Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Monatsarchiv für Januar 2010

Lateinamerika Luxus-Workshop auf der ITB

Zur diesjährigen ITB  der für uns wichtigsten Messe zur Produktbesprechung mit unseren Agenturen wird am 12. März ein Workshop mit dem Thema „Luxus-Urlaube“ in Lateinamerika abgehalten.

Im Forum ausgewiesener Experten wird auch Miller Reisen vertreten sein. Seit Anfang Januar haben auch wir einen Luxus-Katalog mit auserwählten Reisezielen aufgelegt.

Zur Veranstaltung sind Incoming-Agenturen, Hoteliers, Airlines und anderes Fachpublikum am 12.März um 14:00 Uhr im Presse-Konferenzraum in Halle 5.3 eingeladen.

Ecuador: Ein Hut mit falschem Namen

Von Karin Ceballos Betancur

Napoleon, Goldgräber und der alte Teddy Roosevelt sind Schuld am größten Missverständnis der Kopfbedeckungsgeschichte. Und für alle, die es immer noch nicht wissen: Der so genannte Panamahut stammt aus Ecuador – und von nirgendwo anders her!

Die Wunde sitzt tief, auch wenn sie eher zufällig geschlagen wurde. Eine nationale Schmach, die für hinterfotzige Fragen bei Quizsendungen taugt, wo die Antwort womöglich 5000 Euro wert wäre: Woher stammt der Panamahut? Wo wird der Panamahut hergestellt? Wer, Herrgott noch mal, produziert den Panamahut schon seit vielen Jahrhunderten? Manchmal ist es gut, einen Telefonjoker in Ecuador zu platzieren.

Zahllose Legenden ranken sich um das Missverständnis, das seinen Anfang im Jahr 1855 genommen haben soll, als die Hutmacher aus Montecristi, der Hauptstadt des sombrero de paja toquilla, des Hutes aus dem Stroh der Toquilla-Palme, einer endemischen Art, die nur an der ecuadorianischen Pazifikküste wächst, dem französischen Kaiser Napoleon III. eines ihrer Artefakte schickten. Weil der Hut in Panama eingeschifft wurde, glaubten die Franzosen, es handele sich um ein panamaisches Produkt. Man mag ein Stück historischer Gerechtigkeit darin erkennen, dass Napoleon III. später an Blasensteinen erkrankte.

Massenhaft verbreitet wurde das Missverständnis von Goldgräbern, die sich im Hafen von Panama auf dem Weg nach Kalifornien mit geflochtenem Sonnenschutz wappneten. Importiertem Sonnenschutz, wohlgemerkt. Alle aufklärerischen Hoffnungen zunichte machte schließlich US-Präsident Theodore Roosevelt, als er sich mit einem sombrero fino, einem besonders feinen Hut, fotografieren ließ. Anlass war der Besuch der Baustelle eines Kanals zwischen Nord- und Südamerika. Eines sehr großen Kanals. Sie wissen schon, wo.

Die Wunde schmerzt, bis heute. Man kann es sich ein bisschen so vorstellen, als hätte Fidel Castro beim Einmarsch der siegreichen Rebellen in Havanna 1959 ein Baguette unter dem Arm getragen und das Stangenweißbrot ginge heute weltweit unter der Bezeichnung “Pan Cubano” über die Verkaufstresen der Bäckereien.

GEFUNDEN IN …

Ecuador, Januar 2008

Wollte man den Stachel im Fleisch des Nationalstolzes geografisch verorten, säße er in Montecristi. Die Kleinstadt bei Manta besteht im Wesentlichen aus zwei Straßen, gesäumt von Hängematten, die im Wind baumeln, und Händlern, die Hüte in allen Farben und Formen anpreisen. Hier und da gehen Show-Flechter ihrer Arbeit nach. Alle drei Monate schneiden sie hier die frischen Palmblätter mit der Machete, immer dann, wenn sie sich gerade öffnen. Mit einem Kamm werden sie gestriegelt und vier Stunden lang in Wasser weich und weiß gekocht. Danach wird das Stroh mit Schwefel geräuchert, in der Sonne getrocknet und geflochten.

Gregorio Quirumbay, der schon vor zwei Jahren behauptet hat, dass er 85 Jahre alt ist, lebt mit Frau,Tochter, Enkeln und Urenkeln in einer Hütte am Rande von Sinchal. Er ist der älteste Flechter des Landes, seine Hüte, an denen er einen Monat lang arbeitet, verkauft er für zehn Dollar das Stück.

