Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge der Kategorie ‘Panama‘

Erstes Hard Rock Hotel Lateinamerikas in Panama Stadt eröffnet

In Panama Stadt wird ständig gebaut – derzeit ein neues Hard Rock Hotel.

Nach Bali, San Diego, Singapur und Macau eröffnete nun auch das erste Hard Rock Hotel in Lateinamerika. Das Haus befindet sich im Herzen von Panama Stadt, inmitten des trendigen und eleganten Viertels Obarrio auf der Balboa Avenue. Auf 66 Stockwerken bietet es seinen Gästen neben 1500 Zimmern und einem direkten Blick auf Panama Bay, unzählige Restaurants und Bars, einen Wellness-Bereich, einen Außenpool sowie den typischen Rock-Shop mit entsprechenden Merchandise-Artikeln. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses tolle Projekt in Zusammenarbeit mit der Megapolis Investment Group und Decameron Hotels & Resorts realisieren konnten“, so Michael Shindler, Executive Vice President von Hard Rock Hotels & Casinos. „Unser Hotel wird sich als fester Bestandteil der Skyline Panama Stadts etablieren und dazu beitragen, Panama als Destination für Touristen und Geschäftreisende weiter zu stärken.“

Neue Flugverbindung Liberia – Panama-City

Copa Airlines hat am 24.06.2012 eine neue, direkte Flugverbindung zwischen Liberia (Guanacaste, Costa Rica) und Panama-City (Internationaler Flughafen Tocumen), zweimal wöchentlich (jeweils Sonn- und Donnerstags) aufgenommen. Copa setzt Flugzeuge des Typs Embraer 190 ein, die über eine Kapazität von 94 Sitzplätzen verfügen.

Flugzeiten (nach unseren Informationen):

Ab Panama-City 9:52 am (8:52 am Costa Rica Zeit) – An Liberia 10:23 am

Ab Liberia 11.25 am – An Panama-City 1:58 pm (12:58 pm Costa Rica Zeit)

Damit ergeben sich viele neue Kombinationsmöglichkeiten der Nachbarländer.

Gäste, die z.B. über einen Gabelflug (z.B. mit KLM über AMS hin nach Costa Rica und zurück von Panama) verfügen, können nach ihrem Costa Rica Programm (und ggfs. noch einem Abstecher nach Nicaragua) von Liberia nach Panama-City fliegen und vor ihrem Internationalen Rückflug den Panama-Kanal besuchen (oder weitere Programmpunkte in Panama anhängen).

WHALE WATCHING Saison Panama / Juli bis Mitte Oktober

Panama ist als Whalewatching-Destination einzigartig. Denn nur hier gibt es Buckelwal Migrationen sowohl von der südlichen als auch von der nördlichen Hemisphäre. Während der Buckelwal Migration in den Monaten Juli-Oktober eines jeden Jahres haben wir vor der Perleninsel Contadora eine 95%ige Chance, Wale zu sehen! Die panamaischen Gewässer sind Heimat für über 30 Wal- und Delfinarten. Im Perlen-Archipel gibt es außerdem kristallklares, türkisfarbenes Wasser und viele Inseln, einige ganz einsam, an denen man baden, schnorcheln und mit Glück weitere Tiere wie Mantarochen, Meeresschildkröten und sogar Walhaie beobachten kann, und natürlich viele bunte tropische Riff-Fische!

Wir haben für Sie ein ganz neues Paket geschnürt. Es umfasst folgende Leistungen:

-        Transfer Stadthotel Panama City – nationaler Flughafen und zurück

-        Lokaler Flug in Touristenklasse von Panama City auf die Perleninsel Contadora und zurück

-        2 Übernachtungen mit Frühstück in der Villa Romantica **(*) auf Contadora

-        4-stündiger Whalewatching-Ausflug inkl. Walbeobachtung, Schnorcheln (Schnorchelausrüstung inkl.), Besuch einsamer Inseln, mit einheimischem Bootsmann

Preis ab 380,– EUR p. P. im Doppelzimmer, Durchführung ab 2 Personen (gültig vom 01.07. – 15.10.2012)

Panama City – Iquitos

Am 14. Juli erster Flug von Copa Airlines: Panamá City – Iquitos

Die nationale Fluggesellschaft Panamas Copa Airlines fliegt ab dem 14. Juli 2012 zweimal wöchentlich von Panamá City nach Iquitos am Amazonas. Der Non-Stopp Flug findet jeweils mittwochs und samstags statt. Morgens um 11:36 Uhr geht die Maschine von ab Panama nach Peru, der Rückflug von Iquitos findet am gleichen Tag um 14:04 Uhr statt.

