Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge von Melanie Thon

Reise zur Sonnenfinsternis in Argentinien und Chile

torres-del-paine_istockphotAm 11.07.2010 werden wir eine totale Sonnenfinsternis auf unserem Kontinent haben. Allerdings spielt sich diese fast ausschließlich über den endlosen Wasserflächen des südlichen Pazifiks ab. Die Zone der totalen Verfinsterung beginnt mehr als 1000 Kilometer nordöstlich von Neuseeland am frühen Morgen, um die lokale Mittagszeit wird sie dann die Osterinsel erreichen, kurz vor Sonnenuntergang dann auch noch den südlichen Teil von Chile und Argentinien mit den berühmten Nationalparks Torres del Paine und Los Glaciares.

Die maximale Dauer der Finsternis beträgt 5 Minuten und 20 Sekunden. Auch die Osterinsel liegt noch im Kernschatten und die Sonne verdunkelt sich hier um 4 Minuten und 44 Sekunden. Der 186 Kilometer lange Kernschatten wird dabei die ganze Insel erfassen.

los-glaciares1Auf dem südamerikanischen Kontinent wird die schwarze Sonne Patagonien in rund 2 Minuten überqueren.

Viele „Sonnenfinsternis-Touristen” haben bereits jetzt ihre Reise gebucht und v.a. auf der Osterinsel ist so gut wie alles voll, was bei der Reiseplanung für die nächste Saison zu beachten ist. Dort ist es fast aussichtslos, noch ein freies Hotelzimmer oder Flüge zu ergattern. In Patagonien trifft die Sonnenfinsternis auf die Wintersaison und dort sollten die Chancen auf verfügbare Betten noch besser stehen. Allerdings könnte das Wetter hier einen Strich durch die Rechnung machen. Aber das ist ein anderes Thema…

Erneuter Vulkanausbruch in Chile: Vulkan Llaima

llaimaNach dem Ausbruch des Vulkans Chaiten im Februar 2009 ist nun auch der Vulkan Llaima in Chile erneut ausgebrochen. Der letzte Ausbruch des Llaima war im Januar 2008. Der Llaima ist der aktivste Vulkan in Südamerika.

Der 3125 Meter hohe Vulkan Llaima liegt rund 600 Kilometer südlich der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile, nahe Temuco, im nördlichen Teil der chilenischen Seenregion.

Ein 1 Kilometer langer Lavastrom floss bereits ins Tal und die Eruption katapultierte glühende Brocken bis zu 600 Meter hoch. Vorsorglich wurden daher mehrere Dörfer in der Umgebung des Vulkans evakuiert. Verletzt wurde bislang niemand.

Die Behörden waren besorgt, dass der Ausbruch Erdrutsche und eine Überflutung des Flusses Calbuco auslösen könnte.

Geld & Währung in Argentinien – nützliche Tipps für Ihre Reise

argentinien_geldEigentlich kann mit deutschen EC-Bankkarten sowie Kreditkarten problemlos Geld an allen Bankautomaten in Argentinien abgehoben werden. Ende April 2008 wurde jedoch ein sehr niedriges Limit pro Automatenbesuch eingeführt. So können seitdem nur noch 300 Peso (umgerechnet etwa 61 Euro) pro Einzelaktion abgehoben werden. Die maximale Anzahl an Transaktionen liegt bei 10 pro Tag, wenn Sie es an verschiedenen Automaten versuchen. Es fallen allerdings bei jeder Transaktion von neuem Gebühren an. Vor einer Argentinien-Reise sollte man dies also beachten und dementsprechend planen. Man sollte daher ausreichend Bargeld mit sich führen. Dollar lassen sich im ganzen Land, Euros in Buenos Aires und in größeren Städten problemlos umtauschen.

Viele deutsche Banken bieten eine bestimmte Anzahl an gebührenfreien Abhebungen im Ausland an. Erkundigen Sie sich bitte hierzu bei Ihrer Bank.

 

Und dank des netten Hinweises hier ein Bild der aktuellen Währung, dem argentinischen Peso:

peso_argentino

Vulkan Chaitén in Chile erneut ausgebrochen

Der chilenische Vulkan Chaitén, der südlich des Parque Pumalin an der nördlichen Carretera Austral gelegen ist, ist nach neun Monaten relativer Ruhe am Donnerstag, den 19.02.2009 erneut ausgebrochen. Etwa 150 Menschen, die noch in der gleichnamigen Stadt seit dem letzten Ausbruch im Mai vergangenen Jahres ausgeharrt hatten, mussten in Sicherheit gebracht werden. Auf die Ortschaft geht ein Ascheregen nieder und es sind starke Erdstöße zu spüren, im Untergrund ist ein heftiges Dröhnen und Rumpeln zu hören und der etwa 1.000 Meter hohe Vulkan speit Asche und giftige Dämpfe aus.

Die meisten der 4.000 Einwohner der Stadt waren schon im vergangenen Mai in Sicherheit gebracht worden. Weitere 6.000 Menschen wurden aus ländlichen Gebieten im Umkreis des Vulkans in andere Landesteile geschickt. Damals hatte sich die Asche als dicke, graue Schicht auf Häuser, Wiesen und Wälder gelegt. Nach Einschätzung der Behörden war die Region schon vor dem erneuten Ausbruch auf Jahre hinaus unbewohnbar. Der Ort Chaitén, welcher direkt an der Küste liegt, sollte an anderer Stelle neu gegründet werden. Nach geologischen Berechnungen war der Chaitén bis zum vergangenen Mai mehrere tausend Jahre inaktiv.

Bis auf Weiteres sind keine Autofahrten über Chaitén möglich. Für Mietwagentouren auf der Carretera Austral empfehlen wir den südlichen Teil ab Puyuhuapi, oder den Umweg über Futaleufú und Argentinien bis Puyehue zu fahren. Eine Gefährdung für Mietwagenrundreisen in Chile besteht nicht, die Routen werden von uns entsprechend umgeplant.

Der Ascheregen ist bis nach Argentinien zu spüren, so dass mehrere innerargentinische Flugverbindungen bereits gestrichen werden mussten. Die Städte Trelew und Puerto Madryn konnten die letzten Tage nicht mehr angeflogen werden, so dass die Ausgangspunkte für das berühmte Tierparadies auf der Halbinsel Valdes nicht mehr per Flugzeug erreichbar waren.

Bilder des Ausbruchs sind hier zu finden.

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Melanie Thon am 20. Februar 2009 in Chile, Länderinfos

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