Vom 13. bis 31. August 2010 verwandelt sich Buenos Aires in die Welthauptstadt des Tangos. Während des Tangofestivals finden kostenlose Tangoshows, exklusive Tanzpräsentationen, Milonga- und Tangounterricht, Tangoseminare und Vorstellungen berühmter Tänzer statt. Unmittelbar nach dem Tangofestival beginnt die 8. Weltmeisterschaft im Tango Argentino an. Tanzpaare aus aller Welt werden am Tangowettbewerb in den zwei Kategorien „Salon“ und „Bühne“ teilnehmen. Dieses großartige Tanz-Event wird vom Kulturministerium der Stadt Buenos Aires organisiert.
Die Schifffahrtsgesellschaft Cruceros Australis nimmt für die Saison ab September 2010 bis April 2011 das neue Expeditions-Kreuzfahrtschiff „Stella Australis“ ins Programm auf. Es ergänzt zukünftig die Routen der „Mare“ und der „Via Australis“ und beginnt seine Fahrten mit vier Übernachtungen am 18. Dezember 2010 in Punta Arenas, Chile, jeweils samstags. Von Ushuaia, Argentinien, startet die Tour für jeweils drei Nächte jeden Mittwoch.
Selbstverständlich bietet auch Miller Reisen ab der neuen Saison alle drei Schiffe
mit nunmehr drei wöchentlichen Abfahrten von beiden Städten aus an.
Die drei Schiffe fahren auf derselben Strecke und haben jeweils die gleichen Raten für jede Kabinenkategorie. Die neue M/V Stella Australis verfügt über 3 Lounges und insgesamt 100 Kabinen, davon 96 Standardkabinen mit einer Größe von ca. 16,5 qm und 4 Superiorkabinen mit ca. 20,4 qm. Insgesamt können bis zu 210 Passagiere befördert werden.
Direkt am wunderschönen „Ultima Esperanza“ Fjord und nur 80 km vom berühmten Torres del Paine Nationalpark entfernt, hat das Hotel CostAustralis vor Kurzem seine Türen wieder geöffnet. Das Hotel wurde komplett renoviert, nachdem es im vergangenen Dezember bei einem Brand schwer beschädigt worden war.
Beim Wiederaufbau wurde darauf geachtet, die traditionelle und elegante Infrastruktur sowie warme Atmosphäre beizubehalten, auf moderne Ausstattung wurde jedoch nicht verzichtet. Neben dem bekannten zuvorkommenden Personal und dem renommierten Restaurant des Hotels gibt es nun einige Neuheiten, wie z.B. einen Hörsaal mit einer Kapazität für bis zu 100 Personen, einen separaten Aufenthaltsraum für Raucher und als besonderer Höhepunkt im nun vergrößerten Restaurant ein Indoor-Quincho-Grill, in dem u.a. das typisch patagonische „Asado al Palo“ (Lamm am Spieß) vor den Augen der Gäste zubereitet werden kann.
Auch die 32. Auflage des prestigeträchtigen Rennens soll wieder durch Argentinien und Chile führen. Nach großem Erfolg der Ralley Dakar 2009 wurde dieser Entschluss für 2010 gefasst. Die Andenländer bleiben daher auch Austragungsort für 2010!
Die neue Route für die Ralley Dakar 2010 wurde bisher noch nicht detailliert veröffentlicht. Es steht jedoch bereits fest, dass der argentinische Teil Patagoniens durch neue Etappenziele in der chilenischen Atacamawüste ersetzt wird und das Rennen u.a. durch Antofagasta und Iquique führt.
2010 werden somit je sieben Etappenziele in Argentinien und Chile angefahren und die Strecke soll durch noch mehr Dünenüberquerungen und Offroadpisten noch einmal abenteuerlicher werden.
Die Ralley Dakar 2010 findet vom 02.01.2010 bis 17.01.2010 ab/bis Buenos Aires statt.
Am 11.07.2010 werden wir eine totale Sonnenfinsternis auf unserem Kontinent haben. Allerdings spielt sich diese fast ausschließlich über den endlosen Wasserflächen des südlichen Pazifiks ab. Die Zone der totalen Verfinsterung beginnt mehr als 1000 Kilometer nordöstlich von Neuseeland am frühen Morgen, um die lokale Mittagszeit wird sie dann die Osterinsel erreichen, kurz vor Sonnenuntergang dann auch noch den südlichen Teil von Chile und Argentinien mit den berühmten Nationalparks Torres del Paine und Los Glaciares.
Die maximale Dauer der Finsternis beträgt 5 Minuten und 20 Sekunden. Auch die Osterinsel liegt noch im Kernschatten und die Sonne verdunkelt sich hier um 4 Minuten und 44 Sekunden. Der 186 Kilometer lange Kernschatten wird dabei die ganze Insel erfassen.
Auf dem südamerikanischen Kontinent wird die schwarze Sonne Patagonien in rund 2 Minuten überqueren.
