Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge der Kategorie ‘Argentinien‘

Ruta 40: Selbstfahrertour durch Patagonien

Vor kurzem habe ich folgende Rückmeldung von begeisterten Kunden erhalten, die das noch wirklich unbekannte Patagonien er-„fahren“ haben. Sie waren dort, wo im wahrsten Sinne des Wortes die Straße aufhört…

Carretera Austral und Ruta 40- Das Gravelabenteuer
Begeistert sind wir von unser Selbstfahrertour durch Patagonien zurückgekehrt.
Bereits zum 3. x haben wir sehr gute Erfahrungen mit Miller Reisen in Südamerika gemacht. Es war wieder alles toll. Gute Vorbereitung, Unterkünfte in bester Lage, die Partner vor Ort,….

Es gab keine Abstriche.

Dafür Dankeschön.

Doch nun etwas mehr zur Tour.

Eisbedeckte Berge, farbenprächtige Seen, kristallklare Flüsse, die Pflanzen- und Tierwelt und nicht zuletzt die Menschen haben uns mächtig beeindruckt.

Toll der chilenische Regenwald, in dem ohne Angst vor wilden Tieren oder vor Krankheiten gewandert werden kann.Ein Geheimtipp der Parque Nacional Los Alerces mit dem See Futalaufquen auf argentinischer Seite.

Dort begann bei Epuyen auf der Ruta 71 unser Gravelabenteuer, dass mit wenigen Ausnahmen auf der Carretera Austral um Coihaique herum erst nach Besuch von Villa O´Higgins, nach der Überquerung des Passos Roballo, Aufenthalt in Lago Posadas wieder nördlich von Rio Mayo, Argentinien endete.

Die eigentlichen Helden dieser Strassen sind nicht die Autofahrer, sondern die Radfahrer, denen man immer wieder begegnet.

Treffpunkt der Biker ist Villa O`Higgins -das südliche Ende der Carretera Austral(C.A.)-.

 Von hier aus ist es möglich, mit dem Boot und Rad weiter nach EL Chalten(Fitz Roy)überzusetzen. Schade, dass dies mit dem Auto nicht zu machen ist.

Gern möchten wir ein paar Tipps an zukünftige “Bezwinger” der Route weiter geben. Alles Fragen, die uns vor unser Reise bewegt haben:

-Tankstellen entlang der C.A. gibt es neben denen in Cohaique, Cochrane, Puerto Guadal auch in Villa Manihuales und seit 2009 auch in Villa O`Higgins und an der Ruta 40 auch in Gobernador Costa, so dass man nicht erst nach Jose de San Martin muss.
Nie aber auf Reserve fahren. möglichst die vorletzte Tankstelle nutzen. Es kann auch passieren, dass es mal kein Benzin gibt.

- die Fähre Puerto Yungay- Rio Bravo fährt in der Zeit von Dezember bis in März hinein 3x täglich.

- Bei einem Besuch von Villa O`Higgins sollte der Aufenthalt so geplant werden, dass man die Bootstour zum Gletscher machen kann.

Das Boot fährt leider nicht an allen Tagen.( siehe web-seite des Ortes). Der Ausflug dorthin ist aber eine lohnenswerte und preisgünstige Alternative zu dem teuren Besuch der Lagune San Rafael und dem gleichnamigen Gletscher.

- Banken in den kleinen Orten entlang der Ruta 40 haben nur bis 13 Uhr geöffnet. In der Regel gibt es jedoch Automaten, die ein wenig sprachliche Voraussetzungen (spanisch) erfordern. 
-in Cochrane und südlicher werden keine Kreditkarten akzeptiert.

Auch mit Dollar kann nicht überall bezahlt werden.

Dollar-Reiseschecks, die bei unser letzten Reise vor 4 Jahren noch getauscht wurden, wird man kaum noch los und wenn, dann nur mit hohen Abschlägen. Es lohnt sich leider diese sichere Variante nicht.
-ein 2. Reserverad ist beim Zustand der Strassen, auch wenn vorsichtig gefahren wird, wirklich nicht verkehrt.

Nicht jeder Reifenschaden lässt sich reparieren. Wir hatten mächtig zu tun, ein neues Rad in Cochrane zu bekommen.

- für den Besuch von Caleta Tortel empfiehlt sich eine kleine Tasche für das Notwendigste.

