Lateinamerika-Blog by Miller Reisen

Monatsarchiv für Juli 2009

Meine Brasilien Reise

salvador-stadt1Am 18.03.09 ging es mit der Condor von Frankfurt nach Salvador da Bahia. Nach der Ankunft ging es in das ca. 2 Stunden entfernte Praia do Forte. Ein kleines Örtchen mit Charme nördlich von Salvador da Bahia. Ein typischer, farbenprächtiger Ort an dem man sich ein paar Tage erholen kann. Die Pousada Porto da Lua, ist klein aber fein und passt wunderbar in das Landschaftsbild. Das Frühstück in dieser Pousada muss besonders gelobt werden. Auch die Schildkröten Station, die nur wenige 100 Meter ist, ist sehr schön anzusehen.

praia-do-forte-porto-da-luaWeiter führte mich die Reise in die Stadt Salvador da Bahia. Ich wohnte direkt in der Altstadt in der Pousada Solar Dos Deuses. Wunderschöne mit viel Flair eingerichtete Zimmer sprechen für dieses Haus. Man sollte jedoch das Leben einer Stadt gewohnt sein, denn hier ist täglich etwas geboten und dies hört man auch im Hotel. Die Stadt bietet jeden Tag etwas neues , ob historisch oder landschaftlich, hier wurde es mir nie langweilig.

Mit dem Catamaran fuhr ich weiter nach Moro de Sao Paulo. Eine kleine Insel südlich von Salvador da Bahia. Ich war sehr erstaunt, wie sich nach einer so kurzen Distanz die Landschaft so ändern kann. Die Insel ist von Palmenwäldern geprägt und der Strand mit zahlreichen Bars und Restaurants ließen bei mir keine Wünsche offen. Ich wohnte in der Pousada Catavento. Diese ist direkt an einem wunderschönen Strand und die Anlage an sich auch sehr schön und gepflegt. Was leider nicht in allen Zimmern der Fall ist. Der einzige Nachteil für mich war, dass diese Pousada sehr abseits liegt und ich am Abend lieber im Ort Morro war.

marau-strandNach drei Tagen ging es dann auch schon zum letzten Punkt meiner Reise zur Peninsula de Marau. Hier gab es für mich Erholung pur. Eine wunderschöne Pousada mit viel Flair, gutem Essen und einem Klasse Team. Palmen und Strände wohin das Auge reicht und halbinsel-marautäglich das Angebot weiter Schönheiten der Halbinsel kennenzulernen. Wie ein Wasserfall der aus dem Amazonas kommt und in das Meer fließt oder ein Riff zum tauchen und schnorcheln. Der Aufenthalt in der Pousada Lagoa do Cassange war rund um gelungen.

Leider ging es dann auch schon wieder zurück nach Salvador da Bahia von wo ich zurück nach Deutschland geflogen bin.

Aerosur fliegt weitere Ziele in Südamerika an

aerosurDie Aerosur – eine bolivianische Fluggesellschaft – arbeite jetzt mit der Aerolineas Agentinas und der TAM zusammen und kann deshalb 14 weitere Ziele ab Madrid anbieten.

Somit kann ab sofort mit der Aerosur auch nach Chile, Brasilien, Argentinien und Uruguay ab Madrid geflogen werden. Es werden Durchgangstarife angeboten, bei denen das Gepäck bis zum Zielflughafen durch gecheckt wird.

Die Zubringer aus Deutschland sind mit Lufthansa, Iberia, und Air Berlin ab Frankfurt, Hamburg, Berlin Düsseldorf und München möglich.

Luxus-Reisen in Mexico und Mittelamerika

Unter diesem neuem Slogan bieten wir in Zusammenarbeit mit unseren Partnern in unserem neuem Mexico- und Mittelamerika-Katalog 2009/2010 zwei luxuriöse Reisen mexcio-beach-bocaan. Selected Moments ist die Luxus-Reise-Marke von unserer Agentur.

Hierzu eine kurze Zusammenfassen von Select Moments:

„Es ist diese Sichtweise, welche eine exklusive Reise von Selected Moments prägt. Wir sorgen dafür, dass Ihre ganz persönlich zusammengestellte Reise zu einem wahren Erlebnis und Genuss wird. Wir passen das Programm exakt Ihren Wünschen an und ergänzen es dank unseren profunden Ortskenntnissen mit angenehmen Überraschungen, besonderen Begegnungen und manchmal auch ausgefallenen nicaraguaIdeen. Selected Moments eben, welche für immer in guter Erinnerung bleiben werden.

