Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Monatsarchiv für Oktober 2010

2 Millionster Besucher auf Cuba

12 Tage früher als im letzten Jahr konnte Cuba am 19.10.2010 den 2 Millionsten Besucher begrüßen.

Zum siebten Mal in Folge wird diese Rekord – Besucherzahl dieses Jahr gehalten.

Cuba zeigt eine sehr dynamische touristische Entwicklung und Kanada ist immer noch der wichtigste Quellenmarkt für Cuba. Deutschland steht an 4ter Stelle.

Die Modernisierung der Hotels und Verbesserung der Infrastruktur stehen im Vordergrund. An der Auffächerung der Angebot auf Cuba wird jederzeit gearbeitet.

Die größte karibische Insel identifiziert sich mit traumhafter Natur, faszinierender Kultur, der Lebensfreude und Musik der Cubaner und natürlich mit Rum und Zigarren

Cuba – Ein Land das man einfach erleben muss!

Der Rio Negro hat den niedrigsten Pegelstand seit Jahren

Der Rio Negro wies in Manaus nur noch ein Niveau von 13,63 Metern. Dies ist der niedrigste Stand seit Beginn der Messung im Jahr 1902. Der 2250 km lange Rio Negro, ein Nebenarm des Amazonas Flusses, hatte nur noch einmal so wenig Wasser wie im Moment. Im Jahre 1964 hatte er ebenfalls nur noch ein Niveau von 13,64 Metern. Rund 40 Orte haben wegen der Dürre den Notstand ausgerufen. Sie werden vom Militär und Zivilschutz über Hubschrauber mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln versorgt.

Selbst kleine Motorboote können vielerorts aufgrund des niedrigen Wasserstandes nicht fahren.

Am stärksten betroffen ist der Ort Tefé welcher ca. 600 Kilometer westlich von Manaus liegt.

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Ulrike Haas am 27. Oktober 2010 in Brasilien, News

Die Olympischen Spiele der Dominikanischen Republik

Master de la Cordillera nennt sich das Sport-Event in der Stadt Jarabacoa – in der zentralen Bergregion der Dom Rep gelegen. Extremsportler aller Nationen sind während des Events am 29. und 30.10.2010 äußerst gefragt. Auf einem knapp 50km langen Parcour tragen die 500 Teilnehmer Kämpfe in 6 verschiedenen Sportarten aus. Es steht beispielsweise Fahrradfahren,  Rafting oder Abseilen auf dem Programm.

Der Erlös des Events steht dem dominikanischen Special-Olympics-Team zu, also dem Team für die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung.

Die sogenannten Alpes Dominicanos eignen sich hervorragend für Aktivitäten dieser Art. Die Region bietet eine Vielzahl an Sportmöglichkeiten.  Zudem ist die Cordillera mit 3.000 m das höchste Gebirge der gesamten Karibik.

Cuba öffnet Markt in kapitalistische Richtung

Nach über 50 Jahren scheint sich das sozialistische System Cubas zu Gunsten der Landbevölkerung zu wandeln. Privatleute können endlich Produkte für die Landwirtschaft erwerben.

Anstatt 10  Produkte für den landwirtschaftlichen Anbau können Ladenbesitzer in Havanna nun schon 20 verkaufen und sollen bis Jahresende ganze 40 Produkte im Sortiment haben. Für uns Europäer ein mageres Angebot – für die Kubaner jedoch, die zuvor jahrelang nichts kaufen konnten, durchaus attraktiv.

Stacheldraht, Schläuche, Schaufeln, Handschuhe, Arbeitsstiefel, Sägeblätter und Macheten  (das Buschmesser ist in Cuba noch immer alleinige Waffe gegen Unkraut und Wildwuchs) sind nun in etwa 1.100 Geschäften zu finden. Bezahlt werden die Güter mit dem kubanischen Peso, keinesfalls billig, jedoch für die Bauern, die in Cuba über ein relativ hohes Einkommen verfügen, kein Hindernis.

Im Agrarsektor soll sich auch in Zukunft einiges verbessern: derzeit werden erst 50% der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche tatsächlich genutzt. Nach und nach sollen hier durch die Regierung Flächen freigegeben werden.  Auch sollen die Preise für Import-Lebensmittel, welche insgesamt immerhin 2,5 Milliarden US Dollar ausmachen, in Zukunft reduziert werden.

Bolivien erhält Zugang zum Meer

Nachdem Bolivien zum Ende des Salpeterkrieges (1879-1883) Ihren Zugang zum Meer an Chile abtreten musste, erhält das kleine, südamerikanische Land erstmals wieder einen vereinfachten Zugang zum Pazifischen Ozean. Peru und Bolivien unterzeichneten kürzlich in der südperuanischen Hafenstadt Ilo einen Vertrag über die Verpachtung eines peruanischen Küstenabschnitts an Bolivien. Sie erneuern damit ein 1992 geschlossenes Abkommen, das den Bolivianern für 99 Jahre die Nutzung eines fünf Kilometer langen Abschnitts zur Abwicklung ihrer Importe und Exporte zusicherte. Da es allerdings an der Hafeninfrastruktur mangelte, wurde der Vertrag damals nicht umgesetzt.

Die 1.250 Kilometer südlich der Hauptstadt Lima geplante Freihandelszone, Boliviamar genannt, sieht neben einer Hafenanlage auch einen Strand zur touristischen Nutzung vor. Bisher nutzt Bolivien größtenteils chilenischen Häfen um die Im- und Exporte abwickeln zu können.

