Als eines der wenigen Länder weltweit bietet Panama allen Einreisenden am Flughafen Tocumen eine kostenlose Reisekrankenversicherung. Jeder, der seinen Pass vorzeigt, erhält eine mit Notrufnummern versehene Plastikkarte und kann sich bis zu 30 Tage sicher sein, im Falle eines gesundheitlichen Problems oder gar Unfalls auf eine erstklassige medizinische Versorgung im Land zurückgreifen zu können.
Auf Spanisch und Englisch informiert die ebenfalls am Flughafen überreichte Broschüre über den gesamten Versicherungsschutz: Abgedeckt sind Kosten einer medizinischen Versorgung bis zu 7.000 USD (rund 4.836 Euro). Dies beinhaltet unter anderem Arztbesuche, Ausgaben für Medikamente sowie notwendige Krankentransporte im Falle eines Unfalls, sei es auf dem Landweg oder per Flugzeug. Auch der Rücktransport ins Heimatland im Todesfall ist mit eingeschlossen. Zahlreiche weitere Versicherungsfälle, wie der Gepäckverlust auf Inlandsflügen (Entschädigung von bis zu 1.200 USD, rund 830 Euro) werden aufgeführt.
Saskja Fischer am 09. August 2011 in News, Panama
Hiermit möchte ich Sie informieren, dass unser neuer México/Mittelamerika-Katalog für 2012 erschienen ist.
Auf 148 Seiten finden Sie die schönsten und interessantesten Touren durch México und Mittelamerika.
Neben unseren Klassikern wie die Rundreise „Mexico Pur“, „Erbe der Maya“, „Naturwunder Costa Ricas“, finden Sie auch viele neue Touren in unserem Katalog, wie z. B. die Mietwagenreise „Auf vier Rädern durch Mittelamerika“.
Mit Ihrem Mietwagen können Sie in 22 Tagen die Highlights von Nicaragua, Costa Rica und Panama entdecken.
In Honduras bieten wir Ihnen für die kommende Saison zwei neue Kleingruppenreisen an, die bereits ab 2 Personen mit deutschsprechender Reiseleitung garantiert sind.
Ein weiteres Highlight ist die neue Kombinationsreise „Höhepunkte Zentralamerikas“. Bei dieser Reise können Sie die Länder Nicaragua & Costa Rica mit Guatemala oder Honduras kombinieren. Natürlich können Sie die Reise auch mit einem Badeaufenthalt abrunden.
Den neuen Katalog können Sie ab sofort online bestellen.
Von unserer Kollegin Katrin aus Nicaragua habe ich heute ein toller Bericht zum Sand-Boarding am Vulkan Cerro Negro erhalten. Viel Spass beim Lesen!
Der Besuch des Kolonialstädtchens Granada in Nicaragua ist ein absolutes Muss. Vom Hausvulkan Mombacho aus genießt man eine überwältigende Aussicht auf die im Jahr 1524 von den Spaniern angelegte, erste Stadt Zentralamerikas; die 356 vorgelagerten Isletas im Nicaragua-See und die mystische Apoyo Lagune. Ein Abstecher in die rund 2,5 Stunden entfernte, unweit des Pazifiks gelegene und im gleichen Jahr gegründete Stadt León,
