Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge der Kategorie ‘Bolivien‘

In Bolivien wird das Thema Fußball zur Staatsangelegenheit!

Nachdem sich Bolivien in der abgelaufenen WM-Qualifikation auf einen vorletzten Platz geschossen hat, ist Fußball nun zur Staatsangelegenheit erklärt worden!

Der bolivianische Staatspräsident Evo Morales persönlich, wird sich der Sache annehmen und hat eine ganz besondere Idee, wie er die Nationalelf seines Landes bis in die Endrunde der WM 2014 schießt. Plan des beliebten Volksführers ist es, 45 talentierte Jugendliche zwischen 15 bis 17 Jahren bei landesweiten Sichtungsmaßnahmen auszuwählen und sie dann in einem speziellen Fußball-Internat in Sucre auszubilden. Das Projekt trägt den Namen „Die Söhne des Präsidenten“ und wird vorerst ohne Abstimmung mit dem nationalen Verband FBF vorangetrieben. Rund 16 Jahre ist es her, dass die Farben Boliviens in einer WM-Endrunde in den USA vertreten waren. Damals stammte die Mehrheit der Nationalspieler aus der damaligen Fußball-Akademie „Tahuichi“.  Nun wird Altbewährtes neu aufgelegt mit dem klaren Ziel an vergangene Erfolgsjahre anzuschließen.

Spaziergang in der Vergangenheit und in der Zukunft zugleich

Reisende von heute sind auf der Suche nach etwas Außergewöhnlichem in ihrem Urlaub, nach etwas, was sie nicht beschreiben, nicht vergessen können –  eine Erfahrung ihres Lebens.

Ein besonderes Geräusch, ein Duft oder sogar ein Gefühl, welches sie jedes Mal diesen einen unvergesslichen Moment erinnert. Und das für den Rest ihres Lebens.

Können Sie sich Ihren idealen Urlaub vorstellen?

Anfangs befinden Sie sich in einer der modernen Metropolen des Kontinents mit Blick auf die Anden, Santiago de Chile

Und dann nicht viel später, bekommen Sie ein merkwürdiges Gefühl beim Wandern durch die Mondlandschaft der trockensten Wüste der Welt in San Pedro de Atacama, umgeben von Vulkanen und Geysiren. Diese Mystik ist wirklich unglaublich…

Doch im nächsten Augenblick laufen Sie – buchstäblich und bildlich – barfuss über Wasser, in 2.500 Metern über dem Meeresspiegel auf den Salzseen von Bolivien. Diese unendliche Weite wird sie faszinieren!

Immer noch erstaunt durch das beeindruckende Hochland von Bolivien mit ihren verborgenen Schätzen (die Sie gerade hinter gelassen haben), begeben Sie sich auf die Straße der Inkas zu den Ruinen einer großen Kultur, einer der Denkmäler der Erde, Machu Pichu. Hier kehren Sie in die Vergangenheit zurück, die Geschichte der Inkas ist hochinteressant.

In der Hoffnung, dass Sie diesen Augenblick für immer in ihrem Kopf einfrieren können, reisen Sie mit dem Zug zurück in die Richtung des Tempels der Sonne in Cuzco.

Sie öffnen die Augen wieder und finden sich wieder mit Blick auf den Pazifischen Ozean beim Genießen der peruanischen Küche, kaum zu glauben aber man ist ans Ende einer Reise durch die Zeit gekommen.

Oder war es vielleicht doch nur ein wunderschöner Traum?

Diese obengenannten unvergesslichen Orte, die mit einander verbunden sind durch bekannte Städte wie Santiago de Chile, Lima, Cusco und La Paz und andere weniger dicht besiedelte Orte wie Putre, Puno und Isla del Sol, machen diese Reise aus.

Aber es gibt mehr: Tempel, Gräber, Kathedralen, Museen, Märkte und eine unglaubliche Fauna werden diese spektakuläre Strecke ergänzen.
Kultur, Geschichte, lokale Gastronomie, atemberaubende Landschaften; Alle Zutaten gut miteinander verrührt und man bekommt das Nachfolgende: das Anden-Dreieck oder: DAS HERZ DER CORDILLERA

Wählen Sie für Ihren nächsten Sommerurlaub die Kombination aus Chile, Bolivien und Peru. Drei Länder, jedes mit seiner eigenen Persönlichkeit, Schönheit und Charakter. Ohne Zweifel, diese mystische Route wird für immer in ihrer Erinnerung bleiben.