Viele „Sonnenfinsternis-Touristen” haben bereits jetzt ihre Reise gebucht und v.a. auf der Osterinsel ist so gut wie alles voll, was bei der Reiseplanung für die nächste Saison zu beachten ist. Dort ist es fast aussichtslos, noch ein freies Hotelzimmer oder Flüge zu ergattern. In Patagonien trifft die Sonnenfinsternis auf die Wintersaison und dort sollten die Chancen auf verfügbare Betten noch besser stehen. Allerdings könnte das Wetter hier einen Strich durch die Rechnung machen. Aber das ist ein anderes Thema…
Nach dem Ausbruch des Vulkans Chaiten im Februar 2009 ist nun auch der Vulkan Llaima in Chile erneut ausgebrochen. Der letzte Ausbruch des Llaima war im Januar 2008. Der Llaima ist der aktivste Vulkan in Südamerika.
Der 3125 Meter hohe Vulkan Llaima liegt rund 600 Kilometer südlich der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile, nahe Temuco, im nördlichen Teil der chilenischen Seenregion.
Ein 1 Kilometer langer Lavastrom floss bereits ins Tal und die Eruption katapultierte glühende Brocken bis zu 600 Meter hoch. Vorsorglich wurden daher mehrere Dörfer in der Umgebung des Vulkans evakuiert. Verletzt wurde bislang niemand.
Die Behörden waren besorgt, dass der Ausbruch Erdrutsche und eine Überflutung des Flusses Calbuco auslösen könnte.
Eigentlich kann mit deutschen EC-Bankkarten sowie Kreditkarten problemlos Geld an allen Bankautomaten in Argentinien abgehoben werden. Ende April 2008 wurde jedoch ein sehr niedriges Limit pro Automatenbesuch eingeführt. So können seitdem nur noch 300 Peso (umgerechnet etwa 61 Euro) pro Einzelaktion abgehoben werden. Die maximale Anzahl an Transaktionen liegt bei 10 pro Tag, wenn Sie es an verschiedenen Automaten versuchen. Es fallen allerdings bei jeder Transaktion von neuem Gebühren an. Vor einer Argentinien-Reise sollte man dies also beachten und dementsprechend planen. Man sollte daher ausreichend Bargeld mit sich führen. Dollar lassen sich im ganzen Land, Euros in Buenos Aires und in größeren Städten problemlos umtauschen.
Viele deutsche Banken bieten eine bestimmte Anzahl an gebührenfreien Abhebungen im Ausland an. Erkundigen Sie sich bitte hierzu bei Ihrer Bank.
Und dank des netten Hinweises hier ein Bild der aktuellen Währung, dem argentinischen Peso:

Der chilenische Vulkan Chaitén, der südlich des Parque Pumalin an der nördlichen Carretera Austral gelegen ist, ist nach neun Monaten relativer Ruhe am Donnerstag, den 19.02.2009 erneut ausgebrochen. Etwa 150 Menschen, die noch in der gleichnamigen Stadt seit dem letzten Ausbruch im Mai vergangenen Jahres ausgeharrt hatten, mussten in Sicherheit gebracht werden. Auf die Ortschaft geht ein Ascheregen nieder und es sind starke Erdstöße zu spüren, im Untergrund ist ein heftiges Dröhnen und Rumpeln zu hören und der etwa 1.000 Meter hohe Vulkan speit Asche und giftige Dämpfe aus.
Die meisten der 4.000 Einwohner der Stadt waren schon im vergangenen Mai in Sicherheit gebracht worden. Weitere 6.000 Menschen wurden aus ländlichen Gebieten im Umkreis des Vulkans in andere Landesteile geschickt. Damals hatte sich die Asche als dicke, graue Schicht auf Häuser, Wiesen und Wälder gelegt. Nach Einschätzung der Behörden war die Region schon vor dem erneuten Ausbruch auf Jahre hinaus unbewohnbar. Der Ort Chaitén, welcher direkt an der Küste liegt, sollte an anderer Stelle neu gegründet werden. Nach geologischen Berechnungen war der Chaitén bis zum vergangenen Mai mehrere tausend Jahre inaktiv.
Bis auf Weiteres sind keine Autofahrten über Chaitén möglich. Für Mietwagentouren auf der Carretera Austral empfehlen wir den südlichen Teil ab Puyuhuapi, oder den Umweg über Futaleufú und Argentinien bis Puyehue zu fahren. Eine Gefährdung für Mietwagenrundreisen in Chile besteht nicht, die Routen werden von uns entsprechend umgeplant.
Der Ascheregen ist bis nach Argentinien zu spüren, so dass mehrere innerargentinische Flugverbindungen bereits gestrichen werden mussten. Die Städte Trelew und Puerto Madryn konnten die letzten Tage nicht mehr angeflogen werden, so dass die Ausgangspunkte für das berühmte Tierparadies auf der Halbinsel Valdes nicht mehr per Flugzeug erreichbar waren.
Bilder des Ausbruchs sind hier zu finden.