Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge von Markus Zweigle

Nepal eröffnet längsten und höchsten Wanderweg der Welt

Nepal hat einen der längsten und höchsten Wanderwege der Welt eröffnet. Der „Great Himalaya Trail“  führt 1700 Kilometer durch das gesamte Land und verbindet acht 8.000er Gipfel,  erklärt das Tourismusbüro Nepals.

Der Weg reicht vom Distrikt Taplejung im Osten bis nach Humla und Darchula im Westen. Dabei passiert er acht Gipfel mit mehr als 8000 Metern Höhe. Wanderer haben die Wahl zwischen zwei Routen. Die eine führt auf einer durchschnittlichen Höhe von 5000 Metern durchs Hochgebirge, die andere liegt etwa 300 Meter tiefer.

Der Weg wurde in zehn Sektionen aufgeteilt, 150 Tage soll es dauern, sie alle zu durchwandern. Der Great Himalaya Trail soll die dritte große Attraktion für Bergsteiger in Nepal werden neben den Wegen zu den Base Camps von Mount Everest und Annapurna.

Quelle ntv.de vom 28.09.2011

Wer nicht ganz so viel Zeit hat und es auch etwas gemütlicher haben möchte, dem können wir unsere Rundreise mit Bus und Flugzeug durch Nepal empfehlen.

„Königreich am Himalaya“ heißt die 14-tägige Reise zu den Höhepunkten Nepals, die wir für Gruppen ab 10 Personen exklusiv organisieren.

Kulinarische Vorlieben am schönen anderen Ende der Welt

Die Paste ist dunkelbraun und zäh, doch Australier lieben Vegemite - nun sorgt der gar für diplomatische Verwicklungen: US-Zollbeamte hielten Außenminister Kevin Rudd am Flughafen fest und wollten den verdächtigen Brotaufstrich beschlagnahmen. Der Politiker ließ sich das nicht bieten.

New York – Auf seinen liebsten Brotaufstrich wollte Kevin Rudd auch bei seinem USA-Besuch nicht verzichten. Am vergangenen Montag wurde der australische Außenminister bei seiner Einreise von Grenzbeamten aufgehalten, weil er ein Glas Vegemite für sein Frühstück dabeihatte. Die Fahnder am Flughafen in New York wollten das verdächtige Gefäß mit der dunkelbraunen Paste beschlagnahmen.

Der Chefdiplomat Australiens ließ sich seine kulinarischen Vorlieben allerdings nicht so leicht nehmen – und intervenierte an hoher Stelle: Er schaltete das Außenministerium ein, um den Brotaufstrich durch die Sicherheitskontrollen zu schleusen, teilte Rudd weiter mit.

Das aus Hefeextrakt hergestellte Vegemite wird in Australien gerne mit Toast, Brot oder Keksen gegessen – ebenso wie sein Pendant Marmite in Großbritannien. Es war bereits das zweite Mal, dass ein australisches Regierungsmitglied in den USA eine Lanze für Vegemite gebrochen hat. Ministerpräsidentin Julia Gillard hatte den Brotaufstrich im März verteidigt, nachdem US-Präsident Barack Obama ihn als “scheußlich” bezeichnet hatte.

Quelle: spiegel.de vom 20.09.2011

Wer gerne selbst einmal in den Genuß dieses besonderen Brotaufstrichs kommen möchte, der kann gerne an unsere Kreuzfahrt PLUS Rundreise nach Australien teilnehmen.

Miller Reisen ist natürlich Spezialist für Lateinamerika. Unsere exklusiven Gruppenreisen und Kreuzfahrten führen unsere Kunden aber in mehr als 50 Länder weltweit.

„Hongkong, Kiwi & Koala“ heißt die 18-tägige Kreuzfahrt PLUS Rundreise, die Sie nach Down Under bringt. Vom 01. Bis 18. März 2013 geht es zuerst nach Sydney und Melbourne und anschließend mit dem Schiff rund um Neuseeland.

