Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge der Kategorie ‘Chile‘

Wale hautnah erleben – neue Termine in Chile

WalflukeAuf der Route Punta Arenas – Ushuaia kreuzen die Schiffe Via Australis  und Stella Australis und bieten mit etwas Glück Möglichkeiten zur Walbeobachtung. Folgende Termine wurden für die kommende Saison zusätzlich aufgenommen:

  • 17. Dezember 2013
  • 10. Januar 2014
  • 10. Februar 2014
  • 13. März 2014

Bitte zögern Sie nicht, mich bei Fragen zu kontaktieren: Telefon 07529 9713 36 oder unter tina.karwofsky@miller-reisen.de.

Hier geht es zum Reiseverlauf WALBEOBACHTUNG.

Ihre

Tina Karwofsky

Tapati-Fest auf der Osterinsel

OsterinselnBald ist es wieder so weit: vom 01. bis zum 16. Februar steht die Osterinsel Kopf und feiert die Ankunft der ersten polynesischen Siedler. In diesen Wochen leben die alten Traditionen an allen Ecken der Insel auf und Besucher können in eine magische, exotische Welt eintauchen.Während des Festes werden Wettbewerbe in etwa 40, teils abenteuerlichen, Disziplinen durchgeführt und die ganze Insel dreht sich nur darum, wer wohl den Sieg davontragen wird. weiterlesen »

Zweitgrößte Insel Chiles ist ab sofort per Flieger zu erreichen

chiloeLAN fliegt als erste Fluggesellschaft der Welt seit Anfang November  die chilenische Insel Chiloe an! Es gibt wöchentlich vier Flüge von Santiago auf die Insel, jeden Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag, mit Zwischenstopp in Puerto Montt. Bisher war die Insel nur per Fähre zu erreichen.

Expertentipp Chile: Tierra Hotels im Torres und in der Atacama

Mit tierraatacama und tierrapatagonia haben die Tierra Hotels zwei wunderschöne Häuser mit “Liebe und Respekt vor den natürlichen Ressourcen” des Reiselandes Chile etabliert. Hier kann man die Abgeschidenheit der Atacamawüste und die Weiten Patagoniens genießen, umgeben von geschmackvoller Einrichtung und modernsten Spa-Einrichtungen. Gekocht wird mit regionalen Produkten, Nachhatigkeit ist auch in allen anderen Bereichen des Hotelbetriebes ein wichtiger Faktor. Hier wird die Reise zum Genuss mit gutem Gewissen!

Beide Hotels sind bei der Miller Reisen GmbH buchbar. Ich helfe Ihnen gerne weiter!

Ihre

Tina Karwofsky

tina.karwofsky@miller-reisen.de

LAN streicht Flüge zu den Osterinseln

Künftig nur noch von Santiago de Chile aus zu erreichen: die magischen Osterinseln im Südostpazifik.

Das Unternehmen wird aus wirtschaftlichen Gründen die Strecke Lima – Osterinsel (Isla de Pascua) ab März 2013 nicht mehr anbieten. Stattdessen fliegt LAN Airlines achtmal pro Woche von Santiago de Chile zur Osterinsel. So erweitert die Fluggesellschaft ihr Angebot für die Strecke ab Juli 2013 um einen zusätzlichen Flug pro Woche (an Sonntagen), sodass diese Flugroute statt wie bisher siebenmal künftig achtmal wöchentlich bedient wird. Das Angebot richtet sich sowohl an regionale Reisende, als auch an Fernreisende aus den USA, Europa und Australasien.

 

Hyatt erweitert sein Portfolio in Lateinamerika auf 20 Hotels – Neue Hotels in Mexiko, Kolumbien und Chile geplant

Die Eröffnung des neuen Hyatt Regency Mexiko Stadt am 19. Mai 2012 war nur der Anfang: In den nächsten vier Jahren erweitert die Hotelgruppe Hyatt Hotels & Resorts ihr Portfolio in Lateinamerika um sechs neue Häuser in Mexiko und jeweils eins in Kolumbien und Chile. Somit steigt die Anzahl der Hyatt Hotels in Lateinamerika von acht auf insgesamt 20 Häuser.

