Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge der Kategorie ‘Kolumbien‘

Lima – Iguazu Flüge von LAN ab Januar 2011

LAN gab kürzlich die Aufnahme einer neuen Flugverbindung zwischen Lima und Iguazu ab Januar 2011 bekannt. Damit setzt LAN die Erweiterung seines Streckennetzes in Südamerika konsequent fort. In den letzten 12 Monaten wurden verschiedene neue Verbindungen aufgenommen, darunter Cordoba in Argentinien, Iquique in Chile, Punta Cana in der Dominikanischen Republik und Cartagena in Kolumbien.

Reisen nach Kolumbien ab 26. Oktober erheblich schneller und einfacher

Nun ist es endlich offiziell: Lufthansa wird im neuen Winterflugplan ab dem 28.Oktober wieder einen nonstop Flug Frankfurt – Bogotá anbieten. Die Flüge sollen im Airbus 340 mit Platz fuer 260 Passagiere durchgeführt werden. Bisher hatten nur die Fluglinien Avianca (über Madrid und Barcelona), Iberia (über Madrid) und Air France (über Paris) Verbindungen nach Bogotá angeboten, oder Lufthansa ueber Caracas.  Deutsche Reisende waren somit immer zum Umsteigen gezwungen, für sie ist dies also eine exzellente Neuigkeit.
Daneben hat auch die kolumbianische Fluggesellschaft Avianca wieder die Streckenrechte nach Frankfurt bekommen und ist im Moment noch am Überlegen, ob sie sich der Star Aliance oder Sky Team anschließen wird.
Auch bei den Flügen innerhalb Kolumbiens tut sich etwas. Der Low Cost Carrier Aires wird demnächst alle wichtigen Städte Kolumbiens anfliegen und somit das Fliegen innerhalb des Landes erschwinglicher machen.
Es wird also in Zukunft wesentlich bequemer und guenstiger dieses großartige Land kennen zu lernen.

Sollten Sie Fragen zu Kolumbien haben, so stehe ich Ihnen sehr gerne unter Tel. 07529-971355 zur Verfügung.

Reisebericht Kolumbien

Diesen interessanten Reisebericht über Kolumbien haben von unseren Kunden Rompf erhalten. Sie waren im November 2009 mit Miller Reisen in Kolumbien unterwegs.

Smaragd Museum in Bogotá feiert Geburtstag

Plaza Bolivar BogotaIm Oktober letzten Jahres wurde in Bogotá ein Smaragd Museum eröffnet. Auf 650m² werden fast 3000 Exponate gezeigt, die zu den schönsten der Welt zählen. Der kolumbianische Unternehmer Alberto Sepúlveda hat 35 Jahre lang Smaragde gesammelt und nun seinen Traum, ein Smaragd Museum in Kolumbien zu gründen, verwirklicht.

Es befindet sich im 23. Stock des Avianca Gebäudes, nur ein paar Schritte vom weltberühmten Goldmuseum entfernt. Schon zu präkolumbianischen Zeiten war der Abbau von Smaragden eine wichtige Aktivität der Eingeborenen. Diese Edelsteine wurden seinerzeit als Schmuckobjekte und zum Tauschhandel benutzt. Heute werden sie in den Minen von Muzo, Chivor, Coscuez und Gachalá abgebaut und die Qualität der kolumbianischen Smaragde ist weltweit bekannt. Kolumbien zählt nach Sambia und Brasilien zum drittgrößten Produzent von Smaragden.

Nachdem der Besucher einen 15 Meter langen, nachgebauten Stollen passiert, betritt er den großen Ausstellungsraum. Hier befinden sich Rohexemplare und geschliffene Smaragde. Der kostbarste Edelstein im neuen Museum hat einen Wert von circa US$ 20.000 (ca. Euro 14.000).Av El Dorado Bogota

Das Museum ist montags bis samstags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet COP 10.000 (ca. Euro 3,50). Diese Gelder kommen Waisenkindern in den kolumbianischen Smaragdregionen Muzo, Coscuez, Chivor und Gachalá zu Gute, die ein Familienmitglied in einem Minenunfall verloren haben.

Weitere Informationen zum Museum unter www.museodelaesmeralda.com.co oder unter www.colombia.travel

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Lena FilippLena Filipp am 30. November 2009 in Kolumbien

Reisebericht Kolumbien / Reisebaustein NUQUÍ

Am 21.08.2009 war es dann endlich soweit. Ein langersehnter Traum wurde war. Wir flogen für einige Tage an die kolumbianische Pazifikküste in das verträumte Nest Nuquí um dort in völliger Abgeschiedenheit den Küstenurwald zu entdecken bzw. Wale zu beobachten.