Mehr Infos sowie Preise und genauer Reiseverlauf unter http://www.miller-reisen.de/Reisen.Chile.Kleingruppen-Reisen.12347.html

Barockmusikfestival in Bolivien

Barockmusikfestival in den Jesuitenmissionen von Chiquitos, Bolivien vom 22.April bis zum 02. Mai 2010   Die alten Jesuitenmissionen von Chiquitos im Tiefland von Bolivien sind 2010 erneut Austragungsort eines einzigartigen Festivals. Alle zwei Jahre findet hier das internationale Barock- und Renaissance Musikfestival statt, das als eines der wichtigsten Festivals seiner Art auf der Welt gilt. Das Festival findet das nächste mal vom 22.April bis zum 02. Mai 2010 statt.   Die Jesuiten gründeten im 17. und 18. Jahrhunderten im bolivianischen Tiefland mehrere Siedlungen für die zum Christentum missionierten Ureinwohner. Die auch “Jesuitenreduktionen” genannten Orte San Javier, Concepcion, San Ignacio, Santa Ana, San Rafael, San Miguel und Moxos sind aufgrund ihrer einmaligen Architektur und lebendigen Barockkultur seit 1990 Weltkulturerbe der Unesco und gelten als Geheimtipp für Bolivienreisende.   Im jahr 2008 nahmen 600 Musiker aus 26 verschiedenen Ländern an diesem Festival teil, welches ingesamt über 85.000 Besucher aus nah und fern anlockte. Oftmals wird Musik gespielt, die von den Einheimischen selbst in der Tradition der Jesuiten komponiert wurde.

Reiebericht Kreuz und Quer durch Südamerika

Hallo Frau Harde,

wir sind inzwischen gesund und munter von unserer eindrucksvollen und sehr gelungenen Reise zurück. Es war eine gut geplante und auch ausgeführte Reise, ausgewogen mit Programm und Mußezeit. Die “kritischen” Phasen (Übergang von einem Reiseleiter zum anderen) haben immer vorzüglich und zuverlässig geklappt, d.h. bei allen iguacuwasserfallAnkünften wurden wir  immer gut aufgenommen und versorgt. Die Qualität und Einsatz der Reiseführer war fast immer außergewöhnlich gut.
Wir möchten Ihnen das einmal mitteilen, damit Sie sehen können, daß sich Ihr Einsatz tatsächlich gelohnt hat. Die von Ihnen gewählten Agenturen oder Personen machen einen guten Job. Die Schönheit und Einmaligkeit der verschiedenen Dinge sprechen für sich, die Auswahl war gut. Sie sehen, wir sind noch begeistert nach einer Woche Deutschland und werden es wohl noch lange Zeit sein.

Nochmals Dank für dieses Reiseerlebnis.

                        Mit freundlichen Grüßen  Jutta & Hans.

Reisebericht Südamerika

Reisebericht unserer Kunden Breunig über ihre Südamerika-Reise:

SuedA-273Hallo Frau Harde,

am Samstag kehrten wir rechtzeitig für die Bundestagswahl zurück von unseren 3 Wochen Südamerika.

Mit den kompetenten Reiseleitern waren wir durchweg zufrieden. Besonders beim Besuch der Iguacu-Wasserfällen nahm uns bei dem mehrfachen Grenzübertritt unsere Reiseleiterin zusätzlich viel Papierkram ab.

Unter den vielen tollen Eindrücken war der Besuch und die Übernachtung auf der Sonneninsel im Titicaca-See ein schönes Intermezzo. Nach dem Abendessen in der Posada stiegen wir noch 1 Stunde höher, um auf Empfehlung von Marisol einen besseren Sonnenuntergang zu erleben. Außer den üblichen Sonnenuntergangsbildern machte ich auch ein etwas anderes Sonnenuntergang-Bild, das ich Ihnen als Anlage und Gruß von der Sonneninsel beifüge.

Auch für Ihre Betreuung vor der Reise besten Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Neuer Reisekatalog Perú-Bolivien-Ecuador 2010

Titel-PeruDer Lateinamerika-Spezialist Miller Reisen präsentiert aktuell den neuen Katalog für die Andenländer Perú, Bolivien, Ecuador sowie Kolumbien, Venezuela und Suriname.

Gerne senden wir Ihnen diesen und unsere weiteren Reisekataloge zu. Bestellen Sie einfach online das gewünschte Exemplar.

