Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge von Manuel Federau

Geburtstagsfeier auf dem Millerhof

Josef Miller hat es sich an seinem Ehrentag nicht nehmen lassen, uns alle zu bekochen bzw. bekochen zu lassen :-)

Vielen Dank und nochmals alles Gute!

 

Gewinner unserer Aktion “Reisereporter gesucht” steht fest

Liebe Reisefreunde,

vor einigen Monaten hatten wir über verschiedene Medien ein tolles Gewinnspiel ausgeschrieben.

Die Resonanz, aber auch die eingesandten Reiseberichte waren einfach klasse. Unsere Jury hat stundenlang tolle und einfallsreiche – erfundene wie auch reale – Reiseberichte, Powerpoint Präsentationen und Bildeinsendungen ausgewertet. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, wir haben uns aber dann doch einstimmig für einen Sieger entschieden.

Janek W. aus Berlin, wird unsere Reise “Kreuz und Quer durch Südamerika” am 18.02. als Reisereporter begleiten und uns nach seiner Tour mit einem sicherlich ebenso tollen Bericht und vielen Bildern erfreuen, wie er es bereits mit seinem Gewinnerbeitrag getan hat.

Diesen findet ihr hier:

Viel Spaß beim Lesen!

Janek, Dir wünschen wir eine tolle Reise mit vielen tollen und einmaligen Eindrücken, die wir dann hier an dieser Stelle wieder mit Dir teilen dürfen.

 

Das Team von Miller Reisen

Mi Buenos Aires querido…6. Teil

Nun sitzen wir schon wieder am Flughafen und da es 4 Uhr morgens ist, habe ich gerade sowieso nichts besseres zu tun, als kurz die vergangenen 4 Tage zusammenzufassen.
Wir haben diese in Buenos Aires verbracht, eine wundervolle Stadt.
Allzuviel gibt es nicht zu sagen, das würde den Rahmen sprengen… Wenn ihr hier seid, überlegt euch vielleicht im Hotel Madero abzusteigen. Das liegt in Puerto Madero, hier gibt es abends immer etwas zu tun und die Gegend ist sehr sicher. Das Hotel ist Top und wenn es WLAN auch kostenlos gibt, wäre das die Krönung.
Im Restaurant “red:” im Hotel Madero hatten wir eines der besten Menüs überhaupt.
Die Vorspeisen, das Fleisch, das Dessert, das hatte Sterne Niveau und war nicht allzu teuer, verglichen mit dem, was geboten wurde.
Das klassische Programm haben wir natürlich nicht ausgelassen: City Tour mit allen Sehenswürdigkeiten, Tangoshow im Esquina Carlos Cardel (das Essen im VIP Bereich im 1. Stock war grandios), ins Tigre Delta, Shopping in der Florida…was soll ich sagen. Buenos Aires ist sicher eine der schönsten Städte in Lateinamerika. Fahrt hin und lasst euch selber treiben in San Telmo, Palermo, Recoleta. Einfach toll hier in der Stadt des Tango!

Wenn ihr etwas mehr Zeit habt, und nicht gerade wie wir um 2.30 Uhr am folgenden Tag aufstehen müsst…nehmt den Buquebus und rast mit mehr als 70 km/h von Buenos Aires in 1 oder 3 Stunden nach Colonia oder Montevideo, beide in Uruguay.
Wir haben uns dieses Mal für Montevideo entschieden und dies nicht bereut. Eine schöne Stadt im spanischen Stil mit weißen Stränden und Palmen, allerdings am Fluss Río de la Plata gelegen, also nahezu Süßwasser. Gibt es so wohl sonst nicht vergleichbar auf der Welt. Mittagessen am Strand, nochmals durch die Stadt geschlendert und um 22 Uhr wieder in Buenos Aires angekommen, ein Tag, der voll war von Endrücken.

Nun geht es nach Rio, der letzten Station unserer Tour.
Den letzten kurzen Bericht hierüber könnt ihr in ein paar Tagen lesen. Wir sind gespannt, auch wenn der Wetterbericht für die folgenden beiden Tage keine Bestwerte verspricht.