lohnt allerdings nicht minder. Hier geht es auf den Plätzen, Märkten und Straßen noch lebendiger, noch authentischer zu. Nicht zuletzt ist León eine der renommiertesten Universitätsstädte Zentralamerikas. Doch was soll noch viel berichtet werden über die überall sichtbaren Zeichen der spannenden Entwicklungsgeschichte dieser pulsierenden Stadt – geprägt durch mehrfache Zerstörungen und Wiederaufbauten nach Einwirkung von Naturgewalten oder politischer Auseinandersetzungen, für die sie bis heute berühmt ist. Die Besteigung der als größten und ältesten Kathedrale Mittelamerikas geltenden “Basílica de la Asunción“, auf deren Dächern man freizügig herum klettern kann, macht es sichtbar. Auch León ist von einer Vielzahl von aktiven und inaktiven Vulkanen umgeben, die sich wie eine Perlenkette vor dem Auge des Betrachters aufreihen. Für den jüngsten Vulkan der geographischen Entstehungsgeschichte und größentechnisch eher als Hügel anmutenden “Cerro Negro“ (rund 45 Fahrminuten von León entfernt) hat sich ein findiger Touristiker – oder vielleicht auch eher Extremsportler – eine ganz besondere Attraktion einfallen lassen. Den Eingang zur Reserva Cerro Negro passiert, laden wir das Equipment aus und mir schwant – jeder Teilnehmer muss sein Equipment selber tragen. Wie in Monthy Pythons “Das Leben des Brian“ lädt sich einer nach dem anderen sein Holzbrett (für die spätere Abfahrt wahlweise stehend oder sitzend) zusammen mit einem Rucksack aufs Kreuz. Der Anstieg ist kurz (rund eine Stunde), aber beschwerlich. Rohes, unregelmäßig großes Lavagestein gibt dem Tritt kaum Halt und das Brett drückt pro erklommenem Meters mehr und mehr auf den Brustkorb. Relativ zügig erreicht man jedoch den Pass um einen der Hauptkrater und wird mit dem Ausblick auf die umseitig grüne Landschaft belohnt. Oben angekommen, werden weitere Krater sichtbar. Man kann am Boden fühlen, wie aufgeheizt die Erde hier ist und die Fumarolen (schwefelhaltige Ausdünstungen) beobachten. Es wirkt wie eine Mondlandschaft und eine Stelle lädt zu “Sprungbildern“ ein: den Boden aus dem Bild gelassen, scheint es, als wären wir aus Helikoptern gesprungen. Unser Guide Miguel gibt uns eine professionelle und sicherheitsorientierte Einführung. Was wir mitgeschleppt haben, sind neben dem Abfahrtsbrett ein kompletter Baumwoll-Overall, Knie-, Ellbogen- und Handschützer und ein Augenschutz. Wir lassen uns das Foto der wagemutigen Gipfelstürmer nicht entgehen. Aber jetzt kommt die Abfahrt… Das Vergnügen ist kurz, aber gigantisch! Es bleibt nur der steile, pechschwarze Abstieg über einen der Vulkanhänge. Einer nach dem anderen wagt sich, und Erinnerungen an Ski-Abfahrten werden wach. Natürlich kann man bremsen, dann schießen einem allerdings zig kleine Gesteinsbröckchen in den Weg, die wir nachher erschöpft und glücklich abschütteln. Diese Halbtagestour ist nicht unanstrengend, hat aber allen Beteiligten Riesenspaß gemacht, die vorübergehende, internationale Gruppe zusammengeschweißt und uns das Gefühl gegeben, dass wir wenigstens einen der altehrwürdigen Gipfel dieser geschichtsträchtigen Landschaft erfolgreich erklommen haben!
Dieses Jahr feiert das Unternehmen sein 80 jähriges Jubiläum. Seit der Gründung im Jahre 1931 auf der Baleareninsel Mallorca (Spanien) ist die Barceló Gruppe stetig gewachsen und heute eines der bedeutendsten touristischen Unternehmen der Welt.
Mit über 160 Hotels und fast 43.000 Zimmern in 17 Ländern, belegt das Unternehmen gemessen an der Zimmeranzahl den 3. Platz auf dem Hotelleriesektor in Spanien und den 24. Platz im internationalen Vergleich.
