Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge von Lena Filipp

Guatemala/Mexico: Grandiose Schätze

Folgende Reise können wir für Alleinreisende nach Mexico und Mittelamerika bereits garantieren:

Kleingruppen-RundreiseGrandiose Schätze

Termin: 04.10.10

Durchführung bereits ab 4 Personen (aktuell 2 Personen gebucht)

Sollten Sie sich dieser Reise anschließen wollen, rufen Sie mich unter 07529-971332 an oder schreiben Sie mir eine Email mittelamerika@miller-reisen.de

Mexico: Die ganze Schönheit der Baja California

Endlich bietet Miller Reisen nicht nur den südlichen Teil der mexikanischen Halbinsel Baja California an. In unserem neuen Mexico/Mittelamerika Katalog wird es eine Selbstfahrertour von Tijuana – nahe der Grenze zu den USA – bis nach La Paz im Süden der Halbinsel geben.

Ganze 2.000 km werden während dieser abenteuerlichen Reise von Nord nach Süd zurückgelegt. Dabei passiert man die großen Weinanbaugebiete um Ensenada, die Steinwüste von Cataviña und die atemberaubende Sierra San Francisco mit fantastischen Ausblicken auf die umliegende Umgebung bis zum Pazifik.

Zahlreiche charmante Orte wie Cabo San Lucas, Todos Santos oder San Ignacio laden zum Flanieren ein.

Aber auch Tierfreunde kommen nicht zu kurz: Die Baja California bietet während der Walsaison (Januar bis März) hervorragende Möglichkeiten zur Walbeobachtung, z.B. in López Mateos, Guerrero Negro und in der Laguna San Ignacio. Die Isla Espiritu Santo stellt außerdem den Lebensraum vieler weiterer Tiere wie Seelöwen und Meeresvögel dar.

Alles in allem ist unsere neue Reise „Abenteuer Nordwest-Mexico“ eine aufregende Reise durch einzigartige Naturlandschaften, hübsche Kolonial- und Missionsorte und faszinierende Flora und Fauna.

Costa Rica Reisebericht

Anlässlich der Expotur – der Tourismusmesse, die alljährlich in San José, Costa Rica stattfindet, bot sich mir im Mai 2010 die Gelegenheit, eine Reise in dieses exotische Land zu unternehmen. Während meines Nachprogramms traf ich auf unzählige Tiere, die es bei uns allerhöchstens im Zoo zu sehen gibt, auf tropischen Regenwald und vor allem die herzlichen Ticos.

Nach meinem ca. 15-stündigen Flug mit Continental Airlines von München über Newark nach San José (erstaunlicherweise viel mehr Beinfreiheit als bei anderen Fluggesellschaften, die das Land anfliegen…) kam ich endlich am Flughafen San José an. Mich erwarteten tropische 30°C noch um 22 Uhr. Bereits am Flughafen traf ich andere Messebesucher und wir wurden in die vorgesehenen Hotels gebracht. Ich selbst übernachtete im Hotel Barcelo San José Palacio, ein 4*-Hotel außerhalb von San José (worauf man in der Regel auch achten sollte). Das Hotel liegt inmitten einer hübschen Gartenanlage, es besitzt einen Pool und die Zimmer sind elegant.

Schon an meinem ersten Morgen erfuhr ich, was es heißt, wenn der Bus um 07:30 Uhr „Tico-Time“ abfährt. Dann braucht man nämlich nicht vor halb 9 in der Lobby warten. Die nächsten beiden Tage verbrachte ich dann also hauptsächlich auf der Expotur im Center of Conventions und lernte allerlei „buyers“ und „sellers“ aus vielen Teilen der Erde kennen. Sogar ein leichtes Erdbeben erlebte ich gleich an meinem ersten Tag in Costa Rica.

Am dritten Tag wurde ich von der Agentur Rancho Los Tucanes abgeholt und startete mein Nachprogramm zusammen mit ca. 20 weiteren Messeteilnehmern, vor allem Amerikaner, aber auch ein paar Europäer, in Richtung Pazifikküste. Am Río Grande de Tárcoles nahe des Carara Nationalparks machten wir unseren ersten Stopp. Eine Bootsfahrt mit Krokodilbesichtigung stand auf dem Programm. Neben den Reptilien sahen wir auch exotische Vögel, Krabben und einen Waschbär.