Stella Australis – nass aber einmalig…5. Teil

unser Abenteuer Stella Australis begann mit einer gut 3stündigen Fahrt von Puerto Natales nach Punta Arenas.
Die Pinguinkolonie vom Otway Fjord lag fast auf dem Weg, also machten wir dort Halt, in der Hoffnung möglichst viele der niedlichen Frackträger zu sehen.
Leider kommt es manchmal anders als man denkt, 7 Magellan Pinguine haben wir dennoch zu Gesicht bekommen. Wenn ihr also in Punta Arenas seid, schaut euch die Kolonie an, es lohnt sich, auch wenn es nicht gerade Tausende Pinguine zu sehen gibt wie z.B. in Punta Tombo in Argentinien. Abends sollen die Chancen wohl besser sein, mehr Tiere zu beobachten. Wir sollten aber später doch noch in den Genuss kommen, Pinguine zu sehen!

Nach dem Besuch der Pingüinera haben wir im Stadtbüro der Cruceros Australis eingecheckt und unser Gepäck abgegeben. Noch 2 Stunden durch das Städtchen geschlendert, der Jugend beim Braekdancen und Skaten auf dem Zentralplatz zugeschaut und dann zum Hafen marschiert. Der Eingang ist kaum zu finden aber einmal drin findet man sich schnell zurecht. Wir hatten das Privileg einer AAA Kabine, was jedoch nicht unbedingt notwendig ist, da alle Kabinen prinzipiell gleich sind. Lediglich welches Deck entscheidet über einen ggf. höheren Preis. Eine Lärmbelästigung dürfte auch in den unteren Decks kaum auszumachen sein. Die mehr als 2m hohen und 1,50m breiten Panoramafenster in unserer Kabine bieten einen einmaligen Blick auf die noch viel einmaligere Landschaft am Ende der Welt – in Feuerland.
Gegen 20 Uhr gings dann los: Ablegen, Gourmet Abendessen in legerer Atmosphäre, Expedition auf Topniveau! 10 Nationen vertreten, nette Leute kennengelernt und noch bis 24 Uhr die open Bar genutzt :-)

Am nächsten Morgen lief die Stella Australis durch den Almirantazgo Fjord, irgendwo um die 54 Grad Süd. In der Ainsworth Bucht vor Anker gegangen begann das Abenteuer. Mit den Zodiacs bei Nieselregen und mäßigem Wind an Land gegangen erkundeten wir die patagonische Flora. Beeindruckend wie sich die Pflanzen an dieses Klima angepasst haben.
Der Regen und vor allem auch der Wind wurden immer stärker und bei der Rückkehr zum Anleger wurde bei der heißen Schokolade im strömenden Regen schon klar, dass die Rückfahrt zum Schiff Abenteuer versprechen würde.
Vom Regen und 2 recht hohen Wellen klatschnass wussten wir dann zum ersten Mal, warum wasserdichte Kleider und ggf. auch Gummistiefel wohl schon Sinn machen würden :-)
Letztere gibt es auf dem Schiff zu leihen und wir haben dies gleich nach Rückkehr und dem Ausleeren des Wassers aus den zwar ebenfalls wasserdichten aber eben nicht ganz so hohen Trekkingschuhen getan.

Das Mittagessen wurde in Büffetform serviert und die Wellen im eigentlich recht geschützten Fjord erreichten währenddessen gut 4m…
Nach dem Motto “schau mal, das Wetter wird besser, ich kann wieder graue Wolken sehen :-)” ging es am Mittag für die Gruppe Kondor wieder aufs Zodiac.
Und was soll ich sagen, es war einfach Weltklasse! Auf den Tucker Islands haben wir während einer knappen Stunde Zodiac Tour nicht nur viele Pinguine am Strand und im Wasser gesehen, sondern Reiher, Falken, Kondore, Gänse, alle Sorten Möwen, Kormorane, schneebedeckte Gipfel: einfach grandios und wir sind kaum nass geworden im Zodiac und hatten sogar etwas Sonne, um das ein oder andere schöne Foto zu schießen.

