Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge von Wolfgang Rassmann

Neue Reise in Kolumbien für Kunst – und Literaturfreunde

„Auf den Spuren von Gabriel Garcia Marquez“

Lassen Sie sich auf dieser neuen Reise des Lateinamerika-Spezialisten Miller Reisen zu den Schauplätzen der Werke von Gabriel García Márquez, dem kolumbianischen Literatur Nobelpreisträger, führen. Sie sehen die Orte, die seine literarische Phantasie und den Stil des „magischen Realismus“ geprägt haben. Stationen der Reise sind u.a. Cartagena de Indias, Barranquilla, Mompox, Ciénaga, sein Geburtsort Aracataca, Santa Marta, Riohacha und Valledupar, der entscheidende Ort des imaginären „Macondo“.  Unterwegs werden Sie feststellen, wie sehr der berühmte magische Realismus der Wirklichkeit entspricht und  das oft gar nicht viel Phantasie für seine Werke nötig war.

Rundreise inkl. Flüge ab vielen deutschen Flughäfen mit Lufthansa via Frankfurt nach Bogotá. Preis im Doppelzimmer ab 3.895,- Euro.

Bitte fragen Sie an.

Katamaran – Segeltörn auf Cuba

Miller Reisen, der Lateinamerika-Spezialistfür das Besondere legt erstmalig für die kommende Wintersaison ein außergewöhnliches Produkt für Cuba auf, die  „CUBA DREAM“ Segeltour von Cienfuegos nach Cayo Largo (Dauer 8 Tage / 7 Nächte). Diese ist ab sofort buchbar und startet jeden Samstag (ab 13. Nov. 2010 bis 29. Oct. 2011) ab/bis Cienfuegos  oder ab Cienfuegos/bis Cayo Largo.

Der neue Reisebaustein eignet sich gut als Ergänzung für herkömmliche Cuba-Reisen, da die Privattransfers ab/bis Havanna oder ab/bis Varadero zur Marina in Cienfuegos an der Südküste Cubas bereits im Reisepreis bei diesem exklusiven Produkt enthalten sind!

Erkunden Sie die traumhafte Inselwelt des Canarreo-Archipels südlich der Hauptinsel rund um Cayo Largo mit einem komfortablen und modernen Katamaran. Baden Sie an Traumstränden unter Palmen auf einsamen Inseln. Weißer Sand, türkisblaues Wasser, unberührte tropische Flora und Fauna,  Begegnung mit Leguanen, wildlebenden Affen, Schildkröten und Krokodilen erwarten Sie. Schnorcheln Sie inmitten einer einzigartigen Unterwasserwelt. Der europäische Kapitän sorgt mit seiner kubanischen Crew für Ihr Wohl und der Koch verwöhnt Sie mit frisch zubereiteten Meeresfrüchten und anderen Spezialitäten. Für aktive Gäste stehen Kajaks, Schnorchel- und Angelausrüstung zur Verfügung. So haben Sie die Inselwelt um Cayo Largo sicher noch nicht kennengelernt!

Preis pro Person ab 995,- Euro in der Doppelkabine (z.B. am Termin 04. und 11.12.2010)

Sonderpreise für Hochzeitsreisende bzw. Hochzeitsjubilare auf Anfrage!

Weitere Informationen erhalten Sie in unsere Cuba-Abteilung unter 07529/971355

Cuba Rustical

Cuba Rustical: Erleben Sie Cuba einmal anders! Es erwarten Sie abwechslungsreiche Tage in Havanna sowie auf einer Finca in der Tabakregion im Westen Cubas. Dieser Reisebaustein ermöglicht es Ihnen, in kurzer Zeit, die Diversität der Hauptstadt sowie des Westen  Cubas authentisch in rustikaler Umgebung zu erleben, sei beim Salsa-Tanzkurs in Havanna, beim Wandern oder Reiten in der Tabakregion oder beim Besuch eines lokalen Tabakbauern.

8 Tage Aktiv-Baustein mit Tanzen, Reiten, Wandern ab/bis Havanna

1. Tag: Havanna

Abholung vom Flughafen Havanna, Varadero oder vorangestellen Hotel in Havanna oder Varadero und Transfer zu Ihrem Bausteinhotel in Havanna.

2. Tag: Havanna

Vormittags Abholung zum Salsa Schnupperkurs mit professionellen Tanzlehrern und geübtem kubanischen Tanzpartner. Nachmittags Entdeckungs-Stadtrundgang in Alt-Havanna mit einem der Tanzlehrer. Cocotaxifahrt zur Plaza de Revolution, hier Besuch der Aussichtsplattform des dortigen Monumentes. Abends Besuch eines privaten Restaurants (Paladar). Anschließend  Tanz unter antiken Säulen im Patio eines ehemaligen Stadt-Palastes der Zuckerbarone.