Mit dem Zug von Frankfurt nach New York

Wer schon immer einmal davon geträumt hat auf die längste Zugreise der Welt zu gehen, der kann sich ab 2045 voraussichtlich diesen Traum erfüllen.

Vor allem diejenigen, die schon einmal mit der legendären Transsibirischen Eisenbahn unterwegs waren, können das jetzt noch übertreffen. Denn der Kreml genehmigte jetzt einen  Megatunnel zwischen Russland und USA.

Das 104 Kilometer lange Projekt, das Alaska mit Sibirien verbindet, soll Gütertransporte erleichtern, wird aber frühestens 2045 fertiggestellt. Umfangreiche Vorarbeiten sind noch zu leisten.

Die Idee existierte schon unter Zar Nikolaus II. vor über 100 Jahren, nun soll eine direkte Zugverbindung zwischen Russland und den USA Realität werden. Wie die britische Tageszeitung “Daily Mail” berichtet, gab der Kreml nun grünes Licht für das rund 70 Milliarden teure Vorhaben. Verlaufen soll dieser besondere Tunnel unter der Beringstraße, der Meerenge zwischen dem östlichsten Punkt Asiens und dem westlichsten Punkt Nordamerikas.

Bevor es allerdings so weit ist, müssen auf beiden Seiten noch Schienennetze ausgebaut werden. Moskau plant dies in Sibirien bis zum Jahr 2030. Der Bau des Tunnels soll dann noch einmal 15 Jahre in Anspruch nehmen. Befürworter versprechen sich von dem Megaprojekt vor allem einen günstigeren, schnelleren und sichereren Weg, um Güter zu transportieren, als mit Containerschiffen. Circa drei Prozent des weltweiten Warentransports könnten durch den Tunnel bewältigt werden.

Doch nicht nur im Waren-, sondern auch für den Personenverkehr könnte der Bau Rekordverdächtiges leisten. Erstmals wäre es dann möglich, mit dem Zug von London über Moskau nach New York zu reisen – ein langwieriger Spaß, würde die Reise doch, laut “Daily Mail”, knapp 15 Tage dauern.

Neben den Transportmöglichkeiten steckt auch ein Stück Symbolik in diesem Projekt. “Bauen wir ein Bindeglied zwischen unseren beiden großen Nationen”, erhoffte sich Alaskas verstorbener Gouverneur Walter Hickel 2010 im deutschen Magazin “P.M.”, dem Weltfrieden etwas näher zu rücken. Für die Politik bleibt dafür immerhin noch 34 Jahre Zeit.

Sind Sie an dieser außergewöhnlichen Zugreise interessiert? Miller Gruppenreisen weltweit nimmt schon Reservierungen entgegen…. :-)

 

Quelle: kleinezeitung.at vom 05.09.2011

Nonstop-Rekord-Flug nach Hawaii

Lufthansa hat einen neuen Langstreckenrekord in ihrer Firmengeschichte aufgestellt. So flog ein Airbus A340-600 von München nonstop nach Honolulu. Die 13.000 Kilometer lange Strecke wurde in 14 Stunden und 48 Minuten zurückgelegt. An Bord waren 150 Kreuzfahrt-Passagiere.

Ein Airbus A340-600 hat mit einem Direktflug von München auf die US-Pazifikinsel Hawaii die längste Nonstop-Strecke der Lufthansa-Geschichte absolviert. Der Langstreckenjet mit dem Namen «Lübeck» flog am 19. Januar als Charterflug von der bayerischen Landeshauptstadt nach Honolulu, wie die Fluggesellschaft mitteilte.

Die Reisezeit von 14 Stunden und 48 Minuten für die rund 13.000 Kilometer stellen den sowohl zeitlich längsten als auch weitesten Lufthansa-Nonstop-Flug dar, wie es hieß. Der bisherige Rekordflug führte im Januar 2010 von München nach Santiago de Chile. Für die rund 12.500 Kilometer benötigte ein Lufthansa-Airbus A340-600 damals 14 Stunden und 43 Minuten.