Bei der Besprechung des Folgetages am Abend wurden wir bereits vorgewarnt, dass es um ca. 2 Uhr Nachts kurz aufs offene Meer gehen würde. Das war zu spüren und Gesprächsthema am folgenden Frühstück. Bei den meisten war an Schlaf nicht zu denken und auch von zusammengebrochenen Betten wegen der großen Bewegungen des Schiffs war zu hören :-)
Um 14.30 Uhr ging es dann an Land zum mehr als imposanten Pia Gletscher. Dessen Abbruchkante dürfte geschätzte 400-500m hoch sein. Man fühlt sich absolut klein und unbedeutend neben derartigen Massen an Eis – absolut einmalig.
Gegen Abend ging es dann – begleitet von Musik und Snacks aus den jeweiligen Ländern – durch die Gletscherallee. Die Gletscher Romanche, Deutschland, Frankreich, Italien und sogar Holland liegen aufgereiht hintereinander auf Backbord. Soviel Blau auf einmal und in diesen Formen und Massen, einfach kaum zu beschreiben.

Die Fahrt in Richtung Kap Hoorn verlief erstaunlich ruhig und so konnten wir am nächsten Morgen um 7 Uhr trotz Wind und Regen in die Zodiacs steigen und am Kap Hoorn anlegen. Dort das Monument zu sehen und den Leuchtturm zu besuchen, der für 1 Jahr jeweils Heimat für einen Soldaten der chilenischen Marine, seine Familie und in diesem Jahr auch seinen Hund ist, dürfte nur wenigen vergönnt sein. Das ist sicher ein once in a lifetime moment…
Der Kapitän hat es sich dann nicht nehmen lassen, den südlichsten Zipfel des Kap Hoorn mit der Stella Australis aus südlicher! Richtung anzulaufen. Mich hat es auf dem Top Deck beinahe heruntergeblasen und auch die Wellen dort waren nicht von schlechten Eltern. Und das war nahezu gutes Wetter auf einem 90m Schiff. Man kann sich leicht vorstellen, wie es den Helden von früher auf Ihren 30m Segelschiffen dort ergangen sein mag, von denen ca. 800 vor Kap Hoorn untergingen.

Am Nachmittag dann in der Wulaia Bucht ein völliger Wetterumschwung. Wir haben beim Aufstieg auf die umliegenden Hügel mit riesigen Biberbauten geschwitzt.
Der Ausblick von oben auf die einsame Bucht bei fast spiegelklarem Wasser – unbezahlbar!

Auf dem Weg zur letzten Station in Ushuaia haben wir mit der Stella mitten auf dem Beagle Kanal Halt gemacht, um Zollbeamte aufzunehmen, um danach in Ushuaia in Argentinien anzulegen. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht :-)
Das Ende einer einmaligen Reise mit dem Schiff in die entlegensten und einsamsten, aber trotz ihrer Kargheit ebenso schönen Regionen unserer Erde.

Nun sitzen wir nach einem kleinen Ausflug in den Nationalpark Tierra del Fuego, der unbedingt einen Besucht wert ist, im urigen Café Ramos Generales in Ushuaia. Von dort geht es heute Abend nach Buenos Aires, der nächsten Station unserer Tour. Wir sind gespannt…

Pia Gletscher

Chile – Flora und Fauna im Überfluss…4. Teil

…und hier sind sie, unsere neuen Abenteuer!
Wir haben einen netten Israeli gefunden, der uns freundlicherweise den wohl einzigen Ipad Camera Connector in ganz Chile geliehen hat :-) Deswegen dieser Beitrag mit Bildern, zumindest der 1. Teil.
Hier ein Eindruck unserer kleinen Morgenwanderung um den Osorno.

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Auch der Puntiagudo zeigte sich von seiner Schokoladenseite:

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Dann hieß es leider Abschied nehmen von Franz und seiner traumhaften Petrohué Lodge. Ein letzter Stopp am Petrohué Fluss nutzen wir um die fast schon kitschigen Farbkombinationen von sattem Türkis des Flusses, dem Himmelblau und den weiß gepuderten Gipfeln zu genießen.

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2 Stunden Flug brachten uns nach Punta Arenas.
Die Stadt Punta Arenas ist relativ unspektakulär. Wir liefen ein wenig durch fast 4 Jahreszeiten in 2 Stunden (3x Regen, Schneeregen, Sonne) und wurden nach einer Nacht im guten Hotel Cabo de Hornos in Richtung Torres del Paine Nationalpark abgeholt.