 

3. Tag: Havanna – Pinar del Rio – La Guabina

Transfer zum etwas außerhalb von Pinar del Rio gelegenen Landhaus La Guabina. Das Gebäude im Bungalow-Stil der 50er Jahre liegt an einem großen See inmitten üppiger Natur und war bis zur Revolution der weitläufige Landsitz eines reichen Unternehmers. Heute befindet sich hier eine staatliche Pferdezucht sowie ein großer landwirtschaftlicher Betrieb. Nachmittags Freizeit zum Schwimmen, Bootfahren oder für die ersten Entdeckungen in der ländlichen Umgebung auf eigene Faust.

4. Tag: La Guabina

Heute unternehmen Sie unter Begleitung einen mehrstündigen Reitausflug in die Umgebung. Unterwegs erwartet Sie ein rustikales Picknick.

5. Tag: La Guabina – Viñales – La Guabina

Morgens Reit- und Wanderausflug in das prächtige Viñales-Tal, eine der schönsten Gegenden Cubas, die durch die aus Kalkstein und Mergel entstandenen Plateaus, die Mogotes, gekennzeichnet ist. Der Rest des Tages ist dem Thema „Tabak“ gewidmet, Sie besuchen das „Casa de Veguero“, wo Sie alles über Geschichte und Kultivierung der Pflanze erfahren.

6. Tag: La Guabina – Sendero Mirador del Guama- La Guabina

Ein Wandertag erwartet Sie. Auf einer Ganztagestour entdecken den „Sendero Mirador del Guama“. Die Wanderung führt Sie durch von Landwirtschaft geprägtes Gebiet, lernen Sie verschiedene Obst- und Gemüsesorten kennen. Der Ausblick auf den mächtigen Fluß „Guama“ wird Sie begeistern!

7. Tag:  La Guabina – Pinar del Rio – La Guabina

Der heutige Tag führt Sie nach Pinar del Rio. Hier besuchen Sie eine Tabakfabrik und anschließend eine Likörfabrik, in welcher Likör aus seltenen, nur in der Region vorkommenden Früchten hergestellt wird.

8. Tag: La Guabina – Havanna

Transfer von der Finca La Guabina zurück nach Havanna und Beginn Ihres Anschlussaufenthaltes oder Beginn Ihrer Badeverlängerung.

Sollten Sie Fragen zu Cuba haben, so stehe ich Ihnen sehr gerne unter Tel. 07529-971355 oder Cuba@miller-reisen.de zur Verfügung

Reisen nach Kolumbien ab 26. Oktober erheblich schneller und einfacher

Nun ist es endlich offiziell: Lufthansa wird im neuen Winterflugplan ab dem 28.Oktober wieder einen nonstop Flug Frankfurt – Bogotá anbieten. Die Flüge sollen im Airbus 340 mit Platz fuer 260 Passagiere durchgeführt werden. Bisher hatten nur die Fluglinien Avianca (über Madrid und Barcelona), Iberia (über Madrid) und Air France (über Paris) Verbindungen nach Bogotá angeboten, oder Lufthansa ueber Caracas.  Deutsche Reisende waren somit immer zum Umsteigen gezwungen, für sie ist dies also eine exzellente Neuigkeit.
Daneben hat auch die kolumbianische Fluggesellschaft Avianca wieder die Streckenrechte nach Frankfurt bekommen und ist im Moment noch am Überlegen, ob sie sich der Star Aliance oder Sky Team anschließen wird.
Auch bei den Flügen innerhalb Kolumbiens tut sich etwas. Der Low Cost Carrier Aires wird demnächst alle wichtigen Städte Kolumbiens anfliegen und somit das Fliegen innerhalb des Landes erschwinglicher machen.
Es wird also in Zukunft wesentlich bequemer und guenstiger dieses großartige Land kennen zu lernen.

Sollten Sie Fragen zu Kolumbien haben, so stehe ich Ihnen sehr gerne unter Tel. 07529-971355 zur Verfügung.