Copa Airlines rechnet mit etwa 5.000 internationalen Fluggästen auf dieser Strecke im ersten Jahr.

 

 

 

 

Hotel Playa Tortuga / Bocas del Toro

Aufgrund eines Brandes im Hotel Playa Tortuga auf Bocas del Toro  vom 26.05. ist das Hotel bis zum 01.07.12 geschlossen.

 

 

Neu entdeckter gelber Frosch färbt ab!

Einen leuchtend gelben Frosch, der abfärbt, haben Forscher im dichten Regenwald von Panama aufgespürt. Warum der nur etwa zwei Zentimeter große Regenfrosch bei Berührung seine Farbe abgibt, ist den Wissenschaftlern allerdings noch ein Rätsel. Zur Abwehr von Feinden sei die Eigenschaft jedenfalls ungeeignet, da die Farbe keine giftigen Komponenten enthalte, berichtete das Senckenberg Forschungsinstitut.

Das deutsch-panamaische Expeditionsteam entdeckte zugleich eine Frosch- und eine Salamanderart wieder, die im Hochland des mittelamerikanischen Landes seit mehreren Jahrzehnten nicht gesichtet wurden.

Die ungewöhnlichen Paarungsrufe der männlichen Gelbfärber-Regenfrösche (Diasporus citrinobapheus) hatten die Biologen auf die Spur der winzigen Amphibie gebracht. “Die Rufe dieser Art unterscheiden sich stark von anderen Fröschen. Da hatten wir gleich den Verdacht, dass wir hier eine neue Art gefunden haben”, sagte der beteiligte Biologe Andreas Hertz. “Es war aber gar nicht so einfach, die winzigen Tiere im dichten Regenwald ausfindig zu machen, geschweige denn zu fangen.”

Link mit Foto

Naturparadies Panama: Reichtum auf kleinstem Raum

Dass Panama über eine reiche Vielfalt an Flora und Fauna verfügt, darüber waren sich schon die Ureinwohner dieser Region bewusst. Sie tauften den Landstrich daher „Panama“, was übersetzt „Reichtum an Fischen, Schmetterlingen und Vögeln“ bedeutet.

Obwohl das Land mit nur 75.000 Quadratkilometern nicht viel größer ist als Bayern, gilt Panama heute als eines der Länder mit der höchsten Biodiversität weltweit. Um diese natürliche Vielfalt zu erhalten, plant Panama, nach dem Vorbild von Ländern wie Costa Rica oder den Galapagos-Inseln einen möglichst nachhaltigen Tourismus zu etablieren.

Derzeit gibt es in Panama 65 Naturschutzgebiete, die zusammen etwa 35 Prozent unter Schutz gestellte Landesfläche bedeuten. Ein beliebtes Ziel für Besucher sind unter anderem die UNESCO Weltnaturerbestätten: die Nationalparks Darién, La Amistad sowie die unter Naturschutz stehende Insel Coiba. Darién im Südosten Panamas ist der größte Nationalpark Zentralamerikas und liegt in einem der artenreichsten Regenwaldgebiete der Erde. Seine Mischung aus Wäldern, Sümpfen, Bergen und Stränden ist ideal für Trekkingtouren aller Art. Auf Boots- und Wandertouren durch den Dschungel sind dort Brüllaffen, Flussdelphine und Papageien zu entdecken. Bei Aufenthalten in den Dörfern der indigenen Völker der Kuna und Emberá können deren Kultur und Lebensweise kennen gelernt werden.