AmStand Morgen fuhren wir zum nationalen Flughafen von Medellin. Dort wartete bereits eine kleine Propellermaschine der Fluggesellschaft Satena. Insgesamt stiegen 15 Personen in den kleinen Flieger. Sitzplätze wurden nicht lt. Bordkarte eingenommen, sondern nach Reihenfolge des Einstiegs. Da der Einstieg sich am hinteren Ende des Flugzeugs befand, saßen die ersten Passagiere entsprechend in der ersten Sitzreihe und die zuletzt zugestiegenen, das waren wir, in der letzten Sitzreihe.

Der Flug selbst war sehr beeindruckend und von vielen Turbulenzen geprägt, da wir in Richtung eines der regenreichsten Gebiete der Erde flogen (entsprechend viele Gewitterzellen, die umflogen bzw. durchflogen werden mussten). Während des ca. einstündigen Fluges änderte sich das Landschaftsbild extrem. Es begann mit mit einer beeindruckenden Aussicht auf die Millionenstadt Medellin, gefolgt von dichtem Regenwald durchzogen mit „braunen Adern“ (Flüsse), bis hin zum Landeanflug mit Blick auf die weite Bucht von Nuqui.

Endlose dunkle Sandstrände an mit tausenden von Palmen prägen das Bild dieser Bilderbuchlandschaft am Pazifik. Hierhin zieht es alljährlich zwischen Juni und Oktober Buckelwale aus der Antarktis, um sich in den warmen Gewässern fortzupflanzen und ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen. Ein „Treffen“ eben mit diesen bis fast 20 m langen Meeresriesen stand schon immer ganz oben auf unserer Wunschliste. Nach der Landung auf dem sehr kleinen, dörflichenJungs auf Boot Flughafen öffnete sich die Bordtür und es erschlug uns fast, so heiß und feuchte Luft strömte sofort hinein, noch nicht ganz aus dem Flugzeug, da waren wir auch schon nass geschwitzt! Wir erledigten die Einreiseformalitäten an einer Holztheke, auf einer herkömmlichen „Marktwaage“ wurden gleichzeitig die Gepäckstücke derjenigen gewogen, die mit dem gleichen Flugzeug wieder zurück „in die Zivilisation“ flogen. Vor dem Flughafen trafen wir dann auf Fidel, einen Angestellten der Eco-Lodge, welche für die nächsten drei Nächte unsere Unterkunft darstellte. Wir liefen ca. 200 m bei brütender Hitze bis zum Fluss, welche die Lebensader des Dorfes darstellte, jedoch zu dem Zeitpunkt Niedrigwasser führte, da in der Bucht von Nuqui die Gezeiten stark ausgrägt sind. Wir bestiegen mit zwei weiteren Gästen der Lodge das Boot und fuhren Richtung Flussmündung in den Pazifik vorbei an Holzverschlägen und auf Stelzen gebauten sehr einfachen Holzhäusern, Bis zu einem Militärkontrollpunkt, wo wir unsere Passdaten erneut abgeben mussten. Danach erreichten wir endlich das Meer und fuhren mit relativ hoher Geschwindigkeit Richtung Süden immer der Küste entlang zur Eco-Lodge „El Cantil“. Nach ca. 30 min schrie der Bootführer auf einmal „Ballena!“ und direkt rechter Hand vor uns erhob sich der erste Buckelwal aus dem Meer, ein sehr emotionaler Moment für alle Beteiligten. Allerdings verschwand er auch genauso schnell, wie er gekommen war und tauchte wieder ab und ward nicht wieder gesehen.