Dominikanische Republik: Der unbekannte Südwesten

Unbekannter Südwesten der Dominikanischen Republik mit VIP Gästen Ehepaar Heise:

Am 14.04.2010 war es dann endlich soweit. Im Zuge meiner Inspektionsreise durch die Dominikanische Republik wollte ich meine Stamm-VIP-Kunden Ehepaar Heise aus Berlin überraschen und mit Ihnen gemeinsam in den touristisch weitestgehend noch unbekannten Südwesten des Landes aufbrechen. Ehepaar Heise wußte nicht, daß ich im Lande war, entsprechend groß war die Überraschung, als ich morgens zum Transfer mich an der Hotelrezeption „outete“.  Die Freude war beidseitig groß und somit konnten wir nach kurzer Vorstellung gemeinsam mit unserem sehr kompetenten Reiseleiter Loreto vom wunderschönen Kolonialhotel Hostal Nicolas de Ovando in der Altstadt Santo Domingos aus starten.

Wir fuhren entlang der Küstenstraße stadtauswärts nach San Cristóbal, der Geburtsstadt des Diktators Trujillo. Die Stadt ist heute ein Markt- und Handelszentrum und bekannt für ihre schöne Barockkirche. Weiter führte uns die Fahrt durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet zu den Stränden von Playa Najayo und Palenque. Die Dörfer sind von Mango- und Brotfruchtbäumen, Kokospalmen und Bananen umgeben. Wir gelangten in die Provinz Peravia in die Region des Zuckerrohrs. Dank des Wasserreichtums wird hier bereits seit der Kolonialzeit Zuckerrohr angebaut. Nach Bani führte die Fahrt durch zunehmend karger werdendes Land. Hier wachsen Säulenkakteen, gelbblühende Agaven, Dornenbüsche, Akazien und Mimosen. Die Stadt Azua besitzt mit Diego Velazquez (späterer Eroberer Kubas) und Hernán Cortés (späterer Eroberer Mexikos) berühmte Gründungsväter, wie uns Loreto vermittelte. Die Straße führte weiter durch trockenes und steiniges, mit Kakteen und Agaven übersätes Land ins Gebirge, welches landschaftlich stark an Mexico erinnert. Kurz darauf öffnete sich ein weiter Blick auf den großen Fluss Rio Yaque del Sur mit zahlreichen Palmen im Flusstal und steilen, kahlen, stark erodierten Wänden. Dies ist die einzige Flussoase in diesem ariden Gebiet. Am Nachmittag erreichten wir die den wieder von üppiger Vegetation umgebene  Provinzhauptstadt Barahona. Hier soll der berühmte Pirat Cofresí seinen Schlupfwinkel gehabt haben. Unsere Unterkunft war/ist ein echtes Juwel, das

Hotel Casa Bonita.

Lage: Das zu den „Small Luxury Hotels of the World“ gehörende Boutique Hotel befindet sich auf einem Hügel mit fantastischer Aussicht rund 14 km südlich von Barahona und kurz vor Baoruco, einem kleinen Fischerort. Zum Meer mit Kieselstrand ca. 15 Gehminuten. 
Das bietet Ihr Hotel: Das im landestypischen Baustil erbaute Hotel bietet einen Infinity Swimmingpool, Jacuzzi, ein offenes Palapa-Restaurant sowie eine Bar. Das Hotel besticht durch seine sehr familiäre und persönliche Atmosphäre. 
Zimmer: Alle 12 Zimmer sind großzügig eingerichtet und verfügen über Bad/WC, Fön, Kabel-TV, Telefon, Klimaanlage, Deckenventilator, Minibar, Safe und Balkon oder Terrasse. 
Verpflegung: Frühstück.  
Unser Tipp: Besonders geeignet für Gäste, die eine wahrhaft ruhige Lage suchen und gerne die Natur genießen möchten.

Der Ausblick vom Hotel aus auf die Umgebung ist atemberaubend, die weißen Strände am Horizont lassen die uns in den kommenden Tagen erwartende Traumküste erahnen. Am frühen Nachmittag genossen wir alle die extrem gute Küche des Hotel-Restaurants, wirklich ein ganz besonderes Fleckchen Erde, für Romantiker, Ruhesuchende und Verliebte ideal.