Er war 16 Jahre alt, als ihm ein Lehrer in der Schule das Flechten beibrachte. Früher, sagt Don Gregorio, kamen viele Flechter zu ihm, um sich die Hutmitte flechten zu lassen, die plantilla, das schwierigste Stück. “Jetzt”, sagt Don Gregorio, “kommt keiner mehr”. Die jungen Leute, sagt er, hätten ihre eigenen Techniken entwickelt. Es klingt nicht so, als halte er viel davon. Vor ein paar Jahren war er bei einer Schau in Guayaquil, um seine Hüte zu zeigen. Er erzählt, dass ein Tourist auf ihn zukam und etwas sagte, in dem das Wort “Panama” vorkam. “Ich hab gesagt: So, hier sind meine Hüte. Ich habe sie geflochten. Ich bin Ecuadorianer. Da wollen Sie mir ja wohl nicht sagen, dass das Panamahüte sind?”

Vielleicht hätten die Ecuadorianer im Sommer 2006 erwirken sollen, dass Don Gregorio eine Ansprache im Fußballstadion hält, als ihre Nationalelf gegen Deutschland spielte. Statt dessen ließ man 15.000 Strohhüte verteilen. Die Besucher werden sich gefreut haben. Über die Panamahüte von den netten Ecuadorianern

Quelle: spiegel online

El Salvador laut Lonely Planet das beste Reiseland

Auch für mich etwas überraschend wurde El Salvador gerade vom Lonely Planet Reiseführer als das beste Reiseland ausgezeichnet.

Den gesamten Artikel dazu finden Sie hier.

Wenn auch Sie eine Reise nach El Salvador planen, oder dieses noch völlig unentdeckte Land mit z.B. Guatemala kombinieren, wollen, so freuen wir uns auf Ihre Anfrage.

Zugfahrt zur Teufelsnase in Ecuador geschlossen

Laut Information der ecuadorianischen Zuggesellschaft „Empresa de Ferrocarriles Ecuatorianos“ werden ab März 2010 umfangreiche Wartungsarbeiten an der Strecke zur Teufelsnase zwischen Alausí und Sibambe durchgeführt werden. Die Wartungsarbeiten, die der Verbesserung der Strecke dienen, beginnen am 04.03.10 und werden bis mindestems zum 04.07.10. andauern. Innerhalb dieses Zeitraums kann die Strecke zur Teufelsnase nicht bedient werden. Natürlich werden Reisende, die auf diese Strecke gebucht sind, mit einem Alternativprogramm versorgt werden.

Wir bedauern den langen Zeitraum, in der die Teufelsnase nicht besucht werden kann, freuen uns aber, dass ab Juli auf einer frisch gewarteten Strecke gereist werden kann.

Buchtipp für alle Kuba-Interessierten

Der etwas andere Reisebericht „Havanna – Eine kubanische Reise“ von Reinhard Kleist wirft einen spannenden und unterhaltsamen Blick auf Kuba.

Besonders interessant wird das Buch durch die Gestaltung als Comic, welche die Erlebnisse des Autors untermalt und die Vorstellungskraft des Lesers unterstützt. Nicht durch reale Fotos, sondern durch die Zeichnungen Kleist’s erlebt man die Geschichten mit. Ich finde, das verschafft dem Buch einen ganz eigenen Pep.

Thematisch beschäftigt sich Kleist generell mit den Verhältnissen in Kuba, ohne aber den Leser in seiner Meinung zu beeinflussen oder irgendwelche Beurteilungen abzugeben. Es ist schlicht und einfach die Zusammenfassung einiger persönlicher Erlebnisse und Beobachtungen, die der Autor auf der 4-wöchigen Reise gemacht hat, eine Art Tagebuch. Man gewinnt interessante Einblicke in das Leben in Havanna, Trinidad und Viñales. Es handelt von ganz allgemeinen Themen wie Bus- und Taxifahren sowie von persönlichen Begegnungen mit Kubanern und den politischen Verhältnissen.

Meiner Meinung nach ist das Buch ein interessanter Blick auf Kuba, das einem viele Details vorführt, aber auch Raum für eigene Interpretationen lässt, und für alle Kuba-Freunde und –Interessierte bestimmt ein guter Tipp ist.