Im Ort, der nicht mit dem Auto besucht werden kann, geht es ständig treppauf und treppab. 

Der Anstieg der Stufen mit Gepäck kann gewaltig sein.

Sicher kann bei einer Reise nicht alles geplant werden, es gibt aber etwas mehr Sicherheit.

Oft ist aber auch gerade das Unvorhergesehene das, was eine Reise unvergessen macht. Wir hatten viel davon. Es war toll. Die Reise kann  ist mehr als nur empfehlenswert.
Wir werden oft an unser Gravelabenteuer zurück denken.

Barbara und Jürgen Lemke

Argentinien – Von Buenos Aires auf die Valdes-Halbinsel

Für alle die diesen Reisedokumentarfilm über Argentinien an Weihnachten verpasst haben wird dieser noch einmal am Sonntag 07.03.2010 von 16:00-16:30Uhr im Ersten gezeigt. Der Titel des Films von von Julia Leiendecker ist: Argentinien – Von Buenos Aires auf die Valdes-Halbinsel.

Dieser 30minütige Film wurde von Irupé Wildlife Tours und Miller Reisen inspiriert, organisiert und vor Ort betreut. Irupé Wildlife Tours ist ein Partner von Miller Reisen in Argentinien, die auch eine eigene Lodge betreiben.

Die Irupé Lodge ist rustikal und liebevoll ausgestattete und  bietet Platz für nur 12 Gäste. In familiärer Betreuung bieten die Lodgebetreiber naturnahe Erholungs- und Erlebnismöglichkeiten im Reservat der Iberá-Sümpfe wie z.B. Bootssafaris, Ausritte und Trekkingtouren. Das Erleben der Natur und vor allem der direkte Kontakt der Reisenden zu den Einheimischen machen den Lodge-Aufenthalt einmalig.

Tanzschule “live” aus dem Tango Land Argentinien

Die Tanzschule Chris ist gerade in Argentinien unterwegs und berichtet “live” auf deren Homepage über die Reiseerlebnisse.

Schauen Sie doch einfach mal rein, es lohnt sich!

Argentinien bietet nicht nur für tanzbegeisterte unzählige Möglichkeiten. Auch landschaftlich und kulturell wird Sie dieses Reiseziel begeistern.

Chile: „Stella Australis“ ergänzt das Angebot von Cruceros Australis

Die Schifffahrtsgesellschaft Cruceros Australis nimmt für die Saison ab September 2010 bis April 2011 das neue Expeditions-Kreuzfahrtschiff „Stella Australis“ ins Programm auf. Es ergänzt zukünftig die Routen der „Mare“ und der „Via Australis“ und beginnt seine Fahrten mit vier Übernachtungen am 18. Dezember 2010 in Punta Arenas, Chile, jeweils samstags. Von Ushuaia, Argentinien, startet die Tour für jeweils drei Nächte jeden Mittwoch.

Selbstverständlich bietet auch Miller Reisen ab der neuen Saison alle drei Schiffe mit nunmehr drei wöchentlichen Abfahrten von beiden Städten aus an.

Die drei Schiffe fahren auf derselben Strecke und haben jeweils die gleichen Raten für jede Kabinenkategorie. Die neue M/V Stella Australis verfügt über 3 Lounges und insgesamt 100 Kabinen, davon 96 Standardkabinen mit einer Größe von ca. 16,5 qm und 4 Superiorkabinen mit ca. 20,4 qm. Insgesamt können bis zu 210 Passagiere befördert werden.

Mit IBERIA häufiger nach Buenos Aires

Die spanische Fluggesellschaft Iberia erhöht das Angebot auf Flügen nach Südamerika weiter.

Mehr Dienste führen nun in die Hauptstadt Argentiniens. Mit nun 17 anstatt bisher 14 wöchentlichen Nonstop-Flügen nach Buenos Aires wurde das Angebot in die argentinische Metropole erhöht. Damit gibt es zwischen den beiden Hauptstädten Madrid und Buenos Aires montags, mittwochs und samstags je 3 Flüge. An allen anderen Tagen zwei Verbindungen. Zubringerflüge nach Madrid gibt es von 38 europäischen Städten.

TAM und LAN verflechten Streckennetz

Die brasilianische Airline TAM sowie die LAN Argentinia weiten Ihr Code-Share-Abkommen, über die Allianz-Grenzen hinweg, aus.