Nach einem typischen, wieder für das Restaurant extrem guten und wohlschmeckenden dominikanischen Frühstück erwartete und bereits 5 min vor geplanter Abfahrt Loreto mit Fahrer an der Rezeption. Der Ausflug zur Laguna de Oviedo stand auf dem Programm. Entlang der malerischen Küstenstraße mit fantastischen Ausblicken fuhren wir via San Rafael und Paraiso in Richtung Los Patos. Hier ziehen sich noch geschlossene Urwälder die Berghänge hinauf. Besonders üppig gedeiht der tropische Regenwald dort, wo Taleinschnitte mit Flussläufen geschützte Nischen bilden. Es boten sich unterwegs immer wieder Gelegenheiten für Fotostopps mit einzigartigen Fotomotiven. Die Fahrt führte weiter nach Enriquillo, einem kleinen Fischerdorf, wo die Zeit stehen geblieben zu sein schien, hier ging alles sehr gemächlich zu. In Oviedo erreichten wir die Laguna de Oviedo, eine Süß-Salzwasser-Lagune, welche nur durch einen schmalen Landstrich vom Meer getrennt ist. Am Ufer bestiegen wir ein Boot, welches uns quer über die Lagune übersetzen sollte. Unterwegs bestaunten wir am Ufer eine trockene, fast wüstenartige Vegetation und eine Anzahl verschiedener Großvögel, wie Reiher, Löffler und rosa Flamingos. Die Sonne brannte über uns senkrecht unglaublich intensiv vom Himmel obwohl hinter uns über dem Festland eine große schwarze Regenwolke einen perfekten Kontrast zur hellgrünen Laguna bot. Die Laguna de Oviedo besitzt insgesamt 22 Inseln, welche in der Größe sehr unterschiedlich sind. Am gegenüberliegenden Ufer angekommen wanderten wir kurz durch einen Mangrovenwald und bestaunten Höhlenzeichnungen ehemaliger Ureinwohner der Region. Es folgte eine Besichtigung einer Insel, auf der sich viele frei lebende Leguane befinden. Die Wanderung eben auf dieser kleinen Insel führte uns quer durch eine karge und kakteenbestückte Vegetation, zu einem Aussichtsturm. Von hier aus hatten wir eine fantastische Sicht über die Lagune und den Jaragua Nationalpark bis zum karibische Meer und in die andere Richtung in die Berge der Sierra de Bahoruco, wo es wie bereits geschrieben stark zu regnen schien, während wir in gleißender Sonne ausharrten. Am anderen Ufer der Insel wartete der Bootführer mit einem schmackhaften Picknick-Mittagessen unter einer Palapa auf uns. Wir genossen die Atmosphäre umgeben von sehr großen Leguanen, die alle nur darauf warteten, daß sie etwas vom Mittagessen abbekamen. Sie waren aber nicht gefährlich oder angriffslustig, im Gegenteil, sie boten sehr gute Fotomotive. Nach einer guten Mittagspause mit Siesta im Schatten, die einen schließen etwas die Augen, die anderen, so wie ich, bewunderten und beobachteten die Leguane, fuhren wir mit dem Boot wieder zurück und anschließen mit dem Kleinbus Richtung Barahona. Der Regen hatte sich verzogen. Bei Los Patos luden erfrischende Flussläufe sowie der Kieselstrand zum Baden ein. Ein paar junge Dominikaner drehten einen Film über ein Tourismus in dieser noch unbekannten Region des Landes, ich wurde selbstverständlich sofort zum Interview gebeten und gab meine positive Meinung über das Potential in Richtung Ökotourismus, sanften Tourismus, angelehnt an die äußerst freundliche Bevölkerung und die überwältigende Natur dieser Region Preis. Ein kühles „Presidente“ (Bier) beendete diesen Stopp. Auch dieser Tag endete wieder mit einem hervorragenden Abendessen im Hotelrestaurant, besonders die Meeresfrüchte aller Art sind Gaumenfreuden für jeden Seafood-Freund.

Am letzten gemeinsamen Tag mit meinen Stammkunden stand der Besuch des angeblich schönsten Naturstrandes der Dominikanischen Republik auf dem Programm, die Bahia de la Aguilas. Loreto war wieder überpünktlich und wie jeden Tag hochmotiviert uns sein umfassendes Wissen zu vermitteln. Die Fahrt führte wieder über Los Patos, Paraiso, Enriquillo und Oviedo, vorbei an der am Vortag besichtigten Laguna durch von roter Erde geprägtes trockenes Steppenland, welches an das australische Outback erinnert zum kleinen Hafen und Fischerort Cabo Rojo (Aufgrund der imposanten und grandiosen Ausblicke an dieser Küste, die immer wieder in neuen Farben erscheint, wirkte auch die zweite Fahrt nie langweilig). Hier zogen wir uns um und bestiegen bei wolkenlosem Himmel ein Boot, das uns in rund 15 Minuten Fahrt über eine ruhige See vorbei an Felsen und traumhaften kleinen Buchten zum wohl schönsten Naturstrand brachte. Der Strand an der Bahía de las Aguilas (Adlerbucht) im Nationalpark ist einer der besten unserer Erde, absolut sauber und schneeweiß. Die Bucht erstreckt sich über 15 km. Man erlebt eine außergewöhnliche Küstenlandschaft mit kristallklarem Wasser in Schattierungen von Türkis- bis Opalblau, das am Horizont mit dem Himmel verschmilzt. Das Mittagessen wurde am Strand eingenommen. Es gab viel Zeit zum Baden und Schnorcheln. Zudem leben hier 130 Vogelarten, davon 76 permanent an der Bucht, 10 davon sind endemisch und 47 sind wandernd. Dieser Ausflug ist für Strandfreunde ein absolutes Muss! Am Nachmittag ging es dann aufgeheizt und mit einer etwas dunkleren bzw. roteren Hautfarbe wieder per Boot zurück zum Hafen, wo bereits der Fahrer wieder mit einem erfrischenden „Presidente“ und nicht zu sehr runter gekühlten Minibus auf uns wartete. Auf der Rückfahrt sprachen wir viel über das Erlebte und Gesehene der vergangenen beiden Tage.

