Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Monatsarchiv für August 2009

Flussexpedition: 1.000 km auf dem Rio Negro

amazonasFlussexpedition Rio Negro Manaus – São Gabriel und São Gabriel – Manaus

Manaus – Novo Airão – Velho Airão – Nationalpark Jaú – Barcelos – Santa Isabel – São Gabriel da Cachoeira – Manaus

(14 Tage – 13 Nächte)    28.02. – 13.03.2010 und 05.09. – 18.09.2010

Diese Fahrt ist ein absolutes Juwel in der an Möglichkeiten so unendlich reichen Region des Amazonas und Rio Negro. Diese Fahrt wartet mit einer einzigartig schönen Landschaft auf. An den Ufern immer die hohe grüne

Wand des Regenwaldes. Es sind kaum andere Schiffe zu sehen. Die Fahrt führt teilweise durch schmale Flusskanäle mitten durch ein wahres Labyrinth an Inseln und Lagunen. Das kaffeebraune, klare Wasser des Flusses ist berühmt wegen seiner Weichheit und Reinheit und hält außerdem die Moskitos fern. Die bei Niedrigwasser endlos erscheinenden leuchtend weißen Sandstrände suchen weltweit ihresgleichen.

 1. Tag:

Linienflug mit der TAM von Deutschland über São Paulo nach Manaus.

2. Tag:

Ankunft in Manaus und Transfer vom Flughafen zum Hotel Tropical Manaus.

Nachmittags geht es dann mit dem Boot zum „Meeting of the Waters”

3. + 4. Tag:

Nun geht es los den Rio Negro hinauf. Nach einigen Stunden nachdem die Millionenstadt Manaus dann endgültig aus dem Blickfeld verschwunden ist befinden wir uns in den Anavilhanas, dem riesigen Süßwasserarchipel. In diesem Naturparadies wird dann die erste Nacht verbracht. Das amazonische Nachtkonzert schlägt uns zum ersten Male in seinen Bann.

5. + 6. Tag

amazonasexpedition-araWir erreichen den Ort Novo Airão. Hier haben wir Gelegenheit, mit rosa Flussdelphinen auf Tuchfühlung zu gehen. Der Ort ist auch berühmt wegen seines Kunsthandwerks. Weiterfahrt nach Velho Airão, ein ganz besonderer Ort, wo wir Halt machen. Überwucherte Ruinen und Mauerreste, ein alter verlassener Friedhof. Das sind die Überreste von Velho Airão. Den Ort, der seine Blütezeit während des Kautschukbooms der zwanziger Jahre erlebte, haben die Einwohner in den fünfziger Jahren verlassen. Kurze Zeit später erreichen wir den Nationalpark Jaú, das größte Naturschutzgebiet Brasiliens.

7. Tag:

Heute passieren wir die Mündung des Rio Branco, ein wasserreicher Weißwasserfluss, der aus dem nördlichen Bundesstaat Roraima kommt.

8. Tag:

Weiter geht es nach Barcelos, der einzigen größeren Ansiedlung am mittleren Rio Negro. Barcelos war zu jener Zeit, als Brasilien noch zum Königreich Portugal gehörte, die Hauptstadt Amazoniens.

 9. Tag:

Nach einer länger dauernden Fahrt erreichen wir den Ort, Santa Isabel. Der Fluss wird zunehmend kleiner und amazonas1übersichtlicher. Je nach Jahreszeit passieren wir herrlich weiße Sandbänke, die zu einem Badestopp einladen.

10. Tag:

Der Ort Santa Isabel de Rio Negro, dem man leider seinen schönen Namen Tapuruquara wegnahm, ist, ebenfalls wie Bardelos, ein Zentrum des Zierfischfangs. Der Rio Cauaburi, dessen Mündung nicht weit entfernt ist, bildet den Zugang zum Indianergebiet der Yanomami.