KolumbienNach weiteren 15 min Bootsfahrt erreichten wir die Lodge. Bereits an der Bootsanlegestelle erwartete uns eine Mitarbeiterin mit dem „Hauptgetränk“ der kommenden Tage, einer „Limonada natural“, genau das Richtige Getränk in diesem feuchtheißen Klima. Wir bezogen unseren Bungalow, natürlich aufgrund der einsamen Lage recht einfach ausgestattet, aber sauber und absolut passend zur Umgebung, Moskito-Netze, DU/WC, alles vorhanden. Die Lodge liegt alleine in einer kleinen „Traumbucht“, alles geprägt vom Meer, tropischer Vegetation und Einsamkeit, der einzige „Lärm“ war das Rauschen des Meeres, ein Paradies, ein Ort wo man absolut abschalten konnte. Die Hängematte auf der Terrasse wurde sofort Ort eines ersten Nickerchens. Später nach dem Mittagessen (es kochten immer drei liebe einheimische Mamis für die Gäste verschiedene Gerichte mit allem was die Umgebung und das Meer hergab) unternahmen wir eine erste Urwaldwanderung zum Wasserfall der Verliebten, ein Bad im Naturschwimmbecken war die perfekte Erfrischung nach der Wanderung. Unser Führer Tello führte uns sicher durch „seinen Urwald“ und gab viele interessante Informationen. Am Abend gab es dann im hochgelegenen „baumhausähnlichen“ Restaurant dann entsprechend wieder einfaches aber sein schmackhaftes Essen der drei Mamis und alle lauschten den Urwaldgeräuschen die sich boten und bestaunten die Wale in der Bucht. Absolut traumhaft!

Am nächsten Morgen erwartete uns unsere erste richtige Bootsausfahrt zum „Wale-Watching“ . Und als ob die WaleWal es wussten, waren zwei große Exemplare bereits nach wenigen Minuten bei uns. Wir folgten ihnen mit unserm Boot.  Unzählige Male kamen sie an die Oberfläche um zu Atmen. Wir kamen bis auf wenige Meter an sie heran. Wir folgten Ihnen mit unserem kleinen aber schnellen Boot bis Cabo Corrientes, der westlichsten Spitze des kolumbianischen Festlandes, gleichzeitig Südrand der Bucht, dann waren sie verschwunden, so dachten wir. Wir passierten und umkreisten viele Felseninseln, Niststätten verschiedener Kormoranarten sowie Tölpel, u.a. auch Blaufußtölpel, welche man ansonsten vom Galápagos-Archipel kennt.

Plötzlich, ganz unerwartet, tauchte eine Walmutter mit Ihrem Neugeborenen knapp 5 m rechts vom Boot auf, die riesige Schwanzflosse zeigte sich uns in voller Pracht aus nächster Nähe, was für ein Moment! Später hatten wir die Möglichkeit im offenen Ozean zu baden. Unter Wasser konnte man die Gesänge der Wale hören, das kannten wir bislang nur aus dem Fernsehen. 

Den Nachmittag verbrachten wir mit Spazierengehen an den absolut unberührten Traumbuchten, welche durch kurze Spaziergänge entweder durch den umliegenden Urwald (bei Flut) oder direkt am Meer entlang (bei Ebbe) zu erreichen sind. Ein traumhafter Sonnenuntergang beendete diesen schönen Tag.

Wal KolumbienAm nächsten Morgen wanderten wir Richtung „Termales“ ein kleines Dorf, völlig abgeschieden von der Außenwelt, zumindest empfanden wir es so. Die Wanderung führte entlang eines Strandes, wie wir ihn noch nie gesehen haben. Breit, dunkel, hohe Wellen mit starker Gicht und kein einziges Haus, geschweige denn Mensch am Strand. Aus den dichtbewachsenen Palmenhainen strömten immer wieder kleine und große Süßwasserbäche durch sich stetig ändernde Flußbetten durch den Sand ins Meer. In Termales empfingen uns die schwarzen Einwohner sehr freundlich, viele Kinder scharten sich schnell um uns und ließen sich anstandslos fotografieren. Diese Wanderung bot eine unglaublich große Vielfalt an Fotomotiven. Der Ort Termales war zudem die Heimat von Tello und er stellte uns stolz sein Frau und süße Tochter vor, ebenso zeigte er uns sein neues Haus.  Nachdem wir die Termalquelle, welche dem Ort den Namen gab, erreichten, badeten wir in dem stark schwefelhaltigen Wasser. Wer wollte, konnte auch durch einen Fluß bergauf und durch eine von großen Fledermäusen bewohnte Höhle wandern. Alles nur in Badesachen versteht sich. Auch dieses außergewöhnliche Abenteuer nahmen wir mit.  Am Nachmittag erwartet uns die zweite „Wale-Watching“-Tour.  So viel Glück wir am Vortag hatten, so wenig hatten wir an diesem Tag, kein einziger Wal weit und breit. Frustriert fuhren wir nach 1,5 Stunden vergeblicher Suche wieder zurück zur Lodge. Aber wir hatten dann kurz vor Ende des Ausfluges doch noch Glück. Wir konnten den seltenen Anblick einen Liebesspieles zweier großer Meeresschildkröten an der Meeresoberfläche bewundern.