Nachdem wir die Kunden Ehepaar Heise wieder zum Hotel Casa Bonita gebracht hatten, musste ich mich leider von Ihnen und Loreto, der die Kunden noch weitere Tage begleiten sollte, verabschieden, da die Pflicht weiterer Hotelinspektionen auf mich wartete. Aber als Fazit kann ich ohne Bedenken sagen, der unbekannte Südwesten der Dominikanischen Republik ist in jedem Falle einen Besuch, wenn nicht sogar eine ganze Reise wert und auch ich werde sicher wiederkommen

Die Kakao-Route in der Dominikanischen Republik

Woher kommt eigentlich die Schokolade? Diese Frage haben sich sicher alle schon einmal im Kindesalter gestellt. Eine Antwort darauf erhält man seit kurzer Zeit z.B. während einer Rundreise durch die Dominikanische Republik.

Die Dominikanische Republik ist weltweit einer der führenden Exportländer für Kakao, dem Grundstoff für Schokolade.

Im Landesinneren der Dominikanischen Republik, in der Region bei San Fernando de Macorís, befindet sich die Hacienda La Esmeralda. Dort hat man sich mit dem Projekt „El Sendero del Cacao“ auf einer fast 40 ha großen Fläche zur Aufgabe gemacht, Besucher in die Welt des beliebten Produktes Kakao einzuführen.

Die Besucher erfahren auf der „Kakao-Tour“ alle Geheimnisse des Weges der Kakao-Bohne von der Pflanzung bis hin zur endgültigen Verarbeitung u.a. zu Schokolade, ebenso wichtige Details zur Geschichte der Kakao-Verarbeitung und -veredelung. Es werden verschiedene Touren vor Ort angeboten, je nach Alter und Interessen der Besucher. Kinder können z.B. Ihre eigene Schokolade herstellen und diese danach als Souvenier mitnehmen bzw. verspeisen. Erwachsene lernen verschiedene Schokoladensorten mit allen fünf Sinnen zu genießen.

Die eigene Pflanzung der Kakao-Pflanze, das Sammeln der gereiften Früchte, die „Entkernung“, die Fermentierung sowie die Trocknung der Kakao-Bohnen sind Bestandteil der beliebten Tour ebenso wie eine Besichtigung der Schokoladenproduktionsanlagen inkl. Verköstigung verschiedener Endprodukte von hoher Qualität. Jeder kennt Kakao und Schokolade, aber nur wenige kennen den Prozess des Anbaus sowie der Verarbeitung!

Ein Besuch des „Sendero del Cacao“ ist fester Bestandteil der Rundreise „Dom Rep Intensiv“ ab der nächsten Wintersaison 2010/11, kann aber auch auf Wunsch schon aktuell mit bei allen Programmen von Miller Reisen eingebaut werden. Ebenso sollte ein Besuch des Projektes bei jeder individuellen Mietwagenrundreise, die in diese Region führt, auf dem Programm stehen.

Reisebericht Kolumbien

Diesen interessanten Reisebericht über Kolumbien haben wir von unseren Kunden Frau Edith und Herrn Karlheinz Rompf erhalten. Sie waren im November 2009 mit Miller Reisen in Kolumbien unterwegs.

Neues GPS in der Dominikanischen Republik

In der Dominikanischen Republik gibt es ein neues GPS – System, auf welches Kunden von Miller Reisen ab sofort zurückgreifen können!

