Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Beiträge von Lena Filipp

Reformen auf Cuba

Der Verkauf von eigenen Produkten an Hotels und Märkten soll den Bauer ab nächsten Monat in Cuba erlaubt werden.

Dies ist nur eine von mehreren Maßnahmen zur Lockerung der Kontrolle des Staates über alle wirtschaftlichen Vorgänge.

Vom Staat werden Preise und Mengen zu Beginn der Saison festgesetzt und die Bauern müssen sich diesen Preisen und Mengen beugen. Oft ist es so, dass aufgrund dieser Festsetzung ein Teil der Ernte verloren geht.

Rául Castro, Bruder von Fidel Castro, leitete eine Reihe von Reformen ein, die zur Erleichterung von Erwerb von Privateigentum und Gründung privater Betriebe beitragen sollen.

Keine Kommentare »

Lena Filipp am 23. November 2011 in Cuba, News

Guyanas einzigartige Tierwelt

Guyana – ein vom Tourismus noch fast unberührtes Land an der Nordküste des südamerikanischen Kontinents – rückt besonders wegen seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt immer mehr in den Fokus naturbegeisterter Reisender. Folgende exotische Spezies können unter anderem alleine in diesem einen Land bewundert werden…

 

Der Jaguar ist die größte Raubkatze der westlichen Hemisphäre. Er hält sich bevorzugt im üppig bewachsenen Regenwald auf und jagt als Einzelgänger an der Spitze der Nahrungskette.

Die Gespensterfledermaus ist mit einer Flügelspannweite von 80 cm die größte fleischfressende Fledermaus der Welt. Sie jagt bei Nacht und in ihr Beuteschema fallen Amphibien, Reptilien, kleine Vögel und Säugetiere sowie andere Fledermausarten und Insekten.

Eine weitere in Guyana verbreitete Tierart ist der Große Fischotter, die größte Otterart der Welt. Männliche Tiere werden bis zu 1,8 m groß. Aufgrund der massiven Lebensraumzerstörung durch den Menschen wurde diese Otterart in Argentinien und Uruguay bereits ausgerottet und existiert nun nur noch in Guayana, Suriname und wenigen anderen Ländern Südamerikas. Sie gilt mittlerweile als bedrohte Tierart und muss deshalb geschützt werden.

Die Vogelspinne, welche ebenfalls in Guayana zu Hause ist, lebt überwiegend in selbst erbauten Höhlen in sumpfigen Gebieten. Weibliche Vogelspinnen werden bis zu 25 Jahre alt, während männliche nur etwa 3 bis 6 Jahre alt werden.

In den Flüssen Guyanas, Venezuelas und Brasiliens lebt eine der größten Schlangen der Welt, die Anaconda. Zu ihrer Beute gehören Fische, Vögel, verschiedene Säugetiere und andere Schlangenarten. Besonders große Exemplare verschlingen sogar Tapire und Kaimane, welche die Schlange durch Erwürgen tötet.

Auch der Ameisenbär ist in Guyana zuhause. Er besitzt keine Zähne, schluckt mit seiner außergewöhnlich langen Zunge jedoch bis zu 35.000 Ameisen und Termiten pro Tag. Da der Ameisenbär nicht sonderlich gut sehen kann, folgt er dem Geruch eines Ameisenhügels und schnappt mit der Zunge nach den Insekten. Seine Mahlzeiten kann er jedoch nicht genüsslich verzehren, da sich die Ameisen – wenn er beim Beutefang zu langsam ist – mit schmerzhaften Stichen wehren.

Kolumbien mit all seinen Facetten

In 2 Wochen quer durch Kolumbien – das bedeutet jeden Tag den Koffer neu packen, in ein neues Hotel umziehen, Temperaturunterschiede von 20°C ertragen und lange Strecken per Flugzeug und Auto zurück legen.  Klingt anstrengend – ist es auch. Aber es bedeutet unter anderem eben auch, die wunderschöne Landschaft von San Agustin, der Kaffeezone und der traumhaften Pazifikküste um Nuquí kennen zu lernen, durch die hübsche Kolonialstadt Cartagena an der Karibikküste zu schlendern, eine Nacht mitten im Dschungel im Parque Tayrona zu übernachten und auf dem Berg Monserrate den Ausblick auf die gigantische Hauptstadt Bogotá zu genießen… Zwei Miller-Kolleginnen erlebten Kolumbien mit all seinen Facetten während dieser Inforeise.