Gut 5 Stunden Fahrt durch patagonische Pampa später fanden wir uns im Patagonia Camp wieder. Ein Luxuscamp 20 km außerhalb des Torres del Paine Nationalparks mit 18 Jurten mit wirklich sensationellem Blick auf den Toro See und das Paine Massiv. Ich lasse mal Bilder sprechen:

Blick aus unserer Jurte:

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die Jurten von außen:

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Die Lodge bietet verschiedene Ausflüge an.
Unser Tagesausflug führte uns zum Grey Gletscher und wir haben eine weitere Wanderung zum Kondor Nest unternommen.
Der folgende Tag brachte uns zusammen mit Eva hauptsächlich mit dem Auto durch den Rest des Parkes.
Nur soviel, die Landschaft, die Flora und die Fauna im Torres del Paine Nationalpark gehören ganz sicher zu den schönsten Plätzen, die es auf unserer Erde geben mag.
Das traumhaft schöne Paine Massiv mit seinen Hörnern und Türmen, das alles umgeben von grün, türkis, blau schimmernden Gletscherseen, darin die in noch tieferem Blau schwimmenden Eisschollen.
Garniert und flankiert wird das Ganze durch Herden von Hunderten von Guanacos, dazwischen immer mal wieder Magellan Gänse, Füchse, Nandus, Pferde; das alles von oben überwacht von einer Horde von Kondoren und Adlern. Wer es nicht selber gesehen hat, wird das nicht glauben können – auch nicht die Windstärken, die im Park vorherrschen. Hurrikan Stufe 1 ist an manchen Stellen die Standard Windgeschwindigkeit, also entsprechende Klamotten einpacken.
Torres del Paine, eines der absoluten Highlights in Lateinamerika und der Welt!!

2 Bilder habe ich vom Park, die noch viel schöneren vom 2. Tag mit viel besserem Wetter und den Cuernos und Torres, Guanacos, Kondoren, Füchsen, Nandus, Wasserfällen…muss ich nachreichen.

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Auf dem Weg nach Puerto Natales, unserer jetzigen Station im sehr schönen Hotel Indigo, unternahmen wir noch einen Abstecher in die Milodon Höhle. Diese ist recht sehenswert aber im Vergleich zu der restlichen im Überfluss vorhandenen malerischen Landschaft kein wirkliches Highlight. Chile macht verdorben und setzt die Messlatte fast auf Weltrekordniveau…
Ob wir diese reißen oder nochmals höher setzen, wenn es mit der Stella Australis in die entferntesten Regionen der Welt geht, lest ihr im nächsten Teil.

Seenregion, Vulkane, Lake Crossing…3. Teil

Bezug nehmend auf den 2. Teil “was uns erwarten würde”…viel mehr als wir uns hätten erwartet.
Die Seenregion wird oft mit unserer Schweiz oder der Voralpenregion verglichen, bereits beim Anflug aus Santiago kommend, haben sich dort aber kleine aber feine Unterschiede aufgezeigt: Die Vulkane.
Auf der linken Seite im Flugzeug sitzend haben wir sie von oben alle gesehen:
Den Laima, den Villarica, den Puyehue mit der Cordón Caulle, der wie wir mitbekommen haben schon wieder den Flugverkehr in ganz Argentinien lahmgelegt hatte. Die Aschewolke über dem Berg hatte mich das schon ahnen lassen…
In der Seenregion dann natürlich den Osorno – wohl der perfekteste Kegelvulkan auf der Welt, den Puntiagudo und den Tronador, die wir alle später noch auf Seehöhe nochmals genießen durften.

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In Puerto Montt angekommen sind wir direkt mit kurzer Rundfahrt durch Puerto Varas, einem kleinen schönen Städtchen am Llanquihue See, über die Ruta 225 zur Petrohué Lodge von Franz Schirmer in Petrohué gefahren.
Kurz vorher erwarten euch die Petrohué Wasserfälle. Vielleicht nicht ganz mit Iguacu zu vergleichen, vom Boot aus gesehen aber nicht minder eindrucksvoll mit dem smaragdfarbenen Wasser und dem Osorno im Hintergrund. Fast schon zu kitschig um wahr zu sein die Landschaft dort.

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In der Petrohué Lodge angekommen, die Wanderschuhe geschnürt, mit dem Boot ein paar Km den Todos los Santos See hinauf gefahren und durch Urwälder und über Lavafelder wieder zurück zur Lodge gewandert.
Ein grandioses Abendessen beendete diesen langen Tag.
Die Petrohué Lodge ist ein wunderschönes Hotel, eingebettet zwischen See und Osorno. Die Zimmer – teils mit Whirlpool und offenem Kamin sind absolut stilvoll und rustikal eingerichtet. Wer die Seenüberquerung plant, sollte hier übernachten!