Durch einen Vertrag der beiden Fluggesellschaften ist es der TAM nun möglich LAN Flüge unter eigener Flugnummer zu verkaufen. Die Vereinbarung bezieht sich auf LAN-Flüge von Buenos Aires nach Bariloche, Comodoro Rivadavia, Cordoba, Rio Gallegos, Salta, Mendoza sowie Ushuaia. Dafür kann die LAN Argentinas dann TAM Flüge ab Rio de Janeiro oder São Paulo zu verschiedenen brasilianischen Destinationen anbieten.

Die Passagiere erhalten somit ein Ticket und können ihr Gepäck durchchecken.

Des Weiteren haben die beiden Airlines ein Code-Share-Abkommen auf Flügen zwischen den internationalen Flughäfen São Paulo und Buenos Aires.

Ziel der Airlines ist, dass weitere Passagiere innerhalb des Kontinentes fliegen.

TAM Airline ist mit einem Marktanteil von über 43% Marktführer im größten lateinamerikanischen Land.

Die TAM fliegt täglich von Frankfurt nach São Paulo.

Höhepunkte in Argentinien/Chile entlang der Rally Dakar 2010

Die 31. Rally Dakar wurde auch in diesem Jahr wieder in Südamerika durchgeführt, zum zweiten mal seit Beginn der Rally 1979. Auf 9.000 km geht es durch die Pampa, Wüstengebiete und über die Anden. Die Fahrer haben wohl wenig Gelegenheit gehabt, die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte auf ihrem Weg zu genießen, was wirklich sehr schade ist.

Motorbegeisterte Südamerikareisende müssen weder auf das eine noch das andere verzichten. Besuche an der Rennstrecke lassen sich ohne Probleme mit den landschaftlichen Highlights kombinieren. Hier einige der schönsten, wenn auch weniger bekannte, Punkte der Strecke:

Cordoba:

Cordoba wird aufgrund seiner geographischen Lage auch als das “Herz Argentiniens” bezeichnet und besticht durch die Schönheit der Sierras Cordobas, die aus drei in Nord-Süd-Richtung laufenden Gebirgsketten besteht. Die gleichnamige Stadt ist die zweitgrößte Argentiniens mit einer der ältesten Universitäten des Landes, gegründet 1613.

La Rioja

Die Provinz am Fuße der Anden beherbergt den Nationalpark Talampaya, der trotz seiner besonderen Natur und dem Titel UNESCO Weltnaturerbe (den er sich mit dem NP Ischigualasto teilt) noch relativ unbekannt ist. Die roten, bis zu 100m hohen Gesteinsformationen und die Fossilienfunde begeistern seine Besucher.

Atacama-Wüste

Man sagt ihr nach, die trockenste Wüste der Erde zu sein. Sie hat viele verschiedenen Gesichter: meterhohe Sanddünen, Salzseen, Geröllwüsten, sprudelnde Geysire, dazwischen Oasenstädte wie San Pedro de Atacama und heiße Quellen, die zum Baden einladen. Durch die Silber- und Kupfervorkommen sowie den Salpeterabbau ist die Region auch wirtschaftlich interessant. Aufgrund des extrem trockenen Wüstenklimas sind mehrere große Sternwarten in den Bergen hier errichtet worden, u.a. La Silla.

Ein Geheimtipp sind sicherlich die alten Salpeterstädte Humberstone und Santa Laura östlich von Iquique (UNESCO Weltkulturerbe), die früher blühende Zentren waren und nun als Geisterstädte das Interesse auf sich ziehen. So kann der Besucher noch heute das ehemalige Theaterhaus oder das Freibad bestaunen.

La Serena

Die weißen Strände der Stadt und ihre Geschichte als zweitälteste Stadt Chiles machen Sie zu einem beliebten Besuchsziel, ähnlich unseren Nordseestränden. Sie eignet sich hervorragend für eine kleine Verschnaufpause während einer Rundreise.

Paso Libertadores

Der 3800 m hohe Pass zählt zu den landschaftlichen schönsten der Anden. Er führt auf der chilenischen Seite durch das Tal des Rio Juncal und auf argentinischer Seite durch das Tal des Rio Mendoza, vorbei an der Puente del Inca und dem Aussichtspunkt mit Blick auf den Aconcagua, den höchsten Berg Südamerikas.