1. Tag: Frankfurt – Bogotá

Nach unserer Ankunft in Bogotá auf etwa 2.600 m wurden wir in das wunderschöne Kolonialhotel De La Opera gebracht, welches mitten in der hübschen Altstadt La Candelaria liegt.

2. Tag: Bogotá – Neiva – San Agustin

Früh am Morgen brachen wir bereits wieder zum Flughafen auf und flogen nach Neiva. Von hier ging es innerhalb von 4 Stunden durch die Ausläufer der Anden bis nach San Agustin, wo wir gleich eine Reittour zur mystischen Statue La Chaquira unternahmen. Am Abend erwartete uns ein hervorragendes Abendessen, bevor wir in der einfachen aber gemütlichen Hacienda Anacaona zu Bett gingen.

3. Tag: San Agustin

Nach einigen Hotelbesichtigungen am Morgen besuchten wir den Park San Agustin mit seinen unzähligen präkolumbianischen Ausgrabungen. Zu Mittag waren wir auf einer Kaffeehacienda eingeladen, die sogar die bekannte Marke „Starbucks“ mit Kaffee beliefert. Hier wurde uns auch der Prozess des Kaffeeanbaus und der Verarbeitung erklärt. Am Nachmittag folgte der Besuch der Ausgrabungsstätte Isnos sowie des Wasserfalls Salto de Mortiño.

4. Tag: San Agustin – Bogotá – Pereira

Schon um 5 Uhr morgens fuhren wir zurück nach Neiva, um von hier über Bogotá nach Pereira zu fliegen. Da unser Anschlussflug in Bogotá leider verspätet ankam, mussten wir an diesem Tag den Besuch einer weiteren Kaffeefinca ausfallen lassen, besuchten dafür am Abend noch die Termalquellen etwa eine Stunde außerhalb von Pereira. Begeistert waren wir von unserer Unterkunft – der Hacienda San José, in der wir zu diesem Zeitpunkt die einzigen Gäste waren und daher die volle Aufmerksamkeit des Personals genießen konnten. Die hübsche Hacienda im Kolonialstil inmitten einer weitläufigen Gartenanlage war das perfekte Refugium nach diesem langen Tag.

5. Tag: Pereira – Valle de Cocora – Pereira

Der Morgen begann wieder mit Hotelbesichtigungen, gefolgt von einer Fahrt ins Valle de Cocora, wo wir eine Wachspalme – den kolumbianischen Nationalbaum – pflanzen durften. Weiterfahrt mit Zwischenstopp im schönen Dorf Salento bis zur Kaffee-Hacienda San Alberto. Hier erwartete uns eine weitere detaillierte Erklärung des Kaffeeprozesses mit anschließender Kaffeeprobe und ein spektakulärer Sonnenuntergang über den Kaffeeplantagen. Nach einer letzten späten Hotelbesichtigung erreichten wir erschöpft wieder unser Hotel nahe Pereira.

6. Tag: Pereira – Quibdo – Nuquí

An diesem Tag verabschiedeten wir uns von der schönen Kaffeezone sowie von unserer Kollegin der kolumbianischen Partneragentur, welche uns bis dahin begleitet hatte, und flogen mit einer kleinen Propellermaschine mit 5 Sitzplätzen plus Crew über Quibdo nach Nuquí. Der Flug zunächst über die Berge und dann über den endlos scheinenden Urwald zwischen den Anden und der Pazifikküste war bereits ein Erlebnis. In Nuquí angekommen – ein verschlafenes Urwaldnest mit knapp 3.000 Einwohnern (die kein Englisch sprechen), wurden wir nach einiger Wartezeit per Bootstransfer in etwa 45 Minuten zur Lodge El Cantil gebracht, eine traumhafte Unterkunft umgeben von Regenwald und direkt am wunderschönen Pazifikstrand. Die atemberaubende Naturkulisse dort übertraf absolut unsere Erwartungen. Den verbleibenden Nachmittag nutzten wir, um die verschiedenen Strandabschnitte zu erkunden, die in der Nähe lagen. Außerdem wurden wir von einem hervorragenden Abendessen überrascht, welches trotz des mühsamen Transports sehr kreativ und köstlich war. Hier wussten wir noch nicht, dass in der Lodge jede Mahlzeit ein Highlight war.

