Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge der Kategorie ‘Panama‘

Hotel Country Inn & Suites Amador Panama City

Im Hotel Country Inn & Suites Amador werden seit Ende August Arbeiten an den Außenpools durchgeführt, wodurch es in diesem Bereich zu starken Einschränkungen bis zur Nichtbenutzung kommen kann. Die Arbeiten werden Mitte November fertig gestellt sein.

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Manuela Kaes am 31. Oktober 2012 in News, Panama

Euro als Zahlungsmittel in Panama?

Das mittelamerikanische Land erwägt, die europäische Gemeinschaftswährung als weitere legale Währung einzuführen. Sie wäre nicht das erste ausländische Zahlungsmittel.

Panamas offizielle Währung ist der Balboa. Die Münzen sind zwar im Umlauf, spielen aber nur eine untergeordnete Rolle. Das Hautpzahlungsmittel ist der US-Dollar, an den der Balboa gekoppelt ist. Auf einem Staatsbesuch in Berlin verkündete Panamas Staatspräsident Ricardo Martinelli jetzt, dass er gern den Euro als weiteres legales Zahlungsmittel in seinem Land einführen würde. Das berichtet das Newsportal „Caribbean News Digital“. „Ich habe der deutschen Kanzlerin Angela Merkel gesagt, dass wir nach Wegen suchen, den Euro einzuführen und am panamaischen Markt zu etablieren“, so Martinelli.

Der Präsident sagte weiter, dass er glaube, dass die Krise in der Euro-Zone bald gelöst sein werde. Panama selbst hat mittlerweile eine starke Wirtschaft. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei lediglich 2,7 Prozent. Im vergangenen Jahr gab es zudem ein Wirtschaftswachstum von 10,6 Prozent. Damit zählt Panama zu den florierendsten Staaten Lateinamerikas. Die wichtigsten Sektoren sind Banken, Handel und Tourismus. Das hohe Wachstum der Wirtschaft wurde vor allem durch große Investitionen in die Infrastruktur möglich. Dazu zählt auch die Erweiterung des Panama-Kanals, die 2014 abgeschlossen sein soll. Auch ein Freihandelsabkommen mit den USA kommt Panama zugute.

Panama wäre nicht das erste Land, dass den Euro in Übersee nutzt. Die französischen Übersee-Departments im Indischen Ozean und in der Karibik nutzen die Währung ebenfalls, gehören durch die Angliederung an Frankreich im weiteren Sinn allerdings zur Euro-Zone.

Lesen Sie mehr unter: http://de.euronews.com/2012/10/15/panama-liebaeugelt-mit-dem-euro/

Dankeschön für einen tollen Urlaub!

Sehr geehrte Frau Fischer,

es ist nun schon über einen Monat her, dass wir von unserer Reise “Auf vier Rädern durch Mittelamerika” zurück sind. Zusammenfassend möchten wir sagen: “Es war eine herrliche Reise, zwischen Abenteuer, Anstrengung und Erholung.”

Meine Frau und ich möchten uns ganz herzlich für die souveräne Vorbereitung bei Miller Reisen und besonders bei Ihnen, Frau Fischer, bedanken. Die in den Unterlagen gegebenen Hinweise für Besichtigungen etc. sind gut, aber nicht alle zu verwirklichen. Dazu reicht die Zeit nicht aus. Wir hatten auf unserer Reise sehr viele Kontakte mit Einwohnern in Nikaragua, Costa Rica und Panama. Alles freundliche Typen, die gern bereitwillig Auskunft über Reisewege und Land und Leute gegeben haben. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist jedoch die Kenntnis der spanischen Sprache, mit Englisch klappt es nur in den Hotels und in den größeren Städten. Was bei dieser Reise unbedingt notwendig ist, ist ein Navi. Wegweiser gibt es nur an der Panamericana und in Panama City.

Die von Ihnen reservierten Hotels waren bis auf wenige Ausnahmen sehr gut. Was gar nicht ging, war die Ökolodge bei Matagalpa. Schimmel bis zur Decke an den Wänden kann nicht ÖKO sein. Dies war aber wie gesagt die Ausnahme. Das Hotel Colon an der Plaza in Granada war dann die Entschädigung für Matagalpa. Ein Besuch des Vulkans Masaya fiel leider einem in der vorangegangenen Nacht stattgefundenen Erdstoß zum Opfer. Dafür konnten wir uns am Abend im örtlichen Fernsehen als enttäuschte “Nichtbesucher” sehen.

Granada ist eine wunderschöne Stadt mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten, die wir bei einer zweistündigen Kutschfahrt kennengelernt haben.

