Heute habe ich einen Newsletter von unserer Agentur aus Honduras erhalten. Ganz interessant, denn über die aktuelle Sicherheitslage wird im Moment viel diskutiert…
Hier nun aktuelle Infos direkt aus Honduras:
Nachdem in den letzten 5 Monaten der Tourismus in Honduras sehr gelitten hat, können wir endlich wieder aufatmen: Nach fast einem halben Jahr angeblicher Putschregierung haben die Honduraner am 29.11.2009 eindrucksvoll bewiesen, dass sie ihre Demokratie erfolgreich gegen allen Druck von außen verteidigt haben. Mit großer Mehrheit wurde Porfirio Lobo Sosa von der konservativen Nationalpartei zum nächsten Präsidenten gewählt.
Der Grund dafür, dass wir erst jetzt einen Newsletter zu diesem Thema versenden, ist einfach:
In erster Linie waren die Berichte in den internationalen Medien derart negativ und spekulativ, sodass wir keine Möglichkeit sahen, mit unserer realistischen Einschätzung von hier vor Ort etwas dagegen auszurichten. Außerdem gab es seitens der internationalen Politik ständig wechselnde Signale, die eine vernünftige Prognose unmöglich machten.
Wir freuen uns, dass es nun – auch offiziell – kein Hindernis mehr geben sollte, die kulturelle Vielfalt, die Naturwunder und die traumhafte karibische Über- und Unterwasserwelt von Honduras zu erleben! Maya-Relikte,
Kolonialstädte, typische Indio- und Garifunadörfer, vielfältigste Nationalparks, Traumstrände und das zweitgrößte Korallenriff der Erde erwarten Sie!
Dies haben bereits in der Woche nach den Wahlen viele Regierungen zum Anlass genommen, ihre Travel Alerts zu Honduras zurückzuziehen, darunter Italien, Frankreich und Kanada. Am 8. Dezember haben dann auch die USA und Deutschland ihre Reisewarnungen aufgehoben und damit ein für unser Land entscheidendes Signal gegeben.
Es sei nur am Rande erwähnt, dass diese Reisewarnungen völlig überzogen waren (zum Vergleich: in USA besteht weiterhin eine Reisewarnung für Mexico… und Deutschland!). Die wenigen Touristen, die dennoch kamen, zeigten sich verblüfft über die Ruhe und Normalität in Honduras. Wir wollen auf die politischen Hintergründe nicht weiter eingehen, da sich die Tragweite der Ereignisse wohl erst in Jahren offenbaren wird. Fest steht jedenfalls, dass das Geschehene von der internationalen Gemeinschaft völlig falsch interpretiert wurde und dass das honduranische Volk einen historischen Sieg davongetragen hat.