 

Die sorgfältige Auswahl an außergewöhnlichen Boutique-Hotels und Luxus-Resorts überprüfen wir regelmäßig persönlich durch angemeldete und unangemeldete Besuche.

Es kommen ausschließlich die allerbesten Häuser in den Kreis der Selected Moments Hotels.

Die Selected Moments Reisen werden also vor Ort für Sie maßgeschneidert zusammengestellt. Denn wer könnte das Land, seine Hotels, Besonderheiten und Menschen besser kennen, als die Experten vor Ort? In enger Zusammenarbeit mit ausgewählten Reiseberatern setzen wir Ihre persönlichen Wünsche um und sind dann während der Reise vor Ort für Sie da.”mexico-hacienda-temozon-pool

Bei unseren Luxusreisen in Mexico und Costa Rica sind besondere Erlebnisse Programm, wie z. B. eine Ballonfahrt über Teotihuacán, Übernachtungen in exklusiven Haciendas mit romantischem Candle Light Dinner, VIP-Empfang am Flughafen und ein erstklassiger Reiseleiter, der Ihnen 24 Stunden zur Verfügung!

Seien Sie gespannt auf unseren neuen Katalog, der bereits Mitte August erscheinen wird!

Grizzlys, Gletscher & Goldgräber – Eine Reise durch Kanada und Alaska

Im Mai und Juni dieses Jahres habe ich eine unserer Gruppen auf eine Reise begleitet – das Ziel: der Westen Kanadas und Alaskas südlichster Zipfel entlang der Inside Passage. Mit dem Bus ging es auf einer Rundreise durch die Bergwelt der kanadischen Rocky Mountains und anschließend erwartete uns eine Kreuzfahrt von Vancouver durch die Inside Passage bis nach Alaska.d-athabasca-gletscher-columbia-icefield1

Nach einem langen Flug kamen wir am Nachmittag (Ortszeit) in Calgary an und wurden von unserer örtlichen Reiseleiterin Hanna in Empfang genommen. Sie war ein echter Glücksfall für uns! Nachdem wir einen kurzen Stopp am Hotel eingelegt hatten, drängte sie darauf, gleich noch etwas gegen den sich anbahnenden Jetlag zu tun und gleich die Stadt zu erkunden. Bei einem Spaziergang zum und durch den Princes Island Park konnten wir einen tollen Panoramablick auf die Skyline von Calgary genießen. Am nächsten Morgen machten wir eine kurze Rundfahrt durch die „Hauptstadt der Cowboys” und natürlich durfte ein Besuch im Stampede Park und beim Saddle Dome nicht fehlen, wo das alljährliche Rodeo stattfindet, zu dem zigtausende anreisen. Bevor wir uns dann auf den Weg in die Rockies machten, wurde noch ein kurzer Stopp am Olympic Park eingelegt, wo 1988 die Winterspiele stattfanden.