11. Tag:

War die bisherige Fahrt an landschaftlicher Schönheit kaum zu überbieten, das letzte Teilstück nach São Gabriel kann das bisherige noch toppen. Wir fahren vorsichtig und mit Hilfe unseres extra dazu angeheuerten Lotsen, durch schmale Passagen – zwischen Felsinseln und kleinen Stromschnellen.

12. Tag:

Angekommen in São Gabriel bereiten wir uns bereits auf den Rückflug vor, der uns am Nachmittag des letzten Tages wieder nach Manaus zurückbringt. Bei etwas Wetterglück verspricht dieser Flug atemberaubende Ausblicke. Nach Ihrer Ankunft in Manaus werden Sie wieder zum Hotel Tropical Manaus gebracht.

13. Tag:

Transfer zum Flughafen und Flug mit der TAM über São Paulo nach Deutschland.

14. Tag.

Ankunft in Deutschland

 Eine schöne Tour für alle die ein wenig Abenteuer im Urwald suchen.

Costa Rica – Nicaragua endlich Länderübergreifend per Mietwagen.

Das neue Costa Rica & Nicaragua Flexivoucher Programm ist ein Produkt unsere Agentur. mietwagen-costa-rica1Das aus Costa Rica bereits bekannte und bei Kunden sehr beliebte “Flexivoucher Programm” (Mietwagen plus Open-Voucher System) wurde um weitere 30 Hotels in Nicaragua ergänzt. Der Kunde bestimmt die Dauer seines Gesamtaufenhalts (zwischen 12 und 21 Tagen) und wählt zwischen drei möglichen Mietwagenkategorien.

Beginn der Reise ist immer in San José/Costa Rica und Ende in Managua/Nicaragua (optional abschließender Rücktransfer nach Costa Rica möglich). In beiden Ländern nimmt der Kunde zu Beginn den entsprechenden Mietwagen und eine ausführliche gruenerfrosch-costa-rica1Dokumentation mit Reisegutscheinen der lokalen Agentur entgegen. Unsere Agentur  koordiniert den reibungslosen Mietwagenwechsel an der Grenze “Peñas Blancas”. Neu ist die bereits inkludierte Basisversicherung, Extras wie Ausstattung mit Handy oder GPS können hinzugebucht werden.

Argentinien: Fest der Pachamama in der Provinz Jujuy

In einem der neuesten Newsletter unserer Agentur vor Ort fand ich folgende Info, eine, wie ich finde, interessante Erklärung des allbekannten Wortes „Pachamama”…

Endlich kann man damit was anfangen…

In Jujuy, der nördlichsten Provinz Argentiniens, wurde am 1. August eines der wichtigsten Feste der Region gefeiert: die Ehrung der Pachamama.

Microsoft Word - NEWSLETTER TURISMO - 2“Pacha” ist in der Quechua-Sprache das Wort für Erde oder Welt. Für die Völker der Anden ist Pachamama die Fruchtbarkeitsgöttin.

Nach der Inka-Tradition wurden am 1. August der Pachamama verschiedene Gaben zurückgegeben, um ihr zu danken für die Nahrungsmittel, die sie den Menschen über das Jahr geschenkt hat. Der Tradition nach wird ein Topf mit Essen, Kokablättern, Alkohol und anderen Gaben im Boden vergraben und somit die „Mutter Erde” ernährt.

Die Provinz Jujuy ist für Besucher eine der interessantesten Gegenden Argentiniens. Die Anden-Kette, die Hochebene (la Puna), die alten Kolonialstädte und die Indio-Traditionen machen den Reiz dieser nördlichen Provinz aus.

Die „Quebrada de Humahuaca” ist zweifelslos die größte Attraktion der Provinz Jujuy. Es handelt sich um ein Microsoft Word - NEWSLETTER TURISMO - 2Bergtal, das sich vom Norden nach Süden über 150 Kilometer erstreckt. Als ehemalige Inka-Straße wurde sie von Viehtreibern und Boten benutzt. Heute besitzt sie hohen historischen Wert und ist von der UNESCO zum Welterbe und Naturerbe erklärt worden.

