Argentinien: Fest der Pachamama in der Provinz Jujuy
In einem der neuesten Newsletter unserer Agentur vor Ort fand ich folgende Info, eine, wie ich finde, interessante Erklärung des allbekannten Wortes „Pachamama”…
Endlich kann man damit was anfangen…
In Jujuy, der nördlichsten Provinz Argentiniens, wurde am 1. August eines der wichtigsten Feste der Region gefeiert: die Ehrung der Pachamama.
“Pacha” ist in der Quechua-Sprache das Wort für Erde oder Welt. Für die Völker der Anden ist Pachamama die Fruchtbarkeitsgöttin.
Nach der Inka-Tradition wurden am 1. August der Pachamama verschiedene Gaben zurückgegeben, um ihr zu danken für die Nahrungsmittel, die sie den Menschen über das Jahr geschenkt hat. Der Tradition nach wird ein Topf mit Essen, Kokablättern, Alkohol und anderen Gaben im Boden vergraben und somit die „Mutter Erde” ernährt.
Die Provinz Jujuy ist für Besucher eine der interessantesten Gegenden Argentiniens. Die Anden-Kette, die Hochebene (la Puna), die alten Kolonialstädte und die Indio-Traditionen machen den Reiz dieser nördlichen Provinz aus.
Die „Quebrada de Humahuaca” ist zweifelslos die größte Attraktion der Provinz Jujuy. Es handelt sich um ein
Bergtal, das sich vom Norden nach Süden über 150 Kilometer erstreckt. Als ehemalige Inka-Straße wurde sie von Viehtreibern und Boten benutzt. Heute besitzt sie hohen historischen Wert und ist von der UNESCO zum Welterbe und Naturerbe erklärt worden.
Wenn Sie in Jujuy sind müssen Sie auf jeden Fall auch noch Purmamarca und Tilcara
besuchen.
Stichworte (Tags): Argentinien, Hochland, Jujuy
Sonja Mohne am 14. August 2009 in Argentinien, Reisetipps
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