Der Pass mit Besuch der Puente del Inca lässt sich sowohl von Santiago als auch von Mendoza aus als Tagesausflug machen, wenn man die Anden nicht überqueren möchte 

Argentinien an Weihnachten im TV

Das ist eine Einladung an alle die, die an Weihnachten nicht auf Reisen sind: Seht euch am 25. Dezember um 18.15 Uhr auf 3 SAT „Reise in ferne Welten – Argentinien, das Land der Gauchos“ an. Dieser 45minütige Reisedokumentarfilm wurde von Irupé Wildlife Tours und Miller Reisen inspiriert, organisiert und vor Ort betreut.

Irupé Wildlife Tours ist ein Partner von Miller Reisen in Argentinien, die auch eine eigene Lodge betreiben.

Die Irupé Lodge ist rustikal und liebevoll ausgestattete und  bietet Platz für nur 12 Gäste. In familiärer Betreuung bieten die Lodgebetreiber naturnahe Erholungs- und Erlebnismöglichkeiten im Reservat der Iberá-Sümpfe wie z.B. Bootssafaris, Ausritte und Trekkingtouren. Das Erleben der Natur und vor allem der direkte Kontakt der Reisenden zu den Einheimischen machen den Lodge-Aufenthalt einmalig.

CHILE: Mietwagentour „Wildes Patagonien“

Rüchmeldung von Kunden der Mietwagentour „Wildes Patagonien“:

wildes Patagonien Katalog 09-10Sehr geehrte Damen und Herren,

leider habe ich den Bewertungsbogen für unsere Reise verloren und schreibe Ihnen darum in dieser Form, wie alle geklappt hat.

Die Reise war hervorragend organisiert. In allen Hotels oder Estancias wurden wir schon mit besonderer Freundlichkeit erwartet. Wir waren oft (auf Grund der frühen Jahreszeit) die einzigen Gäste am ersten Tag und man widmete uns die volle Aufmerksamkeit. Die Unterkünfte waren überdurchschnittlich gut und besonders die Freundlichkeit der Hotelleitung hat uns immer wieder begeistert. Der Fremdenführer, Javier, in Santiago de Chile hat uns nach unserem Passverlust einen ganzen Vormittag begleitet, um alles zu regeln und uns mit guten Ratschlägen geholfen. Sogar hier in Rennerod hat sich das Reisebüro um uns gesorgt und betreut uns nachträglich bei eventuellen Erstattungskosten für die verlorengegangenen Pässe über die Reiseversicherung.

Das Auto von Herz funktionierte ohne Probleme trotz Schotterpiste, es war genau das, was wir uns vorgestellt hatten, und die Formalitäten für die Grenzübertritte waren hervorragend geregelt.

Diese Reise wird uns immer in Erinnerung bleiben. Da wir Südamerika besonders lieben, werden wir auch die nächste Reise über Miller buchen.

Fotos der Kunden:

1 Kommentar »

Tina KarwofskyTina Karwofsky am 08. Dezember 2009 in Argentinien, Chile

Reiebericht Kreuz und Quer durch Südamerika

Hallo Frau Harde,

wir sind inzwischen gesund und munter von unserer eindrucksvollen und sehr gelungenen Reise zurück. Es war eine gut geplante und auch ausgeführte Reise, ausgewogen mit Programm und Mußezeit. Die “kritischen” Phasen (Übergang von einem Reiseleiter zum anderen) haben immer vorzüglich und zuverlässig geklappt, d.h. bei allen iguacuwasserfallAnkünften wurden wir  immer gut aufgenommen und versorgt. Die Qualität und Einsatz der Reiseführer war fast immer außergewöhnlich gut.
Wir möchten Ihnen das einmal mitteilen, damit Sie sehen können, daß sich Ihr Einsatz tatsächlich gelohnt hat. Die von Ihnen gewählten Agenturen oder Personen machen einen guten Job. Die Schönheit und Einmaligkeit der verschiedenen Dinge sprechen für sich, die Auswahl war gut. Sie sehen, wir sind noch begeistert nach einer Woche Deutschland und werden es wohl noch lange Zeit sein.

Nochmals Dank für dieses Reiseerlebnis.

                        Mit freundlichen Grüßen  Jutta & Hans.

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