Am Abend hatten alle Lodge-Gäste Spaß an verschiedenen Tischspielen, auch die Tier- und Insektenwelt bot einiges, u.a. verschiedene große Heuschrecken und Grashüpfer, Kröten, Frösche, Vögel ect.

Am letzten Tag genossen wir nochmals so richtig die Einsamkeit der umliegenden Strände. Alle anderen Lodge-Gäste hatten einen früheren Rückflug gebucht. Somit hatten wir als einzige einen späten Transfer gegen Mittag. Wir hatten die Lodge bzw. die Strände für uns allein. Das Wetter war hervorragend, an die Hitze hatte man sich längst gewöhnt. Aber auchWal2 Kolumbien wir mussten dann irgendwann einmal „ablegen“ und mit dem Schnellboot von Fidel wieder nach Nuqui zurückfahren. Dann geschah auf dem Boots-Transfer das doch noch völlig Unterwartete: ein Buckelwal „sprang“ mit fast seiner ganzen Körperlänger senkrecht aus dem Wasser! Der „Aufschlag“ auf die Wasseroberfläche war nicht zu überhören, obwohl das Schauspiel einige hundert Meter vor uns stattfand. Leider hat man in so einem Moment natürlich nicht die Kamera parat, da ja u.a. der Vortag so enttäuschend verlief. Das war jedoch der perfekte Abschluss eines berauschenden Naturerlebnisses, welches wir nur jedem empfehlen können! In Nuqui wieder angekommen, trafen wir dann noch die anderen Gäste wieder, deren Flugzeug Verspätung hatte. Wir nutzen die uns verbleibende Zeit, für einen Spaziergang durch den verschlafenen Fischerort. Fidel zeigte uns sämtliche „Sehenswürdigkeiten“ incl.  der Dorfschule. Für uns Europäer ist der Anblick so vieler dunkler Kinder mit strahlenden Augen in Schuluniform etwas Besonderes. Nuqui ist wirklich eine ganz andere Welt, die darauf wartet, entdeckt zu werden. Als unser Flieger dann abhob, waren wir uns einig! WIR KOMMEN WIEDER!!!!

Schnaps: sehr kolumbianisch!

Der Anisschnaps ist ein fester Bestandteil der kolumbianischen Kultur, der jedoch einige örtliche Variationen erfährt. Schnaps aus Bogota, Medellin, vom Huila und vom Valle sind leicht zu erkennen. Man trinkt ihn als Aperitif nach dem Essen, man braucht also keinen aguadiente-antiquenobestimmen Anlass, um sich ein kleines Gläschen zu gönnen. Er ist jedoch auch fester Bestandteil jeder Feier, bei dem das gefüllte Schnapsglas die Reihe durch geht und jeder es in einem Zug trinkt. Der starke Geschmack brennt vom Eintritt in den Mund bis zur Ankunft im Magen. Die Reisegäste des wunderschönen Landes dürfen also nicht überrascht sein, wenn Sie als Willkommenscoctail bei Freunden oder im Hotel einen Schnaps überreicht bekommen. Er eignet sich auch als hervorragendes Geschenk für die Rückkehr nach einer tollen Reise durch Kolumbien.

PROST!!!! Und Salud!!

Der Süden Kolumbiens: Nariño

blancos-y-negroNariño ist das südwestlichste Department Kolumbiens und grenzt zu Ecuador. Die weltberühmte Panamericana führt geradewegs durch. Nariño ist ein sehr abwechslungsreiches und spezielles Department. An der Pazifikküste im Westen wird es von den Nachfahren afroamerikanischer Einwanderer bevölkert, der Osten hat sogar Kontakt zu den letzten “Kilometern” des Amazonas-Regenwaldes und im Zentrum überwiegen riesige Andengebirge, die sich hier aus Ecuador kommend in drei Kordilleren aufteilen. Aufgrund dieser landschaftlichen Diversität bietet Nariño eine einzigartige Mischung von Kultur und Geographie.

Eines der wichtigen Feste ist der “Karneval der Schwarzen und Weissen”, der jedes Jahr Anfang Januar gefeiert wird und einen authentischen Ausdruck der lokalen Kultur darstellt. Die malerische “Laguna de la Cocha”, nur 23km ausserhalb Pastos gelegen, der Hauptstadt des Departments, und Tumaco, direkt am Pazifik gelegen, inmitten exotisch tropischer Landschaften, wo Archaeologen Spuren der Tumaco-Kultur gefunden haben, gehören zu den weiteren Höhepunkten dieser Region.