GPS Dom Rep.Dieses GPS Garmin Nuvi 250, vertrieben über Ola, bietet aktuell neben den Karten von USA, Canada und Puerto Rico eine vollständige Karte der Dominikanischen Republik mit allen Autobahnen und Straßen und insgesamt 14.000 „points of interests“, darunter Hotels, Restaurants, Botschaften, Tankstellen etc. (Der Leistungspartner vor Ort in der Dominikanischen Republik von Miller Reisen wird nun die Karte mit den Vertragshotels & Besuchspunkten erweitern, sodaß sichergestellt ist, dass sich Miller-Reisen Kunden immer zurechtfinden werden).

Das GPS Garmin Nuvi 250 hat neben der manuellen Eingabe, touch screen und bietet folgende Sprachsysteme: spanisch, englisch, deutsch, französisch, italienisch, portugiesisch und russisch.

Es werden monatliche Aktualisierungen durchgeführt und es steht den Gästen eine telefonische Assistenz zur Verfügung.

Bislang ist die Übergabe des GPS-Geräts nur ab/bis Flughafen Santo Domingo möglich. Preis pro Tag: 10 USD + Steuern (16%)Barcelo Bavaro dom rep

Hier wird von den Miller-Reisen Kunden, wie bei der eigentlichen Mietwagen-Miete auch, ein Deposit (von 400 USD) in Form eines offenen Vouchers über die Kreditkarte verlangt im Fall von Abhandenkommen des Geräts, Schäden, etc.

Dieses Gerät ist somit ab sofort über Miller Reisen in Verbindung mit einer Mietwagenrundreise ab/bis Santo Domingo in der Dominikanischen Republik buchbar.

Reisebericht Kolumbien / Reisebaustein NUQUÍ

Am 21.08.2009 war es dann endlich soweit. Ein langersehnter Traum wurde war. Wir flogen für einige Tage an die kolumbianische Pazifikküste in das verträumte Nest Nuquí um dort in völliger Abgeschiedenheit den Küstenurwald zu entdecken bzw. Wale zu beobachten.

AmStand Morgen fuhren wir zum nationalen Flughafen von Medellin. Dort wartete bereits eine kleine Propellermaschine der Fluggesellschaft Satena. Insgesamt stiegen 15 Personen in den kleinen Flieger. Sitzplätze wurden nicht lt. Bordkarte eingenommen, sondern nach Reihenfolge des Einstiegs. Da der Einstieg sich am hinteren Ende des Flugzeugs befand, saßen die ersten Passagiere entsprechend in der ersten Sitzreihe und die zuletzt zugestiegenen, das waren wir, in der letzten Sitzreihe.

Der Flug selbst war sehr beeindruckend und von vielen Turbulenzen geprägt, da wir in Richtung eines der regenreichsten Gebiete der Erde flogen (entsprechend viele Gewitterzellen, die umflogen bzw. durchflogen werden mussten). Während des ca. einstündigen Fluges änderte sich das Landschaftsbild extrem. Es begann mit mit einer beeindruckenden Aussicht auf die Millionenstadt Medellin, gefolgt von dichtem Regenwald durchzogen mit „braunen Adern“ (Flüsse), bis hin zum Landeanflug mit Blick auf die weite Bucht von Nuqui.

Endlose dunkle Sandstrände an mit tausenden von Palmen prägen das Bild dieser Bilderbuchlandschaft am Pazifik. Hierhin zieht es alljährlich zwischen Juni und Oktober Buckelwale aus der Antarktis, um sich in den warmen Gewässern fortzupflanzen und ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen. Ein „Treffen“ eben mit diesen bis fast 20 m langen Meeresriesen stand schon immer ganz oben auf unserer Wunschliste. Nach der Landung auf dem sehr kleinen, dörflichenJungs auf Boot Flughafen öffnete sich die Bordtür und es erschlug uns fast, so heiß und feuchte Luft strömte sofort hinein, noch nicht ganz aus dem Flugzeug, da waren wir auch schon nass geschwitzt! Wir erledigten die Einreiseformalitäten an einer Holztheke, auf einer herkömmlichen „Marktwaage“ wurden gleichzeitig die Gepäckstücke derjenigen gewogen, die mit dem gleichen Flugzeug wieder zurück „in die Zivilisation“ flogen. Vor dem Flughafen trafen wir dann auf Fidel, einen Angestellten der Eco-Lodge, welche für die nächsten drei Nächte unsere Unterkunft darstellte. Wir liefen ca. 200 m bei brütender Hitze bis zum Fluss, welche die Lebensader des Dorfes darstellte, jedoch zu dem Zeitpunkt Niedrigwasser führte, da in der Bucht von Nuqui die Gezeiten stark ausgrägt sind. Wir bestiegen mit zwei weiteren Gästen der Lodge das Boot und fuhren Richtung Flussmündung in den Pazifik vorbei an Holzverschlägen und auf Stelzen gebauten sehr einfachen Holzhäusern, Bis zu einem Militärkontrollpunkt, wo wir unsere Passdaten erneut abgeben mussten. Danach erreichten wir endlich das Meer und fuhren mit relativ hoher Geschwindigkeit Richtung Süden immer der Küste entlang zur Eco-Lodge „El Cantil“. Nach ca. 30 min schrie der Bootführer auf einmal „Ballena!“ und direkt rechter Hand vor uns erhob sich der erste Buckelwal aus dem Meer, ein sehr emotionaler Moment für alle Beteiligten. Allerdings verschwand er auch genauso schnell, wie er gekommen war und tauchte wieder ab und ward nicht wieder gesehen.