d-blick-vom-sulphur-mountain1Die Fahrt nach Banff gab uns schon einen guten Eindruck davon, was uns in den nächsten Tagen erwarten würde: schneebedeckte Berge, blauer Himmel, endlose dunkelgrüne Wälder. Bei einer Rundfahrt durch den Banff Nationalpark standen u.a. der Lake Minnewanka, der Tunnel Mountain Drive mit den Hoodoos sowie die Bow Falls und das berühmte Banff Springs Hotel auf dem Programm. Mit der Gondel ging es schließlich auf den Sulphur Mountain, wo uns eine atemberaubende Aussicht auf Banff und die umliegenden Berge erwartete. Am nächsten Morgen machten wir uns zeitig auf, um den Johnston Canyon bei einer kleinen Wanderung zu erkunden. Anschließend ging es weiter zum Valley of the Ten Peaks und zum noch zugefrorenen Moraine Lake. Da der Sommer erst kurz vorher angefangen hatte, lagen so mancher See und Wasserfall noch im Winterschlaf. Auch der Lake Louise war noch mit einer dünnen Eisschicht bedeckt, nur an den Rändern war schon die türkise Farbe erkennbar, für die der See so bekannt ist. Dem Panorama tat dies aber keinen Abbruch: ein Traum in Weiß! Hanna überlegte sich immer neue zusätzliche „Schmankerl”, die noch in den Reiseverlauf eingebaut wurden. So kamen wir in den Genuss, dem benachbarten Yoho-Nationalpark einen Besuch abzustatten. Nach einem Picknick am Emerald Lake blieb noch genug Zeit für eine kleine Wanderung entlang des wunderschönen Sees, dessen smaragdgrüne Farbe auch namensgebend ist. Anschließend legten wir an den Spiral Tunnels einen Stopp ein und hatten das enorme Glück, zusehen zu können, wie ein kilometerlanger Güterzug sich seinen Weg durch die Tunnel bahnte. Das Tunnelsystem wurde extra dafür angelegt, dass die tonnenschweren Güterzüge, die normalerweise die Steigung hinauf in die Berge nicht schaffen würden, auf einem Spiralsystem zurücklegen können, das die Steigung etwas ausgleicht. Das Highlight des Tages war dann „unser” Grizzly, den wir auf den Bahnschienen nahe der Autobahn entdeckten.d-lake-louise1

Über den Icefield’s Parkway setzten wir unsere Reise am nächsten Morgen fort. Der Parkway ist die einzige Nord-Süd-Verbindung durch die kanadischen Rockies und als Reisender kommt man aus dem Staunen kaum heraus. Bei Traumwetter fuhren wir mitten durch schneebedeckte Bergketten, vorbei an Gletschern und Eisfeldern, Nadelwäldern, glitzernden Seen und Flüssen. Am frühen Nachmittag erreichten wir den Athabasca-Gletscher, der zum Columbia Icefield zählt. Hier ging es mit einem speziellen Fahrzeug, dem Ice Explorer, direkt auf den Gletscher, eine Erfahrung, die alle Gruppenmitglieder faszinierte. Nach einem kurzen Stopp an den Athabasca-Falls erreichten wir Jasper, unser Nachtquartier. Von hier aus erkundeten wir den gleichnamigen Nationalpark, auf dem Programm standen der Lake Pyramid, der Lake Patricia sowie der Maligne Canyon. Dies war unser einziger verregneter Tag auf der ganzen Reise und so konnten wir auf unserem Weg durch den Robson Provincial Park den Mount Robson, Kanadas höchsten Berg, leider nicht sehen, da er in den Wolken verschwand. Wir verließen schließlich die Rocky Mountains und durch karge Landschaft ging es am nächsten Morgen weiter Richtung Lilooet. Nach einer Stärkung in einer deutschen Bäckerei ging die Fahrt entlang des Fraser Rivers, durch Farmland und über die Duffy Lake Road, wo wir zur Abwechslung durch Laubwald fuhren. Die Blätter schienen durch den Wind in der Sonne zu glitzern und hier konnten wir einen Blick auf Schwarzbären erhaschen. Schließlich erreichten wir das Küstengebirge am Pazifik und im Skiresort Whistler, das 2010 gemeinsam mit Vancouver die Olympischen Winterspiele austragen wird, verbrachten wir die Nacht. Vorbei an den Shannon Falls ging es dann zur Küste und von Cypress Hill konnten wir den ersten Blick auf Vancouver genießen. Doch unser heutiges Ziel war zunächst Vancouver Island und so machten wir uns auf den Weg zum Fährhafen, um die Überfahrt durch die Georgia Strait nach Nanaimo nicht zu verpassen. Auf Vancouver Island angekommen ging es weiter nach Chemainus, wo wir die berühmten Wandmalereien bei einem Spaziergang durch das kleine Städtchen bewunderten. Nachdem wir die Insel- und Provinzhauptstadt Victoria erreicht hatten, folgten wir Hanna’s Ratschlag und spazierten entlang des Hafenbeckens zur Fisherman’s Wharf, wo wir bei Barb’s die besten Fish & Chips Kanadas aßen: ein echtes Erlebnis!! Auf dem Rückweg konnten wir noch den wunderschönen Sonnenuntergang genießen, während ein Teil der Gruppe mit den kleinen Wassertaxis zurückfuhr. Das beleuchtete Parlament und das Empress Hotel daneben bildeten einen schönen Abschluss.

