Rund 850 Millionen Dollar fließen in den nächsten 5 Jahren in den Internationalen Flughafen von Tocumen.
Ziel ist es, durch eine Kapazitätsvergrößerung den Flughafen als Hub des amerikanischen Kontinents aufzustufen.
Es gibt viel zu tun und so werden Landungsbrücken vergrößert, neue Terminals und Landebahnen konstruiert, damit zukünftig auch gewaltige Flugzeuge, wie der Airbus A380, in Tocumen landen können. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren mit dem Ergebnis, dass wohl bereits ab Mitte 2012 rund 63 Landungen pro Stunde zu bewerkstelligen sind, was doppelt so viel Landungen sind als aktuell.
Ab 9.Mai 2011 wird die Fluglinie TACA täglich die Routen Lima-Chiclayo und Lima-Piura bedienen. Die Flüge nach Piura bieten sich für Reisende an, die die Strände in der Region Mancora und Punta Sal erkunden möchten, während die Flüge nach Chiclayo für Reisende interessant sind, die die archäologischen Sehenswürdigkeiten der Moche und Chimu Kulturen besichtigen möchten. Für einen Strandaufenthalt in Punta Sal empfehlen wir das Punta Sal Resort und mehr Informationen zu den beiden geschichtsträchtigen Kulturen erfahren Sie unter Peru: Auf den Spuren der Moche Kultur.
Ein Wüste aus Salz, eine bizarre Kulisse aus weißem Gold soweit das Auge reicht! Der Salar de Uyuni ist mit 10.582 km² der größte Salzsee der Welt und befindet sich auf einer Höhe von 3.656 m nahe der gleichnamigen Stadt Uyuni im Hochland von Bolivien. Faszinierend ist die pure Schönheit der gleißend weißen Salzkruste im Kontrast zum strahlend blauen Himmel. Hier ist die Kreativität eines jeden Fotografen grenzenlos! Das Salzvorkommen der Salar wird auf insgesamt 10 Milliarden Tonnen geschätzt, wobei weniger als 1/10 davon abgebaut wird. Während der Regenzeit (Februar-April)
kann der Salar mit mehreren Dezimetern Wasser bedeckt sein, welches bis Ende April wieder verdunstet ist. Am Rande dieses spektakulären Landstrichs befinden sich mehrere Hotels, unter anderem das Hotel Palacio de Sal – wie der Name schon sagt, eine besondere Unterkunft die fast komplett aus Salz erbaut wurde. Rund 1 Millionen Salzblöcke wurden in Form von Ziegelsteinen gebracht und nicht nur als Baustoff für Wände sondern für das gesamte Mobiliar verwendet. Technisch ausgeklügelt und den
neuesten Baurichtlinien entsprechend, öffnete der Salzpalast 2007 seine Pforten. Auch auf Komfort muss nicht verzichtet werden und gegen die arktische Kälte in den Nächten helfen flauschige Bettdecken und ein Gasofen in jedem Zimmer. Ein Spa-Bereich mit salzigen Angeboten und ein 9-Loch-Golfplatz geben dem Hotel noch die richtige Würze.
Absolut lohnenswert ist es noch den folgenden, wichtigen Auszug aus der Hausordnung zu erwähnen: Es ist strengstens verboten an den Hauswänden zu lecken!
Diesen Sommer hat die geschichtsträchtige Stadt Trujillo eine weitere Touristenattraktion dazugewonnen. Die durch einzigartige Baudenkmäler, aus der Moche und Chimu Zeit, bekannte Stadt Trujillo, eröffnete im Juni das Museum Huacas de Moche. Besucher sind von Dienstag bis Sonntag willkommen, um mehr über die bemerkenswerte Moche Kultur zu erfahren. Die Moche lebten vor den Inka zwischen 100 und 800 n. Chr. an der nördlichen Pazifikküste und sind die Errichter des bekannten Sonnen- und Mondtempels. Beide Tempel sind Pyramiden, die vollständig aus
Lehmziegeln gebaut wurden und das damalige Machtzentrum der Moche darstellten. In dem Museum können u.a.Kunstgegenstände bewundert werden, die während der Ausgrabungsarbeiten entdeckt wurden. Besondere Anerkennung verdient speziell der hohe Grad an künstlerischer Entwicklung für die damalige Zeit, die besonders deutlich durch die vielen piktographischen Darstellungen wird und ein lebendiges Bild ihrer Zeit hinterläßt.
Nachdem sich Bolivien in der abgelaufenen WM-Qualifikation auf einen vorletzten Platz geschossen hat, ist Fußball nun zur Staatsangelegenheit erklärt worden!
Der bolivianische Staatspräsident Evo Morales persönlich, wird sich der Sache annehmen und hat eine ganz besondere Idee, wie er die Nationalelf seines Landes bis in die Endrunde der WM 2014 schießt. Plan des beliebten Volksführers ist es, 45 talentierte Jugendliche zwischen 15 bis 17 Jahren bei landesweiten Sichtungsmaßnahmen auszuwählen und sie dann in einem speziellen Fußball-Internat in Sucre auszubilden. Das Projekt trägt den Namen „Die Söhne des Präsidenten“ und wird vorerst ohne Abstimmung mit dem nationalen Verband FBF vorangetrieben. Rund 16 Jahre ist es her, dass die Farben Boliviens in einer WM-Endrunde in den USA vertreten waren. Damals stammte die Mehrheit der Nationalspieler aus der damaligen Fußball-Akademie „Tahuichi“. Nun wird Altbewährtes neu aufgelegt mit dem klaren Ziel an vergangene Erfolgsjahre anzuschließen.
