Lima: Das Restaurant „La Red“
Nicht weit vom Strand im Stadtteil Miraflores eröffnete Donia Isolina Vargas Reyes 1981 ihr Restaurant. Mit vier kleine Kinder und den Glauben an ihre wundervolle Gabe: das Kochen.
An einem Tag im Sommer spazierte Dona Isolina durch die Straße La Mar und sah, dass der Lokal einer Cebicheria* frei wurde. Die Gegend war nicht so attraktiv aber der Preis stimmte. Ohne Zeit zu verlieren und mit mehr Wille als Erfahrung, traf sie die Entscheidung und investierte ihr geringes Kapital. Sie übernahm das kleine Restaurant und kochte
selber. So versorgte Sie mit wundervollen Gerichten nicht nur das Büropersonal der Gegend, sondern auch viele ausgehungerte Surfer die vom Strand kamen.
Ihr Vorteil? Das Kochen war eine Familientradition und sie hatte schon als Kind gelernt, diese zu würdigen und fleißig zu lernen. Schnell wurde sie bekannt vor allem wegen ihre „tallarines verdes con apanado“ und ihr „seco con frijoles“. Heute, 28 Jahre danach hat Sie die Kunst nur verfeinert und mit ihren loyalen Köchinnen, Miguelina, Juanita und Zarella weitergeführt.
Das Restaurant ist in den letzten Jahren renoviert und vergrößert worden. „La Red“ gilt als insider-Tipp unter den Limeños. Dort erwartet man kein Luxus, nur die hervorragende Küche und die charmante Bedienung. Jose del Castillo, Sohn von Donia Isolina und gelernter Chefkoch ist der Geschäftsführer, sein Bruder Juan untertsützt ihn.
* Ceviche besteht aus kleingeschnittenem, rohem Fisch in Limettensaft mariniert. In Scheiben geschnittene rote Zwiebeln und Rocoto (noch schärfer als Chili).
Patricia Encinas Wirtz am 05. Juni 2010 in Peru, Reisetipps






