Anschließend fuhren wir in den Touristenort und in das Surferparadies Jacó, wo unsere erste Hotelbesichtigung vorgesehen war. Nach der Inspektion des Best Western Jacó Beach Hotels wurden wir hier zu einem landestypischen Mittagessen eingeladen.

Nahe Jacó befindet sich die „Rain Forest Aerial Tram Pacific“, eine Seilbahn, die 300m hinauf direkt in den tropischen Regenwald führt. Hier sah ich meinen ersten Kolibri und – nach langem Suchen – endlich auch einen Tukan! Im Anschluss fuhren wir weiter an der Küste entlang nach Quepos am Manuel Antonio Nationalpark. Die Strecke führt durch unzählige Palmenplantagen und man sieht, wie die ländliche Bevölkerung abseits der Best Westerns und Barcelos des Landes lebt. Am Manuel Antonio Nationalpark wurden wir auf 3 verschiedene Hotels aufgeteilt. Aus irgendeinem Grund war ich im Hotel La Mansion Inn die Glückliche, die ein unerwartetes Upgrade in die Penthouse Suite bekam (aufgrund von Verfügbarkeiten natürlich). Ich hatte also direkten Meerblick von meinem kleinen Balkon aus, ein zusätzliches Esszimmer und einen eigenen Jacuzzi im Bad. Das Hotel an sich war sehr gemütlich, es gibt einen Pool, kostenlosen Internetzugang und – was mich am meisten beeindruck hat – eine Bar, die mehr oder weniger in Felsen gebaut ist und in der oben in den Decken Fledermäuse leben. Man realisiert spätestens beim Einchecken, wenn man eine kleine Infobroschüre bekommt, dass man quasi mitten im Dschungel wohnt: man soll möglichst nie die Fenster geöffnet lassen, um keine unerwünschten Gäste ins Zimmer zu lassen. Interessant waren auch die Geckos, die im gesamten Hotel gehalten werden, um Mosquitos los zu werden.