d-mural-chemainus1Bei einem Besuch auf Vancouver Island darf natürlich auch ein Besuch im berühmten Butchart Garden nicht fehlen und so machten wir uns am nächsten Morgen auf, dieses kleine Gartenwunder zu besichtigen. Wir machten einen kleinen Umweg über den Scenic Drive in Victoria, von wo man bei schönem Wetter einen traumhaften Blick auf die Olympic Mountains (schon in den USA) hat. Der Butchart Garden schließlich hielt alle Versprechen und der Rundgang war sowohl für die Gartenliebhaber in unserer Gruppe als auch für alle anderen ein weiterer Höhepunkt der Reise. Am Nachmittag erkundeten wir dann noch das Parlamentsgebäude und das Royal British Columbia Museum. In letzterem finden sich unzählige indianische Artefakte wie Totempfähle, Masken und Langhäuser der Küstenindianer.

Am nächsten Morgen ging es dann mit der Fähre von der Swartz Bay durch die zahlreichen Kanalinseln nach Tsawassen und wir genossen das schöne Wetter an Deck der Fähre. Unser Busfahrer Wayne, der uns die ganze Fahrt über sicher von A nach B gebracht hatte, setzte uns schließlich am Hafen in Vancouver ab, wo wir uns von Hanna und ihm verabschieden mussten und den zweiten Teil unserer Reise, die Kreuzfahrt nach Alaska, beginnen sollten. Aber darüber wird in Kürze berichtet, Fortsetzung folgt…

Lateinamerika erobert die Reisebüro Schaufenster!

miller-reisen-schaufenster24Seit kurzem haben wir ein kleines Gewinnspiel für unsere Reisebüro-Partner ausgeschrieben.miller-reisen-schaufenster1 Zu gewinnen gibt es einen Freiplatz auf unserer Inforeise nach Südamerika, welche noch diesen Herbst stattfinden wird.

Und so geht es: Schicken Sie uns ein Foto Ihres Schaufensters, dekoriert natürlich mit einem unserer Südamerika-Poster.

Das Reisebüro Blum Holiday Tours GmbH in Mannheim hat bereits gezeigt wie es geht und uns ein super Foto ihres Schaufensters geschickt.

Nach und nach wollen wir auch andere schöne Bilder hier einstellen. Freuen Sie sich also auf weitere kreative Ideen!

Kompetente Ansprechpartner für Reisen nach Süd- und Mittelamerika finden Sie natürlich auch in Mannheim. Schauen Sie doch einfach mal im Reisebüro Blum Holiday-Tours GmbH vorbei!

Pferdegerecht reiten und Pferdeausbildung in Chile

chile-lodge-pferde4Ca. 2,5 Stunden Fahrtdauer südwestlich von La Serena, im sogenannten kleinen Norden, hat sich ein österreichisch-deutsches Paar eine Lodge aufgebaut, wo sie liebevoll mit Pferde arbeiten.

Reinrassige Criollo Pferde werden gewaltfrei, mit viel Geduld und ohne Trense ausgebildet, beide Trainer haben über 13 Jahre Erfahrung mit Pferden.

chile-lodge-pferde2Diese gewaltfreie Art, Pferde zu „zähmen”, wird von Manuela und Clark „Natural Horsemanship” genannt, und dies ist genau das, was schon immer das Ziel der beiden war.

Die zwei nett eingerichteten Gästezimmer garantieren eine persönliche Betreuung; Trainings, Ausbildungen oder einfach nur Reittouren bzw. Reit-Treks aller Schwierigkeitsgrade sind möglich. Es werden verschiedene Programme zwischen 2 und 5 Tagen angeboten.

chile-lodge-pferde5Mit über 310 Sonnentagen pro Jahr ist dieser Ort einfach einzigartig, der Himmel ist unfassbar klar und die Zufriedenheit der Pferde und deren Besitzer lässt die Lodge als kleines Paradies erscheinen.

 Programme mit Pferdeausbildung oder Reittouren auf der Lodge können angefragt werden.