Der Artenreichtum des Landes überzeugte auch den Architekten Frank Gehry, die Hauptstadt Panamas für den Bau eines Biomuseums auszuwählen, das ab Anfang 2013 seine Besucher über die Entstehungsgeschichte Panamas sowie die Bedeutung der Biodiversität für die Menschheit informiert.

Condor nach Panama City

Ab dem 15.10.12 erhöht Condor die Flugfrequenz und bietet immer montags um 22:05 Uhr einen zweiten Flug von Frankfurt nach Panama City an.

Somit fliegt Condor zwei mal pro Woche nach Panama. Auf dem Weg nach Panama City landet die Maschine jeweils in Santo Domingo (Dom Rep) zwischen.

Keine Kommentare »

Manuela Kaes am 27. April 2012 in Panama

Neue Sightseeing-Busse in Panama Stadt

Wer kennt sie nicht, die roten Doppeldeckerbusse, die Touristen in den Städten, die die Welt bedeuten von einem Ort zum anderen bringen und ihnen so die Möglichkeit bieten, schnell und einfach einen guten Überblick zu gewinnen? Auch in Panama Stadt fahren ab sofort fünf Sightseeing-Busse entlang der wichtigsten Attraktionen.

Während einer zweistündigen Tour können Reisende über Kopfhörer Erläuterungen zu den Sehenswürdigkeiten in sechs Sprachen, darunter auch Deutsch, lauschen. Wer mehr Zeit mitbringt, kann an jeweils neun Stationen aussteigen, um die Umgebung genauer zu erkunden. Der Bus fährt durch moderne Stadtteile mit imposanten Hochhausbauten, entlang der Uferpromenade an der eindruckvollen Bucht „Bahía de Panamá“ zu schimmernden Shoppingmalls wie dem Multicentro oder der Albrook Mall. Einen schönen Kontrast dazu bietet der koloniale Altstadtkern, auch Casco Viejo genannt. Hier empfiehlt sich ein ausgiebiger Spaziergang; schließlich gehört er seit 2003 zum UNESCO Weltkulturerbe. Vorbei geht es auch an dem vom Stararchitekten Frank Gehry entworfenem Biomuseum über die Calzada de Amador, einem künstlichen Damm am Südende des Panamakanals, der vier kleine Inseln mit dem Festland verbindet. Das Highlight des Panamakanals mit den beeindruckenden Miraflores-Schleusen ist ebenfalls in die Route integriert.

Tickets können zu einem Tagespreis von ca. 29 USD für Erwachsene (derzeit rund 22 Euro) in zahlreichen Hotels, in den Bussen selbst oder im Voraus online erworben werden.

Wußten Sie schon… die Kunas heißen richtig Gunas

In Panama leben sieben indigene Volksgruppen. Die Mitglieder des wohl bekanntesten Stammes nennen sich Gunas. Über lange Zeit waren sie als „Kunas“ bekannt. Da ihr Alphabet aber den Buchstaben „K“ nicht beinhaltet, kann die Volksgruppe folgerichtig gar nicht so heißen. Das bestätigt auch eine Gesetzesnorm, welche bereits Ende 2010 vom derzeitigen Präsidenten Panamas,  Ricardo Martinelli, unterzeichnet wurde. Ihr autonomes Gebiet an der Karibikküste Panamas, welche weitläufig als San Blas Inseln bekannt sind, nennt sich in ihrer Sprache Guna Yala. Die Bezeichnung San Blas ist ebenfalls veraltet, aber jeder im Land weiß, welches Inselarchipel damit gemeint ist.

Den Gunas ist wohl am Besten der Spagat zwischen der Angliederung an die panamaische Gesellschaft unter Bewahrung ihrer eigenen Wurzeln gelungen. Besonders die Guna-Frauen sind über die Landesgrenzen hinweg für ihre farbenfrohen, kunstvoll genähten Trachten, Molas genannt, bekannt. An Armen und Beinen tragen sie zudem eng anliegende bunte Perlenketten, die auch des Nachts nicht abgelegt werden. Die Männer dagegen tragen westliche Kleidung.

Keine Kommentare »

Manuela Kaes am 05. März 2012 in Panama