KolumbienNach weiteren 15 min Bootsfahrt erreichten wir die Lodge. Bereits an der Bootsanlegestelle erwartete uns eine Mitarbeiterin mit dem „Hauptgetränk“ der kommenden Tage, einer „Limonada natural“, genau das Richtige Getränk in diesem feuchtheißen Klima. Wir bezogen unseren Bungalow, natürlich aufgrund der einsamen Lage recht einfach ausgestattet, aber sauber und absolut passend zur Umgebung, Moskito-Netze, DU/WC, alles vorhanden. Die Lodge liegt alleine in einer kleinen „Traumbucht“, alles geprägt vom Meer, tropischer Vegetation und Einsamkeit, der einzige „Lärm“ war das Rauschen des Meeres, ein Paradies, ein Ort wo man absolut abschalten konnte. Die Hängematte auf der Terrasse wurde sofort Ort eines ersten Nickerchens. Später nach dem Mittagessen (es kochten immer drei liebe einheimische Mamis für die Gäste verschiedene Gerichte mit allem was die Umgebung und das Meer hergab) unternahmen wir eine erste Urwaldwanderung zum Wasserfall der Verliebten, ein Bad im Naturschwimmbecken war die perfekte Erfrischung nach der Wanderung. Unser Führer Tello führte uns sicher durch „seinen Urwald“ und gab viele interessante Informationen. Am Abend gab es dann im hochgelegenen „baumhausähnlichen“ Restaurant dann entsprechend wieder einfaches aber sein schmackhaftes Essen der drei Mamis und alle lauschten den Urwaldgeräuschen die sich boten und bestaunten die Wale in der Bucht. Absolut traumhaft!

Am nächsten Morgen erwartete uns unsere erste richtige Bootsausfahrt zum „Wale-Watching“ . Und als ob die WaleWal es wussten, waren zwei große Exemplare bereits nach wenigen Minuten bei uns. Wir folgten ihnen mit unserm Boot.  Unzählige Male kamen sie an die Oberfläche um zu Atmen. Wir kamen bis auf wenige Meter an sie heran. Wir folgten Ihnen mit unserem kleinen aber schnellen Boot bis Cabo Corrientes, der westlichsten Spitze des kolumbianischen Festlandes, gleichzeitig Südrand der Bucht, dann waren sie verschwunden, so dachten wir. Wir passierten und umkreisten viele Felseninseln, Niststätten verschiedener Kormoranarten sowie Tölpel, u.a. auch Blaufußtölpel, welche man ansonsten vom Galápagos-Archipel kennt.

Plötzlich, ganz unerwartet, tauchte eine Walmutter mit Ihrem Neugeborenen knapp 5 m rechts vom Boot auf, die riesige Schwanzflosse zeigte sich uns in voller Pracht aus nächster Nähe, was für ein Moment! Später hatten wir die Möglichkeit im offenen Ozean zu baden. Unter Wasser konnte man die Gesänge der Wale hören, das kannten wir bislang nur aus dem Fernsehen. 

Den Nachmittag verbrachten wir mit Spazierengehen an den absolut unberührten Traumbuchten, welche durch kurze Spaziergänge entweder durch den umliegenden Urwald (bei Flut) oder direkt am Meer entlang (bei Ebbe) zu erreichen sind. Ein traumhafter Sonnenuntergang beendete diesen schönen Tag.