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Die Seenüberquerung: schon an viele Hunderte unserer Kunden verkauft, konnte ich mir doch nicht recht vorstellen, wie das so von Statten geht und was uns hier erwarten würde.
Gemütlich um 9.30 gefrühstückt und dann die 100m zum Pier gelaufen, wo uns der Katamaran um 10.30, zusammen mit einigen Brasilianern und Argentiniern über den See nach Peulla bringen sollte.
Die Seenüberquerung kann in Teilabschnitten oder komplett an einem Tag bis Bariloche in Argentinien übernommen werden. Diesen Stress würde ich mir aber nicht antun, zumal ein Teil der Strecke dann auch in der Dunkelheit stattfindet.
Also fahrt nach Peulla, genießt die einmaligen Ausblicke auf den smaragdfarbenen See, die grünen Wälder, den blauen Himmel (wir hatten Glück), und die schneebedeckten Vulkane. Schöner und eindrucksvoller mag es kaum gehen, der Kontrast an Farben erschlägt einen beinahe.

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In Peulla solltet ihr am besten übernachten. Einsamer geht es nicht, die Landschaft und das neue Hotel dort sind über jeden Zweifel erhaben!
Für die meisten geht es am Folgetag dann weiter nach Bariloche. Wir wollen noch ein wenig in Chile verweilen und so sind wir wieder zurück in die Petrohué Lodge gefahren.
Jetzt ist es 08:00 Uhr morgens, das Wetter traumhaft. Wir werden noch am See spazieren gehen und das Lavafeld gen Osorno etwas hochwandern. Dann geht es abends auf die nächste Etappe Richtung Punta Arenas, Torres del Paine und aufs Schiff Richtung Kap Hoorn.

Zufrieden, mit Tausenden Eindrücken und trotz des stressigen Programms tiefentspannt schauen wir den neuen Abenteuern entgegen.
Bis zum 4. Teil!

Santiago, Wein und der Apfel…2. Teil

So, schon wieder sind 2 Tage vergangen, und es waren einmalige…
Zuerst musste ich leider mit Entsetzen feststellen, dass ich meinen IPad Camera connector vergessen oder verloren habe.
Ein Besuch bei 5 Apple Händlern in Santiago brachte das nüchterne Ergebnis, dass dieser im ganzen Land nicht zu bekommen ist…Bilder muss ich also nachreichen, schade.

Was kann ich berichten über die letzten 3 Tage

Wichtig!!
Vergesst niemals Lebensmittel vom Flug in eurem Handgepäck bei der Einreise. Der erste Akt bei unserer Einreise in Chile war eine Anzeige der SAG für Diana für Apfelschmuggel :-)
Dank ein paar freundlicher spanischer Entschuldigungen konnten wir die Strafe in Höhe von 250 USD in eine Verwarnung umwandeln. Eine Stunde Zeit und Ärger hat es dennoch gekostet.

Wenn möglich, sitzt rechts im Flieger beim Anflug nach SCL der Blick beim Vorbeiflug am Aconcagua ist einmalig!

Gleich nach der Ankunft in Santiago haben wir im superschönen Hotel Le Reve eingecheckt. Lage, Zimmer, Service, einfach Top!

Santiago selber bietet einige Highlights, ihr könnt diese aber fast alle an einem Tag erkunden. Plaza de Armas, das Viertel Bella Vista – unbedingt im “como Agua para chocolate” zu Abend essen!, der San Cristobal Hügel mit herrlichem Ausblick auf die Stadt und umliegende Cordillera. Probiert dort oben mal eine “Mote con Huesillo” – Pfirsichsaft mit Zucker und Weizen, ca. 6400 kcal pro Getränk, aber lecker!
Unter der La Moneda – dem Präsidentenpalast – ist ein schönes Kulturzentrum, in dem ihr günstig einheimische Produkte wie Ponchos, Porzellan, Schals aus Schaf oder Alpaca, Schmuck usw. kaufen könnt.

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Wer in Chile ist und kein Weingut besucht, hat was verpasst; gesagt getan und ins Casablanca Tal, ca. 60km von Santiago entfernt, gefahren.
Eines der Weingüter dort heißt Matetic, wurde unter die 100 besten der Welt gewählt und produziert hervorragende Weine, völlig ohne Chemie – leider nicht für Deutschland.