7. Tag: Nuquí

Den Vormittag verbrachten wir am Strand, wobei wir bereits von der Lodge aus in einiger Entfernung einen Wal beobachten konnten. Am Nachmittag begaben wir uns dann endlich auch auf die lang ersehnte Walbeobachtungstour, nachdem wir von vielen Gästen der Lodge schon gehört hatten, wie viele Wale bereits gesehen worden seien und wie spektakulär ihre Sprünge seien. Zum Glück hatten wir nicht allzu viel erwartet, denn die einzigen drei Wale, die wir auf der Tour sahen, waren wohl nicht in der Stimmung für Sprünge und dergleichen, sondern vielmehr auf der ständigen Flucht vor dem Boot, sodass wir – nachdem wir einen kurzen Sprung und ansonsten nur ein paar Wasserfontänen und Rücken gesehen hatten – bald zur Lodge zurückkehrten. Das Abendessen war wieder die perfekte Entschädigung dafür.

8. Tag: Nuquí – Medellin – Cartagena

Am Morgen ging es mit dem Boot zurück nach Nuquí und von dort per Flug weiter nach Medellin. Da wir während des Transfers vom Stadtflughafen in Medellin zum internationalen Flughafen außerhalb noch etwas Zeit hatten, besichtigten wir unterwegs den Botero-Park mit seinen vielen Skulpuren und Statuen sowie einen Aussichtspunkt mit fantastischem Blick über Medellin – der zweitgrößten Stadt des Landes. Anschließend flogen wir weiter nach Cartagena an der Karibikküste, wo wir zum sehr schönen Kolonialhotel Alfiz in der Altstadt gebracht wurden.

9. Tag: Cartagena

Nach dem Frühstück begleitete uns ein deutschsprechender Reiseleiter zu einer Stadtführung mit Besichtigung des Klosters La Popa, der Festung San Felipe und der meterdicken Stadtmauer. Wir genossen besonders das Schlendern durch die Gassen mit den bunt bemalten und mit Blumen geschmückten Häusern. Nach dem Mittagessen standen einige Hotelbesichtigungen in der Altstadt sowie in der Strandzone Bocagrande auf dem Programm. Am Abend gönnten wir uns einen Drink auf einem der schönen Plazas in der Altstadt.

10. Tag: Cartagena – Islas del Rosario – Cartagena

An diesem Tag unternahmen wir eine Bootsfahrt zu den Islas del Rosario, einem Inselarchipel etwa eine Stunde von Cartagena entfernt. Auf der Isla Pirata hatten wir den ganzen Tag Zeit zum Entspannen und Baden (jedoch ohne Sandstrand) und erhielten ein typisch karibisches Mittagessen. Am späten Nachmittag Rückfahrt zum Hotel.

11. Tag: Cartagena – Santa Marta – Parque Tayrona

Nach einer etwa 4-stündigen Fahrt im öffentlichen Kleinbus erreichten wir gegen Mittag die Karibikstadt Santa Marta – Ausgangspunkt für den berühmten Nationalpark Tayrona. Die örtliche Agentur brachte uns innerhalb einer Stunde vom Stadtbüro zum Haupteingang des Parks. Hier mieteten wir für ca. 6 Euro ein Pferd, welches unter Gepäck zu den Cabañas Arrecife brachte, während wir uns auf die etwa einstündige Wanderung mitten durch den Dschungel machten. Am Nachmittag hatten wir noch kurz die Gelegenheit zu einem kleinen Strandspaziergang.

12. Tag: Parque Tayrona – Santa Marta

Frühmorgens wanderten wir zurück zum Parkeingang, besichtigen noch die Ecohabs und fuhren über das Fischerdorf Taganga mit Hotelbesichtigungen zurück nach Santa Marta. Nach einem Nachmittag voller Hotelbesichtigungen hatten wir am Abend gerade noch Zeit, um den Sonnenuntergang am Strand von Santa Marta zu genießen, bevor wir im stilvoll dekorierten Hotel Santorini Resort übernachteten.