Am nächsten Morgen ging es früh gleich in den Manuel Antonio Nationalpark. Während der ca. 3-stündigen Wanderung konnten wir Faultiere, Brüllaffen, Tukane, Leguane und jede Menge andere exotische Tiere beobachten. Auch die tropischen Pflanzen des dicht bewachsenen Regenwalds beeindruckten mich. An einem der 3 Strände des Nationalparks gönnten wir uns eine Pause und konnten uns im Meer erfrischen. Im Anschluss stand die Besichtigung des Hotels Villas Lirio auf dem Programm. Ein nettes kleines Dschungel-Hotel im Tico-Stil und das Mittagessen war sehr lecker. Eine kleine Tanzgruppe aus Costa Rica unterhielt uns während des Nachmittags. Nachdem wir uns in unseren Hotels ein wenig ausgeruht hatten, wartete schon wieder der nächste Termin auf uns: Im Hotel Los Altos fand eine kleine Messe statt, bei der Hotels und Veranstalter aus der Umgebung von Manuel Antonio ihre Produkte vorstellten. Ich nutzte die Gelegenheit, um mir unser Rundreisenhotel Karahé anzusehen. Ein einfaches, aber nettes Hotel mit unschlagbarer Lage, fast direkt am Strand. Abendessen gab es dann im Hotel Los Altos nach einer weiteren Hotelinspektion. Am nächsten Tag wurden uns zunächst 3 optionale Aktivitäten vorgeschlagen. Reiten, Kayaking und Rafting. Kayaking fiel schließlich doch aus, da nach dem Erdbeben an der Küste der dafür vorgesehene Fluss zu viel Wasser führte, sodass Kayaking hier zu gefährlich gewesen wäre. Nach den Aktivitäten mussten wir den Park verlassen und fuhren zurück nach San José, wo sich unsere Gruppe auflöste und die meisten in ihre Heimatländer zurückkehrten. Ich hatte zum Glück noch ein kleines Nachprogramm, welches mir unsere Partneragentur organisiert hatte, also übernachtete ich im Hotel Buena Vista auf einem Hügel in der Nähe des Flughafens. Die Zimmer sind sehr einfach, aber die Lage ist hervorragend, man sieht unten im Tal die Stadt San José und mit etwas Glück auch den Vulkan Poás. Am nächsten Morgen wurde ich also von der Agentur abgeholt und wir fuhren zunächst durch jede Menge Kaffeeplantagen zum Vulkan Poás. Vom Parkplatz ist es nur eine kurze Wanderung zum Krater, welchen ich glücklicherweise auch komplett sehen konnte (oft wird er von einer dichten Rauchwolke verhüllt), sogar der Kratersee war sichtbar. Anschließend fuhren wir weiter Richtung Vulkan Arenal, der wahrscheinlich spektakulärste Vulkan Costa Ricas. Schon von Weitem sieht man den riesigen Vulkan, aus dessen Kegel ununterbrochen Rauch steigt. Zunächst standen wieder ein paar Hotelbesichtigungen auf dem Programm, beginnend mit der Casa Luna Lodge, welche – wie fast alle Hotels in La Fortuna – Blick auf den Vulkan bietet. Unter den 3 bis 3,5*- Hotels hat mir dieses fast am Besten gefallen. Die Zimmer sind gepflegt und die Anlage hübsch. Die Anreise ist etwas mühsam, da die Straße, die zum Hotel führt, momentan noch ausgebaut wird. Danach fuhren wir zum Hotel Lomas del Volcán, wahrscheinlich noch etwas landestypischer mit seinen kleinen Holzbungalows. Hier bekamen wir netterweise ein köstliches costaricanisches Mittagessen: Reis, Bohnen, Hähnchen, Kochbananen, Salat und Kartoffeln. Gestärkt machten wir uns auf den Weg zu einem wirklich tollen Hotel: Das 4*-Boutique-Hotel Nayara. In einer wunderschönen grünen Gartenanlage stehen 24 Bungalows, tropische Pflanzen reichen bis zur Eingangstür. Auf den Terrassen mit Blick zum Vulkan steht ein Jacuzzi. Es gibt einen hübschen Pool und – zu unserer großen Freunde – eine Weinbar, in die wir zur Weinprobe eingeladen wurden. Wir fuhren weiter zum Hotel Volcano Inn, dieses liegt wieder im 3*-Bereich, hat aber auch nette Bungalows auf einer hügeligen Gartenanlage. Der Spa-Bereich hier war besonders schön. Das letzte Hotel unserer Besichtigungstour bevor wir zu unserer Unterkunft fuhren, war die Volcano Lodge. Für meinen Geschmack ein wenig zu langweilig, wenig abwechslungsreiche Anlage, die Zimmer auch eher unspektakulär. Weiterfahrt zum Hotel Arenal Paraíso, wo wir auch übernachten sollten. Die geräumigen Holzbungalows im Tico-Stil stehen wirklich fast mitten im Regenwald, das Dschungelkonzert ist einmalig. Nach einem leckeren Abendessen im Hotelrestaurant erwartete uns das Highlight des Tages: Wir nutzten die Thermalquellen des Hotels. Bei Badewannentemperatur und gedämpftem Licht ließen wir den Abend ausklingen. Aber Achtung: Es gibt im Hotel mehrere Thermalquellen mit unterschiedlichen Temperaturen, die kühleren Becken sollte man nicht unbedingt nutzen, wenn man sie nicht mit Kröten teilen möchte. Von den heißen Becken halten sich die Tiere fern…

Während meiner letzten Nacht in Costa Rica hörte ich nochmals unzählige Tiere. Auf meinem Dach wohnte vermutlich ein Leguan oder so, von dort konnte man immer die gleichen seltsamen Geräusche hören. Pünktlich um 5:30 Uhr erwachten dann wohl auch die Brüllaffen – ihr Name in allen Ehren…Schließlich hieß es für mich wieder Koffer packen, denn gleich nach dem Frühstück traten wir die knapp 3-stündige Rückreise nach San José an, wo mich die Kollegen von der Agentur am Flughafen verabschiedeten. Hier kaufte ich noch jede Menge Kaffee (der übrigens fantastisch schmeckt) und Schokolade, bevor ich mich für die kommenden 15 Stunden wieder in das Flugzeug nach Deutschland setzen musste. Und schon war sie vorbei, die Reise ins Tico-Land. Pura Vida!