Auf dem Weg nach Hawaii befanden sich 150 Kreuzfahrtpassagiere in dem Airbus, die dort an Bord des Luxus-Kreuzfahrtschiffs «MS Deutschland» gehen wollten. Die Besatzung bestand aus vier Piloten und zwölf Personen der Kabinencrew. Die Flugroute führte über die Nordsee vorbei an den Shetland-Inseln in Richtung Polarkreis. Hinter Grönland ging es in südwestlicher Richtung über Kanada bis Vancouver. Vom kanadischen Festland führte die Route rund viereinhalb Stunden über den Pazifischen Ozean bis nach Hawaii, wie die Fluggesellschaft erklärte.

Quelle: dapd 25.01.2011

„Ich hätte da mal eine Frage….“

„Ich hätte da mal eine Frage….“ – Was Reiseleiter bei Gruppenreisen auf der ganzen Welt schon alles beantworten mussten.

Wenn man eine Rundreise in ein fremdes Land unternimmt, erfährt man viel Neues. Einiges kommt einem sehr bekannt und vertraut vor – anderes eher fremd und ungewöhnlich. So ergeben sich bei den Reisenden auch viele Fragen. Wie schön, dass man bei einer Gruppenreise immer einen guten Reiseleiter an seiner Seite hat, der mit Rat und Tat zur Seite steht, und sogar eher ungewöhnliche und besondere Fragen beantwortet.

Manche überraschende Frage hat schon Reiseleiter zum Schmunzeln gebracht. Einige davon sind so erfrischend unterhaltsam, dass man sie einfach mal gehört oder gelesen haben muss.

Hier eine bunte Auswahl der schönsten Fragen, gesammelt von US National Parks Guides, Visit Scotland, Visit Britain, English Heritage, Australian Tourist Board, Niagara Blog, angelfire.com und vielen netten Kollegen aus der Reisebranche. Um sich einen guten Überblick zu verschaffen, habe ich die Fragen nach den Reisezielen weltweit sortiert, in denen sie gestellt wurden.

Quelle: sueddeutsche.de/reise

Reisen durch die USA:

Ein Reisender kommt gleich am Anfang der Rundreise auf die wichtigste Frage überhaupt: “Gibt es eigentlich auch Seen im Lake District?”

“Also, wo sind denn nun die Gesichter der Präsidenten?” fragte ein Besucher des Grand Canyon seinen Reiseleiter. Der Mann hatte sich nur um gut tausend Meilen vertan: Die in Stein gehauenen Präsidentenköpfe befinden sich weiter nordöstlich in den Black Hills in South Dakota.

Ein Tourist war offenbar sehr um den Wasserverbrauch der Region besorgt und fragte: “Um wie viel Uhr werden die Niagara-Fälle abgestellt?”

Angesichts der anfallenden Gartenarbeit im gut 24.000 km² großen Denali National Park in Alaska zeigte sich dieser Tourist ziemlich eingeschüchtert:”Wie oft wird die Tundra eigentlich gemäht?”

Beeindruckt von einem langen 11-stündigen Tagesausflug im Denali Nationalpark unterhält sich der Besucher mit dem Ranger, der gleichzeitig auch der Fahrer des Busses war.Besorgt und mitfühlend fragt er den Ranger am Ende der Fahrt: „Wie oft müssen Sie denn diese anstrengende Tour pro Tag machen?“

Bei der Besichtigung der Anasazi-Siedlung im Mesa Verde National Park, Colorado brennt einem Besucher eine Frage besonders unter den Nägeln: “Haben das Leute gebaut? Oder Indianer?”

Und eine anderer wundert sich sehr über die Lage der Siedlung: „Warum haben die die Ruinen so nahe an der Straße errichtet?”

Völlig überwältigt vom Ausblick vom Südrand des Grand Canyons fragt ein Besucher: “Haben das Menschen gemacht?”

