechthild  Großmann in der Ausstellung
Zwischen Samba und  Salsa – Die Novelas Negras – Krimis aus Lateinamerika

Sonntag, 5. Dezember  12 Uhr und 16 Uhr
Kurzkonzerte in der  Ausstellung (Dauer: 40 Min)
Vibración, Klang und  Abstraktion.
Eine musikalische  Reise
Mit Florian Weber  (p), Paz Miranda (voc), P í a Miranda (cov nd Patrice Héral  (per)

Sonntag, 7 November 15 Uhr 30 (Dauer 90 Minuten)

Freitag, 5 November, 10 Uhr 30 (für Schüler- Dauer 60 Minuten)

Spanische Führungen verfügbar

Teilnahme an den spanischen Führungen nur nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 0228 / 91 71 263 (Mo – Do 9 -15 Uhr, Fr 9 – 12 Uhr) oder per Email: kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de

Hier ein VIDEO dazu.

VIBRACIÓN. Moderne Kunst aus Lateinamerika
The Ella Fontanals-Cisneros Collection
17. September 2010 bis 30. Januar 2011

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn
Telefon: 0228 9171–200
E-Mail: info@bundeskunsthalle .de
www.bundeskunsthalle.de

Rückmeldung von Kunden die nach Venezuela gereist sind:

meridaNach 2 ½ Wochen Bergtouren in Ecuador haben wir uns wie geplant mit unseren Frauen in Quito getroffen. Cacao hat auch schon auf uns gewartet und ins Hotel gebracht.

Ich muss Sie, Miller, Cacao, Joe in Merida und alle sonstigen Beteiligten in den höchsten Tönen loben. Es hat alles geklappt. Wir sind immer von einem zum anderen weitergereicht worden, und es gab immer einen Ansprechpartner. Der Kontakt war entweder in deutsch oder englisch möglich, manchmal auch mit Händen und Füssen in spanisch. Die Hotels waren ausgezeichnet und manche (z. B. in Merida und Ciudad Bolivar) mit viel Geschmack orchideeeingerichtet, die Lodges wunderschön gelegen, das Hängemattencamp auf der Insel Raton abenteuerlich. Die Flüge haben alle geklappt und das Gepäck war immer da.

Der zeitliche Ablauf für die fünf Highlights Venezuela war genau richtig. Ich könnte Ihnen von jedem dieser Highlights lange vorschwärmen. In den Llanos gab es hunderte von Kaimanen, Leguane, Wasserschweine und exotische Vögel. Der Flug nach Canaima in der kleinen Maschine war etwas ganz besonderes. Ebenso die anschließende Bootsfahrt entlang der Tafelberge zum Salto Angel, bei der man mit dem Einbaum Katarakte hinauffährt und canaimadie Übernachtung in den Hängematten; oder die Wanderung hinter den Wasserfällen. Der Urwald im Orinoco-Delta war beeindruckend, inkl. der Tarantel, die wir in der Hütte hatten. Allein die Insel Margarita ist eine Reise wert.

Vorteilhaft bei der Stadtbesichtigung von Ciudad Bolivar wäre, weniger oder gar nicht mit dem Boot zu fahren, sondern dafür die Stadt ausgiebiger zu Fuß zu besichtigen.

ARGE Lateinamerika: Reisen sind auch in Krisenzeiten stark gefragt

Die Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika (ARGE) ist eine Organisation mit ca. 60 Mitgliedern in Form von Reiseveranstaltern. Ziel ist es gemeinsam den Tourismus in die Länder Lateinamerikas zu fördern. Deshalb bietet die ARGE Schulungen für Reisebüro-Mitarbeiter an, welche nun noch stärker ausgebaut werden sollen.

Auch wir – der Reiseveranstalter Miller Reisen - ist Mitglied in der ARGE Lateinamerika. Der gemeinsame Auftritt einiger ARGE Mitglieder auf zahlreichen Messen ermöglicht es, den Kunden Lateinamerika mit all seinen schönen Ländern schmackhaft zu machen.

cubamusiker-46381konvIm Hochsommer 2009 stehen zwei Berufsschulseminare in München auf dem Programm. Zusammen mit der Europäischen Reiseversicherung werden im Rahmen der Weltklasse-Experten-Akademie für Mitarbeiter der Best RMG Reisebüros zwei Tagesschulungen durchgeführt (20. Juni in München, 4. Juli in Frankfurt). An der Arge Roadshow können Reiseberater zwischen dem 8. und 10. September in Berlin, Hamburg und im Rheinland (Stadt steht noch nicht fest) teilnehmen. Argentinien präsentiert sich in Leipzig und Dresden (1. und 3. September). Informationen und Anmeldungen unter info@lateinamerika.org.

Der Tourismus in die Länder Lateinamerikas entwickelt sich zur Zeit stabiler als zu asiatischen Zielen. Erfreulich sei, dass Kolumbien nicht mehr nur bei Spezialisten sondern zunehmend in den Katalogen von Veranstaltern wie Dertour, Neckermann oder Studiosus präsent ist, so der der Arge-Vorsitzende Andreas Gross. “Das Land ist sicherer geworden, auch Rundreisen sind inzwischen problemlos machbar”, sagt er. Und: Angebot und Nachfrage bus_istock_47527511nach Kreuzfahrten in und um Südamerika steigen. Weniger begeistert ist Gross über die Preissteigerungen der Hotellerie in Brasilien, die zum Teil bei mehr als 20 Prozent liegen. Auch Peru sei teurer geworden.
Der Arge Lateinamerika haben sich drei weitere Unternehmen angeschlossen: Chiletouristik (Frankfurt), Perus Incoming Agentur Setours sowie Kontour Exklusiv Reisen, die Kolumbien und die Andenländer anbietet. Eine Übersicht über die Arge-Mitglieder sowie Infos über Lateinamerika fiden sich auch in der neuen Ausgabe des Magazins América Latina.