News aus Chile

Unsere Partneragentur aus Chile berichtet:

Am gestrigen Sonntagabend kam es in der Zentralregion Chile zu einem mittelschweren Erdbeben. Die Erdstöße hatten eine Stärke von 7,1 auf der Richterskala und dauerten rund eine Minute. Das Epizentrum lag laut Angaben der chilenischen Notfallbehörde ONEMI (Oficina Nacional de Emergencia) ca. 200 km südlich der Hauptstadt Santiago, 24 km nordöstlich der Stadt Constitución im Pazifik.

Laut Angaben des chilenischen Innenministers Rodrigo Hinzpeter gibt es einige leicht Verletzte, sowie geringe Sachschäden. Erst am Samstagmorgen hatte ein leichtes Erdbeben der Stärke 5,1 die Bewohner der chilenischen Zentralregion aus dem Schlaf gerissen.

Als Präventivmaßnahme wurden vorübergehend einige Küstenorte evakuiert, aber die Tsunamigefahr konnte bald ausgeschlossen werden. Es kam an manchen Orten zu Stromausfällen, aber es wurden keine größeren Schäden gemeldet.

Neues Hotel im Bioreservat Huilo Huilo: Nawelpi Lodge Reserva del Fuy

Das Bioreservat Huilo Huilo in Chile verfügt seit kurzem über ein drittes Hotel neben dem Baobab Hotel & Spa und der Montaña Mágica Lodge. Die Nawelpi Lodge Reserva del Fuy befindet sich nördlich des Fuy Flusses inmitten ursprünglicher Natur nahe des Leona Wasserfalls. Die Lodge bietet Ihnen ein besonderes Naturerlebnis inmitten der patagonischen Wälder und mit exklusiven Ausblicken auf den Fuy Fluss. Die luxuriösen, privaten Blockhäuser fügen sich harmonisch in die Natur ein und bieten maximalen Komfort und hochwertige Ausstattung. Das Lawenko Spa des benachbarten Baobab Hotels ist ebenfalls nur 500 m entfernt. Elektrogolfwagen werden Ihnen kostenfrei zur Fortbewegung zur Verfügung gestellt. Das Club House Restaurant bietet eine exklusive Spezialitäten-Karte für Ihren Gaumen an.

Insgesamt verfügt die Nawelpi Lodge Reserva del Fuy über 12 Zimmer, von denen jedes mit eigenem Kamin und Hydromassage ausgestattet ist. Eine große Vielfalt an Aktivitäten wie Canopy, Reiten, Mountain-Biking, Trekking, Fischen, etc. wird angeboten.

Starke Regenfälle in San Pedro de Atacama sorgen für Einschränkungen

Wie eben von unsere örtlichen Agentur informiert:

Die durch den Altiplanowinter bedingten Regenfälle in der Region um San Pedro de Atacama haben für Straßensperrungen und Einschränkungen im Tourismusangebot der Region gesorgt. Der Zugang zu den Geysiren von El Tatio ist bis auf Weiteres gesperrt, so dass dieser Ausflug aktuell nicht durchführbar ist. Auch die Ausflüge zu den Altiplano-Lagunen, den Salzseen und zum Valle de la Luna können momentan nicht stattfinden. Die Regenfälle werden voraussichtlich noch bis Mittwoch andauern, so dass sich die nicht asphaltierten Straßen in sehr schlechten Zuständen befinden bzw. teilweise gesperrt sind. Somit ist die Mobilität in und um San Pedro sowohl zu Fuß als auch per Auto extrem eingeschränkt.