Den Namen „Old Faithful“ (“der treue Alte”) bekam der Geysir im Yellowstone National Park gerade wegen der Regelmäßigkeit seiner Ausbrüche. Im Schnitt spritzt er alle 94 Minuten eine Wasserfontäne 32 bis 55 Meter hoch. Das erklärt der Reiseleiter seiner Gruppe. Aber eine Frage hatte ein Teilnehmer  doch noch: “Bricht Old Faithful auch in der Nacht aus?”

Reisen durch Australien:

Die Wahl des richtigen Schuhwerks ist für viele Urlauber ein nicht zu unterschätzendes Problem. So fragte eine Reisende sicherheitshalber nochmals nach, als Sie beim Kofferpacken war für Ihre Rundreise durch das Outback in Australien: “Kann ich in Australien High Heels tragen?”

Das mit der Lage auf der südlichen Erdhalbkugel war für einen Besucher aus Europa zu verwirrend: “In welcher Richtung liegt Norden in Australien?”

Reisen auf Island:

Umsichtige Reisende beschäftigen sich bereits im Vorfeld mit der Frage, wie sie von A nach B gelangen: “Welchen Bus nehme ich von den Orkney Islands zu den Shetland Islands?”

Reisen nach Großbritanien:

Die Witterung im englischen Kent hat schon so manchen Hobbyfotografen vor Herausforderungen gestellt: “Um wie viel Uhr wird der Nebel abgedreht?”

Die massive Ansammlung von altem Gemäuer in Großbritannien stimmte einen Touristen nachdenklich. Deshalb fragte er seinen Reiseleiter: “Warum wurden nur so viele verfallene Schlösser und Abteien in England gebaut?”

Überrascht vom rauen Klima fragt ein Teilnehmer während seiner Rundreise “Ist Wales eigentlich geschlossen im Winter?”

Das stolze und karge Wales im Westen Großbritanniens zählt nicht zu den bevölkerungsreichsten Teilen des Königreichs, ist aber tatsächlich ganzjährig für Besucher zugänglich. Und für seine Bewohner auch.

Dieser Fragesteller beschäftigte sich mit dem Problem “Henne oder Ei?” beziehungsweise: “Was war zuerst da: das Schloss oder der Flughafen?” “Warum haben sie Windsor Castle ausgerechnet in der Einflugschneise von Heathrow angelegt?”

Kreuzfahrten in aller Welt:

Offensichtlich steigert es die Unwissenheit mancher Reisender, wenn sie keinen festen Boden mehr unter den Füßen haben und ihren Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff verbringen. Sonst müssten sich Crew-Mitglieder wohl kaum Fragen wie diese anhören: “Wer steuert eigentlich das Schiff, wenn der Kapitän hier auf der Cocktailparty ist?”

oder: “Woher weiß der Kapitän, welchen Hafen er ansteuern muss?”

oder: “Müssen wir das Schiff verlassen, wenn wir den Ausflug mitmachen wollen?”

oder: “Wird das Schiff mitten in der Stadt halten?”

Während einer Karibik-Kreuzfahrt beschäftigt ein Passagier folgende Frage: “Haben alle Inseln in der Karibik die gleiche Größe?”

Dieser Dialog ergab sich im Restaurant eine Luxusliners: Passagier: “Was ist Kaviar?” Ober: “Fischeier, Sir.” Passagier: “In diesem Fall hätte ich gerne zwei davon, beidseitig gebraten!”

Der Reiseleiter erklärt, dass bei der Galapagos-Kreuzfahrt mehrmals der Äquator überquert wird. Darauf möchte ein Mitreisender wissen: “Kann man den Äquator vom Oberdeck aus sehen?”

Und dann noch zum krönenden Abschluss folgende Begebenheit. Manche Reisende haben Probleme mit fremden Sprachen. In diesem Fall kam es sogar zu einer Totalverwirrung, denn das Reiseziel mutierte zur Landeswährung: “Wie viele Fjords bekomme ich für einen Dollar?”