Wie immer erwartet Sie eines der umfangreichsten Programme mit Vorschlägen für individuelle Touren sowie für Kleingruppenreisen, die bereits ab 2 Personen durchgeführt werden. Freuen Sie sich u.a. auf einmalige Kombinationen von Perú, Bolivien und Nordchile sowie exklusive Galápagos-Kreuzfahrten.

Eine neue Aktivreise mit Trekking zum Machu Pichu führt vorbei an majestätischen Gipfeln, durch neun verschiedene Biozonen und über einen 4.600 Meter hohen Pass. Diese Trekkingtour durch die peruanischen Anden bietet täglich neue
Eindrücke einer faszinierenden Landschaft. Und abends ungewöhnlich viel Erholung, denn das erste Mal wird auf dieser Trekkingtour in komfortablen Lodges übernachtet.dreamstime_10044086_machu-Picchu
Durch die Anden wird meist von Zeltplatz zu Zeltplatz gewandert. Nicht so bei der 7‐tägigen „Mountain‐Lodges Perú“‐Reise.  Die ausgewählten Lodges bieten Entspannung in Outdoor‐Jakuzis oder bei traditionellen Abendessen.
Höhepunkt der Trekkingtour dürfte der spektakuläre Blick auf die Inkastadt Machu Picchu sein, den man kurz nach Überschreiten des Llactapata‐Passes genießt. Zu den Ruinen gelangt man zum Abschluss der Tour schließlich per Bus und Bahn.

Peru Bolivien Reise

Reisebericht von einem Miller Reisen Kunden:

Sehr geehrte Frau Harde,

wenn die Rückkehr von meiner Peru-Bolivien-Reise auch schon ein paar Wochen zurückliegt, möchte ich Ihnen doch noch kurz berichten.

Alpaka PeruDie Reise war für mich ein voller Erfolg. Die Organisation hat tadellos geklappt, und aus meiner Sicht war das Programm sehr gut und reichhaltig gestaltet. Die Qualität der Hotels war für mein Empfinden durchweg gut bis sehr gut. Ich kann diese Reise ohne Einschränkung empfehlen.

Natürlich hat die Reise auch dadurch gewonnen, dass wir nur drei Teilnehmer waren und wir uns gut verstanden haben. Auch hatten wir in der ganzen Zeit schönes Wetter. Und die touristisch wesentlichen Stätten waren nicht so überlaufen, wie das nach den Schilderungen der Führer in den vergangenen Jahren der Fall gewesen sein soll.

Mit der Höhe bin ich gut und problemlos zurechtgekommen. Bei dem kurzen Rundflug über die Nazca-Linien hat es Machu-Picchuder Pilot aber geschafft, dass es Zweien von uns Dreien anschließend übel war. Das Flugzeug war allerdings auch schon ein überaus betagtes Modell.

Ihre Reisebeschreibung könnte angesichts des reichhaltigen Programms durchaus ausführlicher und attraktiver sein. In Machu Picchu sollte von vornherein vorgesehen werden, die offizielle Besichtigung bei gutem Wetter gleich nach dem Einchecken in Aguas Calientes am Nachmittag zu machen. (Wir sind so verfahren.) Dann besteht am folgenden Vormittag die Möglichkeit, ein zweites Mal auf eigene Faust und Kosten nach Machu Picchu hochzufahren und die Dinge zu machen, die bei der ersten Besichtigung nicht zu schaffen sind, z. B. einen Aufstieg zum Sonnentor oder auf den Waynapicchu. Letzteres erfordert natürlich etwas Fitness, war für mich aber ein andenbahnbesonderes Highlight. Die Bahnfahrt von Cuzco nach Puno war ein reizvolles Erlebnis. Hier fehlt in der Programmbeschreibung der Hinweis auf die besondere Qualität dieses recht luxuriösen Sonderzuges. Wir hatten zuvor überhaupt keine Vorstellung von dieser Bahnfahrt und hätten uns um ein Haar entschlossen, trotz entsprechender Extrakosten die zeitlich etwas kürzere Busreise vorzuziehen, was im Nachhinein ein großer Fehler gewesen wäre. Der Zug kommt in Puno erst mit Einbruch der Dunkelheit an. Der im Programm erwähnte Nachmittag zur freien Verfügung ist nicht gegeben, was allerdings auch kein Beinbruch ist.

Mit freundlichen Grüßen

Wieland R.

