Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge von Lena Filipp

Neue Hotels auf Cuba

Hotel NH Parque Central / Havanna:

Neu eröffnet wurde die neue Sektion „La Torre“ des angesehenen 5-Sterne-Hotels NH Parque Central, eines der besten Hotels in Havanna. Die beiden Teile sind durch einen Tunnel verbunden und formen einen Hotelkomplex. Während der ältere Komplex im neoklassischen Stil gehalten ist, kommt in der neuen „Torre-Sektion“ mehr das spanische Design zur Geltung. „La Torre“ zählt 149 Zimmern (inkl. 8 Suites und 18 Junior Suites) mit moderner Einrichtung. Momentan sind nur 60 Zimmer in Betrieb, in einigen Wochen sollte aber alles offen sein.

Vom Pool im klassisch griechischen Stil und dem Bar-Restaurant auf der Dachterrasse kann man herrliche Ausblicke auf Havanna genießen, z.B. auf den Parque Central, das Capitol und den Prado.

Hostal Casa Verde / Cienfuegos:

In einer tollen Lage auf der Halbinsel Punta Gorda, im Süden des Kolonialstädtchens Cienfuegos, hat das kürzlich renovierte Hostal „Casa Verde“ – Namensgebung aufgrund der grünen Fassade – als jüngstes Encanto-Hotel (Flair-Hotel) auf Kuba seine Türen geöffnet.

Das Gebäude erinnert an ein Herrenhaus im viktorianischen Stil und Jugendstil und wurde 1920 auf der Punta Gorda – aufgrund der Anzahl und Vielfältigkeit an berühmten historischen Gebäuden zum Nationaldenkmal erklärte Zone – erbaut. Das Haus wurde gänzlich renoviert, wobei die ursprüngliche Architektur und das Erscheinungsbild bewahrt blieben, und bietet 8 komfortable und stilvolle Zimmer.

Das Stadtzentrum mit seinen verschiedenen Attraktionen befindet sich nur einige Minuten vom Hotel entfernt.

Keine Kommentare »

Lena FilippLena Filipp am 22. Februar 2010 in Cuba, News

Die schönsten Strände der Karibik

Auf dem renommierten Onlineportal „Strandbewertung.de“ schaffen es Kuba und die Dominikanische Republik unter die Top 10 der schönsten Strände der Welt.

Schon auf Platz 3 erscheint Kuba mit seinem Traumstrand Playa Esmeralda im Osten der Insel. Kriterien für die Bewertung sind hierbei unter anderem die Wasserqualität (Klarheit und Wellengang), die Optik des Strandes (Sand und Sauberkeit) sowie Bademöglichkeiten und Infrastruktur. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Ein Badeaufenthalt im luxuriösen 5*-Hotel Paradisus Rio de Oro macht den Urlaub hier sicherlich zu einem unvergesslichen Ereignis.

Die Isla Saona, welche zur Dominikanischen Republik gehört, hat es auf den 10. Platz geschafft. Die Note 1,14 für Wasserqualität und Optik des Strandes ist nahezu unschlagbar. Auch dieser Strand gehört demnach zweifellos zu den schönsten Stränden der Erde. Auf der Insel Saona kann man nicht übernachten, es werden lediglich Ausflüge vom Festland aus organisiert. Ganz in der Nähe befinden sich jedoch weitere Traumstrände. Im 4,5*-Hotel Dreams La Romana beispielsweise kann man es sich mit einem leckeren karibischen Cocktail am langen weißen Sandstrand gut gehen lassen.

Karneval auf Trinidad & Tobago

Pulsierende Rhythmen, bunte Kostüme und überall karibische Lebensfreude. Anders als in Deutschland bereitet man sich derzeit auf den Karibikinseln Trinidad & Tobago nicht im Wintermantel und Schal auf den bevorstehenden Karneval vor. Die Feierlichkeiten werden dort alljährlich von Sonne, Calypso und Meeresrauschen begleitet.

Obwohl sich auf Trinidad & Tobago der eigentliche Karneval auf den Rosenmontag (den sogenannten J´Ouvert) und besonders den Faschingsdienstag beschränkt, leiten schon am Wochenende unzählige Soca- und Calypso-Bands den Auftakt ein.