13. Tag: Santa Marta – Bogotá

Von den knapp 40° C an der Karibikküste ging es an diesem Tag zurück ins etwa 15° C kalte Bogotá, wo uns die Kollegin der Agentur, weitere Hotelbesichtigungen sowie ein Stadtrundgang durch die schmucke Altstadt La Candelaria erwarteten. Mit einer Seilbahn fuhren wir auf den Berg Monserrate, von wo aus wir einen spektakulären Blick auf die Hauptstadt erhielten. Am Abend fuhren wir wieder ins Hotel De la Opera, wo wir wieder übernachteten.

14. Tag: Bogotá – Villa de Leyva

Am Morgen weitere Hotelbesichtigungen in Bogotá, anschließend etwa 3-stündige Fahrt nach Villa de Leyva. Unterwegs besichtigten wir die Salzkathedrale Zipaquirá sowie das schöne Künstler- und Töpferdorf Raquira. Am Abend kamen wir im schmucken Kolonialdorf Villa de Leyva an und schlenderten durch die hübschen Kopfsteinpflastergassen. Übernachtung in der Hacienda Duruelo mit wunderschöner Gartenanlage etwas außerhalb mit Blick über Villa de Leyva.

15. Tag: Villa de Leyva – Bogotá – Frankfurt

Morgens Hotelbesichtigungen in Villa de Leyva, anschließend Besuch eines über 150 Mio. Jahre alten Dinosaurier-Skeletts, welches in der Nähe gefunden wurde. Fahrt über das ehemalige Kloster Ecce Homo und vorbei an der berühmten Brücke „Puente de Boyacá“, an der Simon Bolivar die entscheidende Schlacht gegen die Spanier gewann, zurück nach Bogotá, wo wir uns von unserer Kollegin von Neptuno (gleichzeitig unsere ständige Übersetzerin und kompetente Helferin) verabschieden mussten. Rückflug nach Deutschland.

 

Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass wir – entgegen der Meinung vieler Unwissender – nie einen Grund hatten, uns unwohl oder unsicher zu fühlen. Die Kolumbianer sind ein äußerst herzliches, freundliches Volk, das uns immer entgegen kam und immer einen außergewöhnlich optimistischen Eindruck machte trotz der Probleme, mit denen das Schwellenland noch zu kämpfen hat. Natürlich meidet man bestimmte Gegenden in den großen Städten, aber in Kolumbien ist definitiv nicht mehr Vorsicht geboten, als in jedem anderen Land.

Außerdem bedanken wir uns ganz herzlich bei Angelika von Neptuno, die uns diese tolle Reise organisiert hat, die dafür gesorgt hat, dass jeder Transfer, jede Besichtigung, jeder noch so kleine Programmpunkt, sogar unser umständlicher Kofferversand und jede Übernachtung hervorragend geklappt hat. Es war unglaublich viel Arbeit für sie und wir schätzen die absolut perfekte Organisation. Vielen herzlichen Dank!

Günstige Oktober-Specials für Cuba

Folgende Cuba-Reisen mit Start im Oktober 2011 bieten wir zu attraktiven Spezial-Preisen an:

 

Große Cuba Rundreise am 31.10.2011:

Spezialpreis ab/bis Deutschland: € 2.545,- pro Person im DZ (Rabatt = € 150,-)

EZ-Zuschlag: € 265,-

 

 

Cuba Clásica am 13.10.2011 (noch 3 Plätze):

Spezialpreis ab/bis Deutschland: € 2.385,- pro Person im DZ (Rabatt = € 100,-)

EZ-Zuschlag: € 235,-

 

 

Cuba Tradicional am 16.10.2011 und am 30.10.2011:

Spezialpreis ab/bis Havanna: € 795,- pro Person im DZ (Rabatt = € 50,-)

EZ-Zuschlag: € 170,-

50. Jahrestag der Schweinebucht-Invasion in Cuba

Am 17.04.2011 wurde in Havanna der 50. Jahrestag der Schweinebucht-Invasion gefeiert. Prunkvolle Paraden und Märsche erinnerten an den Sieg Cubas über die US-Invasion des 17.04.1961.