Wal KolumbienAm nächsten Morgen wanderten wir Richtung „Termales“ ein kleines Dorf, völlig abgeschieden von der Außenwelt, zumindest empfanden wir es so. Die Wanderung führte entlang eines Strandes, wie wir ihn noch nie gesehen haben. Breit, dunkel, hohe Wellen mit starker Gicht und kein einziges Haus, geschweige denn Mensch am Strand. Aus den dichtbewachsenen Palmenhainen strömten immer wieder kleine und große Süßwasserbäche durch sich stetig ändernde Flußbetten durch den Sand ins Meer. In Termales empfingen uns die schwarzen Einwohner sehr freundlich, viele Kinder scharten sich schnell um uns und ließen sich anstandslos fotografieren. Diese Wanderung bot eine unglaublich große Vielfalt an Fotomotiven. Der Ort Termales war zudem die Heimat von Tello und er stellte uns stolz sein Frau und süße Tochter vor, ebenso zeigte er uns sein neues Haus.  Nachdem wir die Termalquelle, welche dem Ort den Namen gab, erreichten, badeten wir in dem stark schwefelhaltigen Wasser. Wer wollte, konnte auch durch einen Fluß bergauf und durch eine von großen Fledermäusen bewohnte Höhle wandern. Alles nur in Badesachen versteht sich. Auch dieses außergewöhnliche Abenteuer nahmen wir mit.  Am Nachmittag erwartet uns die zweite „Wale-Watching“-Tour.  So viel Glück wir am Vortag hatten, so wenig hatten wir an diesem Tag, kein einziger Wal weit und breit. Frustriert fuhren wir nach 1,5 Stunden vergeblicher Suche wieder zurück zur Lodge. Aber wir hatten dann kurz vor Ende des Ausfluges doch noch Glück. Wir konnten den seltenen Anblick einen Liebesspieles zweier großer Meeresschildkröten an der Meeresoberfläche bewundern.

Am Abend hatten alle Lodge-Gäste Spaß an verschiedenen Tischspielen, auch die Tier- und Insektenwelt bot einiges, u.a. verschiedene große Heuschrecken und Grashüpfer, Kröten, Frösche, Vögel ect.

Am letzten Tag genossen wir nochmals so richtig die Einsamkeit der umliegenden Strände. Alle anderen Lodge-Gäste hatten einen früheren Rückflug gebucht. Somit hatten wir als einzige einen späten Transfer gegen Mittag. Wir hatten die Lodge bzw. die Strände für uns allein. Das Wetter war hervorragend, an die Hitze hatte man sich längst gewöhnt. Aber auchWal2 Kolumbien wir mussten dann irgendwann einmal „ablegen“ und mit dem Schnellboot von Fidel wieder nach Nuqui zurückfahren. Dann geschah auf dem Boots-Transfer das doch noch völlig Unterwartete: ein Buckelwal „sprang“ mit fast seiner ganzen Körperlänger senkrecht aus dem Wasser! Der „Aufschlag“ auf die Wasseroberfläche war nicht zu überhören, obwohl das Schauspiel einige hundert Meter vor uns stattfand. Leider hat man in so einem Moment natürlich nicht die Kamera parat, da ja u.a. der Vortag so enttäuschend verlief. Das war jedoch der perfekte Abschluss eines berauschenden Naturerlebnisses, welches wir nur jedem empfehlen können! In Nuqui wieder angekommen, trafen wir dann noch die anderen Gäste wieder, deren Flugzeug Verspätung hatte. Wir nutzen die uns verbleibende Zeit, für einen Spaziergang durch den verschlafenen Fischerort. Fidel zeigte uns sämtliche „Sehenswürdigkeiten“ incl.  der Dorfschule. Für uns Europäer ist der Anblick so vieler dunkler Kinder mit strahlenden Augen in Schuluniform etwas Besonderes. Nuqui ist wirklich eine ganz andere Welt, die darauf wartet, entdeckt zu werden. Als unser Flieger dann abhob, waren wir uns einig! WIR KOMMEN WIEDER!!!!

Schnaps: sehr kolumbianisch!

Der Anisschnaps ist ein fester Bestandteil der kolumbianischen Kultur, der jedoch einige örtliche Variationen erfährt. Schnaps aus Bogota, Medellin, vom Huila und vom Valle sind leicht zu erkennen. Man trinkt ihn als Aperitif nach dem Essen, man braucht also keinen aguadiente-antiquenobestimmen Anlass, um sich ein kleines Gläschen zu gönnen. Er ist jedoch auch fester Bestandteil jeder Feier, bei dem das gefüllte Schnapsglas die Reihe durch geht und jeder es in einem Zug trinkt. Der starke Geschmack brennt vom Eintritt in den Mund bis zur Ankunft im Magen. Die Reisegäste des wunderschönen Landes dürfen also nicht überrascht sein, wenn Sie als Willkommenscoctail bei Freunden oder im Hotel einen Schnaps überreicht bekommen. Er eignet sich auch als hervorragendes Geschenk für die Rückkehr nach einer tollen Reise durch Kolumbien.

PROST!!!! Und Salud!!

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