Mittbach, 5. Mai 2010 – „ … Archäologen entdecken im Norden Perus ein seltsames Grab. Eine Sensation bahnt sich an und ruft nicht nur die lokale Goldmine auf den Plan, die ihr Erweiterungsprojekt gefährdet sieht. An dem Fund haben auch noch andere Interesse. Plötzlich scheint die Vergangenheit zurückgekehrt. Rena Sommerfeld und ihr Kollege Robert Lange wissen nicht mehr, wem sie noch vertrauen können. … “
Die im oberbayerischen Miesbach geborene und in Isen bei Erding lebende
Stefanie Maria Schneider liebt Reisen und ist fasziniert von alten Kulturen. Mit ihrem Thriller „Sonnenanker“ greift die Autorin den Konflikt zwischen dem traditionellen Südamerika und seinen wirtschaftlichen Kräften auf. Auf über 200 Seiten entführt sie den Leser auf eine spannungsgeladene Reise in die Bergwelt Perus.
„Sonnenanker“ erscheint beim Aavaa Verlag, Berlin, und ist im Buchhandel, über Amazon und direkt beim Verlag erhältlich. Das e-book lässt sich bei beam ebooks (www.beam-ebooks.de) herunterladen. ISBN 978-3-941839-94-6
Ab dem 29.03. wird der Zugverkehr nach Machu Picchu erstmals wieder aufgenommen, bestätigt die örtlich operierende Bahngesellschaft Rail Peru. Die Reparaturarbeiten des Streckennetzes sind soweit abgeschlossen, teilweise musste der Bahndamm sowie einzelne Schienenabschnitte erneuert werden. Die Wiederaufnahme erfolgt zunächst in eingeschränkter Form und so wird vorerst nur der Zug Vistadome auf der Strecke ab Piscacucho (Km 82 bei Ollantaytambo) bis Aguas Calientes fahren. Korrespondierend wird ein Buspendelverkehr ab/bis Cuzco und Ollantaytambo nach Piscacucho angeboten. Im zweiten Schritt wird höchstwahrscheinlich ab dem 01.05. auch der Backpacker Zug wieder operieren. Die Bestätigung dieser Information steht noch aus.
Ein Besuch der Ruinen Machu Picchu ist laut dem zuständigen Institut Inca Machu Picchu erst wieder ab dem 01.04. möglich.
Ein Land wie ein Kontinent, geprägt durch die Überlagerung dreier sehr unterschiedlicher Kulturkreise und die daraus resultierende Bandbreite an musikalischer Vielfalt in einem schillernd rhythmischen Kaleidoskop – Brasilien!
Musik und Lebensfreude verschmelzen miteinander und versüßen eines jeden Alltag. Der Ursprung der brasilianischen Musik des 20. Jahrhunderts liegt sicherlich in der Region Bahia im Nordosten von Brasilien, dem Schmelztiegel der afro-brasilianischen Kultur. Hier vermischten sich vor geraumer Zeit die iberische Musiktradition der früheren portugiesischen Kolonialherren mit der Barockmusik der Jesuiten und den traditionellen Klängen der im 17. Jahrhundert nach Brasilien verschleppten Afrikaner. Daraus entstanden auch die heute weltberühmten Sambarhythem sowie weitere Variationen wie Choro, Chula, Forro oder auch der anmutige Kampftanz Capoeira. Capoeira wurde von afrikanischen Leibeigenen während ihrer Sklavenzeit entwickelt. Bei den im ersten Augenschein friedlich wirkenden Tänzen, handelte es sich in Wirklichkeit um eine ausgefeilte Verteidigungstechnik, die mit musikalischer Untermalung vor den misstrauischen Blicken der Plantagenbesitzer getarnt wurde. Später wurde die Gefährlichkeit erkannt und die Ausübung von Capoeira sogar kurzzeitig verboten. Heute ist Capoeira weltweit verbreitet und speziell aus dem ohnehin lebendigen Straßenbild von Salvador da Bahia kaum wegzudenken. Dunkle, immer schneller werdende Trommelschläge, das Schellen des Tambourins und die Klänge des Musikbogen Berimbau begleiten das bunte Treiben, wenn sich die Teilnehmer in der so genannten „Roda“ (portugiesisch für Kreis, Runde) duellieren. Es treten immer zwei Personen gegeneinander an, die auf spielerische Art und Weise miteinander kämpfen und dies ohne sich dabei zu berühren. Es geht um ein synchronisiertes Agieren, von Angriff und Abwehr die tänzerisch akrobatisch gemeistert werden. Ein fesselndes Schauspiel das jeden in seinen Bann zieht und zum Mitmachen einlädt. Ob bei Sonnenuntergang am Stadtstrand oder im historischen Zentrum Salvadors, dem Pelourinho-Viertel, es macht Spaß sich von den geschmeidigen Bewegungen der Tänzer verzaubern zu lassen.