Mit Hilfe von etwa 1.500 Exilkubanern gelangten die USA unter Leitung des zunächst noch zögernden Präsidenten Kennedy und der CIA im April 1961 zur Schweinebucht an der Südküste Cubas. Der von der CIA und Exilkubanern strategisch wertvoll geglaubte Angriffsort erwies sich als klarer Vorteil allerdings für die kubanischen Revolutionäre. Die dort ansässige arme Bevölkerung schlug den Angriff als erstes mit Waffen nieder, während sich die Revolutionsführer strategisch auf einen Rückschlag vorbereiten und schließlich die Angreifer überwältigen konnten.

Noch heute feiern viele Revolutionsfans an diesen Tagen die Tatsache, dass der US-Imperialismus Cuba nicht besiegen konnte.

Dom Rep – Die Diktatur von Trujillo

In The Time Of The Butterflies

(Die Zeit der Schmetterlinge)

Der Roman von Julia Alvarez erzählt von der wahren Geschichte

der Geschwister Mirabal während der Diktatur von Rafael Trujillo.

Die Schwestern kämpfen gegen das Regime Trujillos und werden schikaniert, verfolgt, verhaftet und am Ende getötet.

Minerva Mirabal, die zweitjüngste der vier Schwester, träumt davon, zur Schule zu gehen, um später Jura zu studieren, was zur damaligen Zeit jedoch für Frauen noch verboten war. Der Schulbesuch war zu jener Zeit für eine Bauerstochter nicht vorgesehen, wird ihr jedoch schließlich von ihrem Vater erlaubt. In der Schule erfährt sie von einer Freundin bereits, dass deren Eltern angeblich alle von Trujillo getötet worden sein.

Eine ungewöhnlich hellhäutige Freundin mit blondem Haar wird von Trujillo aus der Schule genommen, um dessen Kinder zu gebären, bevor sie in die USA fliehen muss.

Jahre später, als Minerva schon eine junge Frau ist, wird die Familie zu einem Fest zu Gunsten Trujillos eingeladen. Als der Diktator ihr beim Tanz zu nahe kommt, ohrfeigt sie ihn und bringt damit die gesamte Familie in Gefahr. Der Vater wird daraufhin gefoltert und Minerva würfelt um deren Zukunft: gewinnt sie ein Würfelspiel gegen Trujillo, wird ihr Vater aus der Haft entlassen und sie darf Jura studieren. Sollte sie jedoch verlieren, kommt ihr Vater frei, sie wird aber Trujillos Gefangene. Minerva gewinnt das Spiel und beginnt tatsächlich ihr Jurastudium, wo sie sich mit anderen Studenten zu einer revolutionären Gruppe zusammenschließt. Immer wieder hört man von der Ermordung Andersdenkender und von der Abschlachtung tausender Haitianer, die aufgrund der dunklen Hautfarbe von Trujillo nicht akzeptiert werden. Zusammen mit Patria und Maria Teresa Mirabal sowie deren Ehemänner starten sie anonyme Aktionen, um die Bevölkerung über die Massaker zu informieren. Darunter entsteht der Kosename „Schmetterlinge“ für die Geschwister. Als Trujillo Minerva schließlich den Abschluss des Studiums verwehrt und es zu weiteren Auseinandersetzungen kommt, werden die drei Schwestern und ihre Ehemänner verhaftet. Die Frauen kommen schließlich wieder frei und besuchen ihre Männer im Gefängnis. Auf dem Rückweg werden sie von Trujillos Soldaten angehalten und in einem Feld totgeschlagen.

Dede Mirabal, die zweitälteste der Geschwister, welche nicht an den revolutionären Aktionen ihrer Schwestern teilgenommen hatte, hat bis heute überlebt. Manchmal trifft man sie in ihrem ehemaligen Wohnhaus – heute ein Museum – in der Nähe von San Francisco de Macoris an.