Der neue Revolutionsfilm „Che – Guerilla“ ist raus

cuba-che-guevaraNachdem Steven Soderberghs erster Teil der erfolgreichen kubanischen Revolutionsgeschichte („Che – Revolución”) bereits im Juni in den deutschen Kinos anlief, startete der aktuelle Film „Che – Guerilla” am 23.07.2009 mit noch emotionaleren Szenen, die die weitaus tristere, hoffnungslosere Revolution in Bolivien widerspiegeln. Im Jahre 1965 – sechs Jahre nach Beendigung der kubanischen Revolution, die den damaligen Präsidenten Batista zur Flucht zwang, legte Ernesto Che Guevara all seine Ämter in Kuba ab und reiste illegal nach Bolivien, um dort eine weitere Guerilla-Bewegung zu organisieren.cuba-che

Dort stieß er bei der bolivianischen Landesbevölkerung jedoch nicht auf die Zustimmung und Unterstützung, die er aus Kuba gewohnt war, sondern weitgehend auf Misstrauen und Zurückhaltung. Zudem hatten der bolivianische Präsident Barrientos sowie seine Militärs und Berater der CIA die Bauern und Arbeiter weitaus besser unter Kontrolle, als es bei Batista der Fall war.

Nach knapp elf Monaten endete die Guerilla-Kampagne mit der Erschießung Guevaras am 9. Oktober 1967.

havanna-che-guevaraWo der erste Film der Revolutionsreihe von Steven Soderbergh noch so viel positive Energie und Herzblut für die Revolution zeigt, so wird in „Che – Guerilla” die Hoffnungslosigkeit und die unausgesprochene Einsicht, dass eine Revolution wie sie auf Kuba stattfand, sich nicht wiederholen lässt, umso intensiver dargestellt.

Die beiden Filme sind ein absolutes Muss für Jeden, der sich für die kubanische und bolivianische Revolutionsgeschichte interessiert. Außerdem erfreuen wir uns an der Teilnahme bekannter Schauspieler wie Benicio Del Toro und Franka Potente.

Abenteuer Andenländer / Meine Reise nach Bolivien und Peru

Im April diesen Jahres stand eine Tour durch die beiden Andenländer Bolivien und Peru auf dem Programm. Nachdem die Anreise sich als etwas schwieriger herausstellte, kam ich dennoch gut in Santa Cruz / Bolivien an und konnte trotz der späten Stunde (es war immerhin 3 Uhr nachts) noch vom schwül heißen Klima profitieren.

hexenmarkt-in-la-pazLeider kommt es in Bolivien des Öfteren zu nicht vermeidbaren Streiks und Straßenblockaden, dies lässt sich leider auch nicht vermeiden, wenn Miller Reisen Mitarbeiter unterwegs sind. Da unsere örtliche Partneragentur dies aber nicht anders kennt und unvorhersehbare Zwischenfälle gewohnt ist, wurde der Reiseverlauf kurzerhand abgeändert. Nicht erst am nächsten Tag, wie ursprünglich geplant, sondern gleich am Ankunftstag ging die Reise somit weiter nach Sucre, der offiziellen Hauptstadt des Landes. Dort wurde ich von einer sehr entspannten Atmosphäre und faszinierender kolonialer Architektur erwartet. Meiner Meinung nach ist Sucre die schönste Stadt Boliviens. Von hier aus kann sonntags unter Anderem auch der bekannte Tarabuco Markt besucht werden, wo die Einheimischen Lebensmittel, aber auch Kunsthandwerk zum Kauf anbieten.

 Meine Reise ging von Sucre aus weiter nach Potosi. In der ehemals reichsten Stadt des Kontinents darf natürlich auch ein Besuch einer noch intakten Mine nicht fehlen. Ausgestattet mit Gummistiefeln und Cocablättern (als Geschenk für die Minenarbeiter) ging es somit hinein in den „Cerro Rico” (den „Reichen Berg”). Leider ist der Berg nicht mehr ganz so großzügig wie zu Kolonialzeiten, so dass der ehemalige Reichtum der Stadt nur noch selten sichtbar ist. Einzig die vielen Kirchen und einige herrschaftliche Kolonialhäuser zeugen von der Blütezeit.

salzseeVon Potosi ging es weiter nach Uyuni, am gleichnamigen Salzsee gelegen. Aufgrund der Abgelegenheit sucht man dort oftmals nach komfortablen Hotels, wird aber durch ein bestimmtes Hotel, komplett aus Salz gebaut überrascht. Für etwas abenteuerlustigere bietet sich auch ein Camp an, welches aber aufgrund der doch eher kühleren Temperaturen (immerhin liegt der Salzsee auf knapp 3.700 m) doch relativ luxuriös ausgestattet ist. Mit richtigen Betten, Toilettenzelt und Ofen. 