Neuer Reise-Katalog Argentinien-Chile-Brasilien

titel-argentinien-09101 Das südliche Lateinamerika auf einen Blick:  Erstmalig zusammengefasst zu einer Gesamtausgabe, ist der Katalog Argentinien, Chile, Brasilien 2009/2010 von Miller
Reisen erschienen, der auch Reisen nach Uruguay und Paraguay enthält.

Neu sind u.a. Mietwagen-Touren in Argentinien, All inclusive-Luxushotels im Norden Chiles, eine Expeditionsreise auf dem Amazonas sowie zahlreiche Angebote für Aktivurlauber. Eine neue Trekkingreise führt ins Land der Vulkane im Süden Chiles.
Die 14-tägige Rundreise verbindet Trekking mit abenteuerlichen Rafting- und Kajaktouren.

Hier finden Sie alle Kataloge von Miller Reisen. Gerne senden wir Ihnen die gewünschten Exemplare zu.

NEU: Täglich direkt von Cancún nach Belize City!

Gute Neuigkeiten für alle, die eine Reise nach Belize planen:

Ab sofort bietet Tropic Air täglich einen Flug von Cancún nach Belize City an. Der Flug kostet ca. 198,– EUR pro Person und Strecke und ca. 358,– EUR pro Person für belize-anthonys-key-resortHin- und Rückflug.Von Belize City gibt es passende Anschlussflüge wie z. B. nach Ambergris Caye.

Es gab bis jetzt nur die Möglichkeit von Cancún nach Belize City mit einem öffentlich Bus zu fahren oder mit einem privaten Transfer. Der neue Flugplan von Tropic Air wird die Anreise nach Belize City um einiges erleichtern.

Falls Sie eine Mexico-Reise planen, können Sie nun auch einen Abstecher nach Belize einlegen – besonders für Tauchbegeistert ein großer Vorteil, die zum Blue Hole wollen.

Schnaps: sehr kolumbianisch!

Der Anisschnaps ist ein fester Bestandteil der kolumbianischen Kultur, der jedoch einige örtliche Variationen erfährt. Schnaps aus Bogota, Medellin, vom Huila und vom Valle sind leicht zu erkennen. Man trinkt ihn als Aperitif nach dem Essen, man braucht also keinen aguadiente-antiquenobestimmen Anlass, um sich ein kleines Gläschen zu gönnen. Er ist jedoch auch fester Bestandteil jeder Feier, bei dem das gefüllte Schnapsglas die Reihe durch geht und jeder es in einem Zug trinkt. Der starke Geschmack brennt vom Eintritt in den Mund bis zur Ankunft im Magen. Die Reisegäste des wunderschönen Landes dürfen also nicht überrascht sein, wenn Sie als Willkommenscoctail bei Freunden oder im Hotel einen Schnaps überreicht bekommen. Er eignet sich auch als hervorragendes Geschenk für die Rückkehr nach einer tollen Reise durch Kolumbien.

PROST!!!! Und Salud!!

Abenteuer Andenländer / Meine Reise nach Bolivien und Peru

Im April diesen Jahres stand eine Tour durch die beiden Andenländer Bolivien und Peru auf dem Programm. Nachdem die Anreise sich als etwas schwieriger herausstellte, kam ich dennoch gut in Santa Cruz / Bolivien an und konnte trotz der späten Stunde (es war immerhin 3 Uhr nachts) noch vom schwül heißen Klima profitieren.

hexenmarkt-in-la-pazLeider kommt es in Bolivien des Öfteren zu nicht vermeidbaren Streiks und Straßenblockaden, dies lässt sich leider auch nicht vermeiden, wenn Miller Reisen Mitarbeiter unterwegs sind. Da unsere örtliche Partneragentur dies aber nicht anders kennt und unvorhersehbare Zwischenfälle gewohnt ist, wurde der Reiseverlauf kurzerhand abgeändert. Nicht erst am nächsten Tag, wie ursprünglich geplant, sondern gleich am Ankunftstag ging die Reise somit weiter nach Sucre, der offiziellen Hauptstadt des Landes. Dort wurde ich von einer sehr entspannten Atmosphäre und faszinierender kolonialer Architektur erwartet. Meiner Meinung nach ist Sucre die schönste Stadt Boliviens. Von hier aus kann sonntags unter Anderem auch der bekannte Tarabuco Markt besucht werden, wo die Einheimischen Lebensmittel, aber auch Kunsthandwerk zum Kauf anbieten.