Interessant war dann der Grenzübertritt von Nikaragua nach Costa Rica. Hier sollte man viel Zeit einplanen oder sich eines “Helfers” bedienen, der einen im Schnellverfahren gegen Gebühr über die Grenze bringt. Die Abgabe des Mietwagens in Nikaragua ging ohne Probleme über die Bühne, obwohl der Tank nicht ganz voll war. Man sollte rechtzeitig vor der Grenze tanken, da es in Penas Blancas keine Tankstelle gibt. Freundliche Grenz- und Zollbeamte waren gern für ein Schwätzchen oder Späßchen bereit.

Zur Übernahme des neuen Mietwagens auf costaricanischer Seite haben wir das Büro von ADOBE gesucht. Dies ist Fehlanzeige, so dass wir uns zu Fuß in Richtung San José auf den Weg gemacht haben. Plötzlich stand dann doch ein Vertreter von ADOBE vor uns, der uns den Mietwagen übergeben hat. Wir fuhren nun durch ein Land, welches einen erheblich höheren Standard als Nikaragua besitzt.

Abseits der Panamericana ging es über 40 km Schotterpiste  nach Monteverde. Hier kann man hervorragend durch die Baumkronen des Regenwaldes schweben, Seilbahn fahren und kilometerweit über Hängebrücken wandern, toll. Die Hotels, die Angestellten und die Einwohner sind absolute Spitze. Aus den Bergen hinab ging es dann zum Pazifik. Unser Hotel in Quepos lag unmittelbar am Meer. Hier haben wir dann auch den ersten typischen tropischen Regen dieses Jahres erlebt. Nach 45Minuten war alles vorbei.

Die letzten zwei Tage in Costa Rica haben wir im Rainforest Nationalpark verbracht. Regenwald pur. Die Hütten waren ringsum offen, so dass man in der Nacht sämtliche tierischen Geräusche aus dem Regenwald wahrnehmen konnte. Ein Erlebnis, das wir nie vergessen werden. Die letzte Etappe in Costa Rica führte uns zur Grenze nach Panama. Ein Vertreter von ADOBE, den wir am Tage zuvor noch in San José angerufen haben, hat dort unseren Mietwagen übernommen.

Der Grenzübertritt nach Panama in Paso Canoas war wieder ein Erlebnis. Die Leute gut drauf, die Helfer standen bereit und so ging es zügig nach Panama. Da zwischen beiden Ländern eine Stunde Zeitunterschied ist, war das panamaische Taxi noch nicht vor Ort. Die Wartezeit an der Grenze haben wir genutzt, und uns mit Einheimischen unterhalten, die von uns viel über unser Land wissen wollten. Auf der Fahrt nach David hat uns der Taxifahrer eine Menge interessanter Dinge über Land und Leute erzählt. Dann ging es per Mietwagen nach Boquete einen kleinen Ort in die malerische “Schweiz” (die Landschaft ähnelt sehr der Schweiz). Die Feriensiedlung (Ferienhäuser) Isla Verde, welche  von einer deutschen Familie betrieben wird, war nicht wirklich für unsere Zwecke geeignet, denn wir wollten ja nicht selbst kochen. Die Häuschen sind gut, aber die Freundlichkeit der Eigentümer kann mit der der Einheimischen in keiner Weise mithalten. Kontakte der Besitzer zu den Gästen, wie in den von Einheimischen geführten Hotels, waren nicht erwünscht. Das Hauptziel der deutschen Eigentümerin scheint das Geldverdienen zu sein, ihre Preise bei der Frühstücksspeisekarte lassen keine andere Schlussfolgerung zu. Wir schämten uns ein wenig, auch Deutsche zu sein.

Ein Abstecher führte uns von Boquete über den Isthmus mit der berühmten Wasserscheide (kräftiger Regen und Fahrt durch die Wolken) an die Karibikküste nach Chiriqui Grande. Auf der Fahrt dahin haben wir viele Dörfer gesehen, wo die Indios in primitiven Hütten leben.

Weiter in Richtung Panama City haben wir in zwei wunderbaren Hotels an der Pazikküste übernachtet. Da in der Regenzeit die Hotels nur wenig ausgelastet sind, hatten die Betreiber viel Zeit, sich mit uns zu beschäftigen. Es wurde wieder viel erzählt und getrunken.

Die Einfahrt nach Panama City über die Brücke “Puente de las Américas” hatte uns noch einen richtig tollen Regenschauer beschert. Dank Navi haben wir auch gleich unser Hotel gefunden. Es war das Hotel Country Inn, welches unmittelbar an der Einfahrt zum Panamakanal liegt. Eine Stadtbesichtigung haben wir mit einem Taxi gemacht. Der Fahrer hat uns zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gefahren und uns viel über die Geschichte und Gegenwart der Stadt erzählt.