Wenn Sie in Jujuy sind müssen Sie auf jeden Fall auch noch Purmamarca und Tilcara

besuchen.

Der Ruf des chilenischen Weins

In den letzten Jahren ist der chilenische Wein ein der weltweit beliebtesten Weine geworden. Sein gutes Preis-Qualität-Verhältnis hat ihm einen guten Ruf bei allem Weinliebhaber eingebracht. Bereits die spanischen Eroberer brachten den Weinanbau nach Südamerika und Mitte des 16 Jahrhunderts wurden in Chile die ersten Rebstöcke zug-chile-vino1gepflanzt. Der moderne chilenische Weinanbau nahm seinen Anfang, als Mitte des 19 Jahrhunderts französische Winzer einwanderten und Ihre Rebsorten, wie z.B. den Cabernet Sauvignon mitbrachten. Die einzigartigen klimatischen Bedingungen mit tagsüber warmen sowie sommernächtlichen Temperaturen von mitunter weniger als 10 Grad bieten ideale Anbaubedingungen für kraftvolle, komplexe Weine. Die bekanntesten chilenischen Weine sind:

Cabernet Sauvignon: ein fruchtige, konzentrierte, gerbstoffreiche Rotwein mit einem Aroma von schwarzer Johannisbeere, in Chile mit charakteristischem Eukalyptus-Aroma

Carmenere: ein Rotwein mit fruchtigem, würzigem Beerenaroma. Der Tannin-Gehalt ist nicht so stark wie beim Cabernet Sauvignon, was den Carménère zu einem leicht verträglichen Wein macht.

Sauvignon Blanc: ein Weißwein mit typischen Heu- und Stachelbeeraromen und kräftigen Säure

chilenischer-wein6Chile ist weltweit das einzige Land, das bisher von der Reblaus verschont wurde, daher werden sehr wenige Chemikalien in der Herstellung des Wein eingesetzt. Die besten Anbaugebiete sind Maipo, Colchagua und Casablanca, die im Zentrum von Chile, ca 60km von Santiago, liegen.

In den letzten 10 Jahren ist auch der Weintourismus ein wichtiges Geschäft geworden. Heutzutage gibt es 11 Weinstraßen in dem ganzen Land und es ist möglich, viele Weingüte zu besichtigen, wo man die Herstellung der bekanntesten chilenischen Weine beobachten kann. Ich empfehle Ihnen persönlich, die Weingüte der Colchagua Region wegen dem hervorragenden Colchagua Museum zu besuchen. Eine andere Attraktion ist der sogenannte “Tren del Vino” (Weinbahn), der von Santiago nach Santa Cruz (im Herz des Colchagua Weingebietes) fährt. Hier an Bord kann man die beste chilenische Weine probieren und die chilenische Kultur kennen lernen.

TACA – neuer Miles and More Partner

taca1Auf dem gesamten Streckennetz der Grupo TACA (39 Destinationen in 22 Ländern) können seit dem 1.4.2009 Meilen gesammelt werden. Reisende fliegen von Frankfurt nach Miami mit Lufthansa und steigen dort auf den jeweiligen Anschlussflug mit LH Flugnummer um.

Grizzlys, Gletscher & Goldgräber – Eine Reise durch Kanada und Alaska / Teil 2

Nachdem wir Kofferabgabe, Check-In und Zollkontrolle erfolgreich hinter uns gebracht hatten (schließlich wollten wir ja in die USA einreisen), konnte das Abenteuer Kreuzfahrt beginnen. Jeder machte sich erst einmal auf den Weg, seine Kabine zu inspizieren und den ersten Rundgang über unser Schiff, die Serenade of the Seas, zu machen. Dies sollte unser Zuhause für die nächsten 8 Tage werden und es gab wirklich sehr viel zu entdecken: Restaurants, Bars, Cafes, Kasino, Theater, Pooldeck, Spabereich….