Aktuelle Entwicklungen des Tourismus in Kolumbien

kolumbien_altermann-42872or1Der Tourismus in Kolumbien entwickelt sich trotz der weltweiten Wirtschaftskrise in der letzten Zeit enorm in die positive Richtung. Basierend auf einer allgemein besseren Sicherheitslage, Steuererleichterungen für Hotelbau und -renovierungen sowie einer seit einigen Jahren von der Regierung forcierten Kampagne zur Verbesserung des Images entstand in den letzten Jahren ein rasanter Anstieg der Nachfrage – es sind sowohl mehr ausländische als auch mehr Binnentouristen zu verzeichnen. Damit einher gehen nun der Ausbau des Hotelsektors: noch in diesem Jahr sollen 26 neue Hotels mit mehr als 4.000 zusätzlichen Betten entstehen. Bis 2011 sollen dadurch insgesamt 16.000 neue Betten dazugekommen sein. Interessanter wird Kolumbien auch mehr und mehr für internationale Hotelketten. In den nächsten Jahren sind neue Häuser der renommierten Marken Accor, Hilton, Marriot und Hyatt geplant, wodurch letztendlich der mittel- und hochklassige Bereich der Hotellerie ausgebaut wird. Mit der Ansiedlung der neuen Hotels in Ballungsräumen wie Medellín, Calí, Cartagena etc. verteilen sie sich künftig mehr über die Hauptstadt Bogotá hinaus.

Die Zahlen, die dieser Entwicklung zugrunde liegen, sind beeindruckend: in den Jahren von 2003 bis 2008 wurde in Kolumbien eine Verdoppelung der ausländischen palmari-47456konv2Touristen verzeichnet. Zurückzuführen sei dies vor allen Dingen auf die forcierte Imagekampagne, mit deren Hilfe das Außenbild Kolumbiens sich vom Negativen ins Positive wandelte. Auch die Welttourismusorganisation hat die Kampagne als Beispiel hervorgehoben, wie sich ein Negativimage eines Landes in kurzer Zeit ins Gegenteil umkehren kann.

Einen Schwerpunkt in Kolumbien soll künftig der ökologische Tourismus darstellen. Man setzt damit zunehmend auf die unberührte Natur und die zahlreichen natürlichen Attraktionen des Landes. Schließlich grenzt Kolumbien als einziges Land Südamerikas sowohl an den Pazifik als auch an die Karibik, weite Teile des Landes sind von artenreichen Regenwäldern bedeckt; landschaftlich besonders reizvoll sind natürlich das Amazonasgebiet sowie die Anden. Das bedeutet gleichzeitig, dass neben dem Hotelsektor auch der Bereich der Öko-Unterkünfte einer Erweiterung bedarf. Zurzeit gilt Kolumbien unter Naturliebhabern noch als Geheimtipp. Sollten Sie sich für ein Land voller aufregender und atemberaubender Natur interessieren, können Sie sich gerne an die zuständige Abteilung bei Miller Reisen wenden.

Kolumbien Reise: Wo soll man beginnen? Eine schwierige Entscheidung…

kolumbianischerbus-42870oriKolumbien ist eins der vielseitigsten, kontrastreichsten  und beeindruckensten Länder der Welt. Es ist eine Herausforderung, weil es bei näherem Kennenlernen gegensätzliche Gefühle hervorruft. Kolumbien übt aber auch einen besonderen Reiz aus, da man in jeder Stadt und jedem kleinen Dorf sehr schnell Kontakt zur Bevölkerung bekommt und sich somit in das lokale Leben integriert fühlt.

Die Nachrichten über Kolumbien sind nicht der beste Anhaltspunkt, um sich ein Bild zu machen von dem, was einen bei der Ankunft erwartet. Die negativen Schlagzeilen spiegeln nicht die Realität wider. Deshalb ist eine Reise durch Kolumbien eine Möglichkeit, die vielen Facetten, Kulturen und Kontraste, die dieses Land ausmachen, kennen zu lernen. Im Grunde ist es dieses Zusammenspiel, welches den Besucher magnetisch anzieht.

Geografisch ist Kolumbien außerordentlich, da es sämtliche Klima- und Vegetationszonen in einem Land vereint. Dies hat auch einen wesentlichen Einfluss auf die Lebensweise seiner Bewohner.