Die Rückgabe des Mietwagens freitags zur Feierabendszeit im Stadtbüro des Autoverleihs gestaltete sich zu einem besonderen Erlebnis. In der Rush Hour ging fast nichts mehr. Das Stadtzentrum war nahezu gelähmt, aber am Ende hat alles gut geklappt und wir erreichten unser Ziel mit nur 20 Minuten Verspätung.

Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise war die sechsstündige Fahrt durch den Panamakanal. Vom Reisebüro hervorragend organisiert, wurden wir vom Hotel abgeholt und zum Hafen gebracht. Die Fahrt durch den Kanal wurde live in Spanisch und Englisch moderiert und somit auf viele interessante Dinge aufmerksam gemacht. Auch die Schleusungen und Begegnungen mit Schiffen aus aller Welt waren ein Erlebnis, welches wir nicht vergessen werden. Die Versorgung auf dem Schiff war sehr gut und perfekt organisiert.

Wir können diese Reise nur weiter empfehlen.

Vielen Dank an Miller Reisen!

Verena und Gerolf Schöne

 

Erweiterung des Flughafens in Panama

Im Jahr 2011 überschritten Panamas Touristenzahlen zum ersten Mal die Zwei- Millionen-Grenze. Der Großteil der Reisenden kam dabei über den Aeropuerto Internacional de Tocumen ins Land, der sich mittlerweile zum größten Verbindungszentrum Mittelamerikas entwickelt hat.

Panamas internationaler Flughafen zählt jedes Jahr sechs Millionen Passagiere; Tendenz steigend. Um den wachsenden Passagierzahlen gerecht zu werden und die Kapazitäten langfristig zu verdoppeln, bekommt der Flughafen ein neues Terminal, das 36 Flugsteige und eine Fläche von 80.000 Quadratmetern umfasst. Laut Hauptgeschäftsführer der Tocumen S.A., Juan Carlos Pino, wird das Terminal mit dem Namen „Muelle Sur“ und einem  Investitionsvolumen zwischen 450 und 500 Millionen Dollar voraussichtlich bis Mitte 2014 fertig gestellt sein.

On the Road Teil 7: Panamakanal statt Kap Hoorn

Ein Tanker wird mit Hilfe eines Schleppers durch den Gaillard Cut im Panamakanals manövriert.

Den Namen Panamá verbindet man in erster Linie mit dem berühmten Kanal. Die über 80 Kilometer lange Wasserstraße verbindet seit 1914 den Atlantik mit dem Pazifik, macht die mühsame Passage rund um Kap Hoorn überflüssig und gehört zu den touristischen Highlights des Landes: sogar Kreuzfahrtschiffe passieren die zwölf Schleusenkammern gegen eine Gebühr von derzeit knapp 400.000 US-Dollar. Die Durchfahrtszeit beträgt etwa zwölf Stunden. Nach dem Ausbau sollen täglich sogar doppelt so viele Schiffe den Kanal passieren können. 

Kurios: Die Einfahrt vom Westen des amerikanischen Kontinents her, also vom Pazifik kommend, liegt weiter östlich als die Einfahrt von der Ostseite Amerikas. Gecheckt?

Achtung Baustelle: Hotel Country Inn & Suites in Panama City

Wir möchten Sie informieren, dass beim Hotel Country Inn & Suites in Panama City ab dem 20.08. Renovierungsarbeiten im Poolbereich statt finden. Diese werden ca. 30 Tage andauern.

Zuerst wird der Bereich des Hauptpools modernisiert, anschließend der Kinderpool.

Da das Schwimmbad komplett renoviert wird, kann man es den ganzen Monat leider nicht benutzen.

Neues Badehotel in Panama

Badehotel Manglar Lodge ***

Lage: Im kleinen Ort El Palmar, der sich direkt am Pazifikstrand –ca. 1,5 h von Panama City- befindet, finden Sie die kleine und gemütliche Manglar Lodge. Die hübsche Lodge liegt nur 200 m vom Strand in El Palmar entfernt.

Ausstattung: Sie bietet eine kleine Terrasse und einen Garten, in dem Sie in der Sonne entspannen können, ein Buch lesen oder die vielen Vögel und Schmetterlinge beobachten können. Mit etwas Glück sehen Sie auch Leguane, Eichhörnchen oder Possums. Auch Mangroven gibt es in der Nähe. Und abends erwarten Sie wunderschöne Sonnenuntergänge. Versuchen Sie sich im kayaken oder surfen (abhängig von den Wetterbedingungen)!