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Markus Zweigle am 14. Dezember 2010 in Allgemein

Tomatensaft-Rätsel im Flieger gelöst Fraunhofer-Institut lüftet Druckgeheimnis

Jetzt wird endlich von offizieller und seriöser Stelle bestätigt, was ich schon immer vermutet habe.

Erst vor kurzem hatte ich während eines Fluges wieder ein Gespräch mit meinem freundlichen Sitznachbarn, der auf die Frage des Stewards „Was möchten Sie bitte trinken?“ sich ganz spontan und selbstverständlich ein Glas Tomatensaft bestellt hat. Er hat wohl meinen etwas skeptischen Blick gesehen und sagte: „Normalerweise trinke ich keinen Tomatensaft, aber im Flugzeug schmeckt er mir!“

Da war es also wieder – das Tomatensaft-Phänomen. Schon öfter ist mir das aufgefallen und ich habe es auch einmal selbst auf einem Flug ausprobiert, obwohl ich mich – mit festen Boden unter den Füssen – eigentlich weigere Tomatensaft zu trinken.

Und es war erstaunlich, es hat mir ganz gut geschmeckt in der Luft – ganz anders als „unten“.

Tomatensaft gehört nach wie vor nicht zu meinen Lieblingsgetränken, aber seither habe ich mich immer wieder gefragt, ob es nicht ein Tomatensaft-Phänomen gibt. Tja, und jetzt kommt die Bestätigung.

Auf heute.de habe ich folgenden Artikel vom Fraunhofer-Institut entdeckt:

Das Rätsel, warum in Flugzeugen so gerne Tomatensaft bestellt wird, scheint gelöst. Tests des Fraunhofer-Instituts ergeben: Flugpassagiere nehmen den Geschmack am Boden und auf Flughöhe völlig verschieden wahr.

Eine Testreihe des Fraunhofer-Instituts im Auftrag der Lufthansa hat offenbar das Rätsel gelöst. Demnach nehmen die Flugpassagiere den Geschmack von Tomatensaft am Boden und auf Flughöhe wegen der unterschiedlichen Druckverhältnisse völlig verschieden wahr, wie die Aromachemikerin Andrea Burdack-Freitag vom Fraunhofer-Institut der Wochenzeitung “Die Zeit” sagte.

Der Druck macht’s

Tomatensaft wurde bei Normaldruck deutlich schlechter benotet als bei Niederdruck. Er wurde als muffig beschrieben. Oben traten angenehm fruchtige Gerüche und süße, kühlende Geschmackseindrücke in den Vordergrund”, wurde die Wissenschaftlerin zitiert.

Lufthansa-Sprecherin Amelie Schwierholz sagte dazu, das erkläre auch, warum Tomatensaft in Lufthansa-Flugzeugen mit 1,7 Millionen getrunkenen Litern im Jahr sogar gefragter sei als Bier, von dem 1,6 Millionen Liter getrunken werden.

Geschmackstests im Airbus

Burdack-Freitag hatte dem Bericht zufolge im Originalrumpf eines Airbus A310 mit zahlreichen Versuchspersonen Geschmackstests mit Essen und Trinken durchgeführt. Das Flugzeug stand in einer großen Niederdruckkammer, so dass der beim Flug übliche niedrige Kabinendruck simuliert werden konnte. Viele Tester hätten die servierten Speisen im simuliertem Flug als fade bewertet.

Nach Angaben der Wissenschaftlerin liegt die Geruchs- und Geschmacksschwelle bei niedrigem Druck höher, man rieche die Speisen und Getränke “als hätte man einen Schnupfen”. Dies führe dazu, dass beispielsweise der Geschmack von Salz, Zucker oder Kräutern in der Luft schwächer als am Boden wahrgenommen werde. Die Geschmacksschwelle von Säuren bleibe dagegen unverändert, weshalb etwa Soßen auf der Basis von Weißwein oder Zitrone schlecht angekommen seien, sagte die Wissenschaftlerin dem Blatt zufolge.