d-skyline-vancouverPünktlich zum Auslaufen versammelten sich die meisten Passagiere an Deck und beobachteten das Spektakel mit gezückter Kamera. Vorbei an der Skyline von Vancouver, unter der Lion’s Gate Brücke hindurch, fuhren wir in Richtung Inside Passage. Man konnte Stunden damit verbringen, an Deck zu sitzen und die herrliche Landschaft an sich vorbeiziehen zu sehen. So verbrachten wir mehr oder weniger auch den zweiten Tag an Bord, da es ein Seetag war. Das gab einem auch die Gelegenheit, zunächst das Schiff zu erkunden, sich zu orientieren und/oder an einer der zahlreichen Aktivitäten an Bord teilzunehmen.  

Unser erster Ausflug stand dann am dritten Tag an: wir erreichten Icy Strait Point, am „Eingang” der Glacier Bay gelegen und Heimat der Hoonah-Indianer. Nachdem wir zu dem kleinen Hafen getendert waren, bestiegen wir ein kleineres Boot und starteten zur Walbeobachtungsfahrt nach Point Adolphus. Hier tummelten sich Buckelwale und es war ein beeindruckendes Erlebnis, diese majestätischen Tiere durchs Wasser gleiten zu sehen. d-serenade-of-the-seasEin gut aufgelegter Wal setzte gar zu einem Sprung an, was ein kollektives „ooohhh” und „aaahhh” zur Folge hatte. Überall sah man die Wasserfontänen, die die Wale beim atmen versprühen, und zeitweise wusste man gar nicht, in welche Richtung man zuerst sehen wollte, um nur ja keinen Wal zu verpassen. Nach diesem gelungenen Vormittag verbrachten wir den Rest des Tages in Icy Strait Point und kehrten dann zum Schiff zurück, um bei 25°C noch ein wenig die Sonne auf dem Pooldeck zu genießen.

Der nächste Tag begann gemütlich, da kein Ausflug auf dem Programm stand. Stattdessen wurde heute der Endicott Arm Fjord angesteuert, in den unser Schiff hineinfuhr, um uns ganz nah an den Gletscher, der in den Fjord kalbt, heran zu bringen. Die Durchfahrt war wirklich erstaunlich, da unser Schiff doch eine beachtliche Größe hatte und es trotzdem den Anschein hatte, als ob der Kapitän uns spielend leicht durch alle Engpässe und Kurven hindurchmanövrierte. Je näher wir dem Gletscher kamen, desto mehr d-endicot-arm-fjordTreibeis schwamm auf dem Wasser. Zahlreiche Robben und Seelöwen nutzten die Schollen, um ein Sonnenbad zu nehmen und sie ließen sich von unserer Ankunft kaum aus der Ruhe bringen. Schließlich kam der Gletscher in Sicht und es war ein imposanter Anblick! Wir näherten uns bis auf gefühlte 20 Meter (man verliert sehr leicht das Gefühl für realistische Entfernungen bei so viel Begeisterung) und hatten so einen fantastischen Blick auf das bläulich schimmernde Eis. Nachdem der Kapitän einige Runden vor dem Gletscher gedreht hatte, fuhren wir wieder in Richtung offenes Meer und ließen die schneebedeckten Berge an uns vorüber ziehen, mit Kurs auf Skagway.

Wir legten am frühen Morgen in Skagway an und begannen den Tag mit einer Zugfahrt im legendären White Pass & Yukon Railway. Der Zug schlängelt sich entlang des ehemaligen Goldgräberpfades in die Berge hinauf und die Aussicht ist traumhaft. Die alten Waggons bieten einem die Gelegenheit, auf der Außenplattform zu stehen und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, während unter und neben einem Wälder, Wasserfälle, Schluchten und Berghänge vorbeiziehen. Endstation ist Fraser, das bereits auf der kanadischen Seite liegt und so mussten wir eined-white-pass-yukon-railway kleine Passkontrolle durchlaufen, bevor wir aussteigen durften. Den Rückweg legten wir mit dem Bus zurück und kurz bevor wir Skagway erreichten, machten wir noch einen kurzen Halt am Goldgräberfriedhof der Stadt mit Gräbern aus der Zeit um 1898. In Skagway selbst scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: man fühlt sich in die Zeit des Goldrausches zurück versetzt und ein Besuch im Red Onion Saloon ist quasi obligatorisch (Tipp: besuchen Sie das Bordell-Museum über dem Pub und erfahren Sie auf humorvolle Weise etwas über ein unterhaltsames Kapitel der Stadt).