Zimmer: Die Manglar Lodge verfügt über 4 kleine Zimmer mit Klimaanlage und Fernseher. Wifi gibt es im Lobbybereich. Frühstück ist inkludiert.

Mögliche Aktivitäten: Schwimmen, Kayak-/Surfbrettverleih, Strandspaziergänge.

Die Preise erhalten Sie auf Anfrage unter mittelamerika@miller-reisen.de.

80 Kilometer durch den Panamakanal

Sonnenuntergang über dem Panama Kanal.

Wussten Sie schon, dass ein Schwimmer einen Weltrekord bei der Durchquerung des Panamakanals aufstellte? Nicht in 80 Tagen um die Welt, sondern 80 Kilometer schwimmend durch den Panamakanal. Diesen Rekord stellte 1928 der US-amerikanische Abenteurer und Reiseschriftsteller Richard Halliburton auf, indem er innerhalb von nur zehn Tagen als erster und einziger Mensch durch den Panamakanal schwamm.

 

Halliburton stellte noch einen weiteren Weltrekord auf: Da sich die Gebühren für das Passieren des Kanals normalerweise an Länge und Gewicht des Schiffes orientieren, zahlte er, basierend auf seinem Körpergewicht, die niedrigste je registrierte Gebühr von 36 Cents. Seit der Eröffnung im Jahre 1914 fuhren mehr als eine Millionen Schiffe aus Ländern der ganzen Welt durch den Kanal. Jährlich nutzen diesen mittlerweile etwa 14.000 Schiffe zur Durchfahrt.

Abtauchen zwischen zwei Weltmeeren

Bei Tauchgängen an der Karibikküste kann man tolle Schätze finden.

Panama – ein Land, ein Kanal, zwei Weltmeere. Kaum einer vermutet, dass sich hinter der zentralamerikanischen Landbrücke ein wahres Paradies für Taucher verbirgt. Sowohl am Atlantik als auch am Pazifik lädt Panama seine Besucher zur Erkundung der einheimischen Unterwasserwelt ein.

An der Pazifikküste Panamas, im Golf von Chiriquí, liegt Panamas größte Insel, die Isla Coiba. Anfang der neunziger Jahre wurde sie mit den umliegenden kleinen Inseln zum gleichnamigen Nationalpark erklärt und gehört heute zum größten Meeresschutzgebiet Zentralamerikas. Begegnungen mit bunten Tropenfischen, Haien und Mantas sind bei Tauchgängen keine Seltenheit. An der Ostseite der Hauptinsel erstreckt sich das größte Riffsystem Zentralamerikas, die Bahía Damas. Hier tummeln sich unzählige bunte Fische in den weitläufigen Korallenriffs. Aber auch ohne Taucherbrille gibt es hier viel Interessantes zu beobachten. Vor allem in den Sommermonaten ziehen Wale an der Insel vorbei. Seit die alte Strafanstalt an der Ostküste der Isla Coiba geschlossen wurde, gilt diese Region als wahrer Geheimtipp für Tauchliebhaber. Mit dem Marine-Nationalpark Isla Bastimentos direkt vor der Haustür gehören Tauch- und Schnorchelausflüge auch in Bocas del Toro zu einer Erkundungstour dazu. Korallenriffe, Sandstrände, Lagunen und Mangrovenwälder bestimmen das Bild des 15.000 Hektar großen Nationalparks in der Karibik. The Garden, Cristobal Light, Hospital Point sowie Coral Cays gehören dabei zu den beliebtesten Tauchspots der Region.

Unser Angebot für Bocas del Toro finden Sie unter folgendem Link:

http://www.miller-reisen.de/Reisen.Panama.Badehotels.html?standort=Bocas+del+Toro

Ein Angebot für Isla Coiba ist auf Anfrage möglich.

Per Schiff von Panama nach Kolumbien

Mit dem klangvollen Namen „Nissos Roddos“ befördert seit Juni 2012 ein neues Passagierschiff seine Gäste von Panamas zweitgrößter Stadt Colón nach Cartagena in Kolumbien. Drei Mal die Woche, montags, donnerstags und samstags, können Reisende am Hafen von Colón ihre Reise mit der zur „Panamerican Seaways Cruise Line“ gehörenden Fähre antreten. Die Abfahrtzeiten sind jeweils um 18 Uhr mit einer Ankunft am Folgetage um 7 Uhr morgens. Das Schiff bietet Platz für mehr als 1500 Personen, 750 Autos und eine Lagerfläche von 2000 Quadratmetern. Die Hin- und Rückfahrt ist ab 99 US-Dollar buchbar.