Der eigentliche Karneval beginnt am Montag um 4 Uhr morgens. Zunächst wird sich hierfür noch eher düster verkleidet und angemalt, um böse Geister und Dämonen zu vertreiben. Tagsüber werden die Kostüme dann deutlich farbenfroher und typische karibische Rhythmen ertönen auf den Straßen. Dennoch gilt auch dieser Tag noch als letztes „Warm-up“ für den Faschingsdienstag:

Pünktlich um 8 Uhr morgens geben sich tausende Maskierte auf die Straßen der Hauptstadt Port of Spain, aber auch in anderen Städten Trinidads und Tobagos wird ausgelassen gefeiert. Überall hört man die berühmten Steelbands, Limbo-Wettbewerbe können beobachtet werden und die extravagantesten Kostüme werden gewählt, bis die Musik spätestens am Wochenende leiser wird und die Straßen vom vielen Konfetti wieder befreit sind.

Auf den beiden Karibikinseln hat der Karneval jedoch andere Einflüsse als bei uns in Europa. Man sagt, die Franzosen hätten ihn im 18. Jahrhundert eingeführt, damals hätte es aber zunächst nur prunkvolle Bälle für die reichen Kolonialherren gegeben. Die zahlreichen afrikanischen Sklaven mussten zuhause bleiben, ließen es sich jedoch nicht nehmen, ihre eigenen Feste mit Musik, Tanz und Verkleidung zu feiern.

Erst als die Sklaverei im 19. Jahrhundert abgeschafft wurde, verlagerten die Afrikaner den Karneval auf die Straßen, wo man heute Musik, kulinarische Köstlichkeiten und Traditionen der verschiedensten Ethnien genießen kann.

Während sich nun die Einwohner sowie viele glückliche Urlauber auf ein farbenfrohes Fest im Inselstaat Trinidad & Tobago freuen, blicke ich aus meinem Bürofenster in den scheinbar nie tauenden Schnee Deutschlands! Helau, helau…

Die Kaieteur Falls in Britisch Guyana

Inmitten des nahezu unberührten Regenwaldes – fernab vom mittlerweile doch stark vertretenen Tourismus Lateinamerikas – liegen die sagenhaften Kaieteur Wasserfälle Britisch Guyanas.

Kaieteur FallsFünf mal so hoch wie die Niagara-Fälle in Kanada und USA, zweimal so hoch wie die Victoria-Fälle in Sambia und Zimbabwe und einer der mächtigsten Wasserfälle der Welt, der mit seinem Wasservolumen sogar den Jog Falls in Indien während des Monsuns Konkurrenz macht.

Im Kaieteur National Park in Zentralguyana verläuft der Potaro Fluss zunächst über ein weites Sandstein-Plateau und fällt schließlich am Kaieteur 226 Meter in die Tiefe. Das Plateau erstreckt sich bis zu den Pakaraima Mountains an der Grenze zur Grassavanne und der Potaro River fließt schließlich in den Essequibo River, einer der längsten Flüsse Südamerikas. Kaieteur gilt als größter (aber nicht höchster) einzelner Wasserfall der Welt. Er stellt den Lebensraum vieler seltener Spezies dar, wie zum Beispiel dem kleinen goldenen Frosch und dem guyanischen Felsenhahn, der hier sein Nest baut. Unzählige exotische Pflanzen und Tiere können hier bewundert werden.

Bei einer Reise nach Guyana ist der Besuch des Wasserfalls ein absolutes Muss und bleibt sicherlich ein unvergessliches Erlebnis. Man erreicht die Kaieteur Falls per Flugzeug ab Georgetown, von hier gibt es regelmäßige Flugverbindungen zum Nationalpark.

Bei unserer Reise „Höhepunkte Suriname und Guyana“ ist ein Ausflug zu den Wasserfällen auch inkludiert.

Smaragd Museum in Bogotá feiert Geburtstag

Plaza Bolivar BogotaIm Oktober letzten Jahres wurde in Bogotá ein Smaragd Museum eröffnet. Auf 650m² werden fast 3000 Exponate gezeigt, die zu den schönsten der Welt zählen. Der kolumbianische Unternehmer Alberto Sepúlveda hat 35 Jahre lang Smaragde gesammelt und nun seinen Traum, ein Smaragd Museum in Kolumbien zu gründen, verwirklicht.