 Meine Reise ging von Sucre aus weiter nach Potosi. In der ehemals reichsten Stadt des Kontinents darf natürlich auch ein Besuch einer noch intakten Mine nicht fehlen. Ausgestattet mit Gummistiefeln und Cocablättern (als Geschenk für die Minenarbeiter) ging es somit hinein in den „Cerro Rico” (den „Reichen Berg”). Leider ist der Berg nicht mehr ganz so großzügig wie zu Kolonialzeiten, so dass der ehemalige Reichtum der Stadt nur noch selten sichtbar ist. Einzig die vielen Kirchen und einige herrschaftliche Kolonialhäuser zeugen von der Blütezeit.

salzseeVon Potosi ging es weiter nach Uyuni, am gleichnamigen Salzsee gelegen. Aufgrund der Abgelegenheit sucht man dort oftmals nach komfortablen Hotels, wird aber durch ein bestimmtes Hotel, komplett aus Salz gebaut überrascht. Für etwas abenteuerlustigere bietet sich auch ein Camp an, welches aber aufgrund der doch eher kühleren Temperaturen (immerhin liegt der Salzsee auf knapp 3.700 m) doch relativ luxuriös ausgestattet ist. Mit richtigen Betten, Toilettenzelt und Ofen. 

Aber nicht die Unterkünfte, sondern die Natur stehen hier eindeutig im Vordergrund. Neben der Fischinsel mit deren eindrucksvollen Kakteen, kann man nach einer Wanderung auch die Aussicht vom Thunupa Vulkan genießen. Befindet man sich in der Mitte des Salzsees, meint man, völlig vom weiss verschlungen zu werden. Immerhin ist man umgeben von 10 Milliarden Tonnen Salz auf einer Fläche von 12.000 km².

steinbaum Auch ein Abstecher zur roten Lagune durfte natürlich nicht fehlen. Man kann diese entweder von San Pedro de Atacama in Chile aus besuchen, oder aber wie ich von Uyuni aus. Bei Sonnenschein schimmert die Lagune aufgrund des Planktons rötlich und beherbergt viele tausend rosafarbene Flamingos. Auf der Strecke von Uyuni Richtung Süden geht es vorbei an kleinen Dörfern, aber auch kilometerlang, ohne auch nur einer Menschenseele zu begegnen,  gelangt man auf der Strecke auch zum „Arbol de Piedra” dem Steinbaum, dem wohl bekanntesten Stein in ganz Bolivien.

 Richtung Norden hieß es dann für mich Zug fahren. Kurz vor Mitternacht ging es in Uyuni los, um dann ausgeschlafen ;-) in Oruro anzukommen und gleich weiter nach La Paz, des Regierungssitzes von La Paz gebracht zu werden.

 Auch hier wurde ich wieder von den Besonderheiten Boliviens überrascht, so war z.B. ein Besuch der Plaza Murillo nicht möglich, da der aktuelle Präsident Evo Morales einen Hungerstreik machte, um sich gegen die Opposition durchzusetzen. Ganz normaler Alltag in Bolivien… Man muss immer mit Aktionen rechnen, die für uns relativ unüblich sind, die aber im Normalfall nicht gefährlich sind. In La Paz gibt es fast täglich Streiks. Den Alltag der Einheimischen stört das aber relativ wenig.

 In der auf ca. 4.000 m höchstgelegenen Großstadt der Welt, findet man neben Großstadtflair auch kleine Gassen und natürlich den bekannten Hexenmarkt, wo neben Ponchos, Pullovern, Taschen und Schmuck auch die geheimnisvollsten Zauberelixiere erstanden werden können. Nicht zu vergessen natürlich das östlich von La Paz gelegene Mondtal.titicacasee

 Für mich ging es von La Paz über die Ruinen von Tiahunaco nach Huatajata, direkt am Titicacasee gelegen. Von dort weiter mit dem Tragflügelboot über die Mond- zur Sonneninsel mit seiner einzigartigen Atmosphäre und dem unbeschreiblichen Ausblick über die Königskordillere.

Hier hieß es für mich Abschied nehmen von Bolivien und weiter ging’s nach Peru, aber das ist eine andere Geschichte…

 

 

 

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