Reisebericht Kolumbien

Diesen interessanten Reisebericht über Kolumbien haben wir von unseren Kunden Frau Edith und Herrn Karlheinz Rompf erhalten. Sie waren im November 2009 mit Miller Reisen in Kolumbien unterwegs.

Spaziergang in der Vergangenheit und in der Zukunft zugleich

Reisende von heute sind auf der Suche nach etwas Außergewöhnlichem in ihrem Urlaub, nach etwas, was sie nicht beschreiben, nicht vergessen können –  eine Erfahrung ihres Lebens.

Ein besonderes Geräusch, ein Duft oder sogar ein Gefühl, welches sie jedes Mal diesen einen unvergesslichen Moment erinnert. Und das für den Rest ihres Lebens.

Können Sie sich Ihren idealen Urlaub vorstellen?

Anfangs befinden Sie sich in einer der modernen Metropolen des Kontinents mit Blick auf die Anden, Santiago de Chile

Und dann nicht viel später, bekommen Sie ein merkwürdiges Gefühl beim Wandern durch die Mondlandschaft der trockensten Wüste der Welt in San Pedro de Atacama, umgeben von Vulkanen und Geysiren. Diese Mystik ist wirklich unglaublich…

Doch im nächsten Augenblick laufen Sie – buchstäblich und bildlich – barfuss über Wasser, in 2.500 Metern über dem Meeresspiegel auf den Salzseen von Bolivien. Diese unendliche Weite wird sie faszinieren!

Immer noch erstaunt durch das beeindruckende Hochland von Bolivien mit ihren verborgenen Schätzen (die Sie gerade hinter gelassen haben), begeben Sie sich auf die Straße der Inkas zu den Ruinen einer großen Kultur, einer der Denkmäler der Erde, Machu Pichu. Hier kehren Sie in die Vergangenheit zurück, die Geschichte der Inkas ist hochinteressant.

In der Hoffnung, dass Sie diesen Augenblick für immer in ihrem Kopf einfrieren können, reisen Sie mit dem Zug zurück in die Richtung des Tempels der Sonne in Cuzco.

Sie öffnen die Augen wieder und finden sich wieder mit Blick auf den Pazifischen Ozean beim Genießen der peruanischen Küche, kaum zu glauben aber man ist ans Ende einer Reise durch die Zeit gekommen.

Oder war es vielleicht doch nur ein wunderschöner Traum?

Diese obengenannten unvergesslichen Orte, die mit einander verbunden sind durch bekannte Städte wie Santiago de Chile, Lima, Cusco und La Paz und andere weniger dicht besiedelte Orte wie Putre, Puno und Isla del Sol, machen diese Reise aus.

Aber es gibt mehr: Tempel, Gräber, Kathedralen, Museen, Märkte und eine unglaubliche Fauna werden diese spektakuläre Strecke ergänzen.
Kultur, Geschichte, lokale Gastronomie, atemberaubende Landschaften; Alle Zutaten gut miteinander verrührt und man bekommt das Nachfolgende: das Anden-Dreieck oder: DAS HERZ DER CORDILLERA

Wählen Sie für Ihren nächsten Sommerurlaub die Kombination aus Chile, Bolivien und Peru. Drei Länder, jedes mit seiner eigenen Persönlichkeit, Schönheit und Charakter. Ohne Zweifel, diese mystische Route wird für immer in ihrer Erinnerung bleiben.

Mehr Infos sowie Preise und genauer Reiseverlauf unter http://www.miller-reisen.de/Reisen.Chile.Kleingruppen-Reisen.12347.html

Die Blühende Atacamawüste

Die Atacamawüste liegt im Norden Chiles zwischen den Anden und dem Pazifischen Ozean und ist die trockenste Wüste der Welt. Jedoch zwischen September und November ereignet sich ein unglaubliches Naturphänomen: eine blühende Wüste. Dieses faszinierende Ereignis passiert wegen dem globalen Klimaphänomen “El Niño”, das außergewöhnlichen Niederschlägen während dieser Monate verursacht. Die Küstennebel (Camanchaca) enthalten wegen einer Überhitzung der ufernahen Meeresströme ausreichend Feuchtigkeit, um über der Wüste abzuregnen.

Der Regnen führt dazu, dass große Mengen an Samen und Knollen zu Beginn des Frühlings in der südlichen Hemisphäre zu keimen beginnen. So blühen innerhalb kurzer Zeit unzählige gelbe, blaue und violettfarbene Blumen und Kräuter und verwandeln die trockenste Wüste der Welt in ein Meer von Blumen. Dieses Phänomen breitet sich vom Norden der Stadt Vallenar bis nördlich der Stadt Copiapo aus.