Es befindet sich im 23. Stock des Avianca Gebäudes, nur ein paar Schritte vom weltberühmten Goldmuseum entfernt. Schon zu präkolumbianischen Zeiten war der Abbau von Smaragden eine wichtige Aktivität der Eingeborenen. Diese Edelsteine wurden seinerzeit als Schmuckobjekte und zum Tauschhandel benutzt. Heute werden sie in den Minen von Muzo, Chivor, Coscuez und Gachalá abgebaut und die Qualität der kolumbianischen Smaragde ist weltweit bekannt. Kolumbien zählt nach Sambia und Brasilien zum drittgrößten Produzent von Smaragden.

Nachdem der Besucher einen 15 Meter langen, nachgebauten Stollen passiert, betritt er den großen Ausstellungsraum. Hier befinden sich Rohexemplare und geschliffene Smaragde. Der kostbarste Edelstein im neuen Museum hat einen Wert von circa US$ 20.000 (ca. Euro 14.000).Av El Dorado Bogota

Das Museum ist montags bis samstags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet COP 10.000 (ca. Euro 3,50). Diese Gelder kommen Waisenkindern in den kolumbianischen Smaragdregionen Muzo, Coscuez, Chivor und Gachalá zu Gute, die ein Familienmitglied in einem Minenunfall verloren haben.

Weitere Informationen zum Museum unter www.museodelaesmeralda.com.co oder unter www.colombia.travel

Keine Kommentare »

Lena FilippLena Filipp am 30. November 2009 in Kolumbien

Unbekannte Regionen der Dominikanischen Republik

Barahona wird attraktiver. Die Stadt im Südwesten der Insel, welche idealer Ausgangspunkt für Besichtigungen am Lago Enriquillo sind, soll in den nächsten 5 Jahren infrastrukturell verbessert Latincoming Barahonawerden.

Dennoch soll der hier groß geschriebene Ökotourismus weiterhin bestehen bleiben und die Natur nicht unter den Veränderungen leiden. Aufgrund der vermehrten Anfragen für die Region soll zunächst lediglich der Zugang nach Barahona und in die Umgebung erleichtert werden.

In unserer Standort-Rundreise „Natur und Strände im Westen“ können Sie die Gegend um Barahona näher kennenlernen und die einzigartige Natur, wie zum Beispiel den Salzsee Lago Enriquillo, erleben.

Der neue Revolutionsfilm „Che – Guerilla“ ist raus

cuba-che-guevaraNachdem Steven Soderberghs erster Teil der erfolgreichen kubanischen Revolutionsgeschichte („Che – Revolución”) bereits im Juni in den deutschen Kinos anlief, startete der aktuelle Film „Che – Guerilla” am 23.07.2009 mit noch emotionaleren Szenen, die die weitaus tristere, hoffnungslosere Revolution in Bolivien widerspiegeln. Im Jahre 1965 – sechs Jahre nach Beendigung der kubanischen Revolution, die den damaligen Präsidenten Batista zur Flucht zwang, legte Ernesto Che Guevara all seine Ämter in Kuba ab und reiste illegal nach Bolivien, um dort eine weitere Guerilla-Bewegung zu organisieren.cuba-che

Dort stieß er bei der bolivianischen Landesbevölkerung jedoch nicht auf die Zustimmung und Unterstützung, die er aus Kuba gewohnt war, sondern weitgehend auf Misstrauen und Zurückhaltung. Zudem hatten der bolivianische Präsident Barrientos sowie seine Militärs und Berater der CIA die Bauern und Arbeiter weitaus besser unter Kontrolle, als es bei Batista der Fall war.

Nach knapp elf Monaten endete die Guerilla-Kampagne mit der Erschießung Guevaras am 9. Oktober 1967.

havanna-che-guevaraWo der erste Film der Revolutionsreihe von Steven Soderbergh noch so viel positive Energie und Herzblut für die Revolution zeigt, so wird in „Che – Guerilla” die Hoffnungslosigkeit und die unausgesprochene Einsicht, dass eine Revolution wie sie auf Kuba stattfand, sich nicht wiederholen lässt, umso intensiver dargestellt.