Die Grenzübergänge nach Bolivien (Ollagüe) und Argentinen (Sico) sind bis auf Weiteres gesperrt und die Grenzübergänge „Paso Internacional Jama“ zwischen Chile und Argentinien sowie „Hito Cajón“ zwischen Chile und Bolivien unterliegen ständiger Beobachtung.

Verschiedene Flüsse der Region weisen erhöhte Wasserstände auf wie z.B. Río Salado, Río Vilama und Río San Pedro, befinden sich derzeit jedoch noch unter Kontrolle.

Stella Australis – nass aber einmalig…5. Teil

unser Abenteuer Stella Australis begann mit einer gut 3stündigen Fahrt von Puerto Natales nach Punta Arenas.
Die Pinguinkolonie vom Otway Fjord lag fast auf dem Weg, also machten wir dort Halt, in der Hoffnung möglichst viele der niedlichen Frackträger zu sehen.
Leider kommt es manchmal anders als man denkt, 7 Magellan Pinguine haben wir dennoch zu Gesicht bekommen. Wenn ihr also in Punta Arenas seid, schaut euch die Kolonie an, es lohnt sich, auch wenn es nicht gerade Tausende Pinguine zu sehen gibt wie z.B. in Punta Tombo in Argentinien. Abends sollen die Chancen wohl besser sein, mehr Tiere zu beobachten. Wir sollten aber später doch noch in den Genuss kommen, Pinguine zu sehen!

Nach dem Besuch der Pingüinera haben wir im Stadtbüro der Cruceros Australis eingecheckt und unser Gepäck abgegeben. Noch 2 Stunden durch das Städtchen geschlendert, der Jugend beim Braekdancen und Skaten auf dem Zentralplatz zugeschaut und dann zum Hafen marschiert. Der Eingang ist kaum zu finden aber einmal drin findet man sich schnell zurecht. Wir hatten das Privileg einer AAA Kabine, was jedoch nicht unbedingt notwendig ist, da alle Kabinen prinzipiell gleich sind. Lediglich welches Deck entscheidet über einen ggf. höheren Preis. Eine Lärmbelästigung dürfte auch in den unteren Decks kaum auszumachen sein. Die mehr als 2m hohen und 1,50m breiten Panoramafenster in unserer Kabine bieten einen einmaligen Blick auf die noch viel einmaligere Landschaft am Ende der Welt – in Feuerland.
Gegen 20 Uhr gings dann los: Ablegen, Gourmet Abendessen in legerer Atmosphäre, Expedition auf Topniveau! 10 Nationen vertreten, nette Leute kennengelernt und noch bis 24 Uhr die open Bar genutzt :-)

Am nächsten Morgen lief die Stella Australis durch den Almirantazgo Fjord, irgendwo um die 54 Grad Süd. In der Ainsworth Bucht vor Anker gegangen begann das Abenteuer. Mit den Zodiacs bei Nieselregen und mäßigem Wind an Land gegangen erkundeten wir die patagonische Flora. Beeindruckend wie sich die Pflanzen an dieses Klima angepasst haben.
Der Regen und vor allem auch der Wind wurden immer stärker und bei der Rückkehr zum Anleger wurde bei der heißen Schokolade im strömenden Regen schon klar, dass die Rückfahrt zum Schiff Abenteuer versprechen würde.
Vom Regen und 2 recht hohen Wellen klatschnass wussten wir dann zum ersten Mal, warum wasserdichte Kleider und ggf. auch Gummistiefel wohl schon Sinn machen würden :-)
Letztere gibt es auf dem Schiff zu leihen und wir haben dies gleich nach Rückkehr und dem Ausleeren des Wassers aus den zwar ebenfalls wasserdichten aber eben nicht ganz so hohen Trekkingschuhen getan.