Vińa del Mar und Valparaiso müsst ihr gesehen haben. Valparaiso: ein Chaos aus bunten Häusern, die durch das Erdbeben vor 2 Jahren noch mehr gelitten haben, auf unzähligen Hügeln, riesigem Hafen und Kötern, Katzen und Kabel wie unsere Reiseleitung bemerkt hat :-)
Unbedingt hinfahren und anschauen! Aufzug fahren und einen der beiden original Moai auf chilenischem Festland anschauen nicht vergessen.
Viña del Mar ist ein mondänes Seebad, schöner Strand, viele Geschäfte, tolle Promenade. Hinfahren, die Sonne und das Meer genießen, ein paar Empanadas am Strand essen – grandios!

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Jetzt mach ich Schluss, der Flieger nach Puerto Montt startet. Wir haben Plätze auf der linken Seite, sind gespannt, was wir zu sehen bekommen.
Hasta pronto!

Unsere Reise rund um Südamerika, ein Reiseblog

Liebe Südamerika Freunde,

ich sitze gerade im Zug auf dem Weg nach Frankfurt, um danach mit der TAM von Frankfurt aus meine große diesjährige Reise nach Südamerika anzutreten.
Sofern es die Zeit und die Internetverbindung zulassen, will ich euch gerne soweit möglich regelmäßig an meinen Abenteuern teilhaben lassen.

Ich versuche aus Santiago, Puerto Montt, Punta Arenas, Torres del Paine, Puerto Natales, vom Ende der Welt in Ushuaia sowie von Buenos Aires und Montevideo zu berichten. Auf der Stelle Australis wird wohl mangels Internet Funkstille herrschen – vielleicht gar nicht so schlimm…
Ein paar Tage in Rio und Buzios dürfen am Ende natürlich auch nicht fehlen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr euch zahlreich an meiner für euch virtuellen Reise erfreuen würdet. Nachmachen ist generell gar kein Problem, einfach 07529-97130 anrufen :-)
Bilder gibt es natürlich auch, versprochen. Aber erst wenn es wirklich was zu sehen gibt…

Also bleibt dran, viele Grüße

Manuel

Die Gewinne von Vaude sind da!

Gerade hat uns der GLS Mann die tollen von Vaude gesponserten Gewinne überbracht.

Macht noch mit bei unserem Reisereporter Gewinnspiel. Die Chancen stehen super. Und eine Reise Kreuz und quer durch Südamerika im Gegenwert von weit mehr als € 6.000,- plus dazu ein superschöner Rails80 von Vaude, das ist doch was!!

Chance auf die anderen schönen Vaude Gewinne sowie auf 200 Reisegutscheine habt ihr durch Schicken einer einfachen Mail an: gewinnspiel@miller-reisen.de

Mehr dazu findet ihr auch in unserer aktuellen extratour, die ihr kostenlos von uns erhaltet.

 

Viel Glück!

 

 

Miller Reisen Gewinnspiel „Reisereporter gesucht!“

Reisereporter gesucht!

Kreuz & Quer durch Südamerika – ein Traum wird wahr! Miller Reisen sucht Sie als kreativen Reisereporter für eine Rundreise durch den Kontinent der Kontraste. Vom Pazifik bis zum Atlantik berichten Sie täglich von atemberaubenden Naturschönheiten, pulsierenden Metropolen und fast vergessenen Kultstätten.

Hat Sie jetzt das Reisefieber gepackt? Dann machen Sie mit, begeistern Sie uns mit Ihrem originellen Reisebericht als Fotoreportage, Video oder Textbeitrag. Facettenreich sollte Ihre Idee sein und folgende Schlagworte in beliebiger Reihenfolge enthalten oder abbilden: Tango, Kässpätzle, Schubkarre, Miller Reisen, Titikakasee. Überraschen Sie uns und senden Sie Ihren Beitrag zusammen mit Ihrem Namen und Ihrem Alter an reisereporter@miller-reisen.de.
Teilnehmen können alle Reisebegeisterte, Entdecker und Abenteurer ab 18 Jahren. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2011. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Reisetermin: 18. Februar bis 8. März 2012. Mit Ihrer Einsendung stimmen Sie unseren Teilnahmebedingungen zu. (Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen.)