Die Blumen machen mehr als 200 Spezies aus, die Mehrzahl endemischer Art, die ausschließlich in dieser Region existiert. Die bekannteste Spezies ist:

- Garra de León („Löwentatze“)
- Pata de Guanaco („Pfote des Guanako“)
- Añañuca

Wenn Sie nach Norchile zwischen September und November fliegen, sollten Sie sich dieses Ereignis unbedingt anschauen.

Chile-Reise zum Sonderpreis: Juwelen aus Eis / Hotel Puyuhuapi Lodge&Spa am 01.Februar 2010

01.02.2010 Balmaceda – Puyuhuapi Lodge & Spa
Empfang am Flughafen in Balmaceda und Fahrt auf der spektakulären Carretera Austral durch eine beeindruckende Landschaft zum Hotel Puyuhuapi Lodge & Spa. M/A

02./03.02.2010 Puyuhuapi Lodge & Spa
Erkunden Sie auf einer Wanderung den Queulat Nationalpark mit seinem hängenden Gletscher oder nehmen Sie sich eine Auszeit und lassen Sie sich im Spa Hotel verwöhnen. Das Hotel liegt in überwältigend schöner Umgebung am Ufer eines Fjords und inmitten jahrhundertealter Wälder. F/M/A

04.02.2010 Puyuhuapi Lodge & Spa – Laguna San Rafael – Puerto Chacabuco
Frühmorgens 7-stündige Katamaranfahrt durch die eisblauen Fjorde zur Laguna San Rafael, Heimat eines tausendjährigen Gletschers. Auf der Route durch die südlichen Kanäle erwartet Sie eine atemberaubende Sicht auf die vorbeiziehende Landschaft. Gegen 14 Uhr erreichen Sie die Lagune und erblicken den Gletscher sowie die riesigen, sich vor Ihnen auftürmenden Berge. Der gewaltige Gletscher fließt direkt vor Ihnen langsam in den Ozean und um Sie herum treiben überall kleine Eisberge. Am Nachmittag Rückfahrt nach Puerto Chacabuco. Übernachtung in Chacabuco oder Coyhaique. F/M/A

05.02.2010 Puerto Chacabuco – Balmaceda
Nach dem Frühstück Busfahrt entlang des schönen Simpson Flusses zum Flughafen von Balmaceda. F

*Programm mit englischspr. Reiseleitung*

Preis pro Person 1329,- €

Infos und Buchungen bei Miller Reisen.

Hoteliers und UNICEF starten Programm „Huésped de Corazón“ in Chile

Seit Ende September letzten Jahres können in- und ausländische Touristen die Verbesserung der Lebensbedingungen und -qualität vieler Kinder in Chile unterstützen. Das Programm „Huésped de Corazón“ (Gast mit Herz) wurde von UNICEF in Zusammenarbeit mit der chilenischen Hotelvereinigung nun zum ersten Mal in Chile gestartet. In Mexiko und Kolumbien konnte es in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich durchgeführt werden. Hauptanliegen des Programms ist es, die Hotelgäste für die Situation der Kinder zu sensibilisieren und Spenden zur Finanzierung der verschiedenen Hilfsprojekte in Chile zu sammeln. Dies vor dem Hintergrund, dass ein Großteil der Kinder physische oder psychologische Gewalt im eigenen Elternhaus erleidet, dass 240.000 Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 17 Jahren arbeiten müssen und mehr als die Hälfte der Kinder unter 4 Jahren zu den 40% der ärmsten Bevölkerungsschicht zählt. Das Programm sieht vor, dass der Hotelrechnung von jedem Hotelgast 1,- USD pro Person hinzugefügt wird. Der Gast kann beim Check Out entscheiden, ob er dieser Spende zustimmt oder nicht, und wenn ja, ob er den Wert beibehalten oder erhöhen möchte.

Derzeit haben sich die Hotels Eurotel, Manquehue und Torremayor in das zunächst auf zwei Jahre angelegte Programm bei UNICEF eingeschrieben. Jedes Hotel verpflichtet sich, die Ziele und Maßnahmen der Initiative bei seinen Gästen bekanntzugeben sowie Informationen an der Rezeption, in den Zimmern und anderen Hotelbereichen auszulegen.

Gerne erhalten Sie bei Buchung einer Chile Reise von uns nähere Informationen.

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