Über Trujillo werden viele andere grausame Geschichten erzählt. Beispielsweise zeigte er sich im zweiten Weltkrieg zunächst barmherzig, in dem er den europäischen Alliierten anbot, jüdische Flüchtlinge in sein Land aufzunehmen. Die Bedingung war jedoch, dass es sich bei den Flüchtlingen größtenteils um Alleinstehende handeln sollte, damit sie sich möglichst schnell mit der dominikanischen Bevölkerung vermischten, um die Hautfarbe auf der Insel aufzuhellen.

Die Geschichte der Geschwister Mirabal wurde von Mariano Barroso verfilmt mit den Schauspielern Salma Hayek, Lumi Cavazos, Antonio Banderas usw.

Reisebericht Dominikanische Republik

Bei 2°C mit Stiefeln in den Flieger einsteigen und ca. 9 Stunden später bei 28°C mit Flip Flops wieder aussteigen? Das geht!

Auf meiner Info-Reise im Januar/Februar 2011 in die Dominikanische Republik war genau das mal wieder fast das Beste: mal kurz dem Winter in Deutschland entfliehen und dabei ein wahnsinnig schönes, interessantes und abwechslungsreiches Land kennenlernen.

Zwei wunderschöne Wochen verbrachte ich auf der warmen Karibikinsel, die ich während dieser Zeit mit all ihren Facetten erlebte. Anhand meines Reiseberichts sollte deutlich werden, dass die Dominikanische Republik weit mehr zu bieten hat als nur weiße Sandstrände und Kokospalmen…

Hier mein Reisebericht:

Reisebericht Dominikanische Republik

Naturtourismus in der Dominikanischen Republik

Kaum ein Reisender weiß, dass die Dominikanische Republik weit mehr zu bieten hat, als hübsche Strände und All Inclusive-Hotels.

Es gibt unzählige sehenswerte Ecken auf der Insel, wie zum Beispiel die Gegend um Barahona, welche für ihre nahezu unberührte Natur beliebt ist und als Ausgangspunkt für den beeindruckenden Lago Enriquillo gilt. Einer der schönsten Strände des Landes – noch ein Geheimtipp – liegt in diesem Teil des Landes: die Bahia de las Aguilas. Weitere Natur-Highlights des Landes sind z.B. der Jima Wasserfall, die Kakaoplantagen um Salcedo, die Halbinsel Samaná und der höchste Berg der Karibik, der Pico Duarte. Informieren kann man sich über diese Ausflugsziele abseits der typischen Touristenpfade unter turismoruraldominicana.com. Gerne stellen wir Ihnen auch individuelle Reisen zusammen.

Cuba Segeltörn

Ab sofort können wir für das kommende Jahr endlich den oft nachgefragten Segeltörn in Cuba anbieten. Jeden Samstag startet nun die 8-tägige Tour ab/bis Havanna oder Varadero, bei der die Kunden in Cienfuegos an Bord gehen und eine Segeltour zu den vorgelagerten Inseln um Cayo Largo unternehmen können. Schorcheln, Kajakfahren, Abendprogramm, der Besuch einer Schildkrötenfarm und die Gelegenheit, Krokodile, Affen und unzählige Leguane zu sehen, inklusive.

Infos: 07529-971332

4 Kommentare »

Lena Filipp am 20. Dezember 2010 in Cuba, Reisetipps

Fidel Castros schrittweise Amtsablegung geht weiter

Nachdem er 2006 das Präsidentenamt vorübergehend an seinen Bruder abgegeben hatte und 2008 endgültig als Staatschef zurücktrat, blieb Castro zunächst Erster Sekretär der Kommunistischen Partei. Nun lässt er auch diesen Posten ruhen.

Bei einem Treffen mit Studenten sagte er vor der staatlichen kubanischen Presse:  „Ich wurde krank und tat, was ich tun musste – meine Macht zu delegieren“.  Er betonte, dass er nun nicht mehr als Erster Sekretär der Partei spreche und könne keine Aufgaben mehr übernehmen, die er nicht vollständig erfüllen könne. Nach und nach gibt der 84-Jährige nun immer mehr Aufgaben ab.

Keine Kommentare »

Lena Filipp am 24. November 2010 in Cuba, News