Iberia: Neue Flüge nach Mittelamerika

Ab Oktober erhöht Iberia das Angebot nach Zentralamerika mit Nonstop-Flügen ab Madrid nach Panama sowie einem neuen Direktflug nach El Salvador. Der Hinflug nach Panama verkürzt sich um rund 3 Stunden. Panama, das bisher im „Dreiecksflug“ Madrid-Guatemala-Panama-Madrid bedient wurde, wird jetzt viermal wöchentlich nonstop ab Madrid angeflogen. Dafür wird jetzt San Salvador, ebenfalls viermal wöchentlich, zusammen mit Guatemala im Dreiecksflug angeboten. Auch auf den neuen Flügen wird im A340 die exklusive Business Plus Klasse angeboten, die erst kürzlich verbessert und mit noch größerem Sitzabstand versehen wurde. Jedem Passagier steht ein komfortabler Bettsitz mit horizontaler Liegefläche und über 2,20m persönlichen Freiraum zur Verfügung.

Mexico: 2700 Jahre altes Grab gefunden

In der Region um Chiapa de Corzo, im Süden Mexicos, wurde ein ca. 2.700 Jahre altes Grab gefunden. Archäologen entdeckten in der Grabstätte die Überreste dreier Menschen.

Das Grab, welches in einer Pyramide der Zoque-Kultur gefunden wurde – auf 500 bis 700 v. Chr. datiert – ist vermutlich das älteste, bereits entdeckte Grab der Region. Erkennbar waren die Knochen eines etwa 50-jährigen Mannes, offenbar ein Würdenträger wie z. B. ein Priester oder Herrscher der damaligen Zeit, wovon der üppige Schmuck aus Jade- und Bernsteinketten sowie Obsidianen zeugt. Des Weiteren wurden die Überreste eines Kindes und eines ca. 20-jährigen Mannes gefunden.

Die Ausgrabungen der etwa 12m² großen Grabkammer wurden von mexikanischen und amerikanischen Forschern durchgeführt. Man schätzt, dass es sich bei diesem Fund um die älteste pyramidale Struktur handelt, die damals für Gräber genutzt wurde.

Die Felsenspringer von Acapulco / Mexico

Eine der beliebtesten Touristenattraktionen in Acapulco / Mexico sind die berühmten Felsenspringer der „Quebrada de Acapulco“, einer tiefen Schlucht von rauen Felsen umgeben, die direkt ins Meer ragen.

Überlebenswichtig für die Felsenspringer ist das Abschätzen des exakt richtigen Moments zum Sprung. Nur wenn eine Welle anrollt und das Eintauchbecken mit genügend Wasser füllt, können die Akrobaten den Sprung wagen, ohne sich gefährliche Verletzungen zuzustoßen. Sie springen aus bis zu 30m Höhe und erreichen Geschwindigkeiten bis 100km/h. Absolute Körperbeherrschung und Können sind Grundvoraussetzung, da schon der kleinste Fehler tödliche Folgen mit sich führen könnte.

Spektakulär ist die Show vor allem am Abend, wenn die Extremsportler vor der untergehenden Sonne in den Pazifik eintauchen und die Lichtkulisse besonders reizvoll erscheint. Eine Aussichtsplattform und ein nahe liegendes Restaurant ermöglicht es den Zuschauern, das Ereignis hautnah mit zu erleben.

Auch in unserer neuen Tour „Auf der Silberstraße zum Meer“ (von Mexico City bis Acapulco), welche ab November 2010 buchbar sein wird, haben Sie die Gelegenheit, die Felsenspringer der „Quebrada de Acapulco“ zu bestaunen.

Mittelamerika lockt auch bald mit Aktiv- und Outdoor-Reisen

Wandern, Mountainbiking, Abseilen, Canopy, Riverrafting und Kayak – Mittelamerika bietet immer mehr Tourvarianten für Reisende an, die zwar die Höhepunkte des jeweiligen Landes kennenlernen, sich dabei aber auch körperlich herausfordern möchten.

Ob Kurzwanderungen zwischen den Mayastätten Yucatáns, Abseilen an Felswänden mitten im Dschungel oder Mountainbiketouren quer durch Costa Rica, die Nachfrage nach derartigen Aktivreisen ist in letzter Zeit immer mehr gestiegen. Auch Mittelamerika reagiert mittlerweile auf diese Tatsache und einige Länder bieten nun vermehrt Wanderreisen etc. an.

