In Brasilien laufen die Vorbereitungen für die Fußball Weltmeisterschaft in vollem Gange. Dabei wollen die Brasilianer sowohl bei den Neubau- sowie bei den Renovierungsarbeiten zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes beitragen.
Durch Solarzellen, recyclefähigen Stadionsitzen oder auch durch Sprinkleranlagen, welche mit Regenwasser gespeist werden, wollen sie ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Ein besonderes Beispiel dafür ist das Governador-Magalhaes-Pinto Stadion in Belo Horizonte. Es sollen z.B. 6000 Solarzellen auf dem Stadiondach angebracht werden, welche Strom für 1500
Haushalte produzieren. Außerdem fanden alle Materialien, welche im „alten“ Stadion entfernt wurden eine neue Nutzung. Den Beton z.B. nutzte man für andere Bauprojekte, die Sitzschalen fanden bei örtlichen Schulen und anderen Stadien eine Wiederverwendung.
Man erhofft sich für das Bauprojekt in Belo Horizonte das offizielle Zertifikat der U.S. Green Building Council für umweltfreundliches Arbeiten zu erhalten.
Der Amazonas wurde zu einem der 7 Weltwunder der Natur gewählt
Wie die Stiftung der New7Wonders auf ihrer Homepage bekannt gab, gehört der Amazonas künftig zu den 7 Weltwundern der Natur. Zum Amazonasgebiet zählt sowohl der Fluss Amazonas als auch der Regenwald. Dieses Gebiet erstreckt sich insgesamt über neun Länder Südamerikas: Peru, Brasilien, Kolumbien, Bolivien, Ecuador, Guyana, Venezuela, Surinam und Französisch Guyana.
Da das Resultat noch von offizieller Seite bestätigt werden muss, wird erst Anfang 2012 das Ergebnis im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung bekannt gegeben. Mit dieser Wahl zählt Peru schon insgesamt zwei Weltwunder zählen, da 2007 der Machu Picchu zum Weltwunder der Moderne gewählt wurde.
Die neueste Ausgabe des Miller Reisen Kundenmagazins kommt frisch gestaltet und mit 26 informativen Seiten wieder regelmäßig zu allen Südamerika-Fans nach Hause. In der Septemberausgabe von extratour berichten die Reisespezialisten aus Peru, Jamaika und aus dem brasilianischen Naturschutzgebiet Pantanal. Neben Insidertipps gibt es außerdem persönliche Einblicke in die Arbeit der Miller Reisen GmbH.
„Wir frischen gerade unseren Auftritt nach Außen auf“, verrät Anja Schiele, Marketingbeauftragte der Miller Firmengruppe. „Dazu gehört nicht nur ein Relaunch der Internetseiten, der im Oktober abgeschlossen sein wird, sondern auch eine Neuauflage unseres Kundenmagazins extratour.“ Der Inhalt soll eine Mischung aus exklusiven Reiseberichten von Touristikern und Kunden, informativen Insidertipps und Blicken hinter die Kulissen des Reiseveranstalters sein. Abgerundet wird das Magazin mit Gewinnspielen, aktuellen Reiseangeboten und einem Überblick der neuesten verfügbaren Kataloge. Kunden erhalten ihr persönliches Exemplar von extratour ab sofort regelmäßig per Post. Alle weiteren Interessenten können sich unter info@miller-reisen.de registrieren lassen.
Text: Veronika Schaale
Der Karneval in Rio ist der Inbegriff brasilianischer Lebensfreude und ein unvergessliches Erlebnis für alle Südamerikareisenden. In zwei
Paraden am 19. und 20. Februar 2012 tanzen 12 Sambaschulen auf einem gigantischen, 700 Meter langen Laufsteg durch das Sambodromo, einer eigens für den Karneval erbauten Tribünenstraße. Für jeden, der sich 2012 von den farbenfrohen, fantasievollen und ekstatischen Tanzgruppen verzaubern lassen will, stellt das Team der Miller Reisen GmbH unverbindlich ein Pauschalangebot zusammen.
Buckelwale tummeln sich von Juli bis Oktober vor der Küste von Praia do Forte in Brasilien.
Die jahrzehntelang gejagten Tiere sind an die brasilianische Küste zurückgekehrt. Sie kommen während dieser Monate aus den kalten subarktischen Gewässern an die warme tropische Küste Brasiliens, wo sie sich paaren und auch ihre Jungen zur Welt bringen.
In kleinen Gruppen kann man diese sanften Riesen mit einem Schoner auf See nähern. Nähere Informationen und Angebote bekommen Sie hier.
Im April dieses Jahres hat die FUNAI (Fundação Nacional de Índio) bei Überflügen über das Javari-Tal mehrere große Hütten und Maisfelder entdeckt.
