Nachdem Steven Soderberghs erster Teil der erfolgreichen kubanischen Revolutionsgeschichte („Che – Revolución”) bereits im Juni in den deutschen Kinos anlief, startete der aktuelle Film „Che – Guerilla” am 23.07.2009 mit noch emotionaleren Szenen, die die weitaus tristere, hoffnungslosere Revolution in Bolivien widerspiegeln. Im Jahre 1965 – sechs Jahre nach Beendigung der kubanischen Revolution, die den damaligen Präsidenten Batista zur Flucht zwang, legte Ernesto Che Guevara all seine Ämter in Kuba ab und reiste illegal nach Bolivien, um dort eine weitere Guerilla-Bewegung zu organisieren.
Dort stieß er bei der bolivianischen Landesbevölkerung jedoch nicht auf die Zustimmung und Unterstützung, die er aus Kuba gewohnt war, sondern weitgehend auf Misstrauen und Zurückhaltung. Zudem hatten der bolivianische Präsident Barrientos sowie seine Militärs und Berater der CIA die Bauern und Arbeiter weitaus besser unter Kontrolle, als es bei Batista der Fall war.
Nach knapp elf Monaten endete die Guerilla-Kampagne mit der Erschießung Guevaras am 9. Oktober 1967.
Wo der erste Film der Revolutionsreihe von Steven Soderbergh noch so viel positive Energie und Herzblut für die Revolution zeigt, so wird in „Che – Guerilla” die Hoffnungslosigkeit und die unausgesprochene Einsicht, dass eine Revolution wie sie auf Kuba stattfand, sich nicht wiederholen lässt, umso intensiver dargestellt.
Die beiden Filme sind ein absolutes Muss für Jeden, der sich für die kubanische und bolivianische Revolutionsgeschichte interessiert. Außerdem erfreuen wir uns an der Teilnahme bekannter Schauspieler wie Benicio Del Toro und Franka Potente.
Nach langem Träumen von weißen Sandstränden, schmucken Kolonialstädten, leckeren karibischen Cocktails und tanzenden Latinos trat ich im Mai endlich meine lang ersehnte Reise nach Cuba an – einem der interessantesten Länder, das ich je gesehen habe.
Das bunte Havanna, die langen Strände von Varadero und Cayo Santa Maria, das beeindruckende Tal der Kalksteinfelsen, Cienfuegos, Trinidad, exotische Tiere und das herzliche Lachen der Latinos machten meine Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis!
Cuba – ein so widersprüchliches Land und doch so schön!
Cubas ehemaliger Präsident Fidel Castro empfängt zum ersten Mal seit langer Zeit Abgeordnete des US-Kongresses – Aussicht auf Besserung der Beziehung nach jahrzehntelanger Feindschaft?
Am Dienstag, den 07.04.2009 traf sich der frühere Staatschef mit drei Mitgliedern des Kongresses in Havanna. Während einer 2-stündigen Sitzung wurde über die Beziehung der USA zu Cuba diskutiert. Das Handelsembargo gegen das kommunistische Cuba soll laut US-Präsident Barack Obama derzeit noch nicht gelockert werden. Dafür bemüht man sich jedoch um Aufhebung der Beschränkungen im Reise- und Zahlungsverkehr. Exilkubanern in den USA ist es bereits erleichtert worden, nach Cuba zu reisen. Die Abgeordneten des US-Kongresses sind optimistisch, dass sich die Haltung des US-Präsidenten auch im Hinblick auf das Handelsembargo ändern wird. Fidel Castro selbst betont, dass Cuba den Dialog mit den USA nicht scheue, ebenso wie das Land alle nordamerikanischen Besucher mit Respekt empfangen würde. Allerdings müsse Cuba auf eine Konfrontation unbedingt verzichten.
Sicher ist die Dominikanische Republik ein idealer Entspannungsort, um unserem hektischen Alltag zu entfliehen. Wer aber glaubt, die Dom Rep habe außer hübschen Stränden nichts zu bieten, liegt falsch: Aktivurlaub am Pico Duarte, dem höchsten Berg der Karibik…
3.087 Meter misst der Berg im Zentrum der Insel Hispañola. Keine Frage, mit einem Spaziergang an Samanás Sandstränden ist die Wanderung am Pico Duarte nicht zu vergleichen. Körperliche Ausdauer und ein gewisser Komfortverzicht sind gefragt.
Laut diversen Reiseberichten führt der Aufstieg zunächst durch matschige Wege über viel Gehölz, Wurzeln und Geröll bis zu riesigen Felsbrocken an der Baumgrenze bei 3.000 Metern. Bis hierher kann die Tour auch auf dem Rücken der Maulesel, die auch Gepäck und Lebensmittel transportieren, vonstatten gehen.
Während sich die Badetouristen in den All-Inclusive-Hotels an der Küste nachts mit karibischem Rum aufwärmen, sollte man sich bei der Übernachtung im Zelt am Pico Duarte lieber auf warme Kleidung verlassen. Den Gipfel des Berges bewacht die Büste von Juan Pablo Duarte, dem Gründer der ersten Dominikanischen Republik.
Touren für den Aufstieg starten in der Regel in Jarabacoa und dauern drei bis fünf Tage.
Nachdem man den Gipfel des Pico Duarte erklommen hat, darf man sich wieder das wohlverdiente Glas Rum oder Cocktail am türkisfarbenen karibischen Meer gönnen und sich an den abenteuerlichen Aufstieg auf den höchsten Berg der Karibik erinnern.
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