Auch wir bei Miller bemühen uns, den Ansprüchen unserer Gäste gerecht zu werden und sind schon fleißig am Basteln für unseren neuen Katalog, der im Sommer 2010 erscheinen wird.

Bereits im aktuellen Mittelamerika-Katalog 2009/2010 bieten wir eine Aktivtour auf Méxicos zauberhafter Halbinsel Yucatán an: Yucatán Adventure. Der Reisebaustein ab/bis Cancún bietet eine gelungene Mischung aus Höhlentouren, Abseilen, Kayakfahrten, Dschungeltrekking und Schnorchelausflügen. Auch im neuen Katalog 2010/2011 soll diese Tour wieder enthalten sein.

Außerdem wird es in México eine ca. 3-wöchige Softrekking-Tour durch México geben, welche zum Einen alle wichtigen Sehenswürdigkeiten von México City bis einschließlich der Halbinsel Yucatán berücksichtigt, zum Anderen aber auch abseits der typischen Touristenpfade gelegene Wanderungen zu entlegenen Indio-Dörfern und exotischer Flora und Fauna inkludiert.

Ganz neu planen wir gerade auch eine Mountainbike- und eine Wandertour quer durch Costa Rica, dem Land atemberaubender Naturlandschaften.

Auch hier legen wir großen Wert darauf, gewohnte Individualität zu wahren und abseits der Touristenströme die schönsten Ecken des Landes zu entdecken. Besonders praktisch bei den Touren: Jeder Teilnehmer kann seine körperlichen Grenzen selbst festsetzen. Die Wanderungen werden bei ca. 10km pro Tag beginnen, sind aber bis zu 23km ausweitbar. Und wer beim Biken schwach wird, kann sich bei Canopy oder Riverrafting austoben bis man sich am Ende des Tages wieder im Hotel trifft.

Freuen Sie sich auf unentdeckte Dschungelpfade, brodelnde Vulkane und das Urwaldkonzert unzähliger Brüllaffen, Tukane und Papageien.

In wenigen Monaten können Sie sich über diese neuen Reisen in unserem Mittelamerika-Katalog 2010/2011 informieren.

Neue Hotels auf Cuba

Hotel NH Parque Central / Havanna:

Neu eröffnet wurde die neue Sektion „La Torre“ des angesehenen 5-Sterne-Hotels NH Parque Central, eines der besten Hotels in Havanna. Die beiden Teile sind durch einen Tunnel verbunden und formen einen Hotelkomplex. Während der ältere Komplex im neoklassischen Stil gehalten ist, kommt in der neuen „Torre-Sektion“ mehr das spanische Design zur Geltung. „La Torre“ zählt 149 Zimmern (inkl. 8 Suites und 18 Junior Suites) mit moderner Einrichtung. Momentan sind nur 60 Zimmer in Betrieb, in einigen Wochen sollte aber alles offen sein.

Vom Pool im klassisch griechischen Stil und dem Bar-Restaurant auf der Dachterrasse kann man herrliche Ausblicke auf Havanna genießen, z.B. auf den Parque Central, das Capitol und den Prado.

Hostal Casa Verde / Cienfuegos:

In einer tollen Lage auf der Halbinsel Punta Gorda, im Süden des Kolonialstädtchens Cienfuegos, hat das kürzlich renovierte Hostal „Casa Verde“ – Namensgebung aufgrund der grünen Fassade – als jüngstes Encanto-Hotel (Flair-Hotel) auf Kuba seine Türen geöffnet.

Das Gebäude erinnert an ein Herrenhaus im viktorianischen Stil und Jugendstil und wurde 1920 auf der Punta Gorda – aufgrund der Anzahl und Vielfältigkeit an berühmten historischen Gebäuden zum Nationaldenkmal erklärte Zone – erbaut. Das Haus wurde gänzlich renoviert, wobei die ursprüngliche Architektur und das Erscheinungsbild bewahrt blieben, und bietet 8 komfortable und stilvolle Zimmer.