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Angela Harde am 25. Oktober 2010 in Bolivien, News

Schwäbelnde Peruaner

Ein bisschen was zum Schmunzeln am Freitag nachmittag!

http://www.youtube.com/watch?v=yprsNGUHkyc

http://www.youtube.com/watch?v=1X7Iei163PU

Moderne Kunst aus Lateinamerika

Die Ausstellung  zeigt einen Überblick über die abstrakte Kunst des 20.  Jahrhunderts.
Mit über 200 Werken  der Malerei, Skulptur, Zeichnung und Fotografie werden die wichtigsten  Positionen der geometrischen Abstraktion in Lateinamerika in der Ausstellung  VIBRACIÓN vorgestellt.
Die Ausstellung  stellt die wichtigsten Entwicklungslinien innerhalb der abstrakt-geometrischen  Kunst sowie ihre lebendigsten Zentren in Lateinamerika vor – allem voran in  Argentinien, Brasilien, Uruguay und Venezuela. Die verschiedenen Werkgruppen  bieten durch überraschende visuelle Verbindungen neue Betrachtungsweisen eines  wenig bekannten Kapitels der internationalen Moderne. In der Ausstellung finden  Sie Werke von Joaquín Torres-García, Lygia Clark, Lucio Fontana, Juio Le Parc,  Hélio Oiticica, Hércules Barsotti, Carmen Herrera, Alejandro Otero, Carlos  Cruz-Diez. Jesús Rafael Soto u.a..

Veranstaltungen im  Rahmen der Ausstellung:

Freitag, 12.  November 20 Uhr
Konzert im  Forum
Dino Saluzzi  (Bandoneon) und Anja Lechner (Cello)
Ojos  Negros

Mittwoch, 1.  Dezember 18 Uhr
Lesung mit Mechthild  Großmann in der Ausstellung
Zwischen Samba und  Salsa – Die Novelas Negras – Krimis aus Lateinamerika

Sonntag, 5. Dezember  12 Uhr und 16 Uhr
Kurzkonzerte in der  Ausstellung (Dauer: 40 Min)
Vibración, Klang und  Abstraktion.
Eine musikalische  Reise
Mit Florian Weber  (p), Paz Miranda (voc), P í a Miranda (cov nd Patrice Héral  (per)

Sonntag, 7 November 15 Uhr 30 (Dauer 90 Minuten)

Freitag, 5 November, 10 Uhr 30 (für Schüler- Dauer 60 Minuten)

Spanische Führungen verfügbar

Teilnahme an den spanischen Führungen nur nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 0228 / 91 71 263 (Mo – Do 9 -15 Uhr, Fr 9 – 12 Uhr) oder per Email: kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de

Hier ein VIDEO dazu.

VIBRACIÓN. Moderne Kunst aus Lateinamerika
The Ella Fontanals-Cisneros Collection
17. September 2010 bis 30. Januar 2011

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn
Telefon: 0228 9171–200
E-Mail: info@bundeskunsthalle .de
www.bundeskunsthalle.de

Peru hat einen neuen Nobelpreisträger!

Während sich die Frankfurter Buchmesse dem Literaturland Argentinien widmete,
hat die Schwedische Akademie in Stockholm dem Peruaner Mario Vargas Llosa
den Nobelpreis für Literatur zugesprochen. Der 74jährige Autor ist “gerührt und begeistert”.
Besonders die spanischsprachige Welt freut sich mit ihm, Peru  jubelt.

Nach nunmehr 20 Jahren ging die Auszeichnung wieder in die Region.
Als letzter Lateinamerikaner bekam 1990 Octavio Paz den Nobelpreis.

Der Lektor Jürgen Dormagen kennt Vargas Llosa  seit fast drei Jahrzehnten
und brachte es auf den  Punkt: “Völlig klar, dass er irgendwann diesen Preis
bekommen würde.” Der Autor habe es “wie  kein anderer verstanden, das
Leben in Peru … in seinen Werken nachzuzeichnen.”
Vargas Llosa lehrt zurzeit an der Princeton-Universät und lebt in New York.

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Angela Harde am 19. Oktober 2010 in News, Peru

Mare Australis mit neuer Route

Das Schiff „Mare Australis“, das bisher Teil der Flotte von Cruceros Australis war, wird ab Ende des Jahres für Navimag unterwegs sein. Auf der beliebten Route von Puerto Montt zur Laguna San Rafael, die bisher mit dem Schiff „Puerto Edén“ bedient wurde, steht demnächst die „Mare Australis“ zur Verfügung. Die Einweihung erfolgt im Zuge der Silvester-Kreuzfahrt.

Neue Flugverbindung zum Torres del Paine Nationalpark

Folgende Info erhielten wir aus Chile, durch diese neue Flugverbindung kann der berühmte Torres del Paine Nationalpark in Patagonien einfacher und schneller erreicht werden.

Ab 3. November 2010 wird von der Sky Airlines eine neue Flugverbindung von Santiago de Chile nach Puerto Natales aufgelegt => Montags und Mittwochs Abflug in Santiago um 09:55 Uhr mit Ankunft in Puerto Natales um 15:15 Uhr, Freitags Abflug in Santiago um 09:45 Uhr mit Ankunft um 15:05 Uhr.

Zwischenstopp in Puerto Montt, umsteigen Punta Arenas.

Puerto Natales ist das „Tor“ in den Torres del Paine Nationalpark, von hier aus noch ca. 1 Stunde Transferzeit in einen der berühmtesten Nationalparks der Welt.

Der letzte Flug findet saisonbedingt am 04. März 2011 statt.

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