Möchte jemand bei der Entdeckung Kolumbiens mit den Bergen beginnen, wird er auf andine Landschaften mit schneebedeckten Gipfeln treffen, die die Stille der kol_tayronaparkVulkane bergen. Die kolumbianischen Anden und deren Ausläufer sind Heimat eines des besten Kaffees der Welt, sowie exotischer Orchideen und einer Vielzahl an Vogelarten, die Vogelbeobachter der  ganzen Welt anziehen.

Das kolumbianische Flachland kennenlernen heißt, in die östlichen Savannen vorzudringen, die sich bis in das kolumbianische Amazonasgebiet  ausdehnen  und wo die meiste Viehzucht betrieben wird. Diese schier unendlichen Ebenen sind seit  jeher Heimat zahlreicher Indianerstämme, welche den Ablauf der Zeit ganz anders als die westliche Welt erlebt haben und die heute ein ganz besonderes Verhältnis zu den “Weißen” haben.

istock_cartagenaDie Pazifikküste ist wild, ursprünglich, einfach und kontrastiert mit dem Glamour der kolumbianischen Karibikküste, welche mit der berühmten Altstadt von Cartagena und dem Nationalpark Tayrona den Ton angibt. Jede der Küsten hat ihren eigenen Reiz, mit unterschiedlichem Rhythmus und unterschiedlicher Schönheit, welche – einmal von unseren Sinnen entdeckt – sich in jene magische Erinnerung verwandeln, die wir im Gedächtnis behalten, wenn wir  von einer  Reise durch dieses südamerikanische Land nach Hause zurückkehren

So ist Kolumbien, es hält dich gefangen und lässt dich deine Meinung über das Land ändern. Es gibt dir das Gefühl  jenen Ort gefunden zu haben, an dem du träumst eine Weile bleiben zu können.

ARGE Lateinamerika: Reisen sind auch in Krisenzeiten stark gefragt

Die Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika (ARGE) ist eine Organisation mit ca. 60 Mitgliedern in Form von Reiseveranstaltern. Ziel ist es gemeinsam den Tourismus in die Länder Lateinamerikas zu fördern. Deshalb bietet die ARGE Schulungen für Reisebüro-Mitarbeiter an, welche nun noch stärker ausgebaut werden sollen.

Auch wir – der Reiseveranstalter Miller Reisen - ist Mitglied in der ARGE Lateinamerika. Der gemeinsame Auftritt einiger ARGE Mitglieder auf zahlreichen Messen ermöglicht es, den Kunden Lateinamerika mit all seinen schönen Ländern schmackhaft zu machen.

cubamusiker-46381konvIm Hochsommer 2009 stehen zwei Berufsschulseminare in München auf dem Programm. Zusammen mit der Europäischen Reiseversicherung werden im Rahmen der Weltklasse-Experten-Akademie für Mitarbeiter der Best RMG Reisebüros zwei Tagesschulungen durchgeführt (20. Juni in München, 4. Juli in Frankfurt). An der Arge Roadshow können Reiseberater zwischen dem 8. und 10. September in Berlin, Hamburg und im Rheinland (Stadt steht noch nicht fest) teilnehmen. Argentinien präsentiert sich in Leipzig und Dresden (1. und 3. September). Informationen und Anmeldungen unter info@lateinamerika.org.

Der Tourismus in die Länder Lateinamerikas entwickelt sich zur Zeit stabiler als zu asiatischen Zielen. Erfreulich sei, dass Kolumbien nicht mehr nur bei Spezialisten sondern zunehmend in den Katalogen von Veranstaltern wie Dertour, Neckermann oder Studiosus präsent ist, so der der Arge-Vorsitzende Andreas Gross. “Das Land ist sicherer geworden, auch Rundreisen sind inzwischen problemlos machbar”, sagt er. Und: Angebot und Nachfrage bus_istock_47527511nach Kreuzfahrten in und um Südamerika steigen. Weniger begeistert ist Gross über die Preissteigerungen der Hotellerie in Brasilien, die zum Teil bei mehr als 20 Prozent liegen. Auch Peru sei teurer geworden.
Der Arge Lateinamerika haben sich drei weitere Unternehmen angeschlossen: Chiletouristik (Frankfurt), Perus Incoming Agentur Setours sowie Kontour Exklusiv Reisen, die Kolumbien und die Andenländer anbietet. Eine Übersicht über die Arge-Mitglieder sowie Infos über Lateinamerika fiden sich auch in der neuen Ausgabe des Magazins América Latina.