In Lateinamerika und in der Karibik wurde von Anfang an bevorzugt expandiert und so wurde dort im Jahr 1985, vor mehr als 25 Jahren, der erste internationale Hotelkomplex errichtet. Seit dem ist die mallorquinische Unternehmensgruppe auf diesem Kontinent stetig gewachsen und verfügt heute über 34 Anlagen, darunter hauptsächlich Ferienhotels, aber auch einige Stadthotels in Hauptstädten wie
San José de Costa Rica, Managua (Nicaragua) und Guatemala City. In Mexiko ist Barceló Hotels & Resorts mit 13 Hotels am stärksten vertreten, sowohl in den touristischen Zentren entlang der pazifischen Küste wie Puerto Vallarta, Manzanillo, Los Cabos, Ixtapa und Huatulco als auch an der Riviera Maya und Cancún an der karibischen Küste.
Wir arbeiten eng und oft mit Barceló Hotels & Resorts zusammen. Unsere Top-Empfehlung ist das 5-Sterne-Hotel Barceló Maya Beach Resort an der Riviera Maya in Mexico, eines der besten Hotels der Riviera Maya, welches zugleich ein tolles Preis-Leistungsverhältnis bietet.
Mehr Infos zu diesem Hotel: http://www.miller-reisen.de/Reisen.Mexiko.Badehotels.6644.html
Dieser Kult trifft häufig auf wenig Verständnis bei Außenstehenden, welche noch keinen Kontakt mit den Gebräuchen der Maya-Religionen hatten:
Die Verehrung Maximóns alias San Simón wird in diversen Dörfern im guatemaltekischen Hochland praktiziert. Maximón ist dort repräsentiert durch eine Holz-Statue mit Cowboyhut und Schnurrbart, welche jedes Jahr in einem anderen Haus seine Residenz findet. Bei den Osterprozessionen wird sie durch die Straßen getragen, während die Anhänger in der restlichen Zeit des Jahres den Maximón in seiner jeweiligen Herberge besuchen können. Dort wird sein Altar in der Regel von zwei Personen betreut und die Gaben der Besucher an die Statue weitergereicht. Sympathisanten bieten Geld, Weihrauch, Schmuck, Zigarren oder Zigaretten im Austausch für Gesundheit, eine gute Ernte, Fruchtbarkeit, Heiratsratschläge und andere Dienste. Die Figur hat ununterbrochen eine brennende Zigarette oder Zigarre in ihrem Mund, in dem sich bisweilen ebenfalls ein Loch befindet, so dass die Besucher der Gottheit einen Schnaps ausgeben können. Wichtig sind die Farben der Kerzen, welche vor der Figur entzündet werden – jede hat eine andere Bedeutung und Wirkung.
Im Allgemeinen ist Maximón in einem europäischen 18. Jahrhundert-Stil gekleidet, obgleich das Aussehen lokal in den verschiedenen Dörfern variiert. In Santiago Atitlán wird die Statue mit vielen bunten Girlanden geschmückt, während sie in Zunil einen eher einschüchternden Eindruck macht durch eine dunkle Sonnenbrille und einem Kopftuch. Maximón wird weniger als wohlwollende Gottheit, sondern eher als ein Tyrann angesehen, welcher nicht zu verärgern ist. Er gilt als Bindeglied zwischen Himmel und Hölle (Bitol und Xibalbá). Seine kostspielige Vorliebe für Alkohol und Zigaretten deutet auf seinen sehr menschlichen Charakter hin und unterscheidet sich damit erheblich von den asketischen Idealen des Christentums. Ebenfalls Gebete für Rache oder Erfolg auf Kosten anderer werden von Maximón gewährt. Die Kirche würde ihn am liebsten verbieten, dennoch suchen ihn täglich Dutzende von Menschen auf.
Viel ist nicht bekannt über die Herkunft dieses speziellen Heiligen. Er soll nicht älter als hundert Jahre alt sein – für einige ist er die Verkörperung des christlichen Judas, andere sehen in ihm eine alte Maya-Gottheit. Wieder andere behaupten, dass er aus kommerziellem Interesse „erfunden“ wurde.
Dieser Artikel ist von Linda unserer Kollegin aus Guatemala. Danke!
Manuela Kaes am 02. August 2011 in Allgemein