Das Javari-Tal befindet sich im Amazonasgebiet nahe der Grenze zu Peru und stellt ein großes indigenes Gebiet in Brasiliens Nordwesten dar. Hier leben mehrere unkontaktierte Völker, bereits 14 wurden von der FUNAI registriert. Sie alle leben offensichtlich aus eigener Entscheidung ohne Kontakt zur weißen Bevölkerung.
In diesem neuen Fall wurde die FUNAI bereits durch auf Satellitenbildern sichtbare Lichtungen im dichten Wald aufmerksam und hat nun dort vier Hütten entdeckt.
Schätzungen zufolge leben dort ca. 200 Menschen. Der Stand der Mais-Anpflanzungen lässt darauf schließen, dass die Siedlung höchstens seit einem Jahr besteht.
Die FUNAI hat ihren Sitz in Brasilia und untersteht dem Justizministerium. Die Organisation wurde bereits im Jahr 1910 gegründet und kümmert sich seither um den Schutz der indigenen Bevölkerung in Brasilien.
Wie DFB Generalsekretär Wolfang Niersbach berichtete, hat Deutschland, außer dem Spiel, welches im August in Stuttgart stattfindet, noch eine Partie gegen Brasilien abgeschlossen. Allerdings wird es keine Reise nach Südamerika der deutschen Mannschaft vor der WM 2014 geben, da dies terminlich nicht zu vereinbaren ist. Die Partie soll irgendwo in Europa ausgetragen werden, wo ist leider noch nicht bekannt.
Sollte allerdings Deutschland im kommenden Jahr Europameister werden (was wir ja alle hoffen), würde Deutschland im Sommer 2013 am Confederations Cup in Brasilien teilnehmen.
Außer gegen Brasilien am 10. August in Stuttgart kann sich Deutschland gegen den WM-Zeiten Niederlande am 15. November in Hamburg und gegen Frankfurt am 29. Februar 2012 testen.
Des Weiteren sind noch zwei Klassiker fixiert: Am 15 August kommt Argentinien nach Deutschland und am 06. Februar 2012 spielt unsere Mannschaft in Italien.
Brasiliens bekannteste Metropole steht bei den Touristen hoch im Kurs. 2010 kamen mehr Gäste als in den Jahren zuvor.

Diese Zahl lässt das brasilianische Fremdenverkehrsamt jubeln: Mehr als 1,6 Mill. ausländische Besucher kamen 2010 nach Rio de Janeiro. Damit konnte die Stadt am Zuckerhut und Corcovado acht Prozent mehr internationale Gäste als im Vorjahr begrüßen. 2009 kamen insgesamt 1,4 Mill. Ausländer.
Die Zahl für 2010 ist die höchste seit fünf Jahren und die Einnahmen durch internationale Besucher erhöhten sich auf rund 1,4 Mrd. Euro.
In diesem Jahr soll es laut einem städtischen Tourismusbüro noch besser laufen. Die Experten rechnen mit einem Plus von 300.000 Gästen aus dem Ausland. Der Grund: Bereits zum Karneval in Rio kamen in diesem Jahr mehr Menschen als in den Vorjahren. Zudem stehen in den kommenden Monaten viele Großveranstaltungen an, darunter das Musikfestival „Rock in Rio“.
Marc Merkle am 17. Mai 2011 in Brasilien
Nach einer Miller-Rundreise durch Chile und Argentinien haben wir einen ausführlichen und netten Reisebericht von unseren Kunden erhalten:
REISEBERICHT
Das erste Mal fand dieses Festival im Januar 1985 in Rio de Janeiro statt. Damals mit Rockgrößen wie Queen, George Benson, AC/DC, Rod Stewart, Nina Hagen, Scorpions, Iron Maiden und unzählige weitere. Auch berühmte brasilianische Größen traten auf. Über 1,4 Millionen Menschen besuchten das damals 10- tägige Festival.
Nach 1991 und 2011 findet dieses Jahr nun die 4. Ausgabe des Rock in Rio statt.
Auftreten werden z.B. Elton John, Katy Perry, Rhiana, Red Hot Chilli Peppers, Shakira, Metalica usw Insgesamt sollen rund 110 Künstler auftreten. Die Eintrittskarten soll zwischen 30 und 90 Euro kosten.
Das Festival findet am 23. / 24. / 25.09.2011 sowie 30.09. / 01. / 02.10.2011 im
Parque Olímpico Cidade do Rock in Jacarepagu im Westen der Millionenmetropole statt.
Das Gelände misst ca. 150.000 Quatratmeter und ist 2016 für die Athleten der Olympischen Spiele vorgesehen.
Weitere Festivals sind für das Jahr 2013 und 2015 vorgesehen. Auch ist geplant 2016 Konzerte bei der Eröffnungs.- und Abschlussfeier der Olympischen Spiele zu veranstalten. Rio hat noch viel vor. Man darf gespannt sein.