Die beiden Filme sind ein absolutes Muss für Jeden, der sich für die kubanische und bolivianische Revolutionsgeschichte interessiert. Außerdem erfreuen wir uns an der Teilnahme bekannter Schauspieler wie Benicio Del Toro und Franka Potente.

VIVA CUBA! Reisebericht meiner Cuba Reise!

Nach langem Träumen von weißen Sandstränden, schmucken Kolonialstädten, leckeren karibischen Cocktails und tanzenden Latinos trat ich im Mai endlich meine lang ersehnte Reise nach Cuba an – einem der interessantesten Länder, das ich je gesehen habe.

Das bunte Havanna, die langen Strände von Varadero und Cayo Santa Maria, das beeindruckende Tal der Kalksteinfelsen, Cienfuegos, Trinidad, exotische Tiere und das herzliche Lachen der Latinos machten meine Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Cuba – ein so widersprüchliches Land und doch so schön!

Viel Spaß beim Lesen meines Reiseberichts…

USA lockert Beziehung zu Cuba

Cubas ehemaliger Präsident Fidel Castro empfängt zum ersten Mal seit langer Zeit Abgeordnete des US-Kongresses – Aussicht auf Besserung der Beziehung nach jahrzehntelanger Feindschaft?

flagge-cuba2Am Dienstag, den 07.04.2009 traf sich der frühere Staatschef mit drei Mitgliedern des Kongresses in Havanna. Während einer 2-stündigen Sitzung wurde über die Beziehung der USA zu Cuba diskutiert. Das Handelsembargo gegen das kommunistische Cuba soll laut US-Präsident Barack Obama derzeit noch nicht gelockert werden. Dafür bemüht man sich jedoch um Aufhebung der Beschränkungen im Reise- und Zahlungsverkehr. Exilkubanern in den USA ist es bereits erleichtert worden, nach Cuba zu reisen. Die Abgeordneten des US-Kongresses sind optimistisch, dass sich die Haltung des US-Präsidenten auch im Hinblick auf das Handelsembargo ändern wird. Fidel Castro selbst betont, dass Cuba den Dialog mit den USA nicht scheue, ebenso wie das Land alle nordamerikanischen Besucher mit Respekt empfangen würde. Allerdings müsse Cuba auf eine Konfrontation unbedingt verzichten.

Nur Sonne, Strand, Palmen und Rum?

schildSicher ist die Dominikanische Republik ein idealer Entspannungsort, um unserem hektischen Alltag zu entfliehen. Wer aber glaubt, die Dom Rep habe außer hübschen Stränden nichts zu bieten, liegt falsch: Aktivurlaub am Pico Duarte, dem höchsten Berg der Karibik…

3.087 Meter misst der Berg im Zentrum der Insel Hispañola. Keine Frage, mit einem Spaziergang an Samanás Sandstränden ist die Wanderung am Pico Duarte nicht zu vergleichen. Körperliche Ausdauer und ein gewisser Komfortverzicht sind gefragt.

Laut diversen Reiseberichten führt der Aufstieg zunächst durch matschige Wege über viel Gehölz, Wurzeln und Geröll bis zu riesigen Felsbrocken an der ausblickBaumgrenze bei 3.000 Metern. Bis hierher kann die Tour auch auf dem Rücken der Maulesel, die auch Gepäck und Lebensmittel transportieren, vonstatten gehen.

Während sich die Badetouristen in den All-Inclusive-Hotels an der Küste nachts mit karibischem Rum aufwärmen, sollte man sich bei der Übernachtung im Zelt am Pico Duarte lieber auf warme Kleidung verlassen. Den Gipfel des Berges bewacht die Büste von Juan Pablo Duarte, dem Gründer der ersten Dominikanischen Republik.

Touren für den Aufstieg starten in der Regel in Jarabacoa und dauern drei bis fünf Tage.

gipfel-picoNachdem man den Gipfel des Pico Duarte erklommen hat, darf man sich wieder das wohlverdiente Glas Rum oder Cocktail am türkisfarbenen karibischen Meer gönnen und sich an den abenteuerlichen Aufstieg auf den höchsten Berg der Karibik erinnern.