Rezepte werden angepasst

Die Lufthansa werde nun demnächst die Rezepte ihrer Bordmahlzeiten anpassen, sagte Lufthansa-Sprecherin Schwierholz. Demnächst werde mehr Salz und weniger Säure bei Speisen und Getränken eingesetzt. Im Einzelhandel hat Tomatensaft nur eine geringe Bedeutung:

Vier Prozent am Gesamtumsatz macht er etwa beim Hersteller “Amecke” aus, wie dessen Sprecherin Monika Lerch sagt. Orangensaft allein habe einen Anteil von 29 Prozent. Auch in den Lufthansa-Fliegern ist indes nicht Tomatensaft, sondern Wasser das beliebteste Getränk: 10,2 Millionen Liter verteilt die Fluggesellschaft jedes Jahr an die Passagiere.

Quelle: heute.de vom 11.02.2010

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/4/0,3672,8032004,00.html

Ecuador: Ein Hut mit falschem Namen

Von Karin Ceballos Betancur

Napoleon, Goldgräber und der alte Teddy Roosevelt sind Schuld am größten Missverständnis der Kopfbedeckungsgeschichte. Und für alle, die es immer noch nicht wissen: Der so genannte Panamahut stammt aus Ecuador – und von nirgendwo anders her!

Die Wunde sitzt tief, auch wenn sie eher zufällig geschlagen wurde. Eine nationale Schmach, die für hinterfotzige Fragen bei Quizsendungen taugt, wo die Antwort womöglich 5000 Euro wert wäre: Woher stammt der Panamahut? Wo wird der Panamahut hergestellt? Wer, Herrgott noch mal, produziert den Panamahut schon seit vielen Jahrhunderten? Manchmal ist es gut, einen Telefonjoker in Ecuador zu platzieren.

Zahllose Legenden ranken sich um das Missverständnis, das seinen Anfang im Jahr 1855 genommen haben soll, als die Hutmacher aus Montecristi, der Hauptstadt des sombrero de paja toquilla, des Hutes aus dem Stroh der Toquilla-Palme, einer endemischen Art, die nur an der ecuadorianischen Pazifikküste wächst, dem französischen Kaiser Napoleon III. eines ihrer Artefakte schickten. Weil der Hut in Panama eingeschifft wurde, glaubten die Franzosen, es handele sich um ein panamaisches Produkt. Man mag ein Stück historischer Gerechtigkeit darin erkennen, dass Napoleon III. später an Blasensteinen erkrankte.

Massenhaft verbreitet wurde das Missverständnis von Goldgräbern, die sich im Hafen von Panama auf dem Weg nach Kalifornien mit geflochtenem Sonnenschutz wappneten. Importiertem Sonnenschutz, wohlgemerkt. Alle aufklärerischen Hoffnungen zunichte machte schließlich US-Präsident Theodore Roosevelt, als er sich mit einem sombrero fino, einem besonders feinen Hut, fotografieren ließ. Anlass war der Besuch der Baustelle eines Kanals zwischen Nord- und Südamerika. Eines sehr großen Kanals. Sie wissen schon, wo.

Die Wunde schmerzt, bis heute. Man kann es sich ein bisschen so vorstellen, als hätte Fidel Castro beim Einmarsch der siegreichen Rebellen in Havanna 1959 ein Baguette unter dem Arm getragen und das Stangenweißbrot ginge heute weltweit unter der Bezeichnung “Pan Cubano” über die Verkaufstresen der Bäckereien.