Aber nicht die Unterkünfte, sondern die Natur stehen hier eindeutig im Vordergrund. Neben der Fischinsel mit deren eindrucksvollen Kakteen, kann man nach einer Wanderung auch die Aussicht vom Thunupa Vulkan genießen. Befindet man sich in der Mitte des Salzsees, meint man, völlig vom weiss verschlungen zu werden. Immerhin ist man umgeben von 10 Milliarden Tonnen Salz auf einer Fläche von 12.000 km².

steinbaum Auch ein Abstecher zur roten Lagune durfte natürlich nicht fehlen. Man kann diese entweder von San Pedro de Atacama in Chile aus besuchen, oder aber wie ich von Uyuni aus. Bei Sonnenschein schimmert die Lagune aufgrund des Planktons rötlich und beherbergt viele tausend rosafarbene Flamingos. Auf der Strecke von Uyuni Richtung Süden geht es vorbei an kleinen Dörfern, aber auch kilometerlang, ohne auch nur einer Menschenseele zu begegnen,  gelangt man auf der Strecke auch zum „Arbol de Piedra” dem Steinbaum, dem wohl bekanntesten Stein in ganz Bolivien.

 Richtung Norden hieß es dann für mich Zug fahren. Kurz vor Mitternacht ging es in Uyuni los, um dann ausgeschlafen ;-) in Oruro anzukommen und gleich weiter nach La Paz, des Regierungssitzes von La Paz gebracht zu werden.

 Auch hier wurde ich wieder von den Besonderheiten Boliviens überrascht, so war z.B. ein Besuch der Plaza Murillo nicht möglich, da der aktuelle Präsident Evo Morales einen Hungerstreik machte, um sich gegen die Opposition durchzusetzen. Ganz normaler Alltag in Bolivien… Man muss immer mit Aktionen rechnen, die für uns relativ unüblich sind, die aber im Normalfall nicht gefährlich sind. In La Paz gibt es fast täglich Streiks. Den Alltag der Einheimischen stört das aber relativ wenig.

 In der auf ca. 4.000 m höchstgelegenen Großstadt der Welt, findet man neben Großstadtflair auch kleine Gassen und natürlich den bekannten Hexenmarkt, wo neben Ponchos, Pullovern, Taschen und Schmuck auch die geheimnisvollsten Zauberelixiere erstanden werden können. Nicht zu vergessen natürlich das östlich von La Paz gelegene Mondtal.titicacasee

 Für mich ging es von La Paz über die Ruinen von Tiahunaco nach Huatajata, direkt am Titicacasee gelegen. Von dort weiter mit dem Tragflügelboot über die Mond- zur Sonneninsel mit seiner einzigartigen Atmosphäre und dem unbeschreiblichen Ausblick über die Königskordillere.

Hier hieß es für mich Abschied nehmen von Bolivien und weiter ging’s nach Peru, aber das ist eine andere Geschichte…

 

 

 

Reisebericht Peru Reise

Diesen Reisebericht haben wir kürzlich von unserem Kunden Dr.-Ing. Joachim Müller erhalten:

Sehr geehrte Frau Mühe!

machu-picchu_istockphotoNach Rückkehr von einer wunderbaren Reise durch Peru wird es Zeit, dass ich mich bei Ihnen melde – aber nicht mit einer Beanstandung, sondern zunächst mit unserem nochmaligen Dank, dass Sie eine so kurzfristige Buchung durchführen konnten. Vor allem aber möchte ich Ihnen Dank und Anerkennung sagen für Ihre ausgezeichneten Partnerbüros in Peru und Bolivien. Ausnahmslos alle Organisationen haben tadellos geklappt – vom einfachen Transfer bis zur mehrtägigen Tour. Alle Reiseleiter und -innen waren gut bis sehr gut. Alle Hotels waren überraschend gut, weitgehend sehr gut. Der Service war ausnahmslos sehr freundlich und hilfsbereit. Was will man mehr – man kann unbeschwert schauen, staunen und genießen! (Dass die Touren z.T. sehr anstrengend waren, hatten wir nicht anders erwartet).

Wir genossen jede Stunde unserer Reise. Selbst ein Mitarbeiter Ihrer Konkurrenz hat mir bestätigt, dass Miller der höchst kompetente Spezialist ist. Unsere Weiterempfehlung ist Ihnen sicher.

Nochmals Anerkennung, Dank, die besten Wünsche für die Zukunft und viele Grüße!

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