Guatemala – Die Welt der Maya
Das “Land des ewigen Frühlings”, wie Guatemala genannt wird, begeistert durch verborgene Tempelanlagen in immergrünen Regenwäldern, farbenfrohe Märkte, abwechslungsreiche Landschaften, die geprägt sind von imposanten Vulkanen und natürlich durch die faszinierende Kultur der Maya.
Auch heute noch wird das Bild Guatemalas deutlich von den Maya geprägt. Die Indígenas, wie sich die Nachfahren der Maya nennen, machen ca. 60 % der Bevölkerung Guatemalas aus. Je nach Landesregion sprechen sie eine von 23 Sprachen und haben Spanisch häufig als Zweitsprache gelernt. Auch nach Jahrhunderten massiver Einflüsse durch die Europäer haben sich die Indígenas viel von ihrer traditionellen Kultur bewahrt. Besonders die Frauen tragen häufig noch die traditionellen, farbenfrohen Trachten.
Das wohl bedeutendste archäologische Zeugnis der Maya-Kultur befindet sich im Norden des Landes in der Region Petén: die Mayaruinen von Tikal (seit 1979 UNESCO Weltkulturerbe). Eingehüllt in den tropischen Regenwald gehört die Ruinenstadt zum Pflichtprogramm eines jeden Guatemala-Reisenden. Besonders bei Sonnenaufgang versprüht die Tempelanlage eine ganz mystische Atmosphäre: Vom 65 m hohen Tempel IV aus kann man einen grandiosen Ausblick über die überwucherte Mayastätte genießen. Nebelschwaden steigen langsam über den Bäumen auf und legen die Anlage frei, Brüllaffen und Vogelgezwitscher begleiten diesen einmaligen Moment.
Stichworte (Tags): Guatemala, Länderinfo, Maya
Miller Reisen am 23. Dezember 2008 in Guatemala, Länderinfos
Trackback URI | Kommentare RSS