Der nächste Tag führte uns weiter nach Juneau, der Landeshauptstadt Alaskas. Die Stadt ist nur auf dem Luft- und dem Wasserweg zu erreichen, Straßen gibt es keine nach Juneau. Hier machten wir uns auf, um den Mendenhall-Gletscher zu besuchen. Auch die Glacier Gardens standen auf dem Programm. Bei einem kleinen Rundgang durch Juneau warfen wir schließlich noch einen Blick in den Red Dog Saloon, wo seit 1900 Wyatt Earp’s Revolver hängt. Dann ließen wir auch unsere letzte Station in Alaska hinter uns und machten uns auf den Rückweg nach Vancouver, wieder lag ein Seetag durch die Inside Passage vor uns.  

Die letzten beiden Tage unserer Reise verbrachten wir in Vancouver, aufgrund seiner Lage am Meer und mit den d-totempfahle1Bergen im Hintergrund zählt es sicherlich zu den schönsten Städten der Welt. Bei einer Stadtrundfahrt erkundeten wir den riesigen Stanley Park mit seinen Totempfählen, das alte Gastown mit seiner Dampfuhr und die Shoppingmeile Robson Straße. Auch Chinatown und Granville Island statteten wir einen kurzen Besuch ab. Wir hatten genug Zeit, diese tolle Stadt zu erkunden und auf uns wirken zu lassen. Schließlich traten wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge den Heimweg an. Ich bin sicher, das war nicht meine letzte Reise nach Kanada und Alaska…

Der neue Revolutionsfilm „Che – Guerilla“ ist raus

cuba-che-guevaraNachdem Steven Soderberghs erster Teil der erfolgreichen kubanischen Revolutionsgeschichte („Che – Revolución”) bereits im Juni in den deutschen Kinos anlief, startete der aktuelle Film „Che – Guerilla” am 23.07.2009 mit noch emotionaleren Szenen, die die weitaus tristere, hoffnungslosere Revolution in Bolivien widerspiegeln. Im Jahre 1965 – sechs Jahre nach Beendigung der kubanischen Revolution, die den damaligen Präsidenten Batista zur Flucht zwang, legte Ernesto Che Guevara all seine Ämter in Kuba ab und reiste illegal nach Bolivien, um dort eine weitere Guerilla-Bewegung zu organisieren.cuba-che

Dort stieß er bei der bolivianischen Landesbevölkerung jedoch nicht auf die Zustimmung und Unterstützung, die er aus Kuba gewohnt war, sondern weitgehend auf Misstrauen und Zurückhaltung. Zudem hatten der bolivianische Präsident Barrientos sowie seine Militärs und Berater der CIA die Bauern und Arbeiter weitaus besser unter Kontrolle, als es bei Batista der Fall war.

Nach knapp elf Monaten endete die Guerilla-Kampagne mit der Erschießung Guevaras am 9. Oktober 1967.

havanna-che-guevaraWo der erste Film der Revolutionsreihe von Steven Soderbergh noch so viel positive Energie und Herzblut für die Revolution zeigt, so wird in „Che – Guerilla” die Hoffnungslosigkeit und die unausgesprochene Einsicht, dass eine Revolution wie sie auf Kuba stattfand, sich nicht wiederholen lässt, umso intensiver dargestellt.

Die beiden Filme sind ein absolutes Muss für Jeden, der sich für die kubanische und bolivianische Revolutionsgeschichte interessiert. Außerdem erfreuen wir uns an der Teilnahme bekannter Schauspieler wie Benicio Del Toro und Franka Potente.