Nach dem Referendum in Venezuela / Reisen dorthin sicher

referendum_chavezWie bereits hinlänglich bekannt ist, wurde am 16.02.2009 in Venezuela in einem Referendum über die von Staatschef Chávez angestrebte Verfassungsänderung abgestimmt. Nachdem diese bereits im Jahr 2007 gescheitert war, was die erste Niederlage Chávez’ in seiner bisherigen Amtszeit ist, wurde nun noch einmal über die Neuerung abgestimmt. Nach einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne für die Änderungen (begleitet von einer Gegenbewegung und studentischen Protesten) ging dieses Mal die Abstimmung wunschgemäß – zumindest was das Lager Chávez’ betrifft – über die Bühne: knapp 55% der Bevölkerung stimmten für die Verfassungsänderung. Damit dürfen nun alle Amtsträger in Venezuela beliebig oft wiedergewählt werden, nachdem im ersten Referendum nur eine Änderung dieser Regelung für den Staatschef zur Wahl stand.

Damit ist dem jetzigen Staatschef die Möglichkeit gegeben, sich weiterhin als Präsident aufstellen zu lassen und so seine „sozialistische Revolution” zu vollenden. Denn nach eigenen Angaben müsse er noch bis ca. 2029 im Amt bleiben, um seinen „Sozialismus des 21. Jahrhunderts” in Venezuela einführen zu können. Ohne die Verfassungsänderung hätte die Amtszeit Chávez’ 2013 nach 14-jähriger Präsidentschaft geendet. Um dies zu verhindern, beraumte er das Referendum an. Seine Gegner sowie die politische Opposition werfen ihm nun vor, seine Macht damit zu sehr auszuweiten und nach und nach eine Diktatur aufbauen zu wollen. Denn neben der Änderung bezüglich der Wiederwahl beinhaltete das Referendum zudem eine weitreichende Kontrolle des Finanzmarktes (Abschaffung der Autonomie der Zentralbank, Kontrolle über ausländische Währungsreserven) und räumte Chávez zahlreiche Befugnisse im Falle eines Ausnahmezustandes (z.B. Medienzensur in Krisenzeiten) ein. Ein weiterer Vorwurf, der im Raume steht, ist die illegale Benutzung staatlicher Mittel, um für das Referendum Werbung zu machen.

Bleibt zu erwarten, wie diese Geschichte weitergeht und welche Änderungen Chávez noch vornehmen wird, nachdem er nach und nach seine Kontrolle über die Wirtschaft ausdehnt. Ein wichtiger Schritt dahin ist mit der Verstaatlichung der Ölindustrie als bedeutendsten Industriezweig des Landes bereits geschehen. 

Zum Ablauf des Referendums kamen mehrere Vorwürfe auf: zum Einen steht die Vermutung im Raum, dass das Referendum noch durchgepeitscht werden musste, bevor die Wirtschaftskrise die Basis der Anhängerschaft Chávez’ – nämlich die ärmeren Schichten der Bevölkerung, die von seinen Sozialprogrammen profitierten – trifft; zum Anderen kam die Vermutung auf, dass der Präsident einfach so lange abstimmen lässt, bis das Ergebnis der Wahl ihm zusagt. Dafür spricht auch seine Aussage vor der jetzigen Abstimmung, bei einer erneuten Niederlage einfach einen neuen Versuch zu starten. Inzwischen haben aber auch unabhängige Wahlbeobachter bestätigt, dass die Abstimmung demokratisch gewesen sei.

Vor allem vor dem Hintergrund der sich verstärkenden Weltwirtschaftskrise und des Einbruches der Ölpreise stellt sich die Frage nach der Reaktion Chávez’. Denn bislang war er eher ein Präsident, der durch sein charismatisches Auftreten politische Erfolge einfahren konnte; doch wie wird er in dieser Krisensituation reagieren und sein Volk vor den Folgen bewahren? Seine aus einem Topf der verstaatlichten Ölgesellschaft finanziertes Sozialprogramm droht mit dem enormen Rückgang des Ölpreises zusammenzubrechen. Nicht zuletzt hängt der gesamte Etat des Landes an den Gewinnen der Ölindustrie. Es besteht die Gefahr für Venezuela, aufgrund der Wirtschaftskrise an die finanziellen Grenzen zu gelangen. Gleichzeitig würde die Regierung in der Wählergunst stark verlieren. Als weiteres Problem gilt die hohe Inflationsrate der einheimischen Währung (Bolívar Fuerte). Schließlich erwarten Experten eine enorme Abwertung der Währung; zudem soll eine extreme Rezession das Land treffen.

strand_venezuelaWas das nun genau bedeutet, wird sich erst in der kommenden Zeit herausstellen. Fakt ist, dass es keine Auswirkungen auf das Reiseland Venezuela gibt. Des Weiteren hat die Politik Chávez bei allem bedenklichen auch etwas Gutes: der Präsident ist besonders darauf erpicht, die Kriminalität im Land zu verringern. Daher ist es in jedem Falle weiterhin möglich, nach Venezuela zu reisen und sich von der atemberaubenden Natur des Landes im Norden Südamerikas und im Süden der Karibik verzaubern zu lassen.