Das Mittagessen wurde in Büffetform serviert und die Wellen im eigentlich recht geschützten Fjord erreichten währenddessen gut 4m…
Nach dem Motto “schau mal, das Wetter wird besser, ich kann wieder graue Wolken sehen :-) ” ging es am Mittag für die Gruppe Kondor wieder aufs Zodiac.
Und was soll ich sagen, es war einfach Weltklasse! Auf den Tucker Islands haben wir während einer knappen Stunde Zodiac Tour nicht nur viele Pinguine am Strand und im Wasser gesehen, sondern Reiher, Falken, Kondore, Gänse, alle Sorten Möwen, Kormorane, schneebedeckte Gipfel: einfach grandios und wir sind kaum nass geworden im Zodiac und hatten sogar etwas Sonne, um das ein oder andere schöne Foto zu schießen.

Bei der Besprechung des Folgetages am Abend wurden wir bereits vorgewarnt, dass es um ca. 2 Uhr Nachts kurz aufs offene Meer gehen würde. Das war zu spüren und Gesprächsthema am folgenden Frühstück. Bei den meisten war an Schlaf nicht zu denken und auch von zusammengebrochenen Betten wegen der großen Bewegungen des Schiffs war zu hören :-)
Um 14.30 Uhr ging es dann an Land zum mehr als imposanten Pia Gletscher. Dessen Abbruchkante dürfte geschätzte 400-500m hoch sein. Man fühlt sich absolut klein und unbedeutend neben derartigen Massen an Eis – absolut einmalig.
Gegen Abend ging es dann – begleitet von Musik und Snacks aus den jeweiligen Ländern – durch die Gletscherallee. Die Gletscher Romanche, Deutschland, Frankreich, Italien und sogar Holland liegen aufgereiht hintereinander auf Backbord. Soviel Blau auf einmal und in diesen Formen und Massen, einfach kaum zu beschreiben.

Die Fahrt in Richtung Kap Hoorn verlief erstaunlich ruhig und so konnten wir am nächsten Morgen um 7 Uhr trotz Wind und Regen in die Zodiacs steigen und am Kap Hoorn anlegen. Dort das Monument zu sehen und den Leuchtturm zu besuchen, der für 1 Jahr jeweils Heimat für einen Soldaten der chilenischen Marine, seine Familie und in diesem Jahr auch seinen Hund ist, dürfte nur wenigen vergönnt sein. Das ist sicher ein once in a lifetime moment…
Der Kapitän hat es sich dann nicht nehmen lassen, den südlichsten Zipfel des Kap Hoorn mit der Stella Australis aus südlicher! Richtung anzulaufen. Mich hat es auf dem Top Deck beinahe heruntergeblasen und auch die Wellen dort waren nicht von schlechten Eltern. Und das war nahezu gutes Wetter auf einem 90m Schiff. Man kann sich leicht vorstellen, wie es den Helden von früher auf Ihren 30m Segelschiffen dort ergangen sein mag, von denen ca. 800 vor Kap Hoorn untergingen.

Am Nachmittag dann in der Wulaia Bucht ein völliger Wetterumschwung. Wir haben beim Aufstieg auf die umliegenden Hügel mit riesigen Biberbauten geschwitzt.
Der Ausblick von oben auf die einsame Bucht bei fast spiegelklarem Wasser – unbezahlbar!

Auf dem Weg zur letzten Station in Ushuaia haben wir mit der Stella mitten auf dem Beagle Kanal Halt gemacht, um Zollbeamte aufzunehmen, um danach in Ushuaia in Argentinien anzulegen. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht :-)
Das Ende einer einmaligen Reise mit dem Schiff in die entlegensten und einsamsten, aber trotz ihrer Kargheit ebenso schönen Regionen unserer Erde.

Nun sitzen wir nach einem kleinen Ausflug in den Nationalpark Tierra del Fuego, der unbedingt einen Besucht wert ist, im urigen Café Ramos Generales in Ushuaia. Von dort geht es heute Abend nach Buenos Aires, der nächsten Station unserer Tour. Wir sind gespannt…

Pia Gletscher