GEFUNDEN IN …

Ecuador, Januar 2008

Wollte man den Stachel im Fleisch des Nationalstolzes geografisch verorten, säße er in Montecristi. Die Kleinstadt bei Manta besteht im Wesentlichen aus zwei Straßen, gesäumt von Hängematten, die im Wind baumeln, und Händlern, die Hüte in allen Farben und Formen anpreisen. Hier und da gehen Show-Flechter ihrer Arbeit nach. Alle drei Monate schneiden sie hier die frischen Palmblätter mit der Machete, immer dann, wenn sie sich gerade öffnen. Mit einem Kamm werden sie gestriegelt und vier Stunden lang in Wasser weich und weiß gekocht. Danach wird das Stroh mit Schwefel geräuchert, in der Sonne getrocknet und geflochten.

Gregorio Quirumbay, der schon vor zwei Jahren behauptet hat, dass er 85 Jahre alt ist, lebt mit Frau,Tochter, Enkeln und Urenkeln in einer Hütte am Rande von Sinchal. Er ist der älteste Flechter des Landes, seine Hüte, an denen er einen Monat lang arbeitet, verkauft er für zehn Dollar das Stück.

Er war 16 Jahre alt, als ihm ein Lehrer in der Schule das Flechten beibrachte. Früher, sagt Don Gregorio, kamen viele Flechter zu ihm, um sich die Hutmitte flechten zu lassen, die plantilla, das schwierigste Stück. “Jetzt”, sagt Don Gregorio, “kommt keiner mehr”. Die jungen Leute, sagt er, hätten ihre eigenen Techniken entwickelt. Es klingt nicht so, als halte er viel davon. Vor ein paar Jahren war er bei einer Schau in Guayaquil, um seine Hüte zu zeigen. Er erzählt, dass ein Tourist auf ihn zukam und etwas sagte, in dem das Wort “Panama” vorkam. “Ich hab gesagt: So, hier sind meine Hüte. Ich habe sie geflochten. Ich bin Ecuadorianer. Da wollen Sie mir ja wohl nicht sagen, dass das Panamahüte sind?”

Vielleicht hätten die Ecuadorianer im Sommer 2006 erwirken sollen, dass Don Gregorio eine Ansprache im Fußballstadion hält, als ihre Nationalelf gegen Deutschland spielte. Statt dessen ließ man 15.000 Strohhüte verteilen. Die Besucher werden sich gefreut haben. Über die Panamahüte von den netten Ecuadorianern

Quelle: spiegel online

Südafrika: Panoramastraße wieder geöffnet

Blick auf Cape of good hopeReisende in Südafrika können wieder die Aussicht auf der spektakulären Panoramastraße “Chapman’s Peak Drive” genießen. Die im vergangenen Jahr wegen Erdrutschen geschlossene Straße südwestlich von Kapstadt ist seit Freitag wieder für den Verkehr geöffnet. Die neun Kilometer lange Straße mit 114 Kurven verläuft zwischen Hout Bay und Noordhoek entlang der Steilküste. Autoreisende können von den vielen Aussichtspunkten aus den spektakulären Blick auf die Küste und das Meer genießen.

Weitere Infos unter www.chapmanspeakdrive.co.za

 

 

 

 

 

Quelle: TRAVEL ONE MORNING NEWS

13. Oktober 2009

 

Wieder ein Grund mehr eine Reise nach Südafrika zu machen.Strauss mit Baby

Die Region rund um das Kap der Guten Hoffnung hat mich sehr fasziniert. Zuerst die Fahrt über diese spektakuläre Panoramastraße. Dann der Besuch von Boulder Beach. Hier kann man Eselspinguine aus nächster Nähe beobachten.

Vorbei an den bunten Badehäuschen von Muizenberg bis ans Kap der guten Hoffnung. Hier kann man einen fantastischen Blick über das Meer und die rauen Klippen genießen.

Zum Abschluß des Tages ging es dann noch auf eine Straußenfarm mit ausführlicher Besichtigung und einem leckeren Abendessen.

