Peru Bolivien Reise
Reisebericht von einem Miller Reisen Kunden:
Sehr geehrte Frau Harde,
wenn die Rückkehr von meiner Peru-Bolivien-Reise auch schon ein paar Wochen zurückliegt, möchte ich Ihnen doch noch kurz berichten.
Die Reise war für mich ein voller Erfolg. Die Organisation hat tadellos geklappt, und aus meiner Sicht war das Programm sehr gut und reichhaltig gestaltet. Die Qualität der Hotels war für mein Empfinden durchweg gut bis sehr gut. Ich kann diese Reise ohne Einschränkung empfehlen.
Natürlich hat die Reise auch dadurch gewonnen, dass wir nur drei Teilnehmer waren und wir uns gut verstanden haben. Auch hatten wir in der ganzen Zeit schönes Wetter. Und die touristisch wesentlichen Stätten waren nicht so überlaufen, wie das nach den Schilderungen der Führer in den vergangenen Jahren der Fall gewesen sein soll.
Mit der Höhe bin ich gut und problemlos zurechtgekommen. Bei dem kurzen Rundflug über die Nazca-Linien hat es
der Pilot aber geschafft, dass es Zweien von uns Dreien anschließend übel war. Das Flugzeug war allerdings auch schon ein überaus betagtes Modell.
Ihre Reisebeschreibung könnte angesichts des reichhaltigen Programms durchaus ausführlicher und attraktiver sein. In Machu Picchu sollte von vornherein vorgesehen werden, die offizielle Besichtigung bei gutem Wetter gleich nach dem Einchecken in Aguas Calientes am Nachmittag zu machen. (Wir sind so verfahren.) Dann besteht am folgenden Vormittag die Möglichkeit, ein zweites Mal auf eigene Faust und Kosten nach Machu Picchu hochzufahren und die Dinge zu machen, die bei der ersten Besichtigung nicht zu schaffen sind, z. B. einen Aufstieg zum Sonnentor oder auf den Waynapicchu. Letzteres erfordert natürlich etwas Fitness, war für mich aber ein
besonderes Highlight. Die Bahnfahrt von Cuzco nach Puno war ein reizvolles Erlebnis. Hier fehlt in der Programmbeschreibung der Hinweis auf die besondere Qualität dieses recht luxuriösen Sonderzuges. Wir hatten zuvor überhaupt keine Vorstellung von dieser Bahnfahrt und hätten uns um ein Haar entschlossen, trotz entsprechender Extrakosten die zeitlich etwas kürzere Busreise vorzuziehen, was im Nachhinein ein großer Fehler gewesen wäre. Der Zug kommt in Puno erst mit Einbruch der Dunkelheit an. Der im Programm erwähnte Nachmittag zur freien Verfügung ist nicht gegeben, was allerdings auch kein Beinbruch ist.
Mit freundlichen Grüßen
Wieland R.
Stichworte (Tags): Cuzco, Machu Picchu, Nazca-Linien, Rundreise Peru Bolivien
Angela Harde am 6. September 2009 in Bolivien, Peru, Reiseberichte
Trackback URI | Kommentare RSS