Das Stadtzentrum mit seinen verschiedenen Attraktionen befindet sich nur einige Minuten vom Hotel entfernt.

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Lena FilippLena Filipp am 22. Februar 2010 in Cuba, News

Die schönsten Strände der Karibik

Auf dem renommierten Onlineportal „Strandbewertung.de“ schaffen es Kuba und die Dominikanische Republik unter die Top 10 der schönsten Strände der Welt.

Schon auf Platz 3 erscheint Kuba mit seinem Traumstrand Playa Esmeralda im Osten der Insel. Kriterien für die Bewertung sind hierbei unter anderem die Wasserqualität (Klarheit und Wellengang), die Optik des Strandes (Sand und Sauberkeit) sowie Bademöglichkeiten und Infrastruktur. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Ein Badeaufenthalt im luxuriösen 5*-Hotel Paradisus Rio de Oro macht den Urlaub hier sicherlich zu einem unvergesslichen Ereignis.

Die Isla Saona, welche zur Dominikanischen Republik gehört, hat es auf den 10. Platz geschafft. Die Note 1,14 für Wasserqualität und Optik des Strandes ist nahezu unschlagbar. Auch dieser Strand gehört demnach zweifellos zu den schönsten Stränden der Erde. Auf der Insel Saona kann man nicht übernachten, es werden lediglich Ausflüge vom Festland aus organisiert. Ganz in der Nähe befinden sich jedoch weitere Traumstrände. Im 4,5*-Hotel Dreams La Romana beispielsweise kann man es sich mit einem leckeren karibischen Cocktail am langen weißen Sandstrand gut gehen lassen.

Karneval auf Trinidad & Tobago

Pulsierende Rhythmen, bunte Kostüme und überall karibische Lebensfreude. Anders als in Deutschland bereitet man sich derzeit auf den Karibikinseln Trinidad & Tobago nicht im Wintermantel und Schal auf den bevorstehenden Karneval vor. Die Feierlichkeiten werden dort alljährlich von Sonne, Calypso und Meeresrauschen begleitet.

Obwohl sich auf Trinidad & Tobago der eigentliche Karneval auf den Rosenmontag (den sogenannten J´Ouvert) und besonders den Faschingsdienstag beschränkt, leiten schon am Wochenende unzählige Soca- und Calypso-Bands den Auftakt ein.

Der eigentliche Karneval beginnt am Montag um 4 Uhr morgens. Zunächst wird sich hierfür noch eher düster verkleidet und angemalt, um böse Geister und Dämonen zu vertreiben. Tagsüber werden die Kostüme dann deutlich farbenfroher und typische karibische Rhythmen ertönen auf den Straßen. Dennoch gilt auch dieser Tag noch als letztes „Warm-up“ für den Faschingsdienstag:

Pünktlich um 8 Uhr morgens geben sich tausende Maskierte auf die Straßen der Hauptstadt Port of Spain, aber auch in anderen Städten Trinidads und Tobagos wird ausgelassen gefeiert. Überall hört man die berühmten Steelbands, Limbo-Wettbewerbe können beobachtet werden und die extravagantesten Kostüme werden gewählt, bis die Musik spätestens am Wochenende leiser wird und die Straßen vom vielen Konfetti wieder befreit sind.

Auf den beiden Karibikinseln hat der Karneval jedoch andere Einflüsse als bei uns in Europa. Man sagt, die Franzosen hätten ihn im 18. Jahrhundert eingeführt, damals hätte es aber zunächst nur prunkvolle Bälle für die reichen Kolonialherren gegeben. Die zahlreichen afrikanischen Sklaven mussten zuhause bleiben, ließen es sich jedoch nicht nehmen, ihre eigenen Feste mit Musik, Tanz und Verkleidung zu feiern.

Erst als die Sklaverei im 19. Jahrhundert abgeschafft wurde, verlagerten die Afrikaner den Karneval auf die Straßen, wo man heute Musik, kulinarische Köstlichkeiten und Traditionen der verschiedensten Ethnien genießen kann.

Während sich nun die Einwohner sowie viele glückliche Urlauber auf ein farbenfrohes Fest im Inselstaat Trinidad & Tobago freuen, blicke ich aus meinem Bürofenster in den scheinbar nie tauenden Schnee Deutschlands! Helau, helau…

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