Gruß Markus

12 Apostel an der Küste Victorias/Australien: Jetzt sind es nur noch sieben

Am 25. September 2009 stürzte erneut ein Felsturm der Zwölf Apostel ins Meer. Jetzt stehen dort nur noch sieben. Die Region ist von einem recht weichen Kalkstein mit spektakulären Felsgebilden gekennzeichnet. Dieser Abschnitt verändert sich durch die Einwirkung von Wind und Wasser laufend. Das Wetter war in den Tagen zuvor recht stürmisch. Bei dem eingestürzten Turm handelte es sich einen vergleichsweise kleinen derZwölf Apostel vom Razorback Lookout, nahe Loch Ard Gorge und Port Campbell sichtbar ist. Zuletzt stürzte der achte der 12 Apostel am 3. Juli 2005 gegen 9:00 h ins Wasser. Eine Sprecherin des Parks äußerte gegenüber der Zeitung “The Age” dass die 12 Apostel weiter ihren Namen behalten werden.

Quelle: The Age

Eine der grössten Attraktionen der Region ist sicher der Küstenabschnitt bei den 12 Apostel.

Bei einer Rundreise durch Australien sollte man unbedingt auf der „Great Ocean Road“ an der Küste Victorias entlang fahren. Dies kann auch als Tagestour ab Melbourne gemacht werden.

Es handelt sich um eine der beeindruckendsten Küstenstraßen, die ich gefahren bin. Immer wieder ergeben sich tolle Fotostopps.

Die Region ist von einem recht weichen Kalkstein mit spektakulären Felsgebilden gekennzeichnet. Dieser Abschnitt verändert sich durch die Einwirkung von Wind und Wasser laufend:

Hier die wichtigsten Veränderungen der letzten 19 Jahre:

  • 25. September 2009: der achte der Apostel wird morgens eingestürzt entdeckt
  • 11. Juni 2009: der Torbogen der “Island Archway” fällt ins Wasser und hinterlässt zwei 25 m hohe Säulen
  • 3. Juli 2005: der neunte der Apostel stürzt gegen 9:00 h ins Wasser
  • 16. Januar 1990: die “London Bridge” genannte Felsformation stürzt ein

Quelle: http://www.australien-info.de/

Torres del Paine gehört zum beliebtesten Reiseziel bei Nationalparks

Die zehn beliebtesten Hotels in Nationalparks

explora-hotel-salto-chicoTorres del Paine in Chile schwingt obenauf.

Nationalparks bieten atemberaubende Landschaften in abgelegenen Gebieten: In geschützten Naturräumen werden beeindruckende Kunstwerke der Natur erhalten und für Besucher zugänglich gemacht. Doch erst das passende Hotel macht das Erlebnis perfekt. Der Hotelpreisvergleichsdienst Trivago hat eine spektakuläre Top 10 ausgewählt: die schönsten Hotels in den beliebtesten Nationalparks der Welt. Das Ranking basiert auf den am besten bewerten sowie in den Monaten Juli bis September 2009 auf Trivago am häufigsten abgefragten Nationalparks. Für jeden Nationalpark wurde das von Reisenden jeweils am besten bewertete Hotel in der Nähe des Parks gewählt.

 

1    Hotel Salto Chico, Nationalpark Torres del Paine (Chile)

2    Hotel Camino Real Tikal, Tikal Nationalpark (Guatemala)

3    Jasper Park Lodge, Jasper Nationalpark (Kanada)

4    Hotel Le Ville Relais, Nationalpark Cinque Terre (Italien)

5    The Norfolk Hotel, Nairobi Nationalpark (Kenia)

6    Hotel The Aarchway Inn, Arches Nationalpark (USA)

7    Hotel Rosleague Manor, Connemara Nationalpark (Irland)

8    La Cigala Posada, Nationalpark Los Roques Archipel (Venezuela)

9    Parador de Cangas de Onís, Nationalpark Picos de Europa (Spanien)

10    Alm & Wellnesshotel Alpenhof, Nationalpark Berchtesgaden (Deutschland)